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Solidarität mit den Frauen im Iran – weg mit dem Kopftuch, weg mit der Maske

Von Dr. phil. Clemens Heni, 30. September 2022

Im Iran dauern die Proteste nach dem Mord an einer jungen kurdischen Frau, die ihr Kopftuch nicht nach dem Willen der Islamfaschisten des iranischen Mullah-Regimes trug, an. Die 22-jährige Masha Amini war festgenommen worden und aufgrund staatlicher Gewalt gestorben. Seitdem demonstrieren Zehntausende Frauen und Männer aus allen Schichten und Klassen gegen das iranische Regime in Teheran. Die Gender-Apartheid ist im Iran seit 1979 Staats-Ideologie. In Europa und dem Westen hingegen tragen viele Frauen und Mädchen aus der Türkei, Bosnien, aus Asien und Afrika häufig ohne staatlichen Zwang ein Kopftuch – hier wirkt der Zwang des Vaters, Bruders, Ehemann. Keine Frau und kein Mädchen wäre ohne direkten oder indirekten Zwang so blöd und würde sich selbst so viel Lebenslust wie das Wehen der Haare oder Spielen mit verschieden kurzen und langen Frisuren nehmen lassen.

In der Frankfurter Rundschau schreibt Natali Amiri:

43 Jahre haben sie gelitten, jetzt reicht es ihnen. Die Wut über den Tod von Mahsa Amini hat Frauen und Männer in Dutzenden Städten in ganz Iran auf die Straße getrieben. Mahsa, ein 22-jähriges kurdisches Mädchen, das in Teheran zu Gast war, wird Mitte September von der Sittenpolizei festgenommen, ihr Kopftuch sitzt nicht islamisch genug. Wenige Stunden später ist sie tot. Die Behörden behaupten, sie hätten mit ihrem Tod nichts zu tun. Sie hätte einen Herzinfarkt erlitten. Keiner glaubt ihnen. Mahsa Amini soll von der Sittenpolizei mit dem Kopf mehrmals gegen die Fensterscheiben des Autos geschlagen worden sein, in das sie gezerrt wurde.

Viele verbrennen öffentlich ihr Kopftuch.

Sozialdisziplinierung, reaktionärste Ideologie und modernste Technik gehen Hand in Hand:

Neben den zahlreichen Verhaftungen gehört zu den Repressalien, dass Behörden den Einsatz von Gesichtserkennungssoftware zur Identifizierung von Frauen planen, die auf öffentlichen Plätzen oder in der U-Bahn kein Kopftuch oder ein verrutschtes tragen.

Das Regime hat das Internet ausgeschalten, so kommen kaum Informationen nach draußen. Telefonisch geht das noch.

Weder diese unerträgliche patriarchale und islamfaschistische Realität des Kopftuch- und Körperbeckungswahns noch der Drang zur Atombombe des Holocaust leugnenden und Israel ablehenden iranischen Regimes hat dazu geführt, dass Deutschland die diplomatischen Beziehungen zum Iran abbrach. Es gab nur zeitweise ein paar Sanktionen, aber nicht wegen dem Islamismus und Kopftuch, sondern wegen dem Atomprogramm, das aber bis heute nicht gestoppt werden konnte, weil der westliche Druck lächerlich ist.

Doch in Deutschland wächst gefühltermaßen die Anzahl der fanatischen Frauen und indoktrinierten Mädchen, die ein Kopftuch tragen. Das wird von der Politik ja sogar honoriert und die Medien machen mit. Schauen wir uns dieses Bild an, mit dem die Berliner Zeitung einen Text über mögliche totalitäre Maßnahmen ab Oktober 2022 bebildert, es ist eine DPA Meldung (Deutsche Presse-Agentur):

In Wahrheit sind aktuell weder testen und impfen noch Masken angesagt, schon gar nicht an Schulen. Es gibt aktuell kein Bundesland, das eine Verordnung hat, das Masken an Schulen vorschreibt. Warum also bringt die Berliner Zeitung ein solches Bild, das nicht aktuell sein kann oder aber von einer besonders fanatischen Schule kommt – Ernst-Abbe-Gymnasium -, wo die Schulleitung womöglich Masken “empfiehlt” – aber vorschreiben darf sie es nicht. Es ist zynisch, wenn das Ernst-Abbe-Gymnasium in Berlin Neukölln auf seiner Homepage schreibt:

Jungen und Mädchen lernen an unserer Schule gleichberechtigt und gemeinsam. Wir achten darauf, dass weder die Jungen noch die Mädchen aufgrund ihres Geschlechts Nachteile in ihrer Bildung und Entwicklung erfahren müssen.

Doch, Mädchen werden sehr wohl diskriminiert, indem es erlaubt ist, dass die Eltern dieser Mädchen sie indoktrinieren und de facto zwingen, ein Kopftuch zu tragen. Es ist ein nicht wieder aufzuholender Bildungsrückstand und ein Hemmnis persönlicher, individueller Entwicklung, wenn muslimische, in Berlin, Duisburg oder Heilbronn meist türkische Mädchen es nicht lernen, ihr Haar offen zu zeigen, damit zu kokettieren, es kurz oder lang zu haben, mit anderen Mädchen und Jungen sich ganz normal von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Allein schon die Unmöglichkeit auf Schulausflügen im Bus, der U-Bahn oder im Tagungsheim zu headbangen zu Heavy Metal Musik ist ein Bildungsrückstand, den kein Mädchen wieder aufholen kann. Eine Schande.

Nicht alle Mädchen tragen an diesem Neuköllner Gymnasium Kopftuch. Auf der Homepage sieht man einige Fotos von Klassen, wo z.B. von 16 Mädchen vier das Kopftuch tragen. Im Stadtbild mögen das insgesamt noch weit mehr sein als 25 Prozent. Man könnte das noch unterscheiden in den arabischen und türkischen Teil von Neukölln.

Jedes Kopftuch ist die Katastrophe, jedes einzelne Mädchen und jede einzelne junge oder nicht so junge Frau mit Kopftuch transportiert damit eine islamistische und äußerst aggressive Ideologie. Diese Fanatikerinnen wollen ja nicht als Mensch, Mädchen oder Frau, sondern ausschließlich als Muslimin, als religiöser Trottel mit Tendenz zur Gewalt wahrgenommen werden. Daher das Kopftuch, das zudem dem Wahn unterliegt, dass Männer (Frauen oder Lesben kommen in diesem reaktionären Weltbild nicht vor) sich sexuell nicht im Griff hätten, wenn sie das Haupthaar einer Frau oder eines Mädchens sehen würden.

Und warum nimmt die Berliner Zeitung gerade so ein indoktriniertes Mädchen? Warum zudem mit Maske? So sieht das arme Mädchen noch mehr wie ein Monster aus. Angenommen ein iranisches Mädchen mit 17 schafft es aktuell zu fliehen vor den Mullahs und kommt in Berlin an. Was wird die denken, wenn sie an diesem Gymnasium den gleichen Kopftuchwahn erlebt wie im Iran? Sicher, das Kopftuch ist selbst in Berlin keine Pflicht – aber es wird geradezu gefeiert, was man nicht nur auf den Bildern dieses Gymnasiusm deutlich sehen kann.

Und die häufig sehr aggressiven Brüder, Männer und Väter dieser Verschleierten betrachten nicht verschleierte Frauen als Hure oder Freiwild. Das Patriarchat und der Sexismus sind Hauptingredienzien des politischen Islam oder Islamismus. Sie ergänzen den Sexismus und das patriarchale Verhalten der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft, die sich nicht zu blöde ist, sich in Dirndl und Lederhose zum Gespött zu machen, jedenfalls bei denen, die diese Alltagsreligon der ‘urdeutschen’ Tradition auf Volksfesten nicht mitmacht. Aber es ist halt primär peinlich, Dirndl und Lederhose zu tragen, es ist keine körperliche Gewalt wie ein Kopftuch. Und das ist ein Unterschied ums Ganze.

Dazu kommt die Maske, die aktuell weder an diesem Gymnasium noch irgendeiner anderen Schule in ganz Deutschland getragen werden muss. Viele sind so eingeschüchtert und fanatisiert und tragen sie trotzdem. Aber es ist eine islamistische und ZeroCovid-Fascho-mäßige Indoktrination der Berliner Zeitung hier und heute am 30. September 2022 ein solches Bild zu einem solchen Text zu posten.

Erinnern wir uns: SARS-CoV-2 ist für Menschen unter 70 so harmlos wie die Gefahr beim Weg zur Arbeit zu Tode zu kommen, für Kinder und Jugendliche ist das Risiko noch unendlich geringer.

Resümee:

Nieder mit der islamistischen Republik Iran!

Nieder mit dem patriarchalen und antisemitischen Islamfaschismus überall!

Freiheit für die Haare!

Weg mit dem Kopftuch im Iran!

Weg mit dem Kopftuch in Berlin Neukölln und überall!

Weg mit der Maske – überall!