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Spanien gegen die EU-Impfpflicht! Wollen SPD, Grüne und FDP einen Schlussstrich unter ’68 und die Idee der Gleichheit der Menschen?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 03. Dezember 2021

 

Die spanische Gesundheitsministerin schließt eine europaweite Impfpflicht für ihr Land aus. Das sagte Carolina Darias in einer scharfen Replik auf die totalitären Wunschträume von Ursula von der Leyen nach einer EU-weiten Impfpflicht gegen Corona.

Wenn wir uns nochmal vergegenwärtigen, wer an oder mit Corona sterben kann, wird deutlich, wie grotesk eine allgemeine Impfpflicht wäre: 85,6 Prozent aller Toten an oder doch nur mit Covid-19 waren und sind über 70 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt weiterhin bei über 80 Jahren. 87 Prozent aller Menschen über 60 Jahre sind bereits geimpft – was soll da eine Impfpflicht bewirken?

Was politisch, politikwissenschaftlich, soziologisch, kulturgeschichtlich und historisch viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass es in der jüngeren deutschen Geschichte die SPD und Grünen waren, die eine neu-deutsche Unbefangenheit zur lingua franca machten. Sei es der Besuch des schon lange zuvor mit antisemitischen Invektiven gespickten Starschriftstellers Martin Walser bei Bundeskanzler Gerhard Schröder am 8. Mai 2002, wo Walser das revanchistische Märchen von Versailles wieder aufleben ließ, sei es, dass Joschka Fischer Auschwitz verharmloste, indem er mit der irrationalen Begründung, in Ex-Jugoslawien ein neues Auschwitz zu verhindern, einen Luft-Krieg gegen Serbien führte (Kosovokrieg 1999) – den ersten deutschen Krieg nach 1945 gegen einen der damaligen Kriegsgegner Hitlers und der Wehrmacht, Jugoslawien -, oder sei es das  stolzdeutsche ungenierte links-liberale Establishment 2006 beim „Sommermärchen“, das so high war, dass es sich vor Freude in die schwarz-rot-goldenen Unterhosen machte, dann sehen wir hier und heute, dass es wieder die SPD und die Grünen (zusammen mit den Liberalen) sind, die einen Tabubruch begehen und das Grundgesetz de facto vollends abschaffen.

Nicht mal Jens Spahn hatte sich dazu verstiegen, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen – Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Robert Habeck und Christian Lindner wollen es tun, entgegen der Expertise führender deutscher Rechtswissenschaftler*innen oder dem ehemaligen Bundesinnenminister und Anwalt Otto Schily.

Und wenn ich in die Gesichter der brutalsten Fanatiker schaue, die man im TV sehen kann (was ich im Internet mitunter nachträglich einige Sekunden mir anschaue, z.B. wenn ich Links geschickt bekomme), dann sehe ich da eine in dieser Form in der BRD nie dagewesene Gier nach – Vernichtung. Ich sehe in den Augen von Kretschmer, Kretschmann, Söder, Scholz, Habeck, Weil und wie sie alle heißen einen unglaublichen Drang nicht nach einem Wahlsieg oder einem Punktgewinn hier und da, sondern nach Vernichtung des politischen Gegners, hier: der Ungeimpften. Ob nicht empirisch die Geimpften viel mehr zum Infektionsgeschehen beitragen, das ist völlig egal. Ob die Inzidenz, ein hirnloses Plastikwort, bei 1329 oder bei Null ist, das ist, so Jens Spahn, völlig egal, es muss 2G gelten, also die Impf-Apartheid.

Als Antisemitismus- und Holocaustforscher erinnert mich dieser unbedingte Wille nach Vernichtung an die Zeit des Nationalsozialismus. Und nochmal: es geht mir um die Täterseite, nicht um die Opferseite. Die Ungeimpften von heute sind nicht wie die Juden von gestern zur Vernichtung bestimmt. Juden hatten keine Chance dem Vernichtungswahn der Deutschen zu entkommen. Kommunisten, Anarchisten, Sozialdemokraten konnten sich im Zweifelsfall anpassen und irgendwie durchkommen. Juden hatten diese Chance nicht. Ungeimpfte können sich impfen lassen, innerlich brechen lassen, aber sie werden nicht getötet. Sie werden im Zweifelsfall in den Suizid getrieben von den kriminellen Zeugen Coronas. Aber sie werden nicht wie die Juden zur Vernichtung deportiert.

Es geht mir um die Mentalität, die politische Kultur, den irrationalen und brutalen Wahn der Coronapolitiker*innen. Und die Unerbittlichkeit erinnert mich an 1933. Ich sehe in den fast durchweg ‘arisch’-deutschen Fratzen die Gesichter ihrer Großväter und Großmütter, die in der SA, der SS, dem BDM oder der Reichsschrifttumskammer waren.

Es geht hier bei den Zeugen Coronas nicht um einen Tagessieg, ein Bonmot oder eine Pointe, um das bessere Argument gar, nein: es geht um die totale und vollständige Vernichtung der Kritiker*innen des Impf-Narrativs und des Corona-ist-eine-tödliche-Gefahr-für-ALLE-Narrativs. Fakten zählen für diese Fanatiker*innen nicht.

Ein zentraler und unterbelichteter Aspekt der Coronakrise ist Folgendes: Wir haben es mit einem Angriff auf die Menschenwürde, auf die Grundrechte, auf das Grundgesetz zu tun – und diese Angriffe gehen von einer alles niederwalzenden deutschen Volkgemeinschaft aus. Wir reden von einer „Minderheit“ von ca. 15 Millionen nicht Geimpften (worunter ca. 2,3 Mio. einmal Geimpfte sind, wo es tatsächlich nicht wenige gibt, die nach dem ersten „Pieks“ merkten, was das für eine Gentherapie ist oder die sich nicht weiter drängen lassen wollten und den persönlichen Nutzen gegen Null tendieren sehen, bei nicht absehbaren Folgen der „Impfung“), die auf eine Weise als quasi Nicht-Menschen von den Medien und der Politik präsentiert und zum verbalen Abschuss freigegeben werden, dass Historiker*innen in vielen Jahrzehnten die Bundesrepublik Deutschland der Jahre 2020, 2021 und 2022 ff. als exemplarisches Beispiel für eine „totalitäre Hygienediktatur und postdemokratisch-technokratische Apartheid“ untersuchen werden.

Spahn und Konsorten versuchen gar nicht mehr zu suggerieren, dass es um das Infektionsgeschehen geht. Daher auch bei einer Inzidenz (egal ob neue „Fälle“ oder Hospitalisierung etc. pp.) von Null keine Rechte mehr für Ungeimpfte.

Diese Impf-Apartheid ist präzedenzlos. Und ohne den Tabubruch des Einforderns einer Impfpflicht durch die SPD und Olaf Scholz, die sich früher gegen die Agitation der CDU/CSU gewandt hätten, und wenn nur aus Wahlkampfzwecken, ohne das aggressive und vorpreschende Mitmachen der SPD, der Grünen und zumal der FDP wären wir nicht  in der Impf-Apartheid, in der wir jetzt stecken.

Olaf Scholz kennt keine Parteien mehr. Olaf Scholz macht auch keine Gefangenen.

Aber vielleicht wird er durch die spanische Gesundheitsministerin und viele andere, Dutzende andere Gesundheits-, Innen-, Außenminister*innen, Präsident*innen, Ministerpräsident*innen der anderen EU-Länder und international über Europa hinaus noch gestoppt. Vielleicht gibt es auch hierzulande wie in Österreich Demonstrationen wirklich im ganzen Land, in Kleinstädten mit 10.000 Einwohner*innen Demos von 1000 Leuten gegen Impfpflicht, Lockdown und Apartheid, wie es sie aktuell in solchen Städten in Österreich gibt.

Als Antisemitismus-, Holocaust- und politische Kultur-Forscher bin ich schockiert, wie meine Kolleg*innen weltweit, von USA über Israel bis UK und Deutschland, Frankreich, Österreich schweigen oder mitmachen. Ein Beispiel für eine Seite, die sich zumindest in einigen sehr scharfen Texten gegen den Corona-Totalitarismus und den Irrationalismus, den medizinisch nicht begründbaren Ausnahmezustand  wendet, ist bekanntlich das Tablet Magazine aus den USA, ein intellektuelles Flaggschiff jüdisch-zionistischer Publizistik.

Daher mal wieder ein Zitat aus meiner Dissertation („Salonfähigkeit der Neuen Rechten“) von 2006 (publiziert 2007):

Während die meisten Forschungen zu den Grünen lediglich Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaftsformationen betrachten, sog. Postmaterialismus, Neue Soziale Bewegungen, ist folgende Betrachtung der Politologen Andrei S. Markovits und Philip S. Gorski für meine Arbeit zentral:

»Wir wagen die kühne Behauptung, daß es direkte – wenn auch zumeist versteckte – Verbindungslinien zwischen Auschwitz und den Grünen gibt. Diese Verbindung, so glauben wir, hat die deutschen Grünen sowohl für die Beteiligten als auch für die Beobachter zu einem komplexen, mißverstandenen, unheimlichen und widersprüchlichen Phänomen gemacht und zu ihrer politischen Bedeutung in und außerhalb der Bundesrepublik beigetragen. In gewissem Sinne betrachten wir die Grünen also als eine besondere historische Ausdrucksform der deutschen Linken und somit als eine weitere komplizierte Facette der ewigen ›deutschen Frage‹.«[1]

Schon ein paar Jahre vor diesem Standardwerk zur deutschen Linken analysierte Markovits:

»Die Gefahr liegt überspitzt gesagt darin, daß die Grünen zu einem immer wichtigeren Bestandteil einer politischen Kultur der ›neuen Unbefangenheit‹ werden, die sich in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit in den letzten Jahren sogar des komplizierten und einzigartigen Verhältnisses zwischen Deutschen und Juden bemächtigt hat – und somit auch des Holocaust: Eines unvergleichlichen Faktums in der Geschichte, das zwar ohne die nationalsozialistische Zwangs- und Willkürherrschaft undenkbar gewesen wäre, das jedoch mehr als ›Faschismus‹ war, ein Phänomen sui generis, das auch von der deutschen Linken nie als solches aufgearbeitet wurde«.[2]

Sowie:

»Vieles spricht dafür, dass es, wie von dem kalifornischen Politikwissenschaftler Andrei S. Markovits befürchtet, paradoxerweise gerade die rot-grüne Regierungskoalition, die in ihrer Mehrheit die 68er-Generation repräsentiert, sein könnte, die einen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit ziehen wird« (Wolfgang Kraushaar (1999): Die neue Unbefangenheit. Zum völkischen Nationalismus ehemaliger 68er, in: Mittelweg 36, 8. Jg. (1999), H. 2, S. 61–72).

Diesen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit haben sie allerspätestens im Fußball-Vollrausch von 2006 gezogen. Aber den neuen Schlussstrich, jenen unter die 68er-Bewegung, jener gegen die Gleichheit der Menschen und gegen das Emanzipationsversprechen der Aufklärung, jener gegen die Forderung, die durch die kapitalistische Vergesellschaftung halbierte Aufklärung zu hinterfragen und kritisch, skeptisch zu bleiben, diesen neuen Schlussstrich gegen jede Form von Gesellschaftskritik, den ziehen jetzt Olaf Scholz und seine neu-deutschen Bluthunde, angeführt von einem Wehrmachts- Bundeswehr-General.

Für Scholz gibt es „keine roten Linien“ mehr, wie er sagte. Für Spanien gibt es die noch. Und erst für Florida oder Texas. In den USA gibt es noch den Kampf für die Menschenwürde und die allgemeinen Menschenrechte, zudem einen Kampf gegen Impfmandate, Gesetze gegen Impfmandate wie jetzt in Florida.

Und dann nochmal für uns, den denkenden Teil der Bevölkerung: woher kommt diese unsagbare Panik der Geimpften, die weiterhin mit Abstand und Test (2G+) und ihren winterlich verrotzten Masken die Welt belasten? Wissen die alle, dass die Impfung nada, null, gar nichts bringt? Denn brächte sie was – wie versprochen –, dann wären doch Masken-, Abstands-, Testpflicht unnötig.

Doch weiterhin sterben halt die Alten, Vorerkrankten, an Immunschwäche (durch die 24/7 Propaganda von Merkel, Scholz & Co. vorneweg!) oder Vitamin D-Armut Leidenden, die Fetten (78 Prozent aller Hospitalisierten in den USA sind übergewichtig bzw. fett und damit sind nicht Leute gemeint, die klein bissle wampert sind und ein asymptomatisches Sixpack haben, sondern wie manche Leute aus dem Bundeskanzlerinnenamt), die Europäer*innen und Amerikaner*innen. In Asien und Afrika ist Corona so gut wie nicht existent als Gefahr. Wer das nach bald 24 Monaten Krise nicht kapiert hat, wird nichts mehr im Leben je kapieren.

Und ich sehe die deutschen Beamten in Uniform, die teils mit Maschinenpistole im Anschlag vor den Restaurants warten, bis ihre 20 Bullenkollegen ihre Razzia durchgeführt haben (ironischerweise mit ca. 20 Prozent nicht geimpften Polizist*innen, daher ist auch die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin gegen eine Impfpflicht), ich sehe die vermummten Bullen, die in Bussen gerade die arme und häufig migrantische Bevölkerung kontrollieren, ich sehe den Rassismus der weißen Deutschen, der sich nie so brutal zeigte wie in Zeiten von Corona. Denn wer sind die Opfer der Coronapolitik?

Die 33+x Millionen Toten im Trikont, die auch wegen der Coronapolitik von Merkel und Scholz elendig krepiert sind und weiter krepieren (das macht den Chefredaktionen von SZ, FAZ, ARD, ZDF etc. pp. gar nichts aus, es sind ja keine Toten an Corona oder Covid-19, sondern nur Kollateraltote und noch dazu keine Weißen!) und die Nicht-Laptop-Klasse hierzulande, die Arbeiterinnen und Arbeiter, die bei Lidl an der Kasse sitzen, bei Penny die Regale auffüllen und für Amazon das neue MacBook für die politische und kulturelle Elite ausliefern und die ganze Viruslast auf sich nehmen. Die fetten und nicht so fetten Angepassten sitzen im Home Office und klatschen den Bullen Beifall, wenn sie einen armen Migranten mit Testnachweis, der leider schon 25 Stunden alt ist und nicht mehr gilt, erwischen und dieser Mensch dann mit Handschellen von den Bullenschweinen (warum das eine Beleidigung ist, habe ich hier näher erläutert) zärtlichen deutschen Polizist*innen abgeführt wird.

Wer ist denn nicht geimpft und wer ist arm und fährt Bus oder U-Bahn? Das sind die Millionen aus der Arbeitsklasse und den schlecht bezahlten Künstlerberufen, Solo-Selbständige oder Kleinhändler und Gewerbetreibende, jene, die den Laptop-Rassisten nachts um halb drei noch ein Bier verkaufen.

Der Widerstand von unten, ohne jeden DGB und ohne jede Gewerkschaft, von den Menschen, die nicht mehr zur Arbeit gehen, die ihr Geschäft oder Restaurant, ihre Tankstelle oder ihre Bäckerei einen Tag zusperren – dieser Widerstand kann überall ausbrechen, auch wenn dafür die Chancen im konsens- und volksgemeinschaftsgeilen Deutschland so gering sind wie sonst nirgends auf der Welt, geringer gar als in Österreich. Aber man kann nie wissen.

Vorgestern ahnten wir auch nicht, dass sich Spanien sofort und umgehend gegen die fanatische EU-Idee aus Brüssel nach einer Impfpflicht wenden wird – und jetzt ist Spanien Vorreiter im Kampf gegen die Impfpflicht.

 

[1] Andrei S. Markovits/Philip S. Gorski (1993)/1997: Grün schlägt rot. Die deutsche Linke nach 1945, Hamburg (Rotbuch Verlag), S. 14.

[2] Andrei S. Markovits (1988): Was ist das »Deutsche« an den Grünen? Vergangenheitsaufarbeitung als Voraussetzung politischer Zukunftsbewältigung, in: Otto Kallscheuer (Hg.) (1988): Die Grünen – letzte Wahl? Vorgaben in Sachen Zukunftsbewältigung, Berlin (Rotbuch Verlag), S. 146–163, hier S. 148.




Bundesinnenminister (1998-2005) Otto Schily: “Impfpflicht verfassungswidrig” – dazu einen “kostenlosen Kaffee für Ungeimpfte” bei Wonder Waffel

Von Dr. phil. Clemens Heni, 02. Dezember 2021

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily (1998-2005, SPD) spricht sich in der Tageszeitung  Die Welt vom 2. Dezember 2021 vehement gegen eine verfassungsfeindliche Impfpflicht aus:

Screenshot, DIE WELT, 02.12.2021, Nr. 270, S. 7 / Ressort: Forum, Rubrik: Gastkommentar

Schily betont, dass für junge Menschen Corona keine sonderliche Gefahr darstellt und nur die Alten sich selbst durch eine Impfung schützen können, so wie er es auch getan hat. Vor allem aber ist Schily fassungslos, wie hierzulande juristisch gehetzt wird:

Will man etwa den wahnsinnig gewordenen Juristen folgen, die allen Ernstes Freiheitsstrafen für Impfunwillige für gerechtfertigt halten? Sind dafür vielleicht die „schöneren Gefängnisse“ gedacht, die der sich neu formierende Berliner Senat bauen will.

Wenn wir sehen, dass solche “wahnsinnig gewordenen Juristen” womöglich bald das Justizministerium leiten und bevölkern werden, und wenn wir dann noch sehen, dass wir schnurstracks von einem Polizeistaat, der Restaurants stürmt, um Impf- und Genesenennachweise zu kontrollieren, in eine Militärdiktatur wechseln könnten, wo ein Wehrmachts Bundeswehr-General der Kopf eines “Expertengremiums” ist, um ein Virus einzudämmen, dann ist es Zeit für einen Generalstreik, für einen Aufstand der Demokrat*innen, für einen Aufstand jener, die an die Gleichheit der Menschen glauben, die 1789 gegen die deutsche und österreichische sowie Von-der-Leyen-mäßige europaweite totalitäre Anmaßung verteidigen!

In England haben aktuell 92,5 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-Cov-2, obwohl nur 69,5 Prozent vollständig gegen das Virus geimpft sind, ungefähr so viele wie in Deutschland. Das heißt, würde das Robert Koch-Institut (RKI) seriös arbeiten, dann wüssten wir, dass auch hierzulande in einer bundesweiten Kohortenstudie vermutlich über 90 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-Cov-2 haben. Das wird aber auch weiterhin 82-jährige schwer kranke und geboosterte Menschen nicht retten! Für schwer kranke, immungeschwächte alte und vorerkrankte Menschen, die selbst total geimpft sind, ist es völlig unerheblich, ob 25 Geimpfte oder 25 Ungeimpfte zu Chanukka, Weihnachten oder zum Zuckerfest kommen. Jeder, der denken kann, versteht das – geimpft heißt geimpft. (Es ist aber keine immunisierende Impfung, sondern, so die Firma IG Farben BAYER, eine “Gentherapie”.)

Aber wir leben in Zeiten, wo Kabarettisten arbeitslos werden, nicht nur, weil ihre Vorstellungen verboten werden oder nur unter totalitären 2G-Regeln erlaubt sind, sondern vor allem weil kein Kabarettist auf das Regenschirmsyndrom je gekommen wäre, hätten es die Zeugen Coronas nicht erfunden: Wer sich mit einem Regenschirm vor dem Regen schützt, ist gar nicht geschützt, solange nicht alle Menschen einen Regenschirm tragen. Schließlich kommt ja der Regen daher, dass nicht alle einen Regenschirm tragen – so wahnsinnig denkt die politische und mediale Elite, eine in absoluten Zahlen sehr kleine Elite von völlig Durchgedrehten.

Wie sinnlos und unwirksam, was die Verbreitung des Virus betrifft, eine 100 prozentige Impfquote ist, zeigt auch England. Das Militärschiff Queen Elizabeth hatte im Juli 2021 einen “Ausbruch” von Corona, obwohl alle 3700 Crewmitglieder geimpft waren und alle Masken tragen mussten (weil ja die Impfung so genial wirkt) und ein Track und Trace System installiert war. 100 Personen wurden positiv auf das Virus getestet.

Viel interessanter ist der Zusammenhang von Fettleibigkeit und Corona. Das dürfte einer der zentralen Gründe sein, warum die USA, UK, Spanien oder Deutschland und Österreich Covid-Tote haben, Vietnam und Asien oder fast ganz Afrika aber so gut wie keine Corona-Toten. Diese Grafik zeigt den Zusammenhang von Übergewicht und Fettsucht und der Anzahl der Covid-19 Toten (wobei immer mit dazu kommt, ob die Personen “an” oder doch nur “mit” Corona starben, da wir wissen, dass z.B. in Deutschland die Krankenkassen nur jeden zweiten Corona-Toten im Jahr 2020 als eine Person abgerechnet haben, die tatsächlich wegen einer Behandlung mit Covid-19 im Krankenhaus lag):

Neben dem Gewicht kommen Faktoren wie Alter und zivilisatorische Vorerkrankungen dazu. In Afrika gibt es viel weniger Menschen im Alter von 80 – die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 65 Jahren. Vergleichen wir das mit der Lebenserwartung in Europa oder Amerika von ca. 80 Jahren, bei zudem wie in der Tabelle zu ersehen zu ca. 65 bis 70 Prozent der Gesamtbevölkerung (!) voll gefressenen europäischen und nord- wie südamerikanischen Ländern, die ja nur Ableger von Europa sind sozusagen, da die einheimische Bevölkerung durch Keime und Viren sowie durch Krieg im Zuge der Conquista 1492 ff. elendig zugrunde ging, dann sehen wir ein zentrales Muster von Corona: Alter und körperliche Konstitution. Es ist nicht so lebensgefährlich wie die Influenza von 1918, wo ein Großteil der 28-jährigen keine Immunität hatte. Wir haben zu 81 Prozent eine Kreuzimmunität – die ganze Bevölkerung – aufgrund von T-Zellen, da wir alle schon früher mit Corona-Viren in Kontakt kamen, so die Universität Tübingen. Das sind Ergebnisse einer Studie von Juni 2020 (!), die aber Lockdown- und Impfpflicht-Fanatiker*innen wie Merkel, Scholz, Habeck, Lindner nicht nur nicht zur Kenntnis nehmen, sondern für ihr politisches Tun als völlig irrelevant abtun, sie leugnen oder derealisieren die wissenschaftliche Forschung, wie hier vom Ärzteblatt von Juli 2020:

Die Forscher verglichen dafür Blutproben von 180 Personen, die eine SARS-CoV-2-Infek­tion ohne stationäre Behandlung durchgemacht hatten, mit 185 Blutproben aus der Zeit vor der Pandemie.

Aus der Vielzahl der erkannten Epitope stellten sie 2 unterschiedliche Kompositionen zusammen. Die erste dieser Gruppen enthielt SARS-CoV-2-spezifische Epitope, die nur von T-Zellen erkannt wurden, die bereits Kontakt zu SARS-CoV-2 gehabt hatten.

Eine zweite Epitop-Komposition enthielt ausschließlich kreuzreaktive Peptidketten von SARS-CoV-2, die also auch von vorher nicht exponierten T-Zellen erkannt wurden. Einige davon zeigten Ähnlichkeiten mit Epitopen von 4 anderen humanen Coronaviren (HCoV-OC43, HCoV-229E, HCoV-NL63 und HCoV- HKU1).

Die Proben von Personen, die vorher an COVID-19 erkrankt waren, zeigten zu 100 % eine CD4- oder CD8-T-Zell-Antwort auf wenigstens eine der beiden Kompositionen.

Unter den nicht exponierten Proben zeigten 81 % eine T-Zell-Antwort auf die kreuz­reak­tive Epitopkomposition.

Also hatten schon damals 81 Prozent der Menschen, die gar nicht mit SARS-CoV-2 in Berührung gekommen sein konnten, da die Blutproben vor 2020 und viele auch vor 2019 genommen worden waren, eine sehr starke Immunantwort auf Corona. Deshalb gibt es ja so wenige Tote an Corona, unser Immunsystem ist stark. Was nicht heißt, dass sehr alte und kranke Menschen schwer erkranken und sterben können. So wie Menschen auch an der Influenza sterben können, obwohl wir auch da bereits eine sehr starke Immunantwort haben, seit über 100 Jahren.

Es muss jetzt um die medikamentöse Behandlung von Corona gehen, das wäre seriöse Bundespolitik. Ob sich die Menschen treffen im Stadion, im Theater, Kino, Restaurant, Laden, Bus, Bahn etc.  ist für das Leben und für das Funktionieren einer solidarischen Gesellschaft elementar. Nicht ein geimpfter 89-jähriger profitiert davon, wenn jetzt Ungeimpfte eingesperrt werden.

Und wer sich als 78-jährige nicht hat impfen lassen, weil sie von der T-Zellen Immunantwort UND von den hervorragenden Medikamenten gegen Covid-19, aber auch von den seltenen, für Fußballer offenbar aber eher häufigen und in absoluten wie relativen Zahlen in Quantität wie Qualität in den letzten Jahrzehnten präzedenzlosen massiven Nebenwirkungen einer Impfung weiß, eine solche Person möchte gar nicht, dass andere Menschen in ihrem Leben eingeschränkt werden, zum vorgeblichen Schutz dieser älteren Person. Menschen können selbst entscheiden, ob sie sich vor etwas schützen wollen.

Aber wir leben in wahnsinnigen Zeiten, wo nach der Gesundheitsdiktatur geradezu schreiende und gierende epidemiologische Analphabet*innen einen Krieg führen gegen ein relativ harmloses Virus und noch mehr gegen die eigene Bevölkerung.

Daher also noch zwei positive Beispiele, die zeigen, dass nicht alle Menschen hierzulande durchdrehen. Es gibt noch solidarische, freundliche Menschen und Firmen, nehmen wir Wonder Waffel:

Das gilt auch für ein weiteres Café in Berlin:

Natürlich gibt es den Gratis Kaffee auch für Geimpfte und Genesene, wie man lesen kann – im Gegensatz zu den antidemokratischen Kaffeehausbetreiber*innen und weitesten Teilen der Gesellschaft grenzen Wonder Waffel, das Café San Sebastian oder wir Ungeimpften, der selbst denkende Teil der Bevölkerung, die Geimpften ja nicht aus. Geimpfte sind auch Menschen – etwas was offenkundig aus Sicht von Merkel, Spahn, Scholz, Habeck, Lindner für die Ungeimpften eben gerade nicht mehr gilt. Und das ist der Unterschied zwischen Demokraten und Antidemokraten.

Eine Impfpflicht ist illegal, warum? Es geht um die “Informierte Einwilligung“:

Nach § 630d BGB ist der Behandelnde verpflichtet, vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Der Behandelnde muss den Patienten, nachdem er ihn vorher in verständlicher Weise ordnungsgemäß aufgeklärt hat, ausdrücklich und unmissverständlich fragen, ob er in die Maßnahme einwilligt.

Die wirksame, das heißt informierte Einwilligung, ist für den Behandelnden die Rechtfertigung für eine mit der Behandlung verbundene Körperverletzung, so dass die körperverletzenden Behandlungsmaßnahmen, soweit sie von der Einwilligung abgedeckt sind, weder zu einer strafrechtlichen noch deliktischen Haftung des Behandelnden führen.

Nochmal Otto Schily:

In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen, das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass es sich um neu entwickelte Impfmethoden handelt, deren Langzeitfolgen nach einem relativ kurzen Zeitabschnitt der Anwendung keineswegs abschließend verlässlich beurteilt werden können. Eine allgemeine Impfpflicht ist schlicht verfassungswidrig.

 




Will der kommende Bundeskanzler 15 Millionen Erwachsene in den (sozialen) Tod oder in die Auswanderung treiben?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 30. November 2021

Diese Frage stellt sich angesichts der Aussage dieser Existenz, dass er eine “allgemeine Impfpflicht” befürwortet und für eine solche im Deutschen Bundestag stimmen wird.

Bevor also dort eine Anhörung mit Expert*innen auch nur stattfand im Plenum, weiß der gefährlichste epidemiologische und demokratische Analphabet bereits, wie er (m/w/d) abstimmen wird. Die juristische Expertise wie von  der Professorin für Rechtsphilosophie Katrin Gierhake von der Universität Regensburg wird ignoriert. Was sagt Gierhake, die bundesweit eine der führenden Rechtsphilosophinnen und Verfassungsexpertinnen ist?

Eine Impfpflicht, wie sie jetzt in Österreich ab Februar 2022 für alle kommen soll, ist aus vier Gründen “nicht verfassungsgemäß”, so Professorin Gierhake:

1) Mit einem Impfstoff müsste eine Herdenimmunität erreichbar sein. Das ist mit den aktuellen Impfstoffen – die keine Impfstoffe sind, sondern laut BAYER eine “Gentherapie” darstellen – unmöglich.

2) Es darf keine gravierenden “Nebenwirkungen” geben, und zwar weder quantitativ noch qualitativ. Auch das ist schon jetzt offenkundig nicht erreichbar, da die aktuellen Impfstoffe laut Paul-Ehrlich-Institut und europäischer Arzneimittelbehörde massivste Nebenwirkungen haben.

3) Eine Impfung müsste bei einer Impfpflicht die Übertragung des Virus vermeiden oder minimieren, auch das leisten die aktuellen “Impfstoffe” nicht. Ein Selbstschutz darf kein Grund für eine Impfpflicht sein.

4) Müssen Impfstoffe normale Zulassungen haben, was aktuell nicht der Fall ist (“bedingte Zulassung”).

Schauen Sie sich auch mal an, wie viele Nebenwirkungen der Impfstoffe bislang in Deutschland verglichen mit den Niederlanden gemeldet wurden:

Bislang wurden für Holland 89.674 Nebenwirkungen der Pfizer-BioNtech Impfung gemeldet, das macht 515 / 100.000 Ew. In Deutschland wurde nur ein kleiner Bruchteil davon gemeldet, nämlich 89 / 100.000 (total sind das 74.668). Liegt das an der Faulheit und schlampigen Arbeitsweise deutscher Arztpraxen? Das wirkt surreal, diese grotesk niedrige Zahl in Deutschland verglichen mit Holland, ein Land das sonst weniger Tote an oder mit Covid-19 zu verzeichnen hat.

Der Kern aber gegen jede Impfpflicht gegen SARS-Cov-2 ist die Tatsache, dass es keine Herdenimmunität via Impfung geben kann UND dass das Virus keine sonderliche Bedrohung für die Gesamtbevölkerung darstellt. Das bestätigt jeder Virologe und Epidemiologe. Eine Demokratie würde auf solidarische Weise versuchen, die gefährdeten Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Das wäre ein sehr gezielter Schutz der Vulnerablen, vor allem der Alten und der schwer Vorerkrankten, der bis heute ausbleibt. Lieber werden alte Menschen isoliert, in Quarantäne gesetzt und später zu Tode beatmet, als in Würde von den Angehörigen begleitet, wie es bislang bei einer dann eben auch mitunter tödlich verlaufenden Influenza oder irgend einer anderen Krankheit auch – im besseren Fall ohne Hospitalisierung – lief.

Jetzt werden europaweit Booster-Impfungen für Menschen unter 70 angeboten, die gar nicht von Covid-19 bedroht sind, so sie nicht wirklich sehr stark vorerkrankt sind und von einem seriösen Arzt eine Impfempfehlung nach Abwägung der Vor- und Nachteile erhalten haben.

So gut wie kein Mensch unter 70 Jahren ist von Corona bedroht. Das zeigen alle Zahlen, weltweit. Wer anderes behauptet, verbreitet Fake News. Der israelische Gesundheitsminister war ja vor Monaten auch ganz ehrlich zu seiner Kollegin Innenministerin, als er dachte, das Mikrofon einer Kabinettssitzung sei nicht an, und betonte, dass 2G oder 3G epidemiologisch, also was die Ausbreitung des Virus betrifft, überhaupt keinen Sinn macht – aber als ZWANG habe es Sinn. Impfzwang als pädagogisches Mittel, eine ganze Bevölkerung umzuerziehen und sie gegen ihren Willen zur Impfung zu drängen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Alten, die es wollten, schon längst alle geimpft. Es ging um den Zwang gegen die Jüngeren, die unter 70-jährigen und die ganz jungen Menschen, die unter 30-jährigen, was besonders perfide ist.

Wer sich also impfen lassen will, kann das tun, seit Sommer 2021 ist das für jeden möglich. Wer sich nicht impfen lassen möchte, aus welchem Grund auch immer – aktuell ca. 15 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, der oder die soll sich nicht impfen lassen.

Wer diese 15 Millionen Menschen unter Zwang – Geld, Bullengewalt oder Gefängnisstrafe – zur Impfung zwingt, zeigt, um was es wirklich geht: um ein totalitäres System, um eine Hygiene- und Überwachungsdiktatur, um das Brechen von Menschen, das psychische Zerstören von Individuen, die eben anders denken wie Olaf Scholz und sich rational mit dieser Krankheit beschäftigt haben und es geht Scholz nicht um die Eindämmung eines Virus. Denn 2021 im Herbst/Winter haben wir mehr als dreimal soviele “Fälle” wie noch 2020, und das weil und nicht obwohl bald 70 Prozent vollständig geimpft sind.

Auch jetzt, wo die “Zahlen” fallen, der R-Wert seit Tagen unter 1 liegt, in München in wenigen Tagen die sinn-lose “Inzidenz” von fast 800 auf etwas über 400 gefallen ist, in so einer entspannten Situation drehen Söder, Kretschmann, Weil und Scholz durch. Sie wollen nicht den Schutz der Bevölkerung. Sie wollen Gehorsam. Sie wollen Sie und mich brechen. Und das werden sie nur schaffen, indem sie uns den sozialen und dann physischen Tod androhen, weil sie wissen, wir, der denkende Teil der Bevölkerung, wird eine Zwangsimpfung nicht hinnehmen.

Und wo sind denn die angeblichen Demokraten wie Heiko Maas oder Andreas Gassen (Kassenärztliche Bundesvereinigung), die beide meinten noch 2021 sollten ALLE Maßnahmen beendet werden, da doch jetzt jeder, der will, eine Impfung erhalten hat? Wo sind die? Wer will die jemals wieder beim Wort nehmen?

Demokratische Politiker*innen würden sich um Medikamente gegen Covid-19 kümmern und nicht eine epidemiologisch schwachsinnige Impfpflicht einführen mit Hilfe der Bundeswehr.

Demokratische Politiker*innen würden sich um eine ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser kümmern und nicht Milliarden in Impfstoffe stecken.

Demokratische Politiker*innen würde ihre Fehler in der Coronapolitik zugeben und sich entschuldigen und nicht jeden zweiten Tag totalitärere Maßnahmen beschließen.

Demokratische Politiker*innen würden sich für die befürchteten 33+x Millionen extra Hungertoten im Trikont, die nur wegen der Coronapolitik der Zeugen Coronas wie aus Deutschland starben, entschuldigen.

Also gibt es in Deutschland keine demokratischen Politiker*innen mehr in den Regierungen von Bund und Ländern.

Während in den USA wiederum Impfmandate als verfassungsfeindlich verurteilt wurden von einem Bundesgericht, planen deutsche Politiker*innen den größten Verfassungsbruch aller Zeiten seit Bestehen der BRD. Sie wollen 15 Millionen zwangsweise impfen, sie planen eine vorsätzliche Körperverletzung, die in vielen Fällen zum Tode führen wird. Das ist kein Horrorszenario, das ist einfach nur eine Analyse der schon jetzt bekannten Impfschäden.

Es scheint in Deutschland im Gegensatz zu Polen, England oder Kroatien eine post-nationalsozialistische Liebe zur homogenen Volksgemeinschaft zu geben.

Woran liegt es, dass die Geimpften oder die Regenschirmträgerinnen sich nicht sicher fühlen und ernsthaft glauben, der Regen käme von den Nicht-Regenschirmträger*innen?

Was lief da in der Kindheit von Olaf Scholz, Markus Söder oder Winfried Kretschmann schief? Kann das mal ein/e Psychoanalytiker*in untersuchen, zumal im interkulturellen Vergleich mit demokratischen Ländern und Politiker*innen? Woher diese Unsicherheit? Was lief in der Jugend schief, was lief sexuell schief? Woher dieser unglaubliche Wille zur Demütigung des bereits am Boden liegenden Gegners? Wer hilft diesen Männern?




Hoffnung aus Polen: Kafka und Shakespeare ohne 1G (Schweden), 2G (Post-NS-Deutschland) oder 3G (Zürich, Kopenhagen, Paris) …

Von Dr. phil. Clemens Heni, 29. November 2021

Polen ist das neue Schweden. Der polnische Gesundheitsminister Adam Niedzielski hat kürzlich gesagt, dass er nicht glaube, dass härtere Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen könnten.  Damit zeigt er im Gegensatz zu eigentlich allen regierenden deutschen Politiker*innen, dass er die aktuelle Forschungslage kennt und epidemiologisch klug handelt. Der stellvertretende Gesundheitsminister Waldemar Kraska unterstrich diese Position und meinte, die Polen hätten ein “Oppositions-Gen”, was die Ablehnung zumal staatlicher Zwangsmaßnahmen betreffe. Natürlich gefällt das der Seite ABC News und der Nachrichtenagentur Associated Press gar nicht. Sie fabulieren auch von den in die Höhe schießenden “Zahlen”, womit sie positive Tests auf SARS-CoV-2 meinen. Sprich: während deutsche Feministinnen zu ZeroCovid-Monstern mutierten, sind Abtreibungsgegner und konservative Politiker in Polen in anderen Bereichen zumindest informierter und rationaler. Am besten wären natürlich feministische, rationale Kritiker*innen der Zeugen Coronas und der ZeroCovid-Wahnsinnigen. Die Zeugen Coronas zerstören unsere Gesellschaft und zwar viel mehr als das eine konservative Politik in Polen je könnte.

Doch eventuell war der polnischen Regierung auch klar, dass wir die Herbst/Winter-Grippesaison haben und da steigen eben die Zahlen respiratorischer Erkrankungen, wobei wie gesagt nur ein kleiner Bruchteil der positiven Tests auf SARS-CoV-2 auch symptomatische Erkrankungen an Covid-19 sind.

Dass “Maßnahmen” gegen die Ausbreitung eines respiratorischen Virus wie SARS-CoV-2 gar nichts bringen – außer zerstörten Gesellschaften, befürchteten 33+ x Milionen extra Hungertoten im Trikont, psychisch gebrochenen Gentherapierten oder unter der Apartheid Leidenden, das zeigt ein sehr aufschlussreicher Text im European Journal of Epidemiology  von September 2021. Hohe Impfquoten bewirken gerade keinen größeren Schutz vor Corona, teilweise sind so Gesellschaften eher anfällig für das Virus, je höher die Impfquote, die ja gerade nichts darüber aussagt, wie gezielt die Vulnerablen, Menschen 75+ geimpft sind, so sie das wollen oder für nötig erachten:

At the country-level, there appears to be no discernable relationship between percentage of population fully vaccinated and new COVID-19 cases in the last 7 days (Fig. 1). In fact, the trend line suggests a marginally positive association such that countries with higher percentage of population fully vaccinated have higher COVID-19 cases per 1 million people. Notably, Israel with over 60% of their population fully vaccinated had the highest COVID-19 cases per 1 million people in the last 7 days. The lack of a meaningful association between percentage population fully vaccinated and new COVID-19 cases is further exemplified, for instance, by comparison of Iceland and Portugal. Both countries have over 75% of their population fully vaccinated and have more COVID-19 cases per 1 million people than countries such as Vietnam and South Africa that have around 10% of their population fully vaccinated.

Update: dieser fachwissenschaftliche Text im European Journal of Epidemiology wurde bislang 1,77 Millionen Mal angeklickt.

Die Politiker, Beamten und Verwaltungsmonster planen jetzt Impfpflichten, ob für einzelne Berufsgruppen oder die ganze Bevölkerung und ignorieren die Forschung sowie die Realität. Menschen ohne massive Vorerkrankungen und unter 70 Jahren sind von Corona nicht bedroht. Wer das weiterhin nicht empirisch gesättigt verstanden hat, ist gehirngewaschen und ein gefährlicher, irrationaler Zeuge Coronas (= fast alle Chefredaktionen fast aller Zeitungen, TV- und Radioanstalten, fast alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten etc. pp.). Es gibt sehr gute und wirksame Medikamente gegen Covid-19. Eine invasive Beatmung, wie sie in jedem zweiten Intensivfall durchgeführt wird, ist menschenverachtend und bringt gerade alte Menschen um ein würdevolles Sterben in einer Palliativstation im Alten- und Pflegeheim bei Angehörigen und Freund*innen.

Zurück zum Vergleich Polen-Deutschland: Wie sieht es bei diesen positiven Zahlen denn im Vergleich zu 2020 aus? Am 28. November 2021 hat Polen 23.200 “Fälle”, vor exakt einem Jahr waren es 18.675. Das heißt aktuell hat Polen 124 Prozent der Fälle wie vor einem Jahr. Bei den Toten an oder mit Covid-19 sieht es ganz anders aus. Aktuell hat Polen nur 64 Prozent so viele Tote an oder mit Covid-19 wie vor einem Jahr, 317 im 7-Tagesschnitt am 28.11.2021 zu 494 vor einem Jahr.

Deutschland hingegen hat aktuell 83 Prozent der Toten an oder mit Corona wie vor einem Jahr, 257 im 7-Tagesschnitt am 28.11.2021 zu 307 vor einem Jahr. Aufgrund der sensationellen Wirkung der “Gentherapie” (so die Firma IG Farben Bayer) hat Deutschland aktuell aber 327 Prozent der “Fälle” wie vor einem Jahr: 57.824 positive Tests verglichen mit 17.671 vor einem Jahr.

Die Geimpften sind also das Problem! Und zwar ein massives, manche Ärzte klagen, dass sie 90 Prozent geimpfte Patient*innen haben, manche fordern schon “Lockdown für Geimpfte“, was natürlich Bullshit ist – es geht um Freiheit für alle!! Geimpfte sind auch Menschen, vielleicht nicht so klug wie die ungeimpften, aber egal, wir sind alle Menschen 😉 – Das dachten wir jedenfalls, aber die Elite, die Medien und die Politik behandeln ja Ungeimpfte wie in einer Impf-Apartheid. Und wo ist der massenhafte Protest der Geimpften, die Solidarität, die öffentliche, mit den Nicht-Geimpften und Opfern der Apartheid? Kein Zugang zu KZ-Gedenkstätten oder zu Theatern, nur 2G oder 2G+, letztere Regel ist die totalitärste, weil sie sagt: wenn sich zwei Menschen testen lassen und beide Testergebenisse sind negativ, dann darf nur der Weiße Geimpfte ins Theater. Mehr Apartheid geht nicht. Epidemiologischer Schwachsinn und antidemokratischer Fanatismus gehen hier Hand in Hand.

Zurück zum Vergleich Polen/Deutschland. Während also Polen zur Zeit nur etwas mehr Fälle hat wie noch vor einem Jahr – 124 Prozent -, und sogar nur 64 Prozent der C-Toten, sind in Polen nur 53 Prozent vollständig geimpft. In Deutschland sind 67 Prozent ganz und total vollständig geimpft (jene, die vor dem 29. Mai 2021 geimpft wurden, lachen jetzt laut, da sie de facto so ungeimpft sind wie die Ungeimpften, aber ggf. ein beschädigtes Immunsystem haben). Es spricht vieles dafür, dass Geimpfte sich eher anstecken, warum hätte sonst Deutschland 327 Prozent der Fälle wie noch vor einem Jahr, Polen aber nur minimal mehr Fälle? Und die 83 Prozent Toten des Standes von vor einem Jahr zeigen zwar, dass wir meilenweit von einer auch nur minimalen Krise entfernt sind (2020 gab es ja eine Untersterblichkeit), aber die Politik und die Medien interessieren sich nicht für Fakten.

Da nun Schweden nach 21 Monaten Diffamierung der ganzen EU und der ganzen Welt einknickt und die Impf-Apartheid in Schweden mindestens an Theatern, bei Sportereignissen etc. einführt – 1G im Theater, NUR Geimpfte dürfen in Innenräume und Veranstaltungen, wenn mehr als 100 Menschen sich darin aufhalten -, gelten in Polen demokratische Regeln. Ins Nationaltheater nach Warschau kann man ohne Impf-, Genesenen- oder Testzertifikat gehen, offiziell ist nur eine Maske vorgeschrieben, ob das kontrolliert wird, ist bei einer Geimpften-Quote von 53 Prozent und den oben zitierten Aussagen der polnischen Regierung unwahrscheinlich.

Und in Deutschland leben wir im Polizeistaat. Wenn Sie sich dieses Video hier anschauen, offenbar handelt es sich um die Überprüfung der Covid-Zertifikate, dann machen sich diese Beamten nicht nur für den Rest ihres Lebens lächerlich, sie schüchtern vor allem auch Menschen ein, wie wir es nur aus Militärdiktaturen, Polizeistaaten, der Apartheid oder früher natürlich dem Faschismus bzw. der Nazi-Zeit kannten:

In Kopenhagen, Paris oder Zürich kann man zumindest theoretisch als Nicht-Geimpfter auch in die Oper oder ins Theater, da dort 3G gilt, also Getestete haben die gleichen Rechte wie die Geimpften. Nur in Schweden, Deutschland und Österreich haben im Theater oder in KZ-Gedenkstätten Ungeimpfte keine Chance – sie gelten als Menschen zweiter Klasse, um das euphemistisch auszudrücken. Egal ob 1G, 2G oder 3G, das wird nicht einen 83-jährigen oder auch nur eine einzige 91-jährige vor dem Covid-Tod retten. Da aber sehr wenige alte Menschen an Covid-19 starben, ist das nicht schlimm. Der Tod ist ein Teil des Lebens, auch wenn das die Helge Brauns dieser Welt nicht kapiert haben und nie kapieren werden. Die einzige Krise, die wir haben, ist eine Demokratiekrise, eine politische, keine medizinische Krise wegen einem Virus.

Dass deutsche Krankenhäuser schon lange vor 2020 am Limit waren, weil es zu wenige Pflegekräfte gab und zu wenig Geld für das Personal in Krankenhäusern, das sieht sogar der Focus, Sahra Wagenknecht hat ja jüngst verdeutlicht, dass an dieser Misere federführend die SPD unter Ulla Schmidt und auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach verantwortlich sind, Stichwort: Kapitalismus im Gesundheitswesen.

Am polnischen Nationaltheater in Warschau laufen aktuell Kafka, Shakespeare, Wojtysko oder Schiller und das ohne Impf-Apartheid oder Testnachweisen, soweit ich das verstanden habe (evtl. haben polnisch-deutsche Leser*innen mehr dazu zu sagen und Erfahrungsberichte aus Polen?):

 

 




Jens Spahn, die KZ Gedenkstätte Buchenwald und die deutsche Vorliebe zur Selektion von Menschen

Von Dr. phil. Clemens Heni, 28. November 2021

Jens Spahn ist bundespolitische Ausschussware, das ist klar. Er hat die Wahl haushoch verloren, so wie Merkel, Laschet, Söder und Seehofer. Aber wie antidemokratisch Spahn argumentiert, das wurde jetzt wieder klar. Er meinte, dass es das ganze Jahr 2022 über 2G geben wird. Wären die Deutschen Menschen und Demokraten, würden sie andere Menschen nicht selektieren. Aber wenn wir uns Restaurants, Läden, Weihnachtsmärkte, Fußballstadien und Theater anschauen, die keineswegs leer sind, dann merken wir: die Deutschen lieben es, den denkenden Teil der Bevölkerung, die Ungeimpften, zu selektieren. Jens Spahn, der nur noch wenige Tage geschäftsführend Gesundheitsminister ist, jubelt schon jetzt und freut sich, dass frühestens im Januar 2023 auch Ungeimpfte wieder als Bürger*innen betrachtet werden könnten – natürlich nur, wenn bis dahin keine neue noch ungefährlichere Variante von irgendeinem Virus aufgetaucht ist.

Und solange jene, die wir Deutsche nennen, da mitmachen und lachend mit ihren verrotzten Masken ins Restaurant gehen und sie erst am Platz abnehmen und den Ungeimpften, die in der Kälte stehen, zynisch zuwinken, solange also die Deutschen wieder die Herrenmenschen sind, solange gibt es eine Zukunft für die deutsche Vergangenheit.

Und wenn ich dann sehe, dass jene, die nicht mal wissen, wer oder was Spahn ist (aber mit einem Schnelltestzentrum vor dem Haus Geld machen wollen), die türkischen Nachbarn in einem Ultra-Nationalismus den sozialen Tod einer Frau via patriarchaler Heirat und reaktionär-volkstümlichen Musikern feiern – mit Türkeifahne am Haus, auf der Kühlerhaube des Mercedes, dann wird klar, dass dieses Land zwischen reaktionären Deutschen und reaktionären Türken (die keine Deutschen sein wollen, obwohl fast alle hier geboren wurden) zerrieben wird.

Die einen sind die Zeugen Coronas und beten ein Virus an, das für einen mini-kleinen Teil der Gesellschaft gefährlich werden kann – Alte, Fette, Immungeschwächte, Leute, die die ARD schauen und Drosten-Podcasts hören und Lauterbachs Twitter Account vor dem Einschlafen, im Schlaf und vor dem Aufwachen sich vorlesen lassen, und die anderen sind Leute, die gar kein Teil der Gesellschaft sein wollen, die sich von sich aus abgrenzen, die Erdogan und den Islamismus anbeten, auch die sind nicht minder eine Gefahr für die Demokratie.

In den USA hingegen feiern sie im Football zu Zehntausenden ausgelassen im Stadion,

weil sie dort die Worte Freiheit, Selbstverantwortung, Verhältnismäßigkeit und Rationalität noch kennen, jedenfalls solange sie keine Joe-Bide-Zeugen-Coronas und Fauci-Gläubige sind.

Und ich frage mich schließlich, was das Personal der KZ Gedenkstätte Buchenwald wohl 1933 ff. gemacht hätte, auch dort lieben sie offenkundig die Impf-Apartheid:

Schließlich Mathias Richling:

Olaf Scholz ist und bleibt sozialdemokratische Ausschussware!

 




Wie stark schwächt die Politik von Kretschmer, Söder, Kretschmann das Immunsystem? Hingegen 34 Prozent weniger Pat. auf ITS in NRW als in 2020 ….

Von Dr. phil. Clemens Heni, 27. November 2021

Es gilt wie immer, der Panikindustrie mit Fakten und Demokratiekunde zu begegnen. Aktuell liegen 12 Prozent mehr Personen mit oder wegen Corona auf Intensivstationen, also am 26.11.2021 4302 Personen, vor genau einem Jahr waren es 3815. Da wir 2020 eine leichte Untersterblichkeit von etwas über 2 Prozent hatten (Uni Duisburg-Essen) und zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung des Gesundheitssystems, ist das nicht dramatisch. Alles easy. Würden die deutschen Intensivmediziner*innen endlich aufhören, jeden zweiten Patienten invasiv zu beatmen, gäbe es gar keine Krise. Null, nada, nichts. Die Gesamthospitalisierung sinkt auch seit Tagen, von 9,44 auf 6,01 in gut einer Woche:

Es ist aber enorm unterschiedlich in den Bundesländern. Jene mit den aggressivsten Maßnahmen und den brutalsten Landespolitiker*innen – Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg – haben starke Zuwächse an Intensivpatient*innen.

26.11.2020       26.11.2021

Sachsen                                      342                   564

Bayern                                        630                1040

Baden-Württemberg              425                   572

Dagegen ein Jahr später teils deutlich weniger ICU-Pats. in den weniger durch Hetze aufgefallenen Bundesländern wie

26.11.2020        26.11.2021

Rheinland-Pfalz                     188                       133

Hessen                                     343                       259

Hamburg                                 78                           52

Nordrhein-Westfalen         962                         644

Bremen                                   35                            21

gleichbleibend:

Niedersachsen                     192                         197

 

Insgesamt also sieht es so aus: Wir haben dank der genialen und einzigartigen Gentherapie jetzt zwar insgesamt mehr Patient*innen mit oder wegen Corona auf den Intensivstationen liegen, aber regional ist das extrem unterschiedlich. Im mit großem Abstand größten Bundesland NRW liegen jetzt 34 Prozent weniger Patient*innen mit einem positiven Test auf SARS-CoV-2 auf den ITS als Ende November 2020!

Man könnte nun auch sagen, jene Bundesländer mit den kleinsten und dicksten Menschen haben tendenziell eher Corona als die höher gewachsenen Nordlichter. Man könnte epidemiologisch aber auch Grippewellen der letzten fünf Jahre in den jeweiligen Bundesländern vergleichen. Da zudem vor allem in den von ganz besonders extremer Panik regierten Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen das Immunsystem der Bevölkerung durch die Politik geschwächt wurde, sind dort mit die höchsten Zahlen. Könnte man sagen.

Und wer wie das Ländle die totalitärsten Ausgangssperren hatte im ganzen Jahr 2020 wie 2021, der hat vermutlich die geringste natürliche Immunisierung der Bevölkerung. Dieser medizinische Wahnsinn, die Menschen voneinander zu trennen, wo doch eine Infektion mit Corona für normale Menschen unter 70 wichtig wäre, da so gut wie kein Mensch daran stirbt, das haben diese epidemiologischen Analphabeten nicht gelernt.

Daher zum Vergleich Schweden, klar:

Schweden hat aktuell im 7-Tagesschnit einen (1) Toten an oder mit Covid-19 – Deutschland 253. Da Schweden 8,3 Mal weniger Einwohner*innen hat, wären das hochgerechnet auf Deutschland 8,3 Tote im 7-Tagesschnitt.

Sprich: Ohne Masken, ohne jemals eine Schule geschlossen zu haben, ohne jemals ein Restaurant oder einen Laden, ein Einkaufszentrum geschlossen zu haben, hat Schweden am 26. November 2021 30 Mal weniger Tote an oder mit Corona als Deutschland. Auch am 27. Februar 2021, als es noch kaum Impfungen gab, hatte Schweden 50 Prozent weniger Tote mit oder wegen Covid-19 als GER. Die natürliche Immunisierung in Schweden ist eine Erfolgsgeschichte und sie fand 2020 statt.




“Wer eine Impfpflicht möchte, will nicht weniger, sondern viel mehr Corona-Tote”

Von Dr. phil. Clemens Heni, 27. November 2021

 

Die Impfpflicht gegen ein mehr oder weniger harmloses Virus wie SARS-CoV-2 wäre der Endpunkt des biopolitischen Totalitarismus.

Der Einzelhandel fordert jetzt eine faschistoide Impfpflicht für alle Menschen (ein, zwei Ausnahmen darf es geben, diese Faschos sind ja “tolerant”).

Wir wissen, dass schon jetzt über 50 Prozent aller Toten, die an oder mit Covid-19 sterben, Geimpfte sind, in England bzw. UK liegt die Zahl bei 80 Prozent.

Wenn also jetzt der Einzelhandel eine Impfpflicht möchte, dann will er nicht nur die exorbitanten Nebenwirkungen der “Gentherapie” (so IG Farben Bayer) noch exponentiell ansteigen lassen, sondern er zeigt auch, dass er zwar für totalitäre Regime zu haben ist, dieser Handelsverband, aber in einer Demokratie nichts zu suchen hat.

Geimpfte Corona-Patient*innen müssen offenbar, so Chefärzte von Kliniken, mitunter sogar länger behandelt werden als die Ungeimpften vor einem Jahr. Sprich: die Geimpften verstopfen die Intensivstationen. Das zu frühe oder überhaupt das invasive Beatmen – 50 Prozent aller ITS-Covid-Pat. werdend groteskerweise immer noch beatmet – verstopft die Intensivstationen. Invasiv beatmtete alte Menschen werden fast alle sterben, jeder zweite im Schnitt – beim Moerser Modell sterben weniger als 10 Prozent der Pats., da sie nicht invasiv beatmet werden bzw. maximal gegen Ende einer Therapie. Doch seit wann sind allgemein deutsche Intensivmediziner*innern am Wohl der Patient*innen interessiert? Das wäre ein Trugschluss:

Das kapitalistische Gesundheitssystem zerstört Menschenleben und sichert maximalen Profit – dafür ist auch Karl Lauterbach mit verantwortlich, Stichwort “Fallpauschale”, die jetzt von Sahra Wagenknecht in einem Video zur Kritik des kapitalistischen Gesundheitssystems attackiert wird:

Die Fanatiker*innen und ZeroCovid Faschos wollen die verbleibenden ca. 24 Millionen Menschen, die noch nicht geimpft sind (inklusive Kinder), vollständig brechen und in ihr totalitäres System einbinden, sie gentherapieren. Sie wollen 100 Prozent geimpfte Corona-Tote. Das ist das Endziel, denn dann müsste man ja über die Fehler der Politik nie mehr reden, wenn eh alle geimpft sind, ist es egal ob 200.000 sterben pro Jahr oder 2354, “an” oder “mit” Covoid-19/22/27/46 etc.

Impfpflicht heißt Bürgerkrieg. Wir wissen, wer daran Interesse hat und wir wissen, wer den Bürgerkrieg gewinnen würde.

Und da ich von “Versöhnung” nichts halte, sondern als Kritiker der deutschen Zustände eben Kritik übe und keine Volksgemeinschaft von Ungeimpften und Geimpften anstrebe, gilt nach wie vor, allerdings in verschärftem Maße für die politische und kulturelle Elite und den deutschen Einzelhandel, also die ganze ZeroCovid-Bande:

Bürger unterstützt den Vietcong, stürzt euch runter vom Balkon.




Immer mehr Probleme wegen der Impfung – Verstopfen Geimpfte die Intensivstationen? Mehr als 50 Prozent aller Toten an oder mit Covid-19 sind geimpft.

Von Dr. phil. Clemens Heni, 26. November 2021

Der gestrige RKI Wochenbericht ist ganz klar: die Zahl der Geimpften, die an oder mit Covid-19 sterben, nimmt stark zu. Waren am 07.10.2021 noch 33 Prozent der über 60-jährigen Covid-Toten (“an” oder “mit”) Geimpfte, stieg die Zahl am 04.11.2021 auf 43 Prozent. Aktuell, am 25.11.2021, sind 52,5 Prozent aller Covid-Toten über 60 Jahre Geimpfte, das sind 50,2 Prozent aller Covid-Toten.

Sprich: jeder zweite Coronatote ist aktuell geimpft, in England bzw. UK sind es bekanntlich 4 von 5, also 80 Prozent Geimpfte unter allen Covid-19-Toten. 46,4 Prozent aller Coronapatienten in Deutschland auf ITS sind Geimpfte – soviel zur medialen Hetze, 90 Prozent der Intensivpatient*innen seien Ungeimpfte oder wir hätten eine “Pandemie der Ungeimpften”. Noch wichtiger: wieviele der Intensivpatient*innen liegen dort ohne jede Vorerkrankung (wobei ich z.B. sehr seltene Fälle wie Extremsportler*inne wie im Triathlon eher in den Bereich Vorerkrankung, da Extrem-Belastung der Lunge, stecken würde).

71,4 Prozent aller symptomatischen Covid-Fälle über 60 sind Geimpfte. Auch das eine erschreckende Zahl. Wann beginnen die Impffanatiker*innen nachzudenken? Wann?

Ja, mehr noch: laut Aussagen von leitenden Ärzten wie hier in Brandenburg, benötigen geimpfte Patient*innen deutlich mehr Behandlungstage als noch die Patient*innen vor einem Jahr, also die Ungeimpften.

Das hört sich alles so an, dass die Impfung die größte Katastrophe ist, die uns in dieser Corona-Krise passieren konnte. Und wir ahnten es. Es hätte von Anfang an um die Behandlungsmöglichkeiten gehen müssen, und nicht um eine Impfung, die bei einem Coronavirus niemals eine Immunität herstellen wird, da sich das Virus jede Saison ggf. mehrfach ändert, mutiert, das macht den Viren Spaß und gehört zu deren Leben. Das ist aber alles nicht schlimm, wie bei der Influenza gibt es eben Behandlungsmöglichkeiten. Jene, die sehr alt und sehr krank sind, können daran sterben und auch das ist nichts Neues und nichts Dramatisches. Dramatisch sind die Millionen Toten, die nur aufgrund der Coronapolitik von Deutschland und dem Westen im Trikont sterben und jene Millionen Menschen hierzulande, die in den Abgrund oder in die Spritze getrieben werden.

Es gab jetzt in 11 Monaten Corona-Impfstoff über 2,5 Millionen offiziell registrierter Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen und Dutzende weitere, die man auf der Seite der Weltgesundheitsorganisation WHO abrufen kann:

Wie man hier auch sehen kann, sind zu 71 Prozent Menschen im Alter von 18 bis 64 betroffen, die also jeweils von Corona gar nicht sonderlich bedroht sind, wenn sie nicht ganz massive Vorerkrankungen haben, und selbst dann spricht offenbar vieles gegen eine Impfung, da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen immens ist.

Zum Vergleich: Nebenwirkungen bei Coronaimpfstoffen (damit sind fast nur die mRNA- und Vektor-Impfstoffe (bzw. die “Gentherapie”, so die Firma Bayer gemeint, da diese Nebenwirkungen in 11 Monaten zu 86 Prozent in Amerika bzw. Europa auftreten):

  • 2.584.127

Zum Vergleich die Nebenwirkungen der üblichen und seriösen Impfstoffe seit 1968 bzw. 1980:

  • Polio (seit 1968): 122.426
  • Masern (seit 1968): 5832
  • Influenza (seit 1968): 274.847
  • Pneumokokken (seit 1980): 238.230
  • Tetanus (seit 1968): 15.127

Diese größten Kriminellen seit 1945 haben es in 21 Monaten nicht geschafft, ihr verrottetes Gesundheitssystem zu renovieren, was sie aber geschafft haben, ist den Blockwart-Deutschen wieder zu reanimieren, den autoritären Deutschen, der Menschen selektiert, die Hirnlosen gehen mit 2G in die Oper oder auf die Veranstaltung und ins Stadion und die sensiblen, klugen, feingeistigen, denkenden, ungeimpften Menschen, die sollen krepieren, allein zu Hause, atomisiert und sozial zerstückelt. Das ist der Wille nicht nur Söders und Kretschmanns, sondern vor allem auch der von Scholz, Habeck, Lindner und allen – allen – “Leitmedien”, der kulturellen wie politischen Elite mit ihren a-sozialen Scharfmachern in den Talkshows und auf Twitter.




Mit Stefan Zweig, Montaigne und La Boétie gegen den “Chor der Besessenen” und die “Tollwut der Parteien” – dafür die “Edelwerte des Lebens” und die “Humanität des Herzens” verteidigen

Von Dr. phil. Clemens Heni, 26. November 2021

Die ungeheuerlichen, ja präzedenzlosen Anstrengungen der Politik, gesunde Menschen zu kranken zu machen und jeden noch nicht geimpften Menschen als potentiellen Mörder der Mitmenschen in die Ecke zu stellen, suchen in der Geschichte der Demokratie ihresgleichen. Wenn die Bundesregierung oder auch nur eine der 16 Landesregierungen nur zwei oder drei Prozent ihrer Energie nicht in totalitäre Corona-Verordnungen stecken würden und dafür den Erhalt und Ausbau von Krankenhäusern betrieben, dann wäre die Krise noch heute zu Ende. Gäbe es für die angeblichen 10.000 Notfallbetten für Intensivstationen ausreichend verfügbare Pfleger*innen und zumal Lungenfachärzt*innen, die zudem die extremen Gefahren der invasiven Beatmung kennen und wissen, wie man seriös und wissenschaftlich Menschen mit einer Lungenentzündung behandeln kann, dann wäre die Krise noch heute zu Ende.

Wären Merkel, Scholz, Habeck & Co. an der Gesundheit der Menschen interessiert, würden sie alle Maßnahmen sofort beenden. Sie würden sagen, dass die Impfung eine individuelle Entscheidung ist. Sie würden unterstreichen, dass diese Impfung laut der Pharma-Industrie gar keine Impfung ist, sondern eine “Gentherapie” – also sind wir alle “Versuchskaninchen”, also jene, die sich haben impfen lassen. Sie würden sagen, dass es a-sozial ist, nicht Geimpfte zu schikanieren und wie in einer Apartheid vom Leben auszuschließen. Die Politiker*innen würden sagen, dass wir den ganzen irrationalen Wahnwitz doch in einer Regelung wie 2G+ erkennen können: auch Geimpfte müssen sich da jetzt testen, nur: damit wären sie exakt so getestet wie bei 3G, aber das soll nicht sein, weil der politisch böse Wille, die Liebe zur Apartheid und zum Verfassungsbruch – alle Menschen sind gleich – sie antreibt, wie diese Kriminellen – wie soll man die sonst bezeichnen? Sagen Sie es mir.

Sie würden nachdrücklich unterstreichen, dass ein Besuchsverbot in Krankenhäusern dem Todesurteil für Patient*innen gleich kommt. Da sagen die Verantwortlichen in deutschen Krankenhäusern:

Das ist doch nicht der Punkt, es geht uns darum, dass die Patient*innen nicht an Covid-19 sterben, ob die dann an Vereinsamung und Herzversagen sterben, weil sie keine Lebenskraft mehr haben und nur Vermummte sehen, die sie nicht kennen, und keine Hand sie berühren darf, das ist uns Mega-Ethikern doch so was von völlig scheißegal. Uns geht es darum, Covid-19-Tote zu verhindern – dass dadurch insgesamt viel mehr Menschen sterben, weltweit, das ist uns doch sowas von völlig scheißegal. Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Heute haben wir wieder 4 Leute intubiert. Das gibt Geld. Und nur mit diesem Geld können wir doch den Betrieb unseres Krankenhauses gewährleisten. Eine wissenschaftliche Abwägung, ob ein Nicht-Intubieren menschenfreundlicher wäre, verbietet sich doch schon deshalb.

Die Verantwortlichen, die Politik würden betonen, dass es ausreichend Medikamente zur Behandlung von Covid-19 gibt und die deutschen Krankenhäuser mal endlich anfangen sollten, seriös zu arbeiten – warum schaffen es andere Länder mit zwei-, drei- oder fünfmal weniger Intensivbetten auch, ohne Zusammenbruch des Gesundheitssystems diese angeblich nie dagewesene Krise zu meistern, nur die Deutschen schaffen das nicht? Na?

Warum ändert sich das Profil der Erkrankten und vor allem der Toten von der Wuhan-, Alpha-, Delta- hin zur südafrikanischen Variante so überhaupt gar nicht? Warum sind sie im Schnitt über 80 Jahre alt (die Toten), immer ca. 78 Prozent der Hospitalisierten wie in den USA, so das dortige RKI, das CDC, schwer übergewichtig und fettleibig? Warum haben fast alle einen sehr niedrigen Vitamin D Gehalt im Körper und mehrere Vorerkrankungen?

  • Wer sich impfen lassen will, soll es tun. Damit schützt eine solche Person sich selbst (wenn sie an die Wirkung der Impfung glaubt, einer “Impfung”, die so super ist, dass man nach zwei “Pieks” noch einen dritten und dann vierten, fünften etc. braucht, damit sie wirkt), aber sonst niemanden. Es ist wie beim Regenschirm.
  • Wer sich nicht impfen lassen will, soll es nicht tun.
  • Alles andere ist biopolitischer Totalitarismus. Punkt.

Alle Maßnahmen, die nicht gegen SARS-CoV-2 geimpfte Menschen diskriminiert, ob mit 2G, 2G+, 1G+ oder via Reisebestimmungen, die nur Geimpften und Genesen Zutritt gewähren, sind illegal und verstoßen gegen Resolution 2361 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Geimpfte haben sogar, wenn sie erkranken und hospitalisiert werden, eine deutlich intensivere und zeitlich längere Behandlung nötig als die Ungeimpften noch vor einem Jahr.

Doch der biopolitische Plan ist ja die Totalkontrolle wie in China. China ist das große Vorbild nicht nur für Merkel, sondern auch für die neue Bundesregierung. Sie wollen Reisen nicht mehr an Hospitalisierungsraten oder der “Inzidenz” festmachen, sondern am Impfstatus. Die totalitäre Geilheit – wie soll man das sonst nennen? – von Verwaltungsbeamten in ganz Europa, ja weltweit, zielt darauf, Menschen zu selektieren. Um die konkrete Gefahr, die für fast alle Menschen gar nicht besteht, geht es schon lange nicht mehr.

Ob wir da rauskommen, wissen wir nicht. Aber wir haben gute Chancen, weil wir die sensationellen Beispiele wie Florida, Texas, Schweden kennen. Das sind alles auch bürgerliche Länder bzw. Bundesstaaten, aber vor allem in den USA ist der Freiheitswille doch stärker ausgeprägt und das Wort Gehorsam, das niemand so liebt wie die Deutschen, ist zumindest bei den Republikanern nicht wirklich beliebt (abgesehen davon, dass sie gerne ihrem Führer Trump folgten, klar).

Wir sind nicht die ersten, die einen solchen Wahnwitz erleben. Schauen wir uns die nur als Fragment überlieferte Biografie Montaignes aus der Feder von Stefan Zweig an. Zweig schreibt 1942 im brasilianischen Exil:

Es gibt keine Sicherheit mehr auf Erden: dieses Grundgefühl wird sich in Montaignes geistiger Anschauung notwendigerweise ins Geistige spiegeln, und man muß darum suchen, sie außerhalb dieser Welt zu finden, abseits seines Vaterlandes und jenseits der Zeit, sofern man sich weigert mitzutoben im Chor der Besessenen und mitzumorden, sein eigenes Vaterland, seine eigene Welt.

Foto: privat; Fischer Taschenbuch, 8. Aufl. 2014, S. 12 f.

Sodann geht Zweig Jahrhunderte zurück und wir sind dann in der Mitte des 16. Jahrhunderts, der Zeit Michel de Montaignes (1533-1592):

Wie die humanen Menschen in jener Zeit gefühlt – grauenhaft ähnlich unserem eigenen Empfinden – bezeugt ein Gedicht, das La Boétie 1560 an Montaigne, seinen siebenundzwanzigjährigen Freund richtet und in dem er ihn anruft:

‘Was für ein Schicksal hat uns gerade in diesen Zeiten geboren sein lassen! Der Untergang meines Landes liegt vor meinen Augen, und ich sehe keinen anderen Weg als auszuwandern, mein Haus zu verlassen und zu gehen, wohin immer mich das Schicksal trägt. Lange schon hat der Zorn der Götter mich gemahnt zu fliehen, indem er mir die weiten und offenen Länder jenseits des Ozeans wies.

Wenn an der Schwelle unseres Jahrhunderts eine neue Welt aus den Wogen erstand, so war es, weil die Götter sie bestimmten als Refugium, wo die Menschen frei unter einem besseren Himmel ihr Feld bestellen sollten, indes das grausame Schwert und eine schmachvolle Plage Europa zum Untergang verdammt.”

Stefan Zweig setzt seine schrecklich aussichtslose Situation 1942 in Brasilien in Beziehung zu Montaignes Zeit fast 400 Jahre zuvor und die heute, 2021, simultan stattfindende Krise, die wir von den irrationalen Zeugen Coronas aufgedrückt bekommen, die sollte uns an die Worte Zweigs erinnern:

In solchen Epochen, da alles, was unser Dasein reiner, schöner, berechtigter und sinnvoll macht, da unser Friede, unsere Selbständigkeit, unser eingeborenes Recht aufgeopfert werden der Besessenheit eines Dutzends von Fanatikern und Ideologien, münden alle Probleme für den Menschen, der seine Menschlichkeit nicht an die Zeit verlieren will, in ein einziges: wie bleibe ich frei?

Wie bewahre ich trotz aller Drohungen und Gefahren mir inmitten der Tollwut der Parteien die unbestechliche Klarheit des Geistes, wie die Humanität des Herzens unverstört inmitten der Bestialität? Wie entziehe ich mich den tyrannischen Forderungen, die Staat oder Kirche oder Politik mir wider meinen Willen aufzwingen wollen? Wie wehre ich mich dagegen, nicht weiter zu gehen in meinen Mitteilungen und meinen Handlungen, als mein innerstes Ich innerlich will?

Wie entziehe ich diese einzige, einmalige Parzelle meines Ich, die in einem einmaligen Winkel mir das Weltall spiegelt, gegen die Einstellung auf das reglementierte und das von außen dekretierte Maß? Wie bewahre ich meine ureigenste Seele und ihre nur mir gehörige Materie, meinen Körper, meine Gesundheit, meine Nerven, meine Gedanken, meine Gefühle vor der Gefahr, fremdem Wahn und fremden Interessen aufgeopfert zu werden?




Gegen die Zwangsimpfung von Beschäftigten in Krankenhäusern und in Pflegeberufen, totalitäre deutsche Lehrer*innen und die deutsche Liebe zur homogenen Volksgemeinschaft

Von Dr. phil. Clemens Heni, 25. November 2021

Ob die Arbeitsagentur in Hamburg die faschistoide Apartheids-Regel 2G einführt für “persönliche Gespräche” von Arbeitssuchenden, ob drei- bis fünffach geimpfte und geboosterte Lehrer*innen das Fenster im Lehrer*innenzimmer bei -3 bis 5 Grad Außentemperatur öffnen und im Anorak rumsitzen wie der allerletzte Schwachkopf, aber vor allem andere Lehrer*innen damit vorsätzlich körperlich schädigen, also Körperverletzung und Nötigung begehen, ob Bullenschweine besorgte und zärtliche Würstchen in Uniform McDonald’s stürmen (KEINE Übertreibung) wie früher Schlägertrupps von Nazis linke Lokale stürmten, auf der Suche nach Minderheiten, nach nicht 2G-Einhalter*innen, ob der Mainstream einen positiven Test auf SARS-CoV-2 nur dann für sensationell und skandalös hält, wenn die Person nicht geimpft, aber genauso asymptomatisch oder so gut wie nicht krank ist (Kimmich), aber die Fresse hält, wenn das unendlich Groteskere auftritt, nämlich ein positiver Test bei Geimpften (Nagelsmann, Süle usw.), ob also die Zeugen Coronas Menschen in den Tod treiben, nur weil sie einer Minderheit angehören und das als “Solidarität” ausgeben, das alles indiziert: Wir leben nicht mehr in einer Demokratie, die Würde des Menschen ist antastbar, es gilt keine Freiheit der Wissenschaft mehr, es gibt keine freie Meinungsäußerung mehr bzw. nur insofern, als dass eine solche zum erst sozialen und später physischen Tod führen wird (der von den Zeugen Coronas den Denkenden, ergo nicht Geimpften an den Hals gewünscht wird).

Sehr viele irrationale, unwwissenschaftliche, autoritäre, zur Gewalt neigende und menschenverachtende Eltern und Elternverbände fordern seit Langem das Zwangstesten von Lehrer*innen im Klassenzimmer. Kinder und Jugendliche sind Null von Corona bedroht, es gab 4-6 Tote unter den Kindern und Jugendlichen, die an Corona starben, in Schweden starb von 1,8 Millionen Kindern und Jugendlichen nicht ein Mensch an oder mit Corona. Diese Eltern schüren also vorsätzlich Panik und terrorisieren die Lehrkörper. Solche Eltern gefährden die Demokratie nicht weniger als die aktuelle bayerische, schwäbische, berlinerische etc. Landesregierung sowie vor allem die aktuelle und die kommende Bundesregierung. Das sind die gleichen Eltern, die ihre Kinder misshandeln, indem sie sie gegen eine Krankheit wie Corona impfen lassen, die die Kinder und Jugendlichen gar nicht bedroht. Was Kinder bedroht, sind solche Eltern, ist die Panikindustrie, sind Depressionen, a-soziale Distanz, Maskenwahn und Impffetischismus sowie das Schließen von Diskos und Jugendclubs. Penny hat da unendlich mehr kapiert als fast alle Eltern in diesem elenden Deutschland.

Jetzt stehen Menschen zu Dutzenden wahlweise vor Test- oder Impfzentren und Kraft-durch-Freude (KdF)-mäßigen “Impfbussen” bei minus 1 oder 3 Grad im Freien Schlange. Erstere werden dazu gezwungen, wenn sie ihren Job nicht verlieren oder Bahn fahren wollen, Letztere machen das, um ganz öffentlich zu zeigen, wie fanatisch und hirnverbrannt gehorsam sie sind, sie lieben diese “Gentherapie” (IG Farben Bayer).

Und welche kranken, perfiden und widerlichen Hirne, anders kann man die nicht bezeichnen, wollen jetzt eine Impfpflicht für Krankenhaus- und Pflegedienst-Beschäftigte? Das heißt ja im Umkehrschluss, diese Kriminellen, anders kann man die nicht bezeichnen, insinuieren, dass aktuell bzw. bislang Ausbrüche von Corona-Infektionen in einem Krankenhaus oder Alten- und Pflegeheim oder in der mobilen Pflege auf nicht geimpfte Pfleger*innen und Ärzt*innen zurückzuführen seien. Und das ist eine medizinische und epidemiologische Lüge und eine Volksverhetzung.

Kein Mensch kann jemals beweisen, woher eine Infektion kommt. Es können sich 117 total geimpfte und mehrfach geboosterte Lehrer*innen in einem Lehrer*innenzimmer aufhalten oder 19 total und mehrfach geboosterte Ärzt*innen und Pfleger*innen und jeweils 3 Kolleg*innen, die noch selbst denken können und nicht geimpft sind. Wenn dann am nächsten Tag ein Mensch unter den Lehrer*innen oder Ärzt*innen und Pfleger*innen krank wird, ist die Chance viel höher, dass einer der Geimpften der Überträger war, da es ja 117 bzw. 19 theoretisch infektiöse Geimpfte und nur jeweils 3 theoretisch infektiöse Nicht-Geimpfte gibt. Aber so logisch wollen diese Volksverhetzer*innen nicht denken. Es sind religiöse Fanatiker*innen. Für eine rationale Debatte und Fakten sind die Zeugen Coronas, die Bundes- und Landesregierungen, so gut wie alle Mainstreammedien, die Leute auf der Straße verloren.

Vorgestern sah ich zufällig diese Aktion, natürlich ist das jetzt wieder alles ‘weggeräumt’, aber es zeigt, wie menschenverachtend, die Krankenhäuser schließend, Pflegekräfte erst schlecht bezahlend, ihnen Überstunden aufdrückend, dann zuklatschend und sie jetzt blutig klatschend und wegmobbend die Politik mit diesen Menschen umgeht:

Fotos: privat

Die Monster in deutschen Lehrer*innenzimmern oder auf Behörden akzeptieren nicht mal ärztliche Maskenatteste und reißen bei 1 Grad Außentemperatur das Fenster auf, 8 Lehrer*innen und 4 Pfleger*innen bekamen daraufhin am nächsten Tag Blasenentzündungen bzw. eine Erkältung. Nicht ein Pfleger (m/w/d) und nicht eine Lehrerin (w/m/d) glaubt an die Impfung. Alle sind maskiert – bei keiner nicht minder tödlichen Influenzawelle waren Pfleger*innen und Ärzt*innen bislang jemals maskiert in den letzten Jahren – und reißen grade deshalb wie Verrückte das Fenster auf, halten Abstand, maskieren sich und sind innerlich bereits tot.

Entweder die Impfung wirkt – dann braucht es keine Masken, keinen Abstand, keine offenen Fenster im Winter etc.

Oder die Impfung ist völlig – völlig – sinnlos, dann braucht es Masken, Abstand, offene Fenster und Panik ohne Ende.

Der regelrechte Hass der Ärztepräsidenten, vieler Abteilungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in den Bundesländern, fast aller Lehrer*innen und Ärzt*innen erinnern mich an die Nazis und Faschisten, die auch keine Minderheiten duldeten.

Heute plant niemand einen Holocaust. Ungeimpfte sind nicht die Juden von heute. Aber die 98-100 Prozent der politischen und medialen Elite, die gegen die nicht Geimpften hetzen, erinnern mich an die Nazis und Faschisten in Europa der 1930er und 1940er Jahre. Die Täterseite in Deutschland erinnert mich an die Väter, Großväter und Urgroßväter der heutigen Ärzteschaft, Politik, der Medien und der Nachbar*innen. Dieser unbedingte Wille zur völlig homogenen Volksgemeinschaft, der heute in jedem – jedem – Medium von ARD über das ZDF, Deutschlandfunk, jeder – jeder – Tageszeitung in diesem ewiglich verfluchten Land zu hören ist, dieser kranke Willen zur homogenen Volksgemeinschaft erinnert mich als Historiker des Nationalsozialismus an die Nazi-Zeit.

Diese faschistoiden Charaktere von Schuldirektoren wollen die ein, zwei Lehrer*innen – von 120 !!!!! – die nicht geimpft sind, täglich demütigen, die müssen sich testen lassen, die geimpften Fettsäcke (m/w/d, viele Lehrer*innen sind angestellt und fett, wie in vielen Büros auch), die laut wissenschaftlichen Studien eine Vielzahl an Viren rumschleudern, wenn sie infektiös sind, die müssen sich nicht testen lassen, obwohl ja Geimpfte mindestens so ansteckend sein können wie Ungeimpfte, da wir nicht wissen, ob ein mRNA-Impfstoff das Virus geradezu anzieht – dafür sprechen die extrem hohen “Zahlen” unter Geimpften wie in England, UK, aber auch in Deutschland.

Und diese Demütigungen erinnern an das Verhalten deutscher Herrenmenschen im 20. Jahrhundert. Die Täterseite zeigt einen ähnlich autoritären und nach Vernichtung gierenden Charakter – die Opferseite ist gänzlich anders, niemand plant heute einen Holocaust, also verbieten sich alle Vergleiche mit Juden.

Dabei gibt es nicht wenige elende Drecksäcke unter meinen Leser*innen, die schon bei einem Gendersternchen durchdrehen: Fuck you!

Im Gegensatz zu solchen Maskulinisten, zur Politik, den Medien und den Nachbar*innen war und bleibe ich ein Antifaschist, so wie ein Großteil meiner mir bekannten Leser*innen auch.

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist geprägt von der Sehnsucht nach der nationalen Einheit, schon lange vor 1989 war das so. Der Kapitalismus und die a-soziale Marktwirtschaft, Bad Godesberg, Ludwig Erhard, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Helmut Kohl wollten mit dem DGB die Tarifpartnerschaft, den Frieden mit Kapital und Staat, weder der Antisemitismus als alle vereinigendes Band, noch die patriarchale Struktur, der pro-natalistische Imperativ oder die Prädominanz der Plastikwörter wurden jemals auch nur minimal in Zweifel gezogen.

Insofern wundert mich die deutsche Sehnsucht nach nationaler Einheit überhaupt nicht, ich habe dazu mein Leben lang als Politologe geforscht. Was mich schockiert, ist wie unsagbar brutal jetzt Menschen – 15 Millionen Menschen über 18, die aktuell noch nicht geimpft sind – in den Tod getrieben werden sollen. Das hätte selbst ich vor März 2020 nicht für möglich gehalten.

Abschließend sei die Germanistin Corinna Laude zitiert, die Victor Klemperer in Erinnerung ruft und schreibt:

Meine Wünsche zu „Impf“-Schäden habe ich im Kopf, sie lassen mich wieder und wieder entsetzlich frieren, sie machen mir Angst und ich schäme mich zutiefst für sie.
Aber ich sehe sie. Ich bin mir dessen bewusst, wie sie entstanden sind. Und ich weiß, wie ich sie einhegen kann, und ich ahne, wessen es bedarf, um diesen Rosenhag verkümmern zu lassen. Ich weiß, dass es möglich werden kann, dass ich ihnen ungehemmt willfahre.
Ich gelobe mir selbst, dass ich alles tun werde, um das zu verhindern. Aber ich weiß nicht, ob ich dafür hinreichend bin.

Den Damen und Herren Söder, Buyx, Montgomery, Kretschmer, Henn, Brinkmann, Wieler, Drosten, Scholz, Lindner, Bärbock, Habeck, Mai Thi, Huber, Merkel, Kretschmann, Ramelow, Lamberty, Ciesek, und wie sie nicht alle hierzulande heißen, sind meine im letzten Absatz niedergeschriebenen Gedanken vollkommen fremd.
So fremd sind mir auch diese Damen und Herren, nicht aber ihre Gedanken.

Und noch einmal rette ich meine Seele in des Humanisten Victor Klemperer augenklare Grausamkeit (ahnend, was an Menschlichkeitsschmerz und Selbsteinbuße ihn diese Zeilen gekostet haben müssen, die er schon am 16. August 1936 in sein Tagebuch schrieb):

„– Wenn es einmal anders käme und das Schicksal der Besiegten läge in meiner Hand, so ließe ich alles Volk laufen und sogar etliche von den Führern, die es vielleicht doch ehrlich gemeint haben könnten und nicht wussten, was sie taten. Aber die Intellektuellen ließe ich alle aufhängen, und die Professoren einen Meter höher als die andern; sie müssten an den Laternen hängen bleiben, solange es sich irgend mit der Hygiene vertrüge.“

(Victor Klemperer: Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933-1945. Hrsg. v. Walter Nowojski unter Mitarb. v. Hadwig Klemperer. 2 Bde. Berlin 1995, Bd. I, S. 296; Kursivierung C.L.)