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Von Dr. phil. Clemens Heni, 18. April 2021

Die Analyse der Geschichte des Naturschutzes im Nationalsozialismus ist bekanntlich ein weiterer Schwerpunkt meiner Forschung seit vielen Jahren, wie in der Studie “Antisemitismus und Deutschland” von 2009:

Oder 2008 in Konkret, Heft 1/08:

Die Headline “Grüne Nazis”, die ich im August 2014 noch auf die Hamas münzte (grün ist die Farbe des Islamismus und der Hamas), bekommt jetzt ganz neue Konnotationen:

Wer sich freiwillig den Doppel-Nachnamen “Göring-Eckardt” zulegt, wie es die geborene Katrin Eckardt getan hat, muss sich allein schon wegen diesem Namen – Katrin Göring-Eckardt – Kritik gefallen lassen. Ihr Volksgenosse grüner Vorbeter Winfried Kretschmann sperrt ja schon jetzt alle Schwaben die ganze Nacht ab 21 Uhr ein, ein Vorgang für den als Strafe das Schmoren in Dantes Hölle lächerlich harmlos wäre.

Aktuell fordert diese führende Grünen-Politikerin Sachen, die sich nicht mal Nazis und Faschos nach 1945 je getrauten. Göring-Eckardt will vorschreiben, wer sich angesichts eines für fast alle Menschen harmlosen Virus mit wem treffen darf – die wirklich Schutzbedürftigen wurden in Altersheimen isoliert und nie wirklich gezielt geschützt, wie es die Kritiker*innen der totalitären Lockdown-, Masken- und Testpflicht wie die legendäre Barrington Declaration seit Oktober 2020 fordern:

Ein Eingriff in das Privatleben der Menschen, wie es sich kein Neonazi, keine AfD, keine Identitäre Bewegung, einfach niemand nach 1945 je auch nur im kühnsten Neo-Nazi-Traum wagte, zu träumen, ja das wäre nicht mal im Horizont ehemaliger Waffen-SS-Nazis gewesen in BRD-Zeiten. Das was die Grüne hier will, ist Corona-Totalitarismus in der Folge von Angela Merkel und Olaf Scholz. Das ist ein mutwilliges Zerstören der Demokratie auch durch Katrin Göring-Eckardt.

Über Göring schrieb ich 2009 in meinem Buch “Antisemitismus und Deutschland. Vorstudien zu einer innigen Beziehung”:

[Der Nazi Naturschützer Hans Klose schreibt] im Jahr 1943:

»In vollkommener Einmütigkeit schart sich am 12. Januar 1943 das deutsche Volk um des Führer treuesten Gefolgsmann und ersten Paladin, Reichsmarschall Hermann Göring, um ihm zu seinem fünfzigsten Geburtstage die ehrerbietigsten und herzlichsten Glückwünsche darzubringen. (…) Ein Leben für Deutschland, in diesem einen Satze lassen sich Wirken und Leistung dieser geschichtlichen Persönlichkeit zusammenfassen und begreifen.«[1]

[1] Hans Klose (1943): Hermann Göring, dem Schirmherrn des deutschen Naturschutzes zum Geburtstage, in: Naturschutz, Jg. 24, Nr. 1, S. 1, zitiert nach Hermann Behrens (2006): Hans Klose und der Nationalsozialismus – preußischer Beamter? Mitläufer? Mittäter?, in: Gert Gröning/Joachim Wolschke-Bulmahn (Hg.) (2006): Naturschutz und Demokratie !? Dokumentation der Beiträge zur Veranstaltung der Stiftung Naturschutzgeschichte und des Zentrums für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung (GTG) der Universität der Künste Berlin, München: Martin Meidenbauer, S. 221-249, hier S. 223.

Natürlich ist Katrin Göring-Eckardt keine Nazi-Frau. Sie ist eine Gute, sie will uns einsperren und vorschreiben, wen wir treffen dürfen. So sieht ihr ‘Leben für Deutschland’ aus.

Weitere Episoden aus dem Leben dieser Grünen sehen z.B. so aus:

Göring-Eckardts Homepage enthüllt ein DDR-Schicksal: Geboren in Friedrichroda, führte sie »vor 1989«, also wohl seit ihrer Geburt, ein lustiges Dissidentenleben in der Ufo-Sekte »Solidarische Kirche und Frauen für den Frieden«. Nach dieser langen Gärung knallte sie 1990 wie ein Korken hoch: Die Personal-Service-Agentur »Bündnis 90« wurde gegründet, Göring-Eckardt kam in den thüringischen Landtag und avancierte in den Landesvorstand, gerade rechtzeitig, um den Wiederauszug der grünen Landtagsfraktion 1994 unbeschadet zu überstehen. Nachdem sie lange genug verschiedenen Gremien und Personen »beigesessen«, dort »mitgearbeitet« und »referiert« hatte, darf sie nun der grünen Bundestagsfraktion vorsitzen.
Bei Lichte betrachtet, ist diese Berufsbiographie eigentlich doch sehr eindeutig.
Seit ihrem Theologiestudium redet sie meist in Gleichnissen: »Dieses große Schiff, der rot-grüne Kahn, ist verdammt in Ordnung und weiß vor allen Dingen, wohin es fahren will.« Beruhigend, daß das Schiff den Weg kennt, wo doch Schröder kürzlich im »Handelsblatt« (16.12.2002) eine Unwetterwarnung herausgegeben hat und vor den »Stürmen der Globalisierung« warnte. Nachdem bei seinem Versuch, die Segel zu reffen und das Schiff beizudrehen (d.h. den Bug in die Richtung drehen, aus der der meiste Wind kommt), ein Mast gebrochen war, ging er unter Deck und überließ dem Klabautermann Rürup das Kommando. Schauen wir uns dessen Gespenster-Crew einmal an, sie ist wahrhaft unheimlich.  (Konkret 2/03)
Metamorphose in grün(2)
Das grüne Konzept des »Den Gürtel enger schnallen« ist seit dem Parteitag von Magdeburg, als die Grünen 1998 fünf Mark für den Liter Benzin fordern wollten und dafür desaströse Umfrageeinbrüche erlitten, rapide verblaßt – so weit, daß die Grünen heute zum ersten Male in der Lage sind, eine klassische Wachstumskampagne nicht nur zu dulden, sondern zu forcieren. Bütikofer, aber auch Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt verwenden ohne Zögern industriefreundliche Metaphern wie die von der »Lokomotive Wirtschaft« und fordern, nach all dem Reden über die »Grenzen des Wachstums« müsse es jetzt um das »Wachstum der Grenzen« gehen. Das Wortspiel weist auf eine Änderung der herrschenden Lehre. (Konkret 2/04)

Ein “Wachstum der Grenzen” – das geht bei dieser Grünen jetzt so weit wie nie zuvor, sie will vorschreiben, wer sich mit wem wann wo treffen darf. Menschen einsperren, das ist jetzt das neue “Wachstum der Grenzen” – Mehr privates Gefängnis wagen, ja “mehr Isolationshaft wagen”, das ist das grün-deutsche Motto in Corona-Zeiten. Diese Partei wird die nächste Bundesregierung wenn nicht anführen, so doch gestalten.

Wer Katrin Göring-Eckardt als Mutter hat, braucht keine Feinde mehr:
Die Grünen sollten also zur Partei der Familien werden. Es muß an jenem Tag gewesen sein, daß Katrin Göring-Eckardt ihre Berufung im Ideal der »Generationengerechtigkeit« erkannte und in dem ungeheuren »Konsolidierungsbedarf, den wir jetzt und in den kommenden Jahren schultern müssen«. Sie entschloß sich, einen guten Teil des Bedarfs auf die eigenen Schultern zu nehmen. Dabei sollte es immer »einfach und transparent, sozial ausgewogen und kapitalmarktschonend« zugehen, aber auch »wachstumsverträglich«. Denn wenn wir eines Tages unseren Kindern die Welt zurückgeben, dann soll sie in einem solchen Zustand sein, »daß man wieder Lust bekommt, in Deutschland zu investieren«.
Für ihre Söhne gibt es, wenn sie am Wochenende aus der Waldorfschule kommen, »klare Regeln und auch Autorität. Aber sie werden in Entscheidungen einbezogen. Sie sollen lernen, daß viel Freiheit heißt, auch Verantwortung zu übernehmen.« Aufs Tischgebet folgt die Fortsetzung des Sozialkundeunterrichts oder der Parlamentsrede mit den gewohnten Mitteln. Und umgekehrt möchte Katrin Göring-Eckardt die Prinzipien ihrer häuslichen Pädagogik auch in der Sozialpolitik anwenden. Was sie ihren Söhnen sagt, sagt sie mit denselben Worten auch den Rentnern und den Arbeitslosen.
Stand und Niveau der hiesigen Flüchtlingsdebatte fanden Mitte April ihren adäquaten Ausdruck in der ARD-Talkshow »Anne Will«, wobei bereits deren Leitfrage denkbar volkstümlich, also widerwärtig formuliert war. »Flüchtlinge vor unseren Grenzen – wen wollen wir reinlassen?«, so lautete die Vorgabe der Redaktion an die Runde. In dieser saß der schwarze Fußballspieler Gerald Asamoah und bestätigte unter tosendem Applaus: »Natürlich können wir nicht alle aufnehmen, aber denen, die es bis hierhin schaffen, sollte man die Chance geben, etwas zu erreichen.« Dort saß Katrin Göring-Eckardt von den Grünen und machte Reklame für eine Behandlung der Einwanderung strikt nach ihrem Nutzen für Deutschland. Dort saß Joachim Herrmann (CSU), der auf den Hinweis des Menschenrechtsaktivisten Elias Bierdel, bei der Flucht kämen laufend Menschen zu Tode, sagte, er »gestehe offen, daß ich da als bayerischer Innenminister keinen zahlenmäßigen Überblick habe, wer da jetzt im Moment auf dem Mittelmeer herumirrt«.  (Konkret 6/11)
Noch mal, ganz langsam, zum Mitdenken, was die Katrin Goebbels-Eckardt (richtig, sie heißt Göring) da gesagt hat: »Die gesamte Opposition«, von der in dem Zwischenruf gar nicht die Rede war, »das sind Leute, die für die Freiheit kämpfen« und nicht diskreditiert werden dürfen. Auch wenn der Teil des »Majdan«, der die Nazis und ihre Kollaborateure verehrt und »Moskaus jüdische Mafia« verflucht, heute den stellvertretenden Ministerpräsidenten und den Generalstaatsanwalt stellt.  (Hermann L. Gremliza, Konkret 4/14)

Vom “Besiegen” von “Arthrose, Arthritis und anderer rheumatischer Leiden” zum totalen Krieg gegen Corona ist es für Katrin Göring-Eckardt nur ein Tweet:

»Chrismon Das evangelische Magazin«
(Herausgegeben von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, Präses Katrin Göring-Eckardt/MdB, Dr. Margot Käßmann, Präses Nikolaus Schneider) Fax …
Sehr geehrter Herr Chefredakteur Arnd Brummer! Fürs Juniheft bot Ihnen die Firma Cosmowell für eine Drittel-Farbseite 8.020,60 (incl. MwSt.) Euro. Ein Geschäft, das Sie zufolge herrschender Richtlinien nicht ablehnen konnten, wiewohl der Hautgout zum Himmel stank, wissen wir Arthritiker doch aus leiblichleidiger Erfahrung: Gegen die mächtige Arthrose helfen eingangs nur die nichtsteroidalen Antiphlogistika, ausgangs nur die Endoprothese, nicht aber von Doktorkunstfiguren zertifizierte Trinkkuren aus Nahrungsergänzungsmittelklitschen wie dieser Gelenkgoldgrube in St. Johann in Tirol.
Herr Brummer! Sie sind kein Scheißdraufjournalist, Sie sind der renommierte Verantwortliche eines den christlichen Werten verpflichteten Periodikums. Sehen Sie die Möglichkeit, daß im redaktionellen Teil »Chrismons« was unternommen wird gegen diese geldschneiderischen Lügenmäuler, die in ihrer Anzeige in »Chrismon« kalt schnauzen: »Wir wissen jetzt, wie man Arthrose, Arthritis und andere rheumatische Leiden erfolgreich mit einem neuen, natürlichen Mittel besiegen kann.« »Besiegen« – was für ein zutiefst unhaltbares, was für ein verbrecherisches Versprechen, man rafft es nicht und alles toobt in einem, ehrlich!  (Konkret 7/11)

Nun wollen die Grünen und Katrin Göring-Eckardt Corona “besiegen”. Dafür müssen die Grundrechte kaltgestellt werden, dafür muss Ihre und meine Freiheit eingesperrt werden, dafür müssen Köpfe rollen. Grüne tun alles “für Deutschland”, schon immer.

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