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Von Dr. phil. Clemens Heni, 11. Mai 2022

[Update 13.15 Uhr zu DansDeals und der Kritik an der “Apology” von Lufthansa]

Die ganze Corona-Krise ist am 4. Mai 2022 am Frankfurter Flughafen zu ihrem geradezu logischen Ende gekommen. Es wurden am Frankfurter Flughafen Juden selektiert. Und zwar wurden ultraorthodoxe Juden selektiert. Sie wurden am Weiterflug nach Budapest gehindert, weil sich einer oder einige während des Fluges von New York City nach Frankfurt nicht an das groteske, epidemiologisch und medizinisch irrationale und totalitäre Maskengebot der Deutschen gehalten hätten.

Eine Mitarbeiterin der Lufthansa rechtfertigt gegenüber einem jüdischen Passagier aus New York City, der wie ca. 130 weitere jüdische Passagiere nach Budapest weiterfliegen wollte mit einem Anschlussflug, die Selektion aller Juden, weil eine kleine Gruppe bzw. Einzelpersonen oder eine einzige Person, so ein Betroffener, der von der Jüdischen Allgemeinen zitiert wird, sich nicht an das fanatische deutsche Maskengebot an Bord des Flugzeugs während des Fluges von JFK nach Frankfurt gehalten hätten.

So wie Juden mit Kippa von muslimischen Jugendlichen oder islamistischen Aktivist*innen regelmäßig weltweit, wie in Berlin-Neukölln, tätlich attackiert werden, so werden hier als Juden erkennbare Passagiere von der größten deutschen Fluggesellschaft selektiert und de facto gewalttätig festgehalten. Die meisten mussten 24 Stunden am Flughafen warten, waren also quasi Gefangene der Deutschen, manche traten die Reise nach Ungarn gar nicht mehr an, so schockiert und psychisch am Ende waren sie nach dem antisemitischen Vorfall in diesem verfluchten totalitären Deutschland.

Es sind gerade nicht die “Querdenker”, sondern die Konformisten (w/m/d), die für diesen Lufthansa-Antisemitismus verantwortlich sind. Jene Karl-Lauterbach-Hörigen, die dem Maskenwahn verfallen sind, entgegen jeder medizinischen Logik, jedem demokratischen Prinzip. Und dazu kommt jetzt als geradezu logische Konsequenz der “längste Hass” (Prof. Robert S. Wistrich), der Antisemitismus. Es muss Schuldige geben. Und da sind Juden doch historisch schon immer die besten Sündenböcke gewesen.

Nochmal zum Mitschreiben: offenbar hat sich eine in Zahlen nicht näher bezifferte kleine Gruppe von einzelnen jüdischen Passagieren oder auch nur ein einziger Passagier, die oder der aufgrund ihrer Kleidung als Juden erkennbar waren, nicht an den in den USA verbotenen, aber von deutschen faschistoiden Zeugen Coronas exekutierten Maskenwahn gehalten.

Die Lufthansa-“Entschuldigung” ist keine und macht die Sache nur noch schlimmer, wie die Anti-Defamation League (ADL) sagt:

DansDeals macht klar, was so antisemitisch ist an dem Verhalten der Lufthansa:

2. As mentioned earlier today, the most egregious part of the apology is that Lufthansa refers to denying “the large group” when that was not the issue. If they only denied a group of passengers on a large group ticket traveling together, this story would not be nearly as egregious. The biggest problem is that there were dozens of Jews on the flight who purchased their own tickets, with cash or miles, and were also denied boarding. On the other hand the flight also had non-compliant non-Jews, but all non-Jews were allowed to catch their connecting flights, including to Budapest. The only 2 Jews allowed onboard the flight to Budapest were wearing a baseball cap and polo shirt respectively, so they were not as visibly Jewish as some of the other passengers. Lufthansa has not apologized for racially profiling over 130 Jews on the flight.

Es geht auch um den antisemitischen Piloten, der zur Rechenschaft gezogen gehört:

7. Usher Schik was a Hasidic passenger who used United miles to book his own travel in business class on Lufthansa 401 and Lufthansa 1334. He was paged to board the flight and then denied boarding when he presented himself at the gate. He told me that the Lufthansa gate agent later told him that the captain of the flight to Budapest refused to fly any visible Jews on his flight. The gate agent tried arguing this, but the captain makes the final decision.

Auch die Bundespolizei schüchterte Kinder von Holocaustüberlebenden ein, sie muss wegen ihrem Antisemitismus ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden:

8. Lufthansa paged over 2 dozen police officers, some of whom were holding submachine guns, to rope off over 130 Jews. There were children of holocaust survivors on this flight and frankly, it’s not shocking that they had PTSD and that one person called the officer a Nazi. The officer reacted menacingly while trying to identify the person and intimidate the gathered Jews. I reached out to the Bundespolizei (Germany Federal Police Department) for a statement several days ago, but did not get one. Both Lufthansa and the Bundespolizei owe an apology for this terrifying scene at the gate.

Itsy Halpern war einer der Passagiere, wie die Jüdische Allgemeine, die nicht ein Wort zum wahnsinnigen, irrationalen, fanatischen und medizinisch verrückten, gesundheitsschädlichen Maskenzwang der Deutschen gerade in Flugzeugen verliert, berichtet:

Er sei vergangene Woche erstmals in seinem Leben in Deutschland gelandet, so der Amerikaner, dessen Großeltern deutsche Juden waren. Einige jüdische Namen seien für den Weiterflug nach Budapest aufgerufen worden, aber Passagieren, deren Äußeres auf ihre Religionszugehörigkeit hinwies, sei dies vom Bodenpersonal verweigert worden.

Am Ende startete der Flieger mit nur 30 Personen an Bord Richtung Budapest. Die zurückgewiesenen Juden mussten dagegen am Frankfurter Flughafen ausharren, bevor die meisten wieder in die USA zurückflogen. Halpern sagte »Bild TV«, er sei via Wien zurückgekehrt und habe für den Flug mehr als 800 Dollar zusätzlich ausgegeben. Er sei nicht sicher, ob er jemals nach Deutschland zurückkehren werde.

Die Bild-Zeitung und Bild-TV haben Itsy Halpern per Video interviewt.

Das ist ein sehr bewegendes Video, das die ganzen Abgründe des deutschen Antisemitismus zur Sprache bringt. Ob Itsy Halpern jemals wieder nach Deutschland kommt, ist unwahrscheinlich. Ganz sicher wird er nicht noch einmal Lufthansa buchen.

Nicht etwa wurde den einigen wenigen dieser kleinen Gruppe oder einem einzelnen eine Ordnungswidrigkeit bescheinigt, so perfide und unglaublich schon das wäre, da ja in den USA keine Maskenpflicht an Bord eines Flugzeugs mehr gilt und sogar illegal ist, sondern es wurde die ganze Gruppe von Juden selektiert und am Weiterfliegen nach Budapest gehindert. Das gibt diese unfassbar antisemitische Lufthansa-Mitarbeiterin in einem Video, das offenbar ein betroffener Fluggast drehte, offen zu:

Es war gar keine Reisegruppe, sondern es waren über 100 einzelne jüdische Passagiere. Aus Sicht der Deutschen waren es “die Juden”. Alle. Also alle Orthodoxen oder Ultraorthodoxen.

Beim Weiterflug nach Budapest konnten einige wenige Juden, die auch auf dem Flug von JFK waren, mitfliegen – wenn sie nicht als Juden erkennbar waren, also nicht orthodox oder ultraorthodox angezogen waren. Deutsche selektieren wieder Juden! Was ist das für eine Welt? Was sind das für Polizisten, die so etwas mit einer Maschinenpistole im Anschlag exekutieren? Was sind das für Menschen? Was für Menschen sind diese Lufthansa-Mitarbeiter*innen, und zwar alle, die hier involviert sind, am Schalter, im Gespräch mit den Selektierten und so weiter. Auch alle involvierten Bullen sind hier Täter.

Der Mann, der das Video gedreht hat, das von DansDeals verlinkt wurde, ist unsagbar geschockt, er betont, dass es auf der ganzen Welt so viel Antisemitismus gebe und dass jetzt Juden – alle Juden im Flugzeug, die als solche erkennbar waren – selektiert wurden, alle, weil einige wenige einer irrationalen deutschen Aufforderung nach dem Tragen einer Maske nicht nachkamen.

Alle Juden, genauer gesagt alle als Juden für die deutschen Selektierer erkennbaren Juden, wurden vom Weiterflug nach Budapest ausgeschlossen:

“They explicitly said that nobody who is dressed alike on that [JFK] plane is going to board the Lufthansa plane to Budapest,” group member Nachman Kahana told Hamodia.

Der Direktor der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem findet auch die groteske Entschuldigung der Lufthansa nicht ausreichend:

Responding to the statement, Yad Vashem director Dani Dayan wrote on Twitter: “You regret the ‘circumstances surrounding the decision?’ Don’t you regret the decision itself? And your staff’s behavior? And their attitude and statements? This is not an apology. We expect you to do better. Not too late.”

Und jetzt wäre die Antisemitismusforschung gefragt, sich diesem Corona bedingten Antisemitismus der größten deutschen Luftfahrgesellschaft, die aufgrund ihrer Verbrechen im SS-Staat niemals hätte wieder gegründet werden dürfen, entgegen zu stellen und die Verbindung der irrationalen Coronapolitik hin zu dieser Selektion von Juden und dieser Sippenhaft für Juden zu untersuchen.

Eine Gruppe von 20 Polizisten mit Maschinengewehren hat jedem, der jüdisch aussah, die Weiterreise verboten. Egal, ob man das Gesetz gebrochen hat”, schrieb auch ein betroffener Passagier bei Facebook. Der Vorfall am Frankfurter Flughafen sei ein “Skandal” gewesen. Die Juden an Bord seien nicht einmal eine geschlossene Reisegruppe gewesen. Sie wollten mit der Lufthansa weiter nach Budapest zu einer Gedenkveranstaltung reisen.

All diese als antisemitisch penibel aufgelisteten Vorgänge wie Schilder, die einen Bezug der Nazi-Zeit zum Corona-Regime herstellen, von Armbinden mit einem Davidstern, in dem “ungeimpft” steht oder weitere Vergleiche des Nationalsozialismus mit der Coronapolitik verblassen angesichts dieser Selektion von Juden am Frankfurter Flughafen durch Mitarbeiter*innen der Lufthansa und der deutschen Bundespolizei, die das exekutierte.

Der größte antisemitische Skandal der ganzen Coronazeit kommt also nicht von Querdenkern, sondern von der Lufhansa und der deutschen Polizei am Flughafen Frankfurt.

Man muss sich das vorstellen: als das Flugzeug aus JFK kommend auf dem Rollfeld gelandet war und die Passagiere das Flugzeug verließen, wurden sie von schwer bewaffneten Bullenschweinen Polizisten empfangen. Deutsche Polizisten (m/w/d) drohen und bestrafen alle Juden, weil manche Juden auf dem Flug keine Maske getragen haben.

Die einzige offene Frage ist, in welcher SS-Division, in welchem Polizeibataillon oder welcher Wehrmachtseinheit die Väter, Großväter oder Urgroßväter dieser Polizist*innen und Lufthansa-Mitarbeiter*innen tätig waren.

Der Skandal sagt einem alles über den Coronawahn der Deutschen. Während in Demokratien der Maskenzwang nie herrschte (Schweden) und diese Länder auch halb so viel Übersterblichkeit haben als Deutschland, so die WHO, gilt noch im Mai 2022 im Nachfolgestatt des SS-Staates der Maskenwahn ungebrochen. Da, wo er nicht aufgezwungen werden kann, in Schulen oder an Theatern und in Läden, werden die Menschen von der deutschen Bundesregierung und allen 16 Landesregierungen gedrängt, entgegen der Gesetzeslage die Maske dennoch zu tragen.

Die deutsche Anmaßung, besser zu wissen, ob eine Maske hilft oder legal angeordnet werden kann, ist schon ungeheuerlich. In den USA machte sich die Lufthansa strafbar, wenn sie z.B. auf dem Rollfeld im Flugzeug die Maske anordnete, weil das gegen ein höchstrichterliches Urteil in den USA verstößt, das jedes Maskenmandat in Flugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln verbietet. Also da hat sich die Lufthansa schon am Boden illegal verhalten.

Dass in Deutschland gerade wegen so einer Politik mehr als doppelt so viele Menschen während der Coronapandemie starben als in Schweden (Übersterblichkeit), die niemals irgendwo eine Maske vorschrieben, das ist den Deutschen egal. Es geht ums Prinzip. So wie damals. Es geht ums Prinzip und die Deutschen kämpfen bis zur letzten Maske oder Patrone. Wie damals.

Es ist völlig lachhaft, wenn der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen, Uwe Becker, den Vorfall zwar schlimm findet, aber überhaupt keinen Zusammenhang sieht von der irrationalen deutschen Coronapolitik und dem antisemitischen Handeln der Lufthansa und der deutschen Polizei.

Es ist schon illegal, jene Menschen, die auf dem Flug eine völlig läppische Ordnungswidrigkeit begangen haben und sich dem deutschen Maskenwahn nicht beugten, am Weiterflug zu hindern.

Jeder einzelne Polizist, der an dieser deutschen Aktion beteiligt war, sollte entlassen werden. Jede einzelne Lufthansamitarbeiterin, die involviert war – namentlich jene in dem Video oben zu sehende Person – sollte strafrechtlich wegen Nötigung, Freiheitsberaubung und Antisemitismus angeklagt werden und ebenso fristlos entlassen werden.

Wenn Sie sich diese uniformierten Deutschen anschauen, wie sie Juden selektieren – das ist das deutlichste Bild der gesamten Coronakrise, das ist Deutschland, das sind die antisemitischen Zeugen Coronas.

Das Unerbittliche, das Kompromisslose, das zeigt den ganzen Coronawahn der Deutschen. Kein Land der ganzen Welt ist so fanatisch und so antisemitisch wie Deutschland, wenn es um den Maskenwahn und die Einhaltung der epidemiologisch und demokratisch irrationalen, gesundheitsgefährdenden und totalitären “Maßnahmen” geht.