Wissenschaft und Publizistik als Kritik

Schlagwort: Schrappe

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“Wir müssen wieder mehr lachen” – “Werft den Fernseher aus dem Fenster” – #allesaufdentisch, drei neue Videos vom Allerfeinsten: Prof. Schrappe, Prof. Manow und Liefers

Von Dr. phil. Clemens Heni, 17. Oktober 2021

Liebe Leute,

wenn ihr oder Sie am Sonntag noch nichts vor habt, schaut euch diese drei teils neuen Videos der Kampagne #allesaufdentisch an.

https://www.allesaufdentisch.tv/medien-in-der-pandemie.html

https://www.allesaufdentisch.tv/die-expertise-in-der-krise.html

 

https://www.allesaufdentisch.tv/evidenzbasierte-medizin.html

Es geht mir jetzt heute nicht um die sonst teils sehr problematischen und abstrusen Gesprächspartner*innen dieser Serie (deren Protagonist*innen häufig zwischen linkem Antiamerikanismus und antifeministischen und sonstwie neu-rechten Portalen oszillieren), sondern heute geht es um drei richtig interessante und gute Videos. Ich benutze ja häufig, alle haben es schon gemerkt, Superlative oder besonders starke Adjektive. Liefers plädiert dafür, mal ohne Adjektive zu berichten und ist auch echt selbstironisch und kritisiert sich selbst als Tatort-Kommissar, weil es doch irgendwie langweilig ist, immer nur die (deutsche) Liebe zum Krimi oder Tatort zu bedienen.

Das entwickelt Liefers im Gespräch mit Stephan Ruß-Mohl, langjähriger Professor für Publizistik an der FU Berlin (meine alte Uni). Auch der Blickwinkel ist gut und selbstreflektiert: Liefers sieht (mit gutem Grund) den Staat als die große Gefahr, das ist sein DDR-Hintergrund. Ruß-Mohl betont eher die enorme Gewalt und Kraft der Medien, die die Politik vor sich hergeschoben hätten. Unterm Strich sind beide – der Staat und die herkömmlichen Medien (von den a-sozialen neuen Medien ist in anderem Kontext dann die Rede) – eine nie dagewesene Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Menschen, nicht nur in der BRD, sondern in Zeiten der Globalisierung weltweit.

Die ungeheure Bedeutung von “Wissenschaft” für die Politik betonen der Schauspieler Maximilian Zaar und Prof. Philipp Manow, Politologe von der Uni Bremen (meine alte Uni). Die Politik muss gar nicht mehr begründen, was sie tut, weil sie nur “DER” Wissenschaft folge. Was Groteskeres oder Unwissenschaftlicheres als die Rede von “der Wissenschaft” gibt es aber gar nicht. Das betonen Manow wie Zaar. Manow erläutert auch, wie Corona von der Politik sehr raffiniert und entgegen jeder Evidenz als “gleichmacherisch” dargestellt wurde. Corona sei “demokratisch”, weil “wir alle” betroffen seien. Das ist die größte Lüge der Pandemie, das wissen wir, wir, die Denkenden, selbst Denkenden.

So gut wie kein Mensch ist in Nigeria, Benin oder Kamerun von Corona bedroht, so gut wie kein Kind ist in Europa oder Amerika und sonstwo von Corona bedroht, so gut wie kein Mensch unter 50, der oder die nicht massiv vorerkrankt ist, ist von Corona bedroht und so gut wie kein Mensch unter 70 ist von Corona stärker bedroht als von einer schweren Grippewelle. Wer anderes behauptet, kann nicht lesen, ignoriert die harten Zahlen, die es ja gibt, oder ist ganz intentional ein ZeroCovid-Fascho oder 2G-Fanatiker und feiert diese a-soziale Ausgrenzungstaktik auch noch, wie Oliver Welke von der ZDF-Heute-Show.

Jeder Geimpfte kann genauso ansteckend sein wie ein Nicht-Geimpfter. Wer das ignoriert, hat sie nicht mehr alle und ignoriert vorsätzlich die aktuelle Forschung. Viele Patient*innen liegen im Krankenhaus und sind zweimal oder in Israel dreimal geimpft – das hilft nicht, wenn man krank, alt und immunschwach ist. Punkt. So ist das Leben. Eine Masernimpfung schützt sehr wohl vor Infektion und man kann die Krankheit auch nicht weitertragen – aber das ist bei den aktuellen Corona-Impfstoffen eben gerade nicht so. Doch die Politik wird das noch lange ignorieren, so lange, wie es keine Aufstände gibt in diesem Land und so lange es Medien- und Restaurant- oder Optiker- und Lebensmittelleute gibt, die die Option der Politik, Impf-Apartheid zu spielen, geradezu aufgegeilt ergreifen und sich 2G oder 1G auf die Brust oder den Unterarm tätowieren lassen. Diese Leute merken noch nicht mal, dass die “Genesenen” von heute, die Ungeimpften von morgen sind, sobald die sechs Monate vorbei sind, wo sie in Quarantäne waren. Danach gelten sie nicht mehr als genesen, auch wenn die Wissenschaft empirisch gesichert zeigen kann, dass Menschen, die im Frühjahr 2020 Corona hatten, immer noch eine starke Immunität (und T-Zellen-Abwehr) haben.

Manow bringt auch Zahlen, wie wenige Kinder in Großbritannien an Corona starben (6), verglichen mit den 128 Suiziden bei Kindern und Jugendlichen und noch mehr Tote durch häusliche Gewalt. Diese Hunderten Toten sind Lockdown-Tote und wären vermeidbar gewesen. Schulen und Kindergärten zu schließen war ein Verbrechen. Unentschuldbar, weil wir aus Schweden wissen konnten, wie harmlos Corona für Kinder ist, würde ich hinzufügen. Wir wussten es von Anfang an, ohne Maske und ohne Schulschließung gab es weniger Schmerz und weniger Tote unter Kindern und Jugendlichen (in Schweden starb von 1,8 Millionen SchülerInnen nicht eines an oder mit Corona), von den Suiziden unter Erwachsen erst gar nicht zu reden.

An die Kritik an der Irrelevanz kritischer Forschung und das absurde Mantra von “der Wissenschaft” knüpft das dritte Video an. Die besonders engagierte Schauspielerin Miriam Stein interviewt hierbei Prof. Matthias Schrappe. Schrappe ist DAS Gesicht der seriösen und wisenschaftlichen, demokratischen und evidenzbasierten Coronapolitik-Kritiker*innen, wir kennen ihn alle, nicht nur vom ZDF, sondern vor allem von seinen (und Manows, Püschels etc.) Arbeitspapieren. Entgegen Miriam Stein geht Schrappe auch nicht d’accord, dass der erste Lockdown irgendwie nachvollziehbar gewesen wäre. Schrappe sagt klipp und klar, dass schon der erste Lockdown ein Fehler war.

Das sagt der Arzt, epidemiologisch geschulte Wissenschaftler Matthias Schrappe. “Bergamo” bringt Stein ins Spiel, da sie von ihrem Bekanntenkreis immer darauf angesprochen werde, bis heute. Schrappe hat ganz klare wissenschaftliche Antworten: Bergamo sei ein “lokaler” Zusammenbruch eines Gesundheitssystems (temporär) gewesen. Das wäre mit Pandemieplänen, wie sie absichtlich von Merkel im Januar 2013 in den Papierkorb geworfen wurden, nicht passiert. Das betonte Schrappe mit seiner Arbeitsgruppe schon Anfang April 2020 – Notfallteams müssten in so einem Fall in Altersheime oder Krankenhäuser gehen und gezielten Schutz bringen. Das ist übrigens auch das, was die Great Barrington Erklärung dann im Oktober 2020 forderte und bis heute fordert. Ein Virus wie Corona ist lokal aktiv, aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das ganze Land, und schon gar nicht für die gesamte Bevölkerung oder die ganze Welt. Es sind bestimmte Gruppen, die geschützt gehören und das hat die Politik vorsätzlich nicht getan.

Man sieht bei Miriam Stein geradezu eine Erleichterung – so ging es auch mir und so könnte es vielen, wirklich vielen Menschen gehen -, dass ein top ausgebildeter Mediziner und Gesundheitswissenschaftler wie Schrappe so klare Worte findet und zwar gerade angesichts des “Bildes” der Panikindustrie schlechthin: “Bilder aus Bergamo”. Das war keine Katastrophe in Bergamo, die uns allen bevorstünde (das zeigte auch das Alter der Toten, schon zuvor auf dem Schiff Diamond Princess, würde ich hinzufügen), aber anti-evidenzbasierte Fanatiker*innen machten daraus die größte Krise der Demokratie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und schädigten, ja schädigen bis heute die Gesundheit der Bevölkerung auf ungeahnte Weise.

Diese drei Videos werden mit dazu beitragen, dass die Demokratie gerettet werden könnte und die totalitäre Ausgrenzungspolitik von 2G und Lockdown endet. Doch die Politik und die weiter unermüdlich panikgeilen Medien wollen solange 2G und 3G und Impfpflichten exekutieren, bis der oder die letzte selbst denkende und nicht geimpfte Arbeitnehmer*in gekündigt hat oder am Baum hängt oder Menschen zugrunde gehen, weil sie weiterhin – so sie nicht gehorsam sind und sich sinn- wir hirnlos mit 39 oder 17 etc. haben impfen lassen gegen eine Krankheit, die sie gar nicht tödlich bedroht und sie auch andere damit null Komma null schützen, aber auch nicht wissen, ob sie in 3 oder 9 Jahren ein Herzproblem bekommen wegen dem mRNA-Wirkstoff, nicht ins Kino, Theater, Hallenbad, Stadion, in den Club oder in ein Restaurant oder gar auf eine Flugreise gehen können. Übrigens: es gibt noch demokratische und rationale Fluggesellschaft wie in Norwegen, die meines Wissens auf Impfzwang und Maskenwahn verzichten, jedenfalls bei Flügen in Norwegen bzw. innerhalb Skandinaviens.

Dann: Ein absolut zentraler Aspekt von Schrappes Ausführungen ist die Betonung, dass durch die Politik von Angela Merkel viele Tausend alte Menschen elendig starben, nicht nur an Corona, sondern auch an Vereinsamung oder aber durch völlig absurdes Nicht-Handeln angesichts einer Infektion in einem Altersheim, die nicht hätten sterben müssen, wenn auf die kritische und vielfältige Wissenschaft gehört worden wäre. Denken wir nur an das Zurückschicken von infizierten Alten vom Krankenhaus zurück ins Altersheim, was viele Tausend Tote mit sich brachte, wie in New York, diese Toten hat der Ex-Gouverneur Cuomo persönlich mit zu verantworten, aber auch Klinikärzte und Altersheimleitungen, die so ein absurdes, hilfloses, aber vor allem autoritäres Handeln über Wochen oder Monate mitmachten.

Und wer jetzt noch wissen möchte, warum die “Plastikwörter” wie Inzidenz oder das Ende von Politik und die Herrschaft der “Experten” oder “der Wissenschaft” schon 1988 sprachwissenschaftlich als “Sprache einer internationalen Diktatur” analysiert wurden, auch und gerade am Beispiel Gesundheit, lese mein Buch

, in dem ja zudem #allesdichtmachen, Schrappe, Manow, Liefers prominent vorkommen.

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Hoffnung aus Schweden: Ohne Lockdown weniger Corona-Tote als fast alle anderen europäischen Länder

Von Dr. phil. Clemens Heni, 14. Januar 2021

Der Artikel “Ist die Corona-Politik in Schweden erfolgreicher als die deutsche Strategie?” auf Telepolis zeigt, dass die Anti-Lockdownpolitik in Schweden weniger tödlich ist, als die Mainstream-Politik in Europa. Entgegen der Schadenfreude im deutschen Medien- und Politikmainstream vom Frühjahr 2020, als es in Schweden relativ viele Tote in Altersheimen gab, haben wir jetzt den Beweis: Schweden hat überhaupt keine Übersterblichkeit und prozentual weniger Tote als fast alle europäischen Länder, die letzten Wochen sogar absolut und prozentual deutlich weniger Tote als Deutschland.

Das wird zwar im wahnsinnig gewordenen Deutschland, das von irrationalen Politikerinnen und Politikern angeführt und von den entsprechenden Medien nicht rational informiert wird, in einem Land also, wo Selbstdenken und Nachhaken, Aufklärung und Reflexion, Diskussion gar nicht erwünscht sind, ignoriert werden. Das wissen wir. So wie Merkel schon im Herbst exakt wusste und das auch verklausuliert sagte, dass sie alle Innenstädte bis mindestens April völlig zerstören möchte – egal wie wenige oder wieviele Leute sterben, da die Zahlen der unwissenschaftlichen PCR-Tests ja ganz sicher produziert werden, solange man testet.

Es gibt in der taz Texte, die die komplett unwissenschaftliche und irrationale “zero Covid” Kampagne anpreisen und für einen extrem totalitären Lockdown plädieren: Alles soll schließen, Fabriken, Betriebe, einfach alles bis auf Lebensmittelproduktion und Lebensmittelverkauf. Man merkt hier, wie wenig die Menschen noch denken können, denn ein Virus wie Corona oder Influenza ist nicht ausrottbar so wie Pocken. Wer das nicht gelernt hat, hat einfach seit Anfang 2020 einen Tiefschlaf genommen und jede wissenschaftliche Diskussion verpasst.

Zero Covid wird es nie geben, es wird Corona noch in 30 Jahren geben, wenn es die taz schon längst nicht mehr geben wird. Es spricht der extrem autoritäre Charakter und die Lust am Quälen und Einsperren aus der taz, für den mittlerweile vor allem Grüne und Linke stehen und grade nicht die Neo-Nazis, Neuen Rechten, Rechtsextremisten oder die AfD, von denen man bislang dachte, sie seien die einzigen und krassesten Staatsfetischisten.

Dramatisch wird das, wenn die taz im Stile der totalitären chinesischen Regierung einen solchen Total-Lockdown einfordert als Kampagne. Das wird noch mehr Tote fordern, da schon jetzt – wissenschaftlich bewiesen, wie Prof. Ioannidis aus Stanford zeigt – durch den Lockdown eher mehr als weniger alte Menschen sterben! Also wollen jene, die einen noch brutaleren Lockdown wollen wie die taz, offenkundig noch mehr alte Tote. Ob allerdings aktuell die Todeszahlen eine Übersterblichkeit bedeuten oder nicht vielmehr Teil des ganz normalen, immer erhöhten Sterbegeschehens im Winter darstellen, das wird sich zeigen. Das Beispiel von Frankfurt am Main und dessen Zahlen bis einschließlich 31.12.2020 spricht dafür, dass es 2020 aufs ganze Jahr hin gesehen überhaupt keine Übersterblichkeit gab.

Neben den mehr alten Toten WEGEN des Lockdowns gibt es auch noch mehr junge tote Unternehmer*innen, Sänger*innen, Wissenschaftler*innen und Gewerbetreibende aller Art, denn die werden sterben, wenn sie ihr ganzes Geld, ihr Geschäft und jede Perspektive sowie ihre Jobs verloren haben.

Dazu kommen – die Krankenkassen warnen seit Monaten – schwer angeschlagene Patient*innen, die nicht zur Vorsroge gehen aus Angst, dass so Panik-Hetzer*innen wie in der taz die Angst vor Corona vor jeder Haustür schüren. Also gibt es dramatisch weniger Arztbesuche gerade von chronisch Kranken. Von den verschobenen OPs wegen des Coronawahnsinns und dem – von Jens Spahn zu verantwortenden – unterbesetzten Krankenhaus- und Pflegesystem nicht zu schweigen.

Corona ist und bleibt eine “Epidemie der Alten“, wie es Prof. Matthias Schrappe und seine Forschungsarbeitsgruppe in ihrem mittlerweile siebten Thesenpapier am 11. Januar 2021 formulieren. Der Focus berichtet am 13. Januar 2021:

Seit Frühjahr 2020 kritisiert Matthias Schrappe, ehemaliger Berater des Bundes in Gesundheitsfragen, mit seinem Experten-Rat den Corona-Kurs. Seitdem fordert er auch, die Älteren besser zu schützen. Weil das noch immer nicht geschehen sei, bescheinigt er der Politik „völliges Versagen“. Medizinprofessor Matthias Schrappe und seine Arbeitsgruppe finden deutliche Worte: Obwohl von Anfang an klar gewesen wäre, dass man es mit einer „Epidemie der Alten“ zu tun habe, sei seitens der Politik auch fast ein Jahr nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland bisher nichts geschehen, um die verletzlichste Bevölkerungsgruppe zu schützen – außer einer hilflos anmutenden Aneinanderreihung von Lockdowns, die sich gerade für die Hochgefährdeten als „völlig wirkungslos“ erwiesen habe.

 

Es ist Markus Söder oder Winfried Kretschmann zudem offenkundig völlig egal, ob ein Mensch an Isolation und Verelendung im Altersheim stirbt, Hauptsache, er oder sie stirbt nicht an Corona – de facto sterben die Alten sowohl an Isolation und dann in der Folge auch an Corona. Das wird zwar keine Übersterblichkeit in bemerkenswertem Maße ergeben, aber die Menschen sind so elendig gestorben wie in der Geschichte der BRD noch nie – ohne regelmäßige und unbegrenzte Besuche. Die Angehörigen werden um den Leichenschmaus und jedes seriöse Abschiednehmen gebracht – und das hat z.B. Markus Söder persönlich zu verantworten, wie alle anderen Herrschenden. Söder und die taz, das wäre das Traumpaar des Jahres 2021 für jede antidemokratische, irrationale, nicht evidenzbasierte und unwissenschaftliche politische Bewegung.

Sprich: Markus Söder und seine Politik sind tödlich, Bayern hat eine der höchsten Todesraten im ganzen Land und das liegt eben auch an der Lockdownpolitik, wie die weltweit führenden epidemiologischen Forscher der Universität Stanford um John Ioannidis jüngst zeigten.

Die liberale, auf Menschenrechten, der Demokratie, Verhältnismäßigkeit, Reflexion, Debatte,  evidenzbasierten Medizin und der Selbstverantwortlichkeit der Menschen basierende Corona-Politik in Schweden ist nicht nur einer westlichen Demokratie angemessen, sie ist auch in Zeiten einer Epidemie weniger tödlich als die Politik der meisten europäischen Staaten wie England, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien.

Es gab noch nie in der Geschichte der Demokratien seit 1945 so etwas wie ein totales Zuschließen der Gesellschaft. Noch nie wurde aus politischen Gründen mit medizinischem Vorwand eine “epidemische Lage nationaler Tragweite” willkürlich festgelegt, die nicht definiert ist und somit nie existierte bzw. immer weiter existieren kann.

Alle Restaurants und Hotels, alle Universitäten, Schulen, Bildungsreinrichtungen, Theater, Opernhäuser, Diskos, Fitnessstudios, Kosemetiksalons, Frisörläden, Buchhandlungen, alle Einzelhandelsgeschäfte, Galerien, Schwimmbäder, Skilifte, Open-Air oder Indoor-Parties, Konzerte, sind geschlossen, einfach alles verboten, bis auf Lebensmittel, Arzneimittel und Benzin besorgen und die Arbeit in Fabriken und Betrieben, die die taz jetzt auch schließen möchte mit ihrem Wahnsinnskonzept von ZeroCovid.

Demokratietheoretisch haben wir uns seit Anfang der 1990er Jahre in einer Illusion selbst eingelullt, als ob ‘nur’ der chinesische und islamistische Totalitarismus die einzigen Gefahren seien – wobei grade letztere ja von vielen, wie in der 9/11- ‘Truther’-Verschwörungswahnwichtelszene nie als solche erkannt wurde. Das hat die Kritik des Philosophen und Leopoldina-Kritikers Michael Esfeld gezeigt.

Schweden hat 2020 im angeblichen Wahnsinns-Epidemie-Jahr und das OHNE Lockdown und Maskenwahsinn überhaupt keine bemerkenswerte Übersterblichkeit. Das zeigt folgende Tabelle, die in dem Telepolis-Artikel verlinkt ist:

Markus Söder hat jegliches Vertrauen in die Demokratie und die Politik zerstört.

Hingegen hat Schweden gezeigt, dass man dem unglaublichen Druck Europas und der Welt standhalten kann, indem man rational, nüchtern und demokratisch überlegt und agiert. Daher waren zu keinem Zeitpunkt die Restaurants in Schweden geschlossen, alle Schulen bis zur 9. Klasse immer geöffnet, und es gibt bis heute nirgendwo eine Maskenpflicht (seit kurzem eine Empfehlung in der Rush-Hour – die es in Deutschland gar nicht mehr gibt, weil alle Läden zu haben – im öffentlichen Nahverkehr eine Maske zu tragen, was nur dem Druck geschuldet ist, nicht der Evidenz, da Masken, wie allein auf dieser Homepage oft wissenschaftlich belegt, nichts bringen – außer Panik).

Telepolis fasst zusammen:

Betrachtet man den Verlauf der Gesamtsterblichkeit in Schweden 2020, so erkennt man, dass sie im November kumuliert etwa genauso hoch war wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Angesichts dieser Zahlen von einer Pandemie zu sprechen ist absurd. Trotzdem hieß es beispielsweise auf tagesschau.de am 18.12.: “In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre.”9 Es findet sich bei tagesschau.de kein Hinweis darauf, dass die Bevölkerung Schwedens vor 100 Jahren mit 5,8 Millionen nur gut halb so groß war wie heute. Bevölkerungsbereinigt muss man nicht 100 Jahre, sondern nur zehn Jahre zurückgehen (2010), damit man ein Jahr findet, in dem es eine höhere Sterblichkeit als im November 2020 gab.10 Kann man da noch von seriöser Berichterstattung im führenden deutschen Staatssender sprechen? Ist das nicht eine interessengeleitete, irreführende Fehldarstellung im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen?

Die Gesamtmortalität pro 1.000 Einwohner bis Kalenderwoche 44, also bis etwa Mitte November, lag 2020 in Schweden ziemlich exakt auf der Höhe der Jahre 2016, 2017 und 2018. Von einer Pandemie im Sinne einer gravierenden landesweiten Gesamt-Übersterblichkeit für 2020 zu sprechen ist daher wissenschaftlich betrachtet haltlos.

Schweden zeigt, dass ein Land ohne jeden Lockdown weniger Tote hat als fast alle europäischen Länder oder die USA, die Maskenwahnsinn verbreiten und Lockdowns ohne Ende haben. Doch diese wissenschaftliche, empirisch belegbare Erkenntnis wird bei Fanatiker*innen wie in der taz nie mehr ankommen.

Doch die Erkenntnis, dass Lockdowns tödlich sind, wird ankommen müssen. Hoffen wir also auf ein Erkenntnis-Wunder, und wie schön Wunder sind, sahen wir gestern Abend in Kiel: 8:7 für Holstein Kiel gegen Bayern München im Elfmeterschießen in der zweiten Runde des DFB-Pokals und Fin Bartels war der Matchwinner – es gibt also Schönes auf der Welt und Hoffnung auf Wunder.

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