Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

Corona ist so harmlos wie “schwere Influenzawellen” sagt das Robert Koch-Institut (RKI). Grüne planen Ende des Lockdowns und Fortführung der totalitären Biopolitik

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 01. März 2021

Angela Merkel möchte an ihrer totalitären Lockdown-Politik festhalten.

Sie hat mehrfach gesagt, dass sie am Wahnsinn der “Inzidenz”-Werte festhält und dass es erst unter einem Wert von 35 “Infektionen” (die fast alle keine sind) pro 100.000 EW “Lockerungen” geben könnte.

Das sagt eine medizinische und sozialwissenschaftliche Analphabetin.

Merkel hat vor allem auch noch betont, dass sie erst Ruhe geben wird, “wenn jeder Mensch geimpft” ist.

Dass sich niemals alle Menschen, noch nicht mal in Berlin, im Regierungsviertel, geschweige denn in Baden-Württemberg, Bayern oder Hessen, ja in keinem Bundesland und in keinem Land der Welt jemals alle gegen ein so harmloses Virus wie Corona impfen werden, das ignoriert diese irrationalste Bundeskanzlerin aller Zeiten ganz gezielt.

Damit stellt sie sich gegen die Demokratie, gegen die Rechtsstaatlichkeit und zumal gegen die Resolution 2361 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 27. Januar 2021.

Doch die “Opposition” ist nicht weniger antidemokratisch. Nehmen wir Habeck von den Grünen, der jetzt fordert, auch Kindergärten und Schulen zweimal die Woche mit Schnelltests zu versorgen. Das ist schon deshalb Wahnsinn, weil Kinder überhaupt gar nicht von Corona betroffen sind. Schweden hatte seit März 2020 alle Kindergärten und Grundschulen offen und nicht ein einziges Kind ist an Corona gestorben und nur eine Handvoll wurde kurzfristig krank. Das sind viel weniger Fälle als bei einer schweren Grippe. Und diese medizinischen Erkenntnisse schlagen auch Habeck und die Grünen in den Wind, sie sind kein bisschen weniger irrational oder totalitär wie Merkel, Spahn, Scholz und Söder.

Dass zu keinem Zeitpunkt das Gesundheitssystem überlastet war, wird schon gar nicht erwähnt. Es ist lächerlich, wie wenige Menschen wegen Corona in Krankenhäusern liegen. Es ist in jedem einzelnen Fall tragisch – aber nicht weniger tragisch als die Dutzenden Millionen Menschen, die psychisch zerstört sind und deren Lebenserwartung um mindestens 17 Millionen Lebensjahre geschmälert wurde – während Corona nur ca. 300.000 Lebensjahre gekostet hat, so die internationale Forschung vom RKI bzw. von einem Forscherteam der Universität Bern.

Habeck und ein Janosch Dahmen, MdB der Grünen, fordern eine totalitäre Totalüberwachung der ganzen Gesellschaft, vollkommen lückenlos, was der KP Chinas und allen anderen biopolitischen Staatsfetischisten Tränen der Rührung in die Augen treiben wird. Der Spiegel ist völlig aus dem Häuschen – gegen den Lockdown und doch totalitär bleiben, das geht, Dank Habeck und den Grünen:

  • Alle Kindergärten und Schulen seien mit Schnelltests auszustatten. Nicht nur das: »Ziel muss aber sein, dass sich absehbar für die Dauer der Pandemie alle Bürger*innen mindestens zwei Mal in der Woche testen können«, heißt es im Papier. Die Tests sollen laut Habeck und Dahmen kostengünstig sein und für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos sein.
  • Sie fordern, die Corona-Warn-App entweder mit Kontaktverfolgungsmöglichkeiten auszustatten oder sie durch die App »Luca« zu ersetzen, die laut ihrer Website »schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung im Austausch mit den Gesundheitsämtern« verspricht.

Weiter heißt es im deutschesten der deutschen Nachrichtenmagazine:

Besonders interessant ist der vorletzte Punkt, den Habeck und Dahmen notiert haben. Darin fordern sie ein einheitliches System, über das Negativtests künftig nachgewiesen werden sollen, und verbinden das mit einer konkreten Öffnungsperspektive. »Wer ein negatives Testergebnis nachweisen kann, kann bestimmte Tätigkeiten wieder aufnehmen, Veranstaltungen, Besuche, Eintritt kann wieder möglich sein«, schreiben sie.

Über den Corona-Impfpass wollen sie im »Zusammenspiel mit der Ausweitung von Tests« diskutieren, denn damit sei eine »faire Lösung für den Einsatz eines digitalen Impfnachweises« möglich. Die Idee von Habeck und Dahmen: »Digitale Nachweise eines aktuellen Negativtests, der Nachweis von aktueller Immunität durch überstandene Krankheit (aktueller Antikörpertiter) und Impfungen sind dann gleichzustellen.« Damit würde den Autoren zufolge eine »rechtliche Ungleichbehandlung von Geimpften und Nichtgeimpften vermieden«. So sollten »Freiheiten so schnell und so umfassend, wie es geht, wieder ermöglicht« werden.

Totalitäre Überwachung heißt jetzt “Freiheit” ermöglichen.

Während zumindest Teile des Robert Koch-Instituts seriös arbeiten und konstatieren, dass Corona nicht schlimmer ist als “schwere Influenzawellen”, aufgrund derer es noch niemals Lockdowns, Ausgangssperren, das Zerstören von Existenzen im globalen Maßstab, das Einsperren von Menschen und das Schließen von allen Cafés, Restaurants, Theatern, Bibliotheken, allen Fitnessstudios, allen Einzelhandelsgeschäften bis auf die Supermärkte gab, setzen die Grünen in einer nicht weniger totalitären Grundhaltug wie die CDU/CSU/SPD/FDP/Linke nicht mehr nur auf Lockdowns, sondern auf die viel gründlichere Totalüberwachung.

Wer Kinder im Kindergarten oder der Grundschule und allen anderen Schulen mit solchen Test terrorisiert, ist so ein Mensch ein Kinderfreund oder eher eine Person, die vorsätzlich Körperverletzung betreibt? Wer kann die psychischen Schäden, die Millionen Kindern, Teenagern, Jugendlichen und allen Erwachsenen durch die Politik von Merkel, Habeck, Laschet, Söder, Kretschmann & Co. entstehen, abschätzen? Sie sind unermesslich.

Und das alles wegen einer Art Grippevirus, wie selbst das RKI jetzt endlich im Februar 2021 zugibt. Aber Merkel und Habeck hören nicht mal auf das RKI, sondern sind gefangen im totalitären Kokon des Gruppendenkens.

Sie spielen auf der Klaviatur des Paternalismus, wie kein Mensch in diesem Land seit 1949. Ja, sie machen alle Menschen zu Mittätern im totalitären System, wie man sehr wohl mit Hannah Arendt sagen kann (“Anleitung zum smarten Totalitarismus“).

Der Lockdown wird also enden. Was nicht enden wird, ist der Wahnsinn der Totalüberwachung, die Kindes- und Erwachsenenmisshandlung, die Nötigung, die vorsätzliche Körperverletzung via Schnell- und Massentests – Tests auf ein so harmloses Virus, dass fast nur sehr alte und sehr kranke Menschen sterben und jene wenigen, die gar nicht krank waren und nur wegen Corona starben, die gibt es immer, bei jeder Grippewelle. Das ist und bleibt unvermeidbar, traurig, aber so ist das Leben, es kann jeden von uns erwischen.

Aber die vorsätzlich organisierten Tode durch die Lockdownpolitik, die schon jetzt mindestens 2,5 Millionen Tote gefordert haben, wie schwedische ForscherInnen herausbekommen haben, die sind auf alle Zeiten unverzeihlich. Das sind aber vor allem Frauen und Kinder im Globalen Süden – und wer von der herrschenden Elite kümmert sich um diese Menschen? Wen juckt es im Kanzleramt oder im Bundestag, ob 2,5 Millionen Menschen alleine wegen der Coronapolitik verhungern, zwangsverheiratet und verstümmelt werden, weil die Schulen in Afrika zwangsgeschlossen wurden? Wen kümmert das, wenn es um das Leben der 89-jährigen Omi geht, das Merkel wiederum gezielt nicht geschützt hat durch die panische, obsessive und irrationale Lockdownpolitik?

Der Regionaldirektor der WHO für Europa, Hans Henri Kuge, sieht das Ende der Pandemie kommen.

Logischerweise sollte das dann das Ende aller Maßnahmen bedeuten. Doch das will Merkel nicht, ihr Lebensziel ist die Impfung aller Menschen, das hat sie ja selbst gesagt, das ist keine Ideologie von Verschwörungswahnwichteln (die es ja in der Tat massenhaft gibt, von denen, die 9/11 und den Jihad leugnen, über jene, die hinter jeder linken NGO den Juden George Soros sehen und die Einwanderung mit “weißem Genozid” übersetzen und ihr völkisch-nationalistisches Gedankengebäude bloßlegen).

Merkel fantasiert, dass “Die Pandemie erst beendet ist, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind”.

Aus diesem Satz spricht der ganze irrationale Wahnsinn und vor allem die Weltbeglückungsideologie der Kanzlerin. Sie will nicht loslassen, sie will nie mehr eine Rückkehr zur Demokratie, weil dieses Ziel des Impfens aller Menschen ohne Gewalt niemals erreicht werden wird. Niemals. Allein von “allen Menschen” zu reden, ist bereits totalitär, da es immer Ausnahmen gibt. Es gibt immer Menschen und wenn es nur drei oder vier wären auf der ganzen Welt (es sind allein in Deutschland ca. 34 Prozent, die sich nicht impfen lassen wollen, so die Bertelsmann-Stiftung), die sich nicht impfen lassen wollen, dann dürfte nirgendwo auf der Welt auch nur eine einzige Maßnahme herrschen, die es nicht gegen ein Grippevirus wie Corona geimpften Menschen verböte, dies oder jenes zu tun, wie ein Besuch in einem Restaurant, Theater, Café, einer Bibliothek, einem Flugzeug etc. pp.

Merkel hat demnach den Grundsatz der Gleichheit der Menschen nie verstanden.

Sie erwähnt auch gar nicht, dass in Afrika so gut wie kein Mensch an Corona erkrankt ist oder starb, weil es eine europäische und somit auch amerikanische Grippewelle ist, nichts anderes, die Todeszahlen belegen das ja eindrücklich. Es ist eine Pandemie der Alten, keine Pandemie der ganzen Welt, das war es zu keinem Zeitpunkt. Es war eine “schwere Influenzawelle”, wie sie Europa und Amerika schon öfters gesehen haben.

Es war 2020 möglich, einfach so in Restaurants zu essen. Jetzt will die Politik dies auf unabsehbare Zeit verhindern und nur noch Wahnsinnigen und Panischen Grundrechte geben.

Um das ganz deutlich zu sagen: Wer alt ist oder krank, soll sich impfen lassen, das ist eine persönliche Entscheidung. Doch 83 Millionen Menschen zu zwingen, sich entweder impfen zu lassen oder tagtäglich beim Gang ins Restaurant testen zu lassen, das ist Ausdruck des a-sozialen, totalitären Hygienestaates und hat mit Gesundheit und Prävention nichts zu tun.

Ja mehr noch: Wer ‘vorerkrankt’ ist und deshalb alle 83 Millionen eingesperrt oder kontrolliert wissen will, zeigt nur wie wenig Demokratieverständnis er oder sie hat. Wer Panik hat, soll sich meinetwegen selbst einsperren.

Aber zu fordern, wie es seit März 2020 passiert, dass nicht die ganz kleine Gruppe von Gefährdeten (Durchschnittsalter der “Corona-“-Toten ist 82-84 Jahre in Deutschland) geschützt werden soll, sondern alle auf brutalste Weise beherrscht, kontrolliert und eingesperrt gehören, das zeigt, wie a-sozial und undemokratisch grade auch die Linken und Minderheiten in diesem Land sind.

Der Lockdown wird also enden. Die totalitären biopolitischen Herrschaftsmethoden werden durch Habeck und die Grünen fortbestehen und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und dann umgesetzt, ja durchgepeitscht werden. Das ist der pandemic turn, das Ende der Demokratie, wie ich es schon im März und April 2020 analysierte. So wie der Gelegenheitsphilosoph Günther Anders hätte ich auch lieber Unrecht mit meinen Prognosen.

 

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Merkel in großer Not: Immer weniger Hospitalisierungen. Helfen auch Sie mit! Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

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Komitee für eminenzbasierte Realpolitik, Berlin

Wir wenden uns heute an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, da wir vor einer Epochenschwelle stehen. Wie Sie alle wissen, erleben wir dramatische Zeiten. Die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern: Wer jemals im Theater oder im Kino war, weiß, wie aufregend ein Drama sein kann. Man fiebert regelrecht mit. Damals hatten Fieber und Fiebern noch einen schönen Klang. Verschwitzt und erfüllt gingen wir aus dem Kino- oder Opernsaal, lagen uns erschöpft in den Armen und plauderten in großer Runde oder ließen die Prosecco-Flasche kreisen.

Doch wie sieht es heute aus? Jetzt haben wir das Problem, dass es bald zu Ende sein könnte mit diesen wunderschönen leeren Innenstädten, den ruhigen Nächten, dem sternenklaren Himmel ohne Kerosinstreifen und den leeren Fußballstadien. Soweit muss es aber nicht kommen.

Sie werden auch mitbekommen haben, dass allein die Belegung von Intensivbetten durch sog. Corona-Patienten vom 3. Januar 2021 bis zum 27. Februar von 5745 belegten Betten (ein Patient pro Bett) auf nur noch 2821 abgenommen hat. Das ist eine dramatische Abnahme.

Das gilt auch für die normalen Hospitalisierungen wegen Corona, die einfach permanent, konstant und dramatisch abnehmen. Mittlerweile wissen wir sogar, dass “Mutationen” etwas Gutes sind und häufig indizieren, dass ein Virus noch weniger tödlich ist, aber sich aus Panik etwas schneller verbreitet. Die meisten von Ihnen werden davon weiterhin überhaupt nichts merken. Das ist ja das Problem. Daher wollen wir Sie ein letztes Mal um Ihre Unterstützung bitten.

Jetzt kommen also endlich Sie wieder ins Spiel als Akteure, hören Sie auf mit dem Netflix-Serien-Schauen oder dem zwölften neuen Kochrezept in nur einer Woche: Sie können uns allen jetzt wirklich helfen! Das muss gar nicht weh tun, ist kaum schmerzhaft, aber für uns doch sehr hilfreich.

Wie geht es? Angenommen, Sie haben einen leicht lädierten linken Fuß, einen etwas irritierten und unausgelasteten Meniskus vom ausbleibenden Skifahren dieses Jahr in den bayerischen Alpen oder im Allgäu, der Schwäbischen Alb, dem Fichtelgbirge, Harz und dem Schwarzwald, ein leichtes Jucken in der künstlichen Hüfte, eine mögliche Sehnenscheidenentzündung am linken Ellenbogen, kleinere Bisswunden ihrer Katze an der rechten Wade oder einfach nur etwas Kopfweh, leichte Übelkeit, Abgeschlagenheit:

Lassen Sie sich ins nächste Krankenhaus fahren. Wir können bei jedem Problem helfen. Zeigen Sie uns Ihren Ellenbogen, ihre Wade, die Hüfte oder erzählen Sie uns von Ihrer Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

Wir können das dann als “Corona, asymptomatisch” in unsere Statistik aufnehmen, Sie bekommen für einige Tage ein Bett bei uns (mit Vollverpflegung, Sie können aber auch Lieferando oder McDonalds Lieferservie benutzen, das haben wir für Sie bereits abgesprochen mit den Firmen).

Damit wäre nicht nur der Kanzlerin, sondern uns allen geholfen! Der rasante Rückgang der Hospitalisierungen, der wie erwartbar am Ende des Winters eintritt, könnte somit gestoppt werden. Wenn das ausreichend viele Leute auch aus Ihrer Familie oder Ihrem Bekannten- und Freundeskreis machen, können wir bis zur kommenden Bundestagswahl Ende September die Zahlen der belegten Betten (Einzelbetten) auf Normal- wie auf Intensivstationen hoch halten, bis endlich wieder die Herbst/Winter-Saison 2021/22 kommt und wir ohnehin damit rechnen, wieder ein volles Haus zu haben.

Wir möchten uns im Vorhinein bei Ihnen bedanken, dass Sie uns weiterhin so vorbildlich in dieser alltäglichen Krisensituation unterstützen.

Gemeinsam schaffen wir das!

 

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„Unstatistik des Monats“ – Offener Brief an Gerd Gigerenzer

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 26. Februar 2021

Sehr geehrter Herr Gigerenzer, sehr geehrter Herr Krämer, sehr geehrte Frau Schüller, sehr geehrter Herr Bauer,

ich habe Ihre Unstatistik des Monats vom 25. Februar 2021 „Verwirrende Zahlen zur Coronasterblichkeit“ gelesen:

Was ist die Unstatistik des Monats?

Mit der ‚Unstatistik des Monats‘ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer, die STAT-UP-Gründerin Katharina Schüller und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. (…). Unstatistik-Autorin Katharina Schüller ist zudem Mit-Initiatorin der ‚Data Literacy Charta‘, die sich für eine umfassende Vermittlung von Datenkompetenzen einsetzt.

In Ihrer Unstatistik des Monats Februar 2021 steht:

Die Unstatistik Februar ist die Coronamortalität. Leider tragen die dazu publizierten Zahlen fast mehr zur Verwirrung als zur Aufklärung des Pandemiegeschehens bei. Das Internetportal Statista etwa meldet am 23. Februar für Deutschland eine Mortalitätsrate von 3,02 Prozent. Das Deutsche Ärzteblatt dagegen konstatiert eine Rate von 1,4 Prozent, und der bekannte Statistiker P.A. Ioannidis von der US-Amerikanischen Stanford Universität beziffert die Corona-Mortalität gar ganz allgemein auf weniger als ein halbes Prozent.

Ihre Frage ist sehr wichtig und von großer Bedeutung in der aktuellen Krise.

Sie ist interessant, weil man sieht, wie wenig systematisch da offenbar international und vor allem in Deutschland vorgegangen wird. Es wäre auch von herausgehobener Bedeutung, wenn Sie betonen wollten, dass die sehr hohe Sterblichkeit von 3,02 Prozent, anfänglich sprach das Robert Koch-Institut (das ist die korrekte Schreibweise) von über 4 Prozent, wissenschaftlich korrekt wiedergegeben würde, also nicht die Fallsterblichkeit (Case Fatality Rate, CFR), sondern die Infektionssterblichkeit (Infection Fatality Rate, IFR) herangezogen würde, die viel niedriger liegt und den Menschen erstens ein realistisches Bild vermitteln und damit zweitens die Panik reduzieren könnte. Aber das möchte das RKI nicht, sonst würde es die IFR angeben.

Ihre Kritik ist von sehr großer Bedeutung, und zwar auch hiermit:

Das Robert-Koch-Institut dagegen wertet alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig von klinischen Symptomen als COVID-19-Fälle. So gehen dann auch Unfallopfer oder Gebärende, die beim Betreten des Krankenhauses standardmäßig auf Corona getestet werden, auch ohne krank zu sein in die Zahl der Coronakranken ein. Damit geben die RKI-Daten für keine der fallbasierten Definitionen des Zählers verlässliche Zahlen ab.

Sie gehen dann u.a. auf den amerikanischen Epidemiologen John Ioannidis von der Stanford Universität ein. Er geht allerdings nicht von einer Sterblichkeit – Infektionssterblichkeit – von “weniger als ein halbes Prozent” aus, wie Sie schreiben, sondern von 0,23 Prozent, so sein Bulletin für die WHO vom Oktober 2020. Natürlich ist 0,23 Prozent auch “weniger als ein halbes Prozent”, aber man würde eigentlich eher von “weniger als ein Viertel Prozent” reden, wenn es um die Zahl 0,23 geht.

Ebenfalls die WHO hat Anfang Oktober von weltweit ca. 750 Millionen Corona-“Infizierten” gesprochen, was bei damals 1,2 Millionen Toten zu einer Infektionssterblichkeit von 0,14 Prozent führte.

Sie schreiben abschließend:

Für sinnvolle Vergleiche über Raum und Zeit hinweg braucht man also eine Standard-Altersstruktur. So hat P.A. Ioannidis ausgehend von den Coronatodesfällen auf dem Kreuzfahrtschiff ‚Diamond Princess‘ und anderen Statistiken seine bekannte Mortalitätsrate von weniger als einem halben Prozent für die Standard-Bevölkerung extrapoliert. Aber auch hier bleibt offen, welche Standard-Bevölkerung man nimmt, so dass als unser Rat nur bleibt: Auf nationaler Ebene auf die absoluten Todeszahlen achten (und darauf, wie die Corona-Todesfälle definiert  sind), und internationale Vergleiche eher als interessante Zahlenspielereien denn als seriöse Statistiken verstehen.

Ioannidis stellt allerdings klar, um was für Studien es sich handelt, die er in seiner Meta-Studie untersucht hat:

The input data for calculations of infection fatality rate were studies on the seroprevalence of COVID-19 done in the general population, or in samples that might approximately represent the general population (e.g. with proper reweighting), that had been published in peer-reviewed journals or as preprints (irrespective of language) as of 9 September 2020.

Es ist also ersichtlich, wie wissenschaftlich korrekt und nachvollziehbar Ioannidis arbeitet, er hat die Struktur einer zu testenden Gruppe sehr wohl im Blick. Warum insinuieren Sie, Ioannidis hätte z.B. die Bevölkerungsstruktur einer Gruppe, die auf Antikörper getestet wird, nicht im Blick?

Das RKI wiederum hat schon vor einigen Jahren erforscht, dass 1969/70 bei der Hongkong Grippe in der BRD die IFR bei 0,29 Prozent lag. Laut Prof. Streeck liegt sie in Heinsberg bei 0,37 Prozent.

Ja, mehr noch, und da wird es wirklich interessant: Selbst das RKI gab vor wenigen Wochen im Februar 2021 zu – in einem wissenschaftlichen Artikel für das Ärzteblatt: Die Grippe kann so harmlos oder gefährlich sein wie Corona bzw. Covid-19:

Die Analyse der Übersterblichkeit legt aber nahe, dass die COVID-
19-Pandemie am Ende des Jahres 2020 etwa das Niveau
schwerer Influenzawellen erreicht hat.

Warum gehen Sie auf diese Statistik nicht ein? Das ist eine Studie von Februar 2021 und sie betont, dass die Sterblichkeit von einer schweren Influenza – wie 1969/70 oder 2018 – mit Corona auf einer Stufe steht. Also ist Corona überhaupt keine Katastrophe. Schlimmer: Corona wurde erst durch die Politik zu einer nie dagewesenen politischen, nicht medizinischen Katastrophe in der Geschichte der Public Health.

Der Text des RKI und des Umweltbundesamtes von Februar 2021 passt zu der IFR von 0,29 1969/70 wegen Influenza und der IFR von 0,23 (WHO) wegen Corona.

Da ist also wenig verwirrend (ganz entgegen der offiziellen Politik des RKI, die Sie ja offenbar sehr treffend ins Visier nehmen!), vielmehr stellt das RKI, wenn auch gut versteckt in dem Text im Ärzteblatt, eindeutig klar, dass Corona im Jahr 2020 so harmlos oder schlimm war wie „schwere Influenzawellen“ – mit dem Unterschied, der nicht gering ist, dass die Grippe auch Kinder und Jugendliche sowie alle Erwachsenen schwer und tödlich treffen kann, Corona jedoch fast nur die bereits schwer vorerkrankten Alten und andere schwer Vorerkrankte.

Deshalb wäre ja ein gezielter Schutz der Alters- und Pflegeheime so wichtig gewesen (wie ihn die Great Barrington Declaration seit Oktober 2020 einfordert), dieser Schutz blieb aus und daher ist die Lockdownpolitik von Merkel, Spahn, Söder, Scholz & Co. ja so tödlich verlaufen seit November 2020.

Dazu kommen aber vor allem die unendlichen kulturellen, sozialen, politischen, ökonomischen und weitere Schäden an der Gesamtbevölkerung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte, die zu vielen Toten und verkürzten Leben führen werden. Arbeitslosigkeit und Insolvenz führen zu verfrühtem Tod, das ist wissenschaftlich erwiesen. Wobei das mit dem tödlichen Verlauf von Corona selbst wieder relativ ist, wenn wir laut SPIEGEL wissen, der ja ein zentraler Baustein der Corona-Panikindustrie ist, dass es 2020 so gut wie keine Übersterblichkeit 2020 gegeben hat. Denn dann waren auch die Coronatoten seit November 2020 primär alte oder kranke Menschen, von denen man ohnehin erwarten musste, dass sie 2020 sterben würden – sonst hätte es eine große Übersterblichkeit gegeben, die es ja z.B. bekanntermaßen in Frankfurt am Main auch nicht gab.

Und selbst wenn es eine signifikante Übersterblichkeit geben würde oder 2020 gegeben hätte, wäre das ja niemals ein Grund, das ganze gesellschaftliche Leben stillzustellen und die absurdesten Hygienekonzepte zu implementieren und den Menschen fast alle Grundrechte zu nehmen – und jetzt via Impfung so zu tun, als könne man diese Grundrechte des Grundgesetzes wieder „gewähren“.

Eine solche totalitäre Anmaßung, Menschen Rechte, die ihnen qua Menschsein zustehen, zu nehmen und wieder zu geben, hatte es seit Beginn dieser Republik nicht gegeben. Die antidemokratische Politik von Merkel ist zudem von dem ZeroCovid-Fanatismus inspiriert, einer extremistischen Gruppierung, die mehr Tote zu Tage fördern wird, als alle Anschläge von Neonazis seit 1945 zusammen bewirkten (das ist deshalb wichtig, weil sehr viele ZeroCovid-Fanatiker*innen so genannte Linke sind, die meinen, sie wären ‚antifaschistisch‘, dabei sind sie Teil der totalitärsten Linken seit 1945), wie zu befürchten steht – denn wir reden über das fortdauernde Eingesperrtsein von 83 Millionen Menschen.

Jetzt werden die Baumärkte wieder geöffnet, damit die Pflanzen nicht alle unverkauft in die Bio-Mülltonne müssen. Das Wohl der Pflanzen ist der Politik wichtiger, als das Wohl der Menschen, zumal in Bayern, wobei in Baden-Württemberg der Politik sowohl die Menschen wie die Pflanzen egal sind, die Baumärkte öffnen nur in Bayern, nicht im Ländle, am 1. März 2021. Wobei „öffnen“ heißt, dass alle Menschen absurdeste Masken tragen müssen, was die Panik in dem Laden nur noch erhöht.

Die Opern- und Theaterhäuser, Universitäten und Kultureinrichtungen aber bleiben geschlossen, die sind „nicht systemrelevenat“. Der Musikologe Stefan Mickisch ist tot. Er ist offenkundig ein Opfer der Coronapolitik. Er hat das Leben nicht mehr ertragen:

In Bayern öffnen nächste Woche wieder die Baumärkte. Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, mit welcher Geringschätzung die etablierte Politik in der Coronakrise mit der Kultur im Lande umspringt, dann ist er jetzt erbracht: Tapetenkleister, Schneckenkorn und Badezimmerarmaturen sind systemrelevant, klassische Musik, Oper, Schauspiel, auch Literatur, bildende Kunst und die populäre Kultur in ihrer ganzen Breite und Vielfalt sind es nicht. (…) Und die ignorante Missachtung der kulturellen Bedürfnisse der Menschen und vor allem der Künstlerinnen und Künstler fordert ihre Opfer. Wie viele Menschen, wie viele Veranstalter und Agenturen durch den seit einem Jahr herrschenden, faktischen Dauer-Lockdown in den Ruin gestürzt, wie viele Existenzen vernichtet, wie viele hoch begabte und bestens ausgebildete Sänger, Schauspieler, Instrumentalisten, Kleinkünstler in Depressionen verfallen sind und am Ende ihrer Kräfte sind, das wird erst nach und nach ans Licht kommen.

Und niemand weiß, ob und wie schnell sich das kulturelle Leben nach einem derzeit nicht absehbaren Ende der ‚Maßnahmen‘ erholen wird. Christian Gerhaher, der bedeutende Lied und Opernsänger aus München, fürchtet, dass die Menschen sich ‚entwöhnen‘ könnten, sich aus Angst vor Ansteckung, aus Bequemlichkeit oder aus Geldmangel ans zu Hause bleiben gewöhnen könnten. Er ist Mitinitiator einer Initiative namhafter Interpreten, darunter die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Dirigent Kent Nagano, die eine Klage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof vorbereitet haben: ‚Pauschale Begrenzungen sind wissenschaftlicher Nonsens‘. (…)

Wie prekär die Lage ist an der Basis der Kulturschaffenden im vermerkelten und verdrosteten Deutschland des Jahres 2021, zeigt ein Fall, der sich dieser Tage in Bayern ereignete, genauer gesagt in der bayerischen Oberpfalz. Dortselbst in Schwandorf, rund 40 Kilometer nördlich von Regensburg, wurde der Pianist Stefan Mickisch tot aufgefunden. Er wurde 57 Jahre alt. Über die Todesursache verlautete nichts, doch ernst zu nehmende Informationen besagen, dass Mickisch sich vermutlich selbst das Leben genommen habe.

(…) Warum dieser Wort- und Klanggewaltige offenbar nun selbst die Flinte ins Korn warf, wird wohl ungeklärt bleiben. Hatte er vielleicht das Gefühl, dass für Menschen wie ihn in einer zunehmend auf Konformität getrimmten Quarantänegesellschaft, mit der Gesichtsmaske als Symbol von Sprachlosigkeit und Vereinzelung, kein Platz mehr ist?

Und nächste Woche öffnen die Baumärkte und die Friseure dürfen den Bürgern ihre Würde zurückgeben.

Deshalb ist Ihre Kritik der Unstatistik so wichtig, Tote wie Stefan Mickisch werden in keiner Statistik auftauchen. Doch dazu kommt noch eine meines Erachtens problematische Einschätzung von Ihnen, ja Ihr Resümee:

Auf nationaler Ebene auf die absoluten Todeszahlen achten (und darauf, wie die Corona-Todesfälle definiert  sind), und internationale Vergleiche eher als interessante Zahlenspielereien denn als seriöse Statistiken verstehen.

Damit tappen Sie meines Erachtens exakt in die Panikfalle von Politik und Medien. Denn die Toten, die durch die präzedenzlose Lockdownpolitik produziert werden, die tauchen ja in keiner RKI-Statistik oder in der Tagesschau auf, weil es sie nicht gibt. Lapidar wird evtl. mal ein Suizid vermeldet, der dann aber sicher in der Persönlichkeitsstruktur lag und nicht an der Lockdownpolitik.

Sie wissen, dass es diese „Kollateralschäden“, wie das der zynische Mainstream nennt, gibt, Sie wissen, dass die Zählweise der Coronafälle und -Toten keinerlei wissenschaftlichem Standard entspricht, ich habe Ihre diesbezügliche Passage ja oben zitiert – warum fordern Sie dennoch einen Fokus auf die Todeszahlen, wo die an der Coronapolitik Krepierten (auch die befürchteten Millionen Hungertoten im Globalen Süden, die von Armut und sozialer, psychischer Verelendung Betroffenen hierzulande, in Amerika, Europa etc.) gerade nicht und niemals auftauchen werden?

Eine Schweizer Studie hat schon im Frühjahr 2020 geschätzt, dass in Deutschland über 17 Millionen Lebensjahre durch die Lockdownpolitik vernichtet werden – entgegen den vor wenigen Tagen als Panik angedachten 9,6 Lebensjahre, die jeder Coronatote in Deutschland verloren habe, so das RKI, was sich auf über 300.000 verlorene Lebensjahre summiert. Wenn man in diesem abstrus anmutenden, aber eben vom RKI selbst vorgegebenen Rahmen der verlorenen Lebensjahre bleibt, dann sieht man doch, dass die Lockdownpolitik ca. 55 Mal tödlicher und lebensverkürzender ist als Corona selbst. Auch das also eine Unstatistik des Monats Februar 2021, vom RKI, im gleichen Text, in dem das RKI betont, dass Corona so schlimm oder harmlos ist wie „schwere Grippewellen“.

Wie Professor Klaus Püschel aus Hamburg gezeigt hat, waren unter den ersten 100 Coronatoten so gut wie keine Toten, die nicht so schwer erkrankt waren, dass sie auch ohne Corona sehr bald verstorben wären. Die Todesursache Corona ist also höchst umstritten – was derzeit Bestatter, Ärzte, die Totenscheine ausstellen und Angehörige zu Protokoll geben. Nicht jeder Mensch, der als Coronatoter geführt wird, ist einer – daher ist Ihre Aufforderung, nach den “absoluten Todeszahlen” zu schauen, wissenschaftlich sehr bedenklich, weil es gerade die Todeszahlen sind, die wissenschaftlich umstritten sind.

Es kann gut sein, dass Sie das in einer anderen Unstatistik des Monats analysiert haben mit den falsch kategorisierten Toten, das weiß ich nicht. Sie gehen ja in ihrer Februar 2021 Unstatistik auch darauf ein.

Der Leiter des österreichischen RKI-Pendants, Franz Allerberger, hat schon im Sommer 2020 zugegeben, dass jeder Mensch, der 28 Tage vor dem Tod positiv (mit einem PCR-Test) auf Corona getestet wurde, als Corona-Toter zählt. Das hat mit Wissenschaft, Medizin und Statistik nichts zu tun. Sie selbst ahnen das vielleicht und schreiben in Klammern „und darauf, wie die Corona-Todesfälle definiert  sind“ – doch wenn Sie ahnen, dass es auf die Definition ankommt, die Todeszahlen-Statistik, die nationale und absolute, gar nicht stimmen kann, warum betonen Sie dann, dass man nur auf gerade diese Zahlen schauen soll und nicht auf wissenschaftliche Forschung, die eben gerade solche Zahlen in Beziehung setzt zur Infektionslage und Bevölkerungsstruktur?

Mir ist also nicht klar, was genau Ihre Unstatistik des Monats vom 25.02.2021 sagen möchte, da Sie wirklich unwissenschaftliche Zahlen wie vom Statistischen Bundesamt (statista) und wissenschaftliche Zahlen von Epidemiologen wie vom Rang eines Ioannidis gleichermaßen – ohne nachvollziehbare Begründung oder Analyse oder Quelle – abweisen oder gar lächerlich machen.

Wenn Sie zeigen wollten, dass es einen alles entscheidenden Unterschied macht, ob man die CFR oder die IFR heranzieht, dann wäre Ihre Unstatistik des Monats sehr relevant. Aber wollen Sie das? Es ist nämlich de facto nur die IFR relevant, das sagt die WHO, die an diesem Punkt korrekter arbeitet als das RKI, das in Detailstudien auch korrekt arbeitet, aber politisch als Instrument der Bundesregierung gerade nicht seriös forscht (siehe Bericht aus der WELT, nachdem das RKI und andere im Auftrag des Bundesinnenministeriums von Seehofer das Panikpapier von März 2020 geschrieben haben, ohne jede medizinische oder wissenschaftliche Evidenz).

Die Alterspyramide einer Bevölkerung ist auch von herausgehobenem Interesse, was zeigen würde, dass in Deutschland 2020 so gut wie keine Übersterblichkeit herrschte, so der SPIEGEL und das Statistische Bundesamt. Darauf möchten Sie ja hinweisen, dass in den USA die Bev. jünger ist als in Deutschland, aber auch das trifft Ioannidis nicht, denke ich, weil er ja dutzende Studien weltweit heranzieht – aus USA, Deutschland, Südamerika etc. – und da also ein Durchschnitt herauskommt und um den geht es hier, das wird ja nicht verschwiegen.

Die WHO/Ioannidis-Studie hält fest:

The infection fatality rate is not a fixed physical constant and it can vary substantially across locations, depending on the population structure, the case-mix of infected and deceased individuals and other, local factors. The studies analysed here represent 82 different estimates of the infection fatality rate of COVID-19…

Doch Sie wollen Ioannidis und seine epidemiologische Forschung eher als “interessante Zahlenspielereien denn als seriöse Statistiken” verstanden wissen.

Vielleicht verstehe oder lese ich Ihre Unstatistik des Monats Februar 2021 auch nur falsch, das wäre ja möglich. Wichtig für die Bevölkerung wäre doch zu betonen, dass die Todeszahlen nicht nur „verwirrend“, sondern schlicht falsch sind.

Es sterben nicht 3 Prozent oder 1 Prozent derjenigen, die sich mit Corona anstecken, sondern zwischen 0,14 und 0,23 Prozent, eher noch weniger, da die Studien, die Ioannidis heranzieht, und das betont er, häufig aus Gegenden kommen, wo es ein massives Corona-Problem gab, wo also entweder besonders viel getestet wurde, oder viele Menschen tatsächlich an Corona sich infizierten und starben, jedenfalls Hotspots wie Gangelt oder New York City. Wenn selbst in solchen Gebieten die Sterberate so enorm niedrig ist, wie gering dürfte sie weltweit erst sein, wenn man alle Länder einberechnet, auch solche Länder wie Togo, wo seit März 2020 nur 82 Menschen an (oder mit) Corona gestorben sind.

Was mich aber schon nachdrücklich irritiert:

Woher kommt Ihre Anmaßung gegenüber der weltweit führenden und von der WHO publizierten epidemiologischen Forschung? Ist für Sie Epidemiologie gar keine Wissenschaft?

Allein durch die Klammer in Ihrem „Rat“ zeigen Sie doch, wie problematisch es gerade ist, was Sie fordern, auf die „absoluten Todeszahlen“ zu schauen:

Aber auch hier bleibt offen, welche Standard-Bevölkerung man nimmt, so dass als unser Rat nur bleibt: Auf nationaler Ebene auf die absoluten Todeszahlen achten (und darauf, wie die Corona-Todesfälle definiert  sind), und internationale Vergleiche eher als interessante Zahlenspielereien denn als seriöse Statistiken verstehen.

Nochmal: Meinen Sie wirklich, die epidemiologische Forschung wie von Professor John Ioannidis sei gar keine seriöse Forschung, bringe keine „seriösen Statistiken“ und bestünde nur aus mehr oder weniger „interessante[n] Zahlenspielereien“?

Wollen Sie damit auch denjenigen Forscher*innen am Umweltbundesamt und am Robert Koch-Institut (RKI) an diesem Punkt die Wissenschaftlichkeit oder Seriosität absprechen, die betonen, dass Corona so schlimm oder harmlos ist wie „schwere Influenzawellen“ und deren Kolleg*innen vom RKI erforscht haben, dass die Grippe 1969/70 in Deutschland eine IFR von 0,29 Prozent hatte, also über dem Wert von Corona mit 0,23 Prozent IFR (WHO) liegt? Was ist daran „verwirrend“?

Oder, ja, es ist verwirrend, weil man sagen könnte, dass das RKI sich selbst vehement widerspricht: Präsident Wieler schürt seit März 2020 die größte Massenpanik in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und wenigstens einige wenige Mitarbeiter*innen am RKI betonen jetzt, dass die Grippe nicht schlimmer ist als Corona! Wollten Sie darauf hinaus mit Ihrer Kritik am Falsch-Kategorisieren der Toten oder „Infizierten“ durch das RKI?

Denn Ihre Kritik am RKI ist ja herausragend und sehr wichtig, weshalb ich sie nochmal zitieren möchte:

Das Robert-Koch-Institut dagegen wertet alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig von klinischen Symptomen als COVID-19-Fälle.

Diese Kritik von Ihnen ist absolut not-wendig und sehr relevant! Sie zeigt den ganzen Irrsinn der Massentesterei von gesunden Menschen, etwas, was es in der Geschichte der Menschheit noch nie gab. Sie zeigt aber vor allem auch, entgegen Ihrem eigenen Rat, dass es völlig verfehlt wäre, nach den Todeszahlen zu schauen. Anfänglich ging es darum, dass das Gesundheitssystem – das durch die kapitalistische Deregulierungspolitik massiv beschädigt wird, seit Jahrzehnten, zu wenig und zu schlecht bezahltes Personal, falsche Behandlungsmethoden, der Wechsel hin zu „Fallpauschalen“ (Ulla Schmidt, SPD) etc. pp. – nicht überlastet wird, daher „flatten the curve“.

Das war in wenigen Tagen erreicht, die „Zahlen“ der Neuinfektionen waren schon vor dem ersten Lockdown am 22. März 2020 gesunken. Weil die Politik aber Blut geleckt hatte am Einsperren, Quälen und Maßregeln der Bevölkerung, wurde Ende April die Maskenpflicht eingeführt und gerade jetzt, wo sogar ein Impfstoff für die gefährdete sehr alte Bevölkerung und die anderen, denen die Panik die Seele aufgefressen hat, bereitsteht, wird noch mehr Panik geschürt, werden noch absurdere Masken eingefordert und zumal Kinder geradezu gefoltert und in tagtägliche Todespanik versetzt.

Wenn man sieht, dass ein 8-jähriges Kind, das mit seinem Fahrrad stürzt, nicht zuerst schaut, ob das Knie blutet oder der Arm, sondern sofort darauf achtet, dass die Maske wieder richtig sitzt, dann sieht- man, wie krank diese Gesellschaft ist. Und das ist eine produzierte Krankheit, Angela Merkel persönlich hat diese Krankheit, die Coronamassenpanik, produziert und möchte diese Panik bis zum Ende ihrer Tage auskosten, ja genießen.

In jedem Fall ist Ihre Kritik am falschen Kategorisieren der Corona-Fälle sehr wichtig und richtig. Doch warum wird dann die seriöse internationale Forschung wie von Ioannidis von Ihnen ohne für mich nachvollziehbaren wissenschaftlichen Hinweis oder Beleg, auch als falsch oder unwissenschaftlich abqualifiziert? Warum?

Entweder Ihr Text hat eine etwas unglückliche Überschrift oder Sie wollen Ihre scharfe Kritik am RKI verwässern, indem Sie gleichermaßen die international anerkannte und sogar von der WHO – entgegen der anfänglichen und von China inspirierten Massenpanik und dem Pandemie- und Lockdown-Wahnsinn der WHO – promotete Studie von Ioannidis abschätzig bewerten, ja ihr jeden wissenschaftlichen Wert absprechen.

Verstehen Sie, was ich meine?

 

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Linke Feministin Naomi Wolf sieht Gefahr eines “totalitären Staates”: Corona und Biden

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 23. Februar 2021

Die bekannte linke Feministin Naomi Wolf hat gestern Abend im konservativen TV-Sender FoxNews in der Show “Tucker Carlson Tonight” die aktuelle Coronapolitik in den USA scharf attackiert.

Sie sieht eine Ähnlichkeit zum italienischen Faschismus der 1920er Jahre.

Wolf ist eine Legende der sog. dritten Welle des Feminismus. Mit ihrer Kritik patriarchaler Normen von “Schönheit” hat sie Anfang der 1990er Jahre einen Bestseller geschrieben. Später hat sie Frauen und ihre Beziehung zur Vagina thematisiert und die positive Bedeutung selbstbestimmter Sexualität herausgestellt.

Der konservative Fox News Moderator Tucker Carlson gibt in dem Gespräch mit Wolf zu, dass er sich nie hätte vorstellen können, mit einer Linken wie ihr in seiner Show zu reden. Es ist ihm ersichtlich peinlich, dass er die radikal linke Kritik an der Coronapolitik von Naomi Wolf bislang nicht zur Kenntnis genommen hat.

Ich hatte bereits im November 2020 über Naomi Wolf berichtet, die sich erschüttert über die vom frisch gewählten US-Präsidenten Joe Biden avisierte Coronapolitik zeigte.

Wolf, die an der Yale University studierte, hat sich die letzten 12 Jahre intensiv mit den Gefahren für die Demokratie beschäftigt. Sie hat dabei ein Zehn-Punkte-Schema entwickelt, das für den Zerfall der Demokratie stehe. Da sind aktuell nicht alle Punkte gleichermaßen durchgesetzt und Wolf hatte auch bislang alles nur keine medizinische Krise, die zur größten Demokratiekrise wurde, im Blick – aber der alles entscheidende Aspekt einer Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit, die ist in Gefahr oder schon verloren – das ist der letzte und zehnte Schritt hin zu einem totalitären System:

In dem Gespräch mit Tucker sagte sie am 22. Februar 2021, dass sie derzeit die Gefahr sehe, dass die USA Stufe 10 erreicht hätten oder kurz davor stünden: Das Ende des Rechtsstaates.

Diese Stufe haben wir in England oder Deutschland auch so gut wie erreicht.

Ironie am Rande: Naomi Wolf wird in Deutschland bei Rowohlt publiziert. Dort wird in der Personenbeschreibung angegeben:

Naomi Wolf, geboren 1962, wurde in den neunziger Jahren durch ihren Bestseller “Mythos Schönheit” bekannt und galt damals als Vorreiterin eines neuen Feminismus. 1996 engagierte sie Bill Clinton als Beraterin für seinen Wahlkampf. Vier Jahre später beriet sie auch den Präsidentschaftskandidaten Al Gore. Heute arbeitet Naomi Wolf in der «Soros Foundation» für Friedensforschung.

Das ist besonders lustig, weil ja die ganzen rechten und auch linken Verschwörungswahnwichtel gerade den Juden George Soros als das Feindbild schlechthin ausgewählt haben. Soros würde Migrant*innen nach Europa (vor allem Bayern und Ungarn) schleusen, um die “nationale” oder “kulturelle” “Identität” zu zerstören.

Das macht dieses sensationelle Gespräch von Tucker Carlson mit Naomi Wolf zu einem bi-partisan, parteienübergreifenden Genuss: Eine der bekanntesten amerikanischen, linken, feministischen Intellektuellen attackiert den Westen, die Politik in den USA und somit US-Präsident Joe Biden, ja das amerikanische Lockdown-Establishment von links und rechts, Demokraten und Republikaner.

Hierzulande hampelte die dümmliche und gerade nicht wirklich antifaschistische “Antifa” wie in Heilbronn an der zentralen Straße in der Innenstadt (“Allee”) herum, als am Wochenende wieder ein Anti-Corona-Politik Autokorso stattfand, wo sicher auch unangenehme Rechte teilnahmen.Wer angesichts der Corona- und Demokratiekrise Transparente vor sich hin hält mit der Aufschrift “Klar denken statt Querdenken” zeigt schon wie regierungsoffiziell hier agitiert wird: Dissidenz wird apriori eskamotiert, wie Adorno oder Marcuse gesagt hätten.

Aber waren die Anti-Corona-Wahnsinnspolitik-Autokorso-Teilnehmer*innen alle übler als diese totalitären Monster der Linken?

Es lebe der linke Feminismus, die Kritik an patriarchalen Schönheitsnormen und aktuell und ganz vehement die frontale Attacke auf die totalitäre Coronapolitik. Danke, Naomi Wolf!

 

 

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Wie krank ist Karl Lauterbach wirklich?

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 23. Februar 2021

Es geht nicht nur darum, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach weiß, dass seine Ex-Frau Angela Spelsberg besser ausgebildet, klüger, eloquenter und kritischer ist als er. Es geht auch nicht darum, dass er eine nicht mehr behandelbare Profilneurose hat.

Ich meine das ganz ehrlich: Wie krank, innerlich, geistig oder psychisch krank muss ein Mensch sein, der es schafft, bald 12 Monate 24 Stunden am Tag Panik zu verbreiten? Wie krank und innerlich am Ende muss ein Mensch sein, der es schafft, jeden Tag ohne die minimalste Evidenz, dass wirklich eine Gefahr bestünde, 83 Millionen Menschen in Todespanik zu versetzen und ihnen damit  jede Hoffnung rauben möchte? Wie krank muss so ein Mensch sein? Das ist eine ernsthafte Frage.

Wie krank ist Karl Lauterbach wirklich? Diese Frage stellen sich viele.

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Corona schädigt die Gehirne der Politiker

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 22. Februar 2021

Eine große und selten beachtete Gefahr von Corona zeigt sich im massiven Angriff des Virus auf die Gehirne zumal der Politiker*innen. War es in 2020, wo das Virus noch neu und gefährlicher war, problemlos möglich, in einem Restaurant zu essen, jedenfalls die paar Tage, wo diese geöffnet hatten, so soll das in Zukunft nicht mehr möglich sein. Nur noch gegen das Grippevirus Corona geimpfte Menschen sollen einen ungehinderten Zugang zu Restaurants, Geschäften, ja allen kulturellen und sportlichen Events bekommen. Hätten alle Restaurants in der Vergangenheit nur gegen Influenza geimpften Menschen Zutritt gewährt, gäbe es in Deutschland kein einziges Restaurant mehr. Würden Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime nur gegen Influenza oder Corona geimpfte Ärzt*innen und Pfleger*innen hineinlassen, wäre jedes Krankenhaus, jedes Alten- und Pflegeheim handlungsunfähig, weil 10, 15, 25, 40 oder über 50 Prozent der Ärzt*innen und Pfleger*innen sich nicht impfen lassen.

Diese Auffassung, dass Geimpfte mehr (Grund)Rechte haben sollen als Nicht-Geimpfte, die mit Public Health gar nichts, mit totalitärem Denken dafür enorm viel gemein hat, zeigt sich an einer führenden SPD-Politikerin:

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) erwartet, dass Personen, die gegen das Corona-Virus geimpft sind, mehr Freiheiten haben werden als Nicht-Geimpfte. “Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Hoteliers oder Gastronomen sagen, für Geimpfte ist der Zugang möglich”, sagt Lambrecht den TV-Sendern RTL und ntv.

In einer Demokratie würde so eine skandalöse Aussage einer “Bundesjustizministerin” zum sofortigen Rücktritt führen. Da dieses Land aber kein Rechtsstaat mehr zu sein scheint und auch keine Demokratie, sondern ein Hygienestaat, führt das nur zu Applaus unter den brutalsten Menschen, die das Land seit 1945 gesehen hat: ZeroCovid-Anhänger*innen, Lockdownfanatiker*innen, allen Landesregierungen und der Bundesregierung.

Der völlig inkompetente Bundesgesundheitsminister redet von einer Inzidenz unter 10, ab der es wieder möglich sein könnte, das Quälen und Foltern und In-den-Tod-Treiben der gesunden und geschwächten Bevölkerung aufzuhören, während seriöse Menschen wie alle 12 Berliner Amtsärzte fordern, das irrationale und krankhafte Schauen auf angebliche Inzidenzen einzustellen:

20, 35 oder 50? Nicht zielführend!
Berliner Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert
In einem Schreiben an den Berliner Senat haben alle zwölf Amtsärzte eine veränderte Lockerungsstrategie gefordert. Sie kritisieren ‘NoCovid’-Konzepte scharf. 

Berlins Amtsärzte fordern, Lockerungen nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu knüpfen. Es sei ‘nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20/35/50’ zu koppeln, heißt es in einer Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt.

Seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 gab es in diesem Land keine Regierung, die so irrational, brutal, nicht evidenzbasiert, antidemokratisch, nicht rechtsstaatlich und totalitär agierte, wie die aktuelle politische Elite.

Hingegen sind die USA weiterhin eine vielfältige Demokratie. Das zeigt sich darin, dass selbst an der Johns Hopkins Universität, die so viel Schaden über die Welt gebracht hat mit ihrer Corona-Massenpanik, einer ihrer profiliertesten Professoren in Medizin jetzt davon ausgeht, dass in den USA ab April 2021 “Herdenimmunität” bestehe – und zwar primär aufgrund bestehender T-Zellen-Immunität, die von der Immunität durch Impfung ergänzt wird. So schreibt Marty Makary im Wall Street Journal:

Some medical experts privately agreed with my prediction that there may be very little Covid-19 by April but suggested that I not to talk publicly about herd immunity because people might become complacent and fail to take precautions or might decline the vaccine. But scientists shouldn’t try to manipulate the public by hiding the truth. As we encourage everyone to get a vaccine, we also need to reopen schools and society to limit the damage of closures and prolonged isolation. Contingency planning for an open economy by April can deliver hope to those in despair and to those who have made large personal sacrifices.

Wir wissen, das wir einen ganz normalen linearen Anstieg der Todeszahlen seit vielen Jahren haben, weil das Land immer älter wird. Corona hat so gut wie keine Übersterblichkeit gebracht, weil es ein Grippevirus ist, das fast nur alte und kranke Menschen angreift. Wer anderes behauptet, hat ein problematisches Verhältnis zur Realität.

Die Mutation des demokratischen Rechtsstaates Bundesrepublik Deutschland in eine totalitäre Hygienediktatur hat bereits im März 2020 stattgefunden und diese Mutation ist entgegen den völlig läppischen Virus-Mutationen absolut tödlich.

 

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Der Faschismus kam historisch aus Italien – und aus Italien kommt seit dem 21. Februar 2020 die totalitäre Coronapolitik

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 21. Februar 2021

Die englische Seite lockdownsceptics.org bietet tagtäglich wichtige Informationen zur Kritik der Coronapolitik und der britischen und internationalen desaströsen Lockdownpolitik.

Heute kommt ein Text über den Beginn des ganzen Corona-Wahnsinns:

Am 21. Februar 2020 begann Italien erste Städte und Gemeinden abzuriegeln, entgegen den expliziten Warnungen der Weltgesundheitsorganisation von Herbst 2019, in einem Katastrophen- oder Pandemiefall gerade solche Lockdowns nicht zu machen.

Today on Lockdown Sceptics we mark a year to the day since the world changed forever.

On February 21st, 2020 the Government of Italy did something no Western Government had ever done before. Something that the World Health Organisation had expressly recommended against only four months earlier.

It decided to set aside all established pandemic protocol, as well as all considerations of basic freedoms and human rights, and imitate Communist China (which had already been praised by the WHO for its “extraordinary” response) and quarantine a whole local population in an effort to control a coronavirus outbreak.

What started with 10 towns and 50,000 people in Lombardy quickly established itself as the go-to and unassailable response to the coronavirus threat. Seventeen days later the whole of Italy was locked down, 33 days later most of the world. A year later, we still are.

Resümierend heißt es in dem Text:

In December, Professor Neil Ferguson admitted to the Times the critical role of Italy in bringing lockdowns to the West:

[China] is a communist one party state, we said. We couldn’t get away with it in Europe, we thought… and then Italy did it. And we realised we could.

Our best hope is that in time the lesson will be learned that we must never do this again, and next time must be different – we must not panic but must stick to the pre-prepared plan.

But the tragedy is that even if we reach such a point, we can never change the fact that our Governments now know that “lockdown” is an option, that they can indeed “get away with it”. Western civilisation is undoubtedly diminished as a result.

Viel mehr muss man gar nicht sagen, weil wir den Wahnsinn tagtäglich erleben. Dabei ist lockdownsceptics eine konservative Seite, die sich nicht der Emanzipation verschrieben hat – aber was heißt das schon in Zeiten, wo sich selbst ernannte Linke für die totalitärsten Maßnahmen seit dem Ende des Nationalsozialismus einsetzen: ZeroCovid, NoCovid und MegaLockdown. Was heißt das in Zeiten, wo der mit Abstand meist gehasste Mann in Deutschland ein SPD-Bundestagsabgeordneter ist, der keinerlei Funktion in der Regierung hat, aber de facto noch mehr als der RKI Chef oder ein Professor der Charité die Regierungsgeschäfte ganz alleine führt?

Was für Historiker*innen, Sozial- und Geisteswissenschaftler*innen wie auch für Untersuchungen über die politische Kultur und die sozialpsychologische Bedeutung der italienischen Vorreiterrolle interessant sein könnte ist Folgendes:

Warum war es in den 1910er Jahren gerade Italien, das den Futurismus (Marinetti, D’Annunzio) und den Faschismus vordachte, der dann ab Oktober 1922 durch die motorisierte Gewalt von Mussolini die Ära des Faschismus einläutete, und warum war es wiederum Italien, das im Februar 2020 die irrationale und nicht evidenzbasierte Lockdownpolitik entgegen jedem Public Health-Wissen totalitär umsetze und damit die ganze Welt zu einem riesigen Gefängnis machte, bis heute?

Italien, das Sehnsuchtsland nicht nur Europas und des Westens, von Goethe über Nietzsche, Adorno und der – au weia – Toskana-Fraktion, was wäre New York City ohne Pizza?, evoziert hiermit eine Trauer, dass gerade dieses Land, dem wir DIE SCHÖNHEIT verdanken – sei es musikalisch, Textilien und Schuhe betreffend, sprachlich, literarisch, ästhetisch, kulinarisch, architektonisch -, auch so ein Nährboden für fascisti (alte und neue) ist und dass progressive Italiener*innen das ausbaden müssen, genau wie in Deutschland. Noch ironischer: Gerade die heutigen Faschisten in Italien (wie hier die AfD oder die FPÖ in Österreich) sind gegen die Lockdownmaßnahmen, und das auch noch eloquent…

 

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Wie chinesisch denkt der Rostocker OB?

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 19. Februar 2021

Es geht weiterhin um Framing. Die WELT berichtet von einer der unerträglichen und demokratiegefährdenden “Talkshows”, diesmal mit Maybrit Illner, und titelt:

Wie die Auszahlung dieser Hilfsgelder läuft, das ist unverzeihlich“.

Es geht um richtige und wiederum frontale Angriffe von der Chefredakteurin der WELT Dagmar Rosenfeld auf Bundeswirtschaftsminister Altmaier, weil die Auszahlung der “Hilfen” für Unternehmen so katastrophal schleppend bis inexistent ist.

Natürlich müsste es in einer funktionierenden Demokratie um den Rücktritt von Altmaier gehen. Aber das wäre lächerlich, weil die ganze Politik verfassungswidrig ist und sich am Tag X als solche herausstellen wird.

Der skandalöseste Aspekt des WELT-Berichts bzw. der Sendung im ZDF liegt aber wo ganz anderes. Der Rostocker OB Ruhe Madsen hat offenbar zu viel chinesisches Fernsehen geschaut oder zu häufig Urlaub in China gemacht und ist ein Überwachungsfanatiker. Erinnern wir uns: Bis Oktober 2020 war es immerhin theoretisch möglich in alle möglichen Geschäfte und Restaurants zu gehen, ab Ende April 2020 war dazu eine sog. Mund-Nasen-Bedeckung notwendig, seit einiger Zeit braucht es dafür noch absurdere Verkleidungen. Aber es war und ist möglich. Es ist weltweit nicht ein Fall bekannt, wo in einem Buchladen oder einem Restaurant ein Mensch sich mit einem relativ harmlosen Grippevirus wie SARS-CoV-2 ansteckte und tot umfiel oder erstickte. Nicht ein Fall. Weltweit bei knapp acht Milliarden Menschen.

Auch in diesem Land war der Einkauf mit diesen grotesken Schals oder Masken möglich. Jetzt fordert dieser OB Folgendes:

Rostocks OB Claus Ruhe Madsen wusste aus seiner Stadt immerhin zu berichten, dass er im Handel kein besonderes Problem gehabt habe. Mit effektiver Kontrolle könne man offene Läden und gute Nachverfolgung gleichzeitig haben. Neben Schnelltests gehöre dazu etwa die digitale Erfassung von Ladenbesuchern.

Die Idee: Jeder Kunde scannt – etwa mit der „luca app“ – einen Code am Eingang und registriert sich. Im Problemfall bekommt er eine Nachricht auf sein Handy und hat die Chance, alle Kontakte der letzten 14 Tage ebenfalls zu informieren, da er ein genaues Protokoll hat, wann er wo gewesen ist – Geschäfte, Restaurants, Fitnessstudios und so weiter.

Die Entscheidung, die Daten freizugeben, bleibe aber bei jedem Einzelnen, betonte Madsen. „Wir fragen Sie, weil Sie sind Herr der Daten, dürfen wir einmal überall, wo Sie waren, Bescheid sagen.“

Während in China solche Überwachung offenkundig schon weit gediehen ist, möchte der Rostocker OB – ohne jede medizinische Evidenz, ohne jede Begründung, einfach nur aus Lust an der Überwachung – diesen nächsten Schritt in Richtung totalitäre Gesundheitsdiktatur gehen.

Insofern ist der WELT-Artikel völlig falsch geframt: “Wie die Auszahlung dieser Hilfsgelder läuft, das ist unverzeihlich“. Ein viel treffenderes Framing des WELT-Artikels wäre

Wie chinesisch denkt der Rostocker OB?

Wir wissen vom RKI, dass Corona nicht schlimmer ist als eine “schwere Influenzawelle”. Das ignorieren nicht nur Illner und das ZDF, sondern vor allem Typen wie Ruhe Madsen aus Rostock, die jetzt die überfällige Öffnung der Geschäfte daran knöpfen möchten, chinesische und totalitäre Verhältnisse hier noch fester zu verankern.

Der OB tut so, als sei er cool und gegen Lockdowns, dabei hat er noch brutalere Fantasien für die Zukunft: die Totalüberwachung in JEDEM Restaurant, jedem Geschäft, jedem Theater, jedem Stadion etc. Das merkt die WELT gar nicht oder goutiert es. Völlig falsches Framing des Artikels.

Gäbe es noch seriösen Journalismus in diesem Land, wäre das Framing dieses Artikels also die skandalöse chinesische Denkart des Rostocker OBs und nicht die perfide und menschenverachtende Politik von Altmaier alleine.

 

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Schweizer Studie: Lockdownpolitik 55 Mal lebensverkürzender als Corona

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 18. Februar 2021

Framing ist in unserer Zeit alles. Es kommt darauf an, wie man eine Nachricht verpackt, beziehungsweise welchen Teil einer Neuigkeit man betont. Das zeigt sich ganz exemplarisch an einem wissenschaftlichen Artikel des RKI vom 12. Februar 2021.

In diesem Artikel im Ärzteblatt von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Robert Koch-Instituts und des Umweltbundesamtes steht Erstaunliches. Die Autor*innen befassen sich mit der Sterblichkeit durch Corona bzw. Covid-19 (“COVID-19-Krankheitslast in Deutschland im Jahr 2020. Durch Tod und Krankheit verlorene Lebensjahre im Verlauf der Pandemie“) und möchten offenkundig die Panik hochhalten, denn angebliche 9,6 verlorene Lebensjahre pro Coronatotem hören sich nach relativ viel an. Doch diese Zahl entspricht kaum der Wahrheit, da der Bericht gar nicht betont, wie viele der Toten in Altersheimen starben oder welche massiven Vorerkrankungen die Toten hatten.

Über 50 Prozent (in manchen Gegenden über 90 Prozent!) aller Corona-Toten (wenn es solche waren) sind in Alters- und Pflegeheimen gestorben. Doch in solchen Heimen leben die Alten im Schnitt nur wenige Monate bis maximal 2,5 Jahre. Also können sie kaum mehr als 2,5 Jahre im Schnitt an Lebenszeit verloren haben und das nur, wenn sie erst wenige Tage vor einer Corona-Ansteckung ankamen.

Der Journalist Robert von Loewenstern weist entgegen der Lesweise der Mainstreammedien auf die eigentliche Pointe des RKI-Artikels hin:

Hier noch ein Schmankerl für alle, die als ‘Leugner’ verleumdet wurden, weil sie es wagten, Corona und Grippe im selben Absatz oder Atemzug zu erwähnen. In seiner Untersuchung stellt das RKI lapidar fest: ‘Die Analyse der Übersterblichkeit legt aber nahe, dass die COVID-19-Pandemie am Ende des Jahres 2020 etwa das Niveau schwerer Influenzawellen erreicht hat.’ (Herv. CH)

Jetzt geht es um das Framing: Das RKI möchte offenkundig, dass von den Leitmedien betont wird, dass Covid-Tote im Schnitt 9,6 Lebensjahre verloren hätten. Dass diese Zahl ganz sicher falsch ist, ist hier gar nicht der entscheidende Aspekt. Entscheidend ist, dass das RKI zwei andere, viel wichtigere Sachen unterschlägt bzw. absichtlich nicht betont.

Erstens die bereits zitierte Tatsache, dass Corona ungefahr so gefährlich oder ungefährlich ist wie eine “schwere Influenzawelle”!

Ich hätte diesen Text also wie folgt nennen können:

Neue Studie des RKI: Corona so typisch wie eine ‘schwere Grippewelle’.

Das wäre ziemlich sensationell. Es würde das ganze Lügengebäude der Bundes- und Landesregierungen in sich einstürzen lassen, dass wir es mit einer “Jahrhundertpandemie” zu tun hätten und deshalb die nie dagewesenen totalitären Lockdown-Maßnahmen notwendig seien.

Jetzt wissen wir, dass selbst das RKI im Rückblick das Jahr 2020 mit dem “Niveau schwerer Influenzawellen” gleichsetzt.

Zweitens: Das RKI möchte es skandalisieren, dass durch Corona “305 641 Lebensjahre durch COVID-19 verloren” gegangen seien.

Doch was das RKI wiederum absichtlich nicht sagt und gar nicht erst danach fragt: Wie viele Lebensjahre gehen durch die totalitären Hygienestaatsmaßnahmen verloren?

Der Schweizer Psycholge der Universität Bern Andreas Moser hat mit einigen Kolleg*innen schon im Frühjahr 2020 erforscht und geschätzt, wie viele Lebensjahre der Lockdown und die “Maßnahmen” fordern werden (“Years of life lost due to the psychosocial consequences of COVID19 mitigation strategies based on Swiss data“). Die Autor*innen gehen dabei von drei Monaten Lockdownmaßnahmen aus und betrachten die Folgen für die Gesamtbevölkerung (am Beispiel der Schweiz):

None of the existing models have factored the possible adverse mental health effects of mitigation at a population level. These adverse effects can be intuitively anticipated but have never been rigorously modelled (4). Negative mental health outcomes can be attributed to the emotional and physiological effects of the risk posed by the virus and by reduced physical activity, social interaction and human physical contact(5-7).

Studies on prior pandemics, such as the Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) found that the length of quarantine was an important predictor of post-traumatic stress disorder (PTSD), depression and anxiety with a cumulative prevalence exceeding 30% of the population (8, 9). Psychosocial stressors within families and loneliness for those living alone are also likely to spike in confinement and have adverse effects on mental and physical health (10-13).

Available data suggest that stress associated with population-wide disasters increases the level of violence, including domestic violence and child abuse (14, 15). These are recognised risk factors for mental health and substance abuse problems(16) as well as suicide (17).

The anticipated impact of the COVID19 pandemic on mental health is expected to be significant but has not been considered in formulation current public policies. To address this gap, the present study makes a rapid model-projection concerning the years of life lost (YLL) if restrictive social mitigation measures are implemented for a period of 3 months. This duration was chosen as it aligns with the expected duration of social mitigation in many countries.

We use data from Switzerland as an example. The model focuses on what we consider to be the major contributors to YLL affecting the majority of the population, namely: suicide, emergence or increase in psychopathology, childhood physical abuse and continued restriction of movement and at home confinement.

Diese Betrachtung der Kollateralschäden der präzedenzlosen Lockdownpolitik ist von zentraler Bedeutung. Das, was die Kritiker*innen des Lockdowns von Anfang an sagten, dass es unabschätzbare Folgen für die Psyche der Menschen haben wird, wird in dieser Studie von Moser et al. schon im April 2020 hochgerechnet und als riesige Gefahr erkannt.

Während also das RKI und das Umweltbundesamt die Panik hochhalten wollen und betonen, dass “305 641 Lebensjahre durch COVID-19 verloren” gegangen seien, ist die Zahl der verloreren Lebensjahre, die durch die Corona-Politik entstehen werden, extrem viel höher:

Die Zahl der verlorenen Lebensjahre durch die Corona- und Lockdownpolitik beträgt in Deutschland schätzungsweise mehr als 17 Millionen Lebensjahre!

Was heißt das?

Wenn wir uns auf dieses abstruse Spiel des RKI einlassen und die verlorenen Lebensjahre berechnen, und dabei selbstverständlich wissenschaftlicher als das RKI alle verlorenen Lebensjahre berechnen – jene, die durch das Virus SARS-CoV-2 und die Krankheit Covid-19 traurigerweise zu beklagen sind und jene, die durch die unverhältnismäßigen und totalitären Maßnahmen absichtlich hervorgerufen werden -, dann zeigt sich, dass die  “Kollateralschäden” mehr als 55 Mal größer sind als der Schaden, den Corona anrichtet!

Die Schweizer Studie besagt also, dass allein basierend auf drei Monaten Lockdown die Coronapolitik und die Lockdowns mehr als 55 Mal so schädlich sind als das Virus selbst.

Mittlerweile haben wir bald sechs Monate Lockdown seit dem 22. März 2020, das könnte diese 17 Millionen Lebensjahre, die wegen der Coronapolitik verloren gehen, noch massiv erhöhen. Dabei geht es um Jugendliche, die z.B. keinen guten Schulabschluss hinbekommen, weil sie autoritäre Lehrer haben, die keine Rücksicht auf die extreme psychische Notlage nehmen, um Frauen, die in beengten Wohnungen von zunehmend aggressiver werdenden Männern geschlagen, vergewaltigt und bedroht werden, Kinder, die von beiden Elternteilen geschlagen werden, Witwer, die keinerlei sozialen Kontakt mehr haben und verelenden und unzählige weitere psychische und soziale “Kollateralschäden”.

Dieser Text hätte sich also darauf kaprizieren können, dass das RKI endlich ehrlich ist und eine schwere Influenza mit Corona gleichsetzt (!), womöglich wäre das ein gutes Framing gewesen.

Doch nachdem ich mir den Kern des RKI-Umweltbundesamt-Textes vergegenwärtigte und dieser liegt in den verloreren Lebensjahren, kam mir diese Schweizer Studie ins Gedächtnis, die eine enorme Zahl von verlorenen Lebensjahren durch die irrationale, unwissenschaftliche und nicht anders als perfide und brutale Coronapolitik erforscht hat und damit ja die tatsächlichen Schäden noch zu gering bewertet, da wir nicht drei, sondern aktuell fast sechs Monate Lockdown plus weitere sechs Monate hardcore asoziale Distanzierungs-Politik und bald 12 Monate Maskenwahnsinn zählen.

Daher ist die Überschrift dieses Textes:

Schweizer Studie: Lockdownpolitik 55 Mal lebensverkürzender als Corona

Ob das nun das bessere Framing ist, sei dahingestellt. Es sollte darum gehen, dass man einen Text unterschiedlich lesen und völlig andere Ergebnisse zu Tage fördern kann als von den Autor*innen – hier RKI und Umweltbundesamt – angedacht.

 

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Frontale Attacke auf Angela Merkel im Focus: “Die Bedrohlichkeit der Mutationen ist ja nichts weiter als Propaganda.”

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Von Dr. phil. Clemens Heni, 16. Februar 2021

In einem Interview des Focus vom 16. Februar 2021 mit einem der führenden Experten zur Coronakrise, Professor Matthias Schrappe von der Universität Köln, gibt es mehrere Ohrfeigen für Angela Merkel oder indirekt für die unwissenschaftliche Melanie Brinkmann und diese Ohrfeigen sind sehr gut platziert:

Rechtfertigen denn die neuen, gefährlicheren Mutationen nicht eine verstärkte Vorsicht?

Schrappe: Die Bedrohlichkeit der Mutationen ist ja nichts weiter als Propaganda. Die Studien geben es nicht her. Man muss das natürlich weiter beobachten. Aber es sieht eher danach aus, dass dort, wo starke Mutationen sind, die Zahlen runter gehen. Viren verändern sich sowieso immer. Und auch die angeblich so ansteckende britische Variante hat sich bisher in der Praxis nicht zu einem großen Problem entwickelt.

Weiter sagt Schrappe:

Da müssen Führungspersonen auch Fehler zugeben. Wenn Frau Merkel mal sagen würde: Wir haben das bisher nicht besonders hingekriegt. Wir machen mal einen neuen Start und dafür brauchen wir Euch alle – da würde die Stimmung und Bereitschaft mitzumachen, gleich wieder besser werden.
Was für Fehler hat Merkel gemacht? Sie ist für den Tod gerade der sehr alten Menschen mit verantwortlich durch ihre panische und unsagbar schlechte Politik, die junge UND alte Menschen einsperrt und die Alten seit März 2020 nicht geschützt hat:
Schrappe: In der 50. Woche lag die Sterblichkeit durch Corona bei den 90-Jährigen bei 16,3, bezogen auf die Alterskohorte. Und jetzt, im langen Lockdown, liegt sie bei 23,3 Prozent. Bei den 80- bis 89-Jährigen war die Sterblichkeit vor dem Lockdown runter auf zwölf Prozent, jetzt ist sie auf 17 Prozent angestiegen. Das heißt: Der Lockdown geht an den Bedürfnissen derer, die dadurch geschützt werden sollen, vorbei.

Wir alle wissen, dass Menschen wie Merkel so gut wie kein Schamgefühl haben, keine Schuld bei sich selbst sehen und niemals Fehler zugeben werden. Aber Historiker*innen der Ära Merkel werden das notieren. Merkel wird als die unwissenschaftlichste und irrationalste, panischste, antidemokratischte Kanzlerin in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingehen – und das sage ich als jemand, der seit 2015 gegen die Nazis, Rassisten und Merkelhasser aktiv war und deshalb sogar seinen Geldgeber aus den USA verloren hat.

Können Sie die Kanzlerin nicht in diese Richtung beraten?

Schrappe: Ich würde die Kanzlerin natürlich gern beraten, wenn sie eine andere Stimme hören wollte. Aber ich rechne nicht damit, dass sie anruft. Frau Merkel hat sich in einen Tunnel vergraben. In der Risikoforschung nennt man das Kuba-Syndrom, wenn sich eine Führungsgruppe nur mit Menschen umgibt, die alle der gleichen Meinung sind. Dann gibt es nur die dauerhafte Fortsetzung von Fehlern.

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