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Von Dr. phil. Clemens Heni, 16. April 2021

Die ersten vier Tage im April 2021 zeigen wiederum niedrigere Todeszahlen als in den vergangenen fünf Jahren seit 2016. So starben an diesen ersten vier Tagen im April 2021 9874 Menschen – das sind 10,1 Prozent weniger als im Schnitt der letzten 5 Jahre (2016/2017/2018/2019/2020), wo 10.984 starben.

Dabei wurde seit 2016 die Gesellschaft deutlich älter, es gibt immer mehr Über-80-jährige, was rein statistisch zu mehr Todesfällen führen müsste. Corona scheint eine so heftige Krankheit zu sein bzw. sie wird spätestens seit März 2021 so richtig zur apokalyptischen Seuche, dass jetzt immer weniger Menschen sterben.

Am 4. April 2017 starben zum Beispiel 2695 Menschen, an diesen Tag erinnern Sie sich bestimmt, es lagen überall an den Ortsausgängen die Toten und Särge, die nicht mehr abtransportiert werden konnten.

Jetzt im März 2021 war es noch schlimmer (11 Prozent Untersterblichkeit laut Statistischem Bundesamt). Dieser krasse Trend setzt sich womöglich im April fort. Es starben am 4. April 2021 2383 Menschen und alle Läden sind geschlossen (bis auf Supermärkte etc.), alle Restaurants, Kinos, Sportveranstaltungen, ganze Fußball-Teams werden in Quarantäne geschickt (jetzt die arme Hertha BSC aus Berlin), damit überhaupt noch eine Chance besteht, dass wenigstens zwei oder drei Profi-Fußballer diese Zeit überleben.

Natürlich sind das nur Momentaufnahmen, epidemiologisch betrachtet geht es nicht um einzelne Tage oder Wochen oder Monate, nicht mal um Jahre, sondern um mehrere Jahre im Kontext, aber wem sage ich das, Sie und wir wissen das ja alles.

Jedenfalls kann es die Politik der Bundes- und Landesregierungen schaffen, wenn sie sich richtig anstrengen, dass bald gar niemand mehr stirbt in diesem Land, jedenfalls nicht an Virusinfektionen.

Viele dachten immer, es gehe um das Grundgesetz oder um die Würde des Menschen oder gar um die Revolution und den Sozialismus und die Anarchie.

Doch das war ein Fehler. Es geht darum, dass jedes Jahr immer weniger Menschen sterben, gerade in Gesellschaften, die immer älter werden.

Es geht nicht um ein würdevolles, sondern um ein langes Leben. Diese metaphysische Erkenntnis verdanken wir unseren Corona-Helden. Danke.

 

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