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Von Dr. phil. Clemens Heni, 27. November 2021

Es gilt wie immer, der Panikindustrie mit Fakten und Demokratiekunde zu begegnen. Aktuell liegen 12 Prozent mehr Personen mit oder wegen Corona auf Intensivstationen, also am 26.11.2021 4302 Personen, vor genau einem Jahr waren es 3815. Da wir 2020 eine leichte Untersterblichkeit von etwas über 2 Prozent hatten (Uni Duisburg-Essen) und zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung des Gesundheitssystems, ist das nicht dramatisch. Alles easy. Würden die deutschen Intensivmediziner*innen endlich aufhören, jeden zweiten Patienten invasiv zu beatmen, gäbe es gar keine Krise. Null, nada, nichts. Die Gesamthospitalisierung sinkt auch seit Tagen, von 9,44 auf 6,01 in gut einer Woche:

Es ist aber enorm unterschiedlich in den Bundesländern. Jene mit den aggressivsten Maßnahmen und den brutalsten Landespolitiker*innen – Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg – haben starke Zuwächse an Intensivpatient*innen.

26.11.2020       26.11.2021

Sachsen                                      342                   564

Bayern                                        630                1040

Baden-Württemberg              425                   572

Dagegen ein Jahr später teils deutlich weniger ICU-Pats. in den weniger durch Hetze aufgefallenen Bundesländern wie

26.11.2020        26.11.2021

Rheinland-Pfalz                     188                       133

Hessen                                     343                       259

Hamburg                                 78                           52

Nordrhein-Westfalen         962                         644

Bremen                                   35                            21

gleichbleibend:

Niedersachsen                     192                         197

 

Insgesamt also sieht es so aus: Wir haben dank der genialen und einzigartigen Gentherapie jetzt zwar insgesamt mehr Patient*innen mit oder wegen Corona auf den Intensivstationen liegen, aber regional ist das extrem unterschiedlich. Im mit großem Abstand größten Bundesland NRW liegen jetzt 34 Prozent weniger Patient*innen mit einem positiven Test auf SARS-CoV-2 auf den ITS als Ende November 2020!

Man könnte nun auch sagen, jene Bundesländer mit den kleinsten und dicksten Menschen haben tendenziell eher Corona als die höher gewachsenen Nordlichter. Man könnte epidemiologisch aber auch Grippewellen der letzten fünf Jahre in den jeweiligen Bundesländern vergleichen. Da zudem vor allem in den von ganz besonders extremer Panik regierten Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen das Immunsystem der Bevölkerung durch die Politik geschwächt wurde, sind dort mit die höchsten Zahlen. Könnte man sagen.

Und wer wie das Ländle die totalitärsten Ausgangssperren hatte im ganzen Jahr 2020 wie 2021, der hat vermutlich die geringste natürliche Immunisierung der Bevölkerung. Dieser medizinische Wahnsinn, die Menschen voneinander zu trennen, wo doch eine Infektion mit Corona für normale Menschen unter 70 wichtig wäre, da so gut wie kein Mensch daran stirbt, das haben diese epidemiologischen Analphabeten nicht gelernt.

Daher zum Vergleich Schweden, klar:

Schweden hat aktuell im 7-Tagesschnit einen (1) Toten an oder mit Covid-19 – Deutschland 253. Da Schweden 8,3 Mal weniger Einwohner*innen hat, wären das hochgerechnet auf Deutschland 8,3 Tote im 7-Tagesschnitt.

Sprich: Ohne Masken, ohne jemals eine Schule geschlossen zu haben, ohne jemals ein Restaurant oder einen Laden, ein Einkaufszentrum geschlossen zu haben, hat Schweden am 26. November 2021 30 Mal weniger Tote an oder mit Corona als Deutschland. Auch am 27. Februar 2021, als es noch kaum Impfungen gab, hatte Schweden 50 Prozent weniger Tote mit oder wegen Covid-19 als GER. Die natürliche Immunisierung in Schweden ist eine Erfolgsgeschichte und sie fand 2020 statt.

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