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Der Elefant im Konferenzzimmer: Die Früchte der Lockdown-Politik: massive Übersterblichkeit im Jahr 2022

Von Dr. phil. Clemens Heni, 29. November 2022

 

Der englische Mediziner und Sozialwissenschaftler Dr. John Campbell beschäftigt sich faktenbasiert mit der Corona-Pandemie. Er schaut sich häufig die offiziellen Zahlen der Infizierten, Hospitalisierten und Toten an und hat lange Zeit vor den Folgen der Lockdownpolitik gewarnt. Dabei hatten England und das Vereinigte Königreich im Juli 2021 ihren Freiheitstag, an dem fast alle Maßnahmen, namentlich die Maskenpflicht auch in Zügen und Bussen endete. Doch 2020 hatte England genauso brutale Lockdownmaßnahmen wie Deutschland, Frankreich, Israel oder die USA. Im Herbst 2022 tritt nun ganz exakt das ein, was die Kritiker*innen seit März 2020 befürchteten: die Zahl der Toten, die nicht wegen einem für doch fast alle relativ harmlosen Virus sterben wird durch die Zahl der Toten übertroffen, die aufgrund der Maßnahmen starben. Sie starben, weil Zehntausende Operationen, Vorsorgeuntersuchungen oder normale Besuche beim Arzt ausfielen. Sie fielen aus, weil die Krankenhäuser ohne jede Not präventiv Operationen absagten, weil sie in einer nie dagewesenen zynischen Art und Weise sagten, dass lieber einige Betten frei bleiben und deshalb Menschen früher sterben, weil ihr Leiden nicht frühzeitig behandelt wurde, als dass womöglich wegen einer Infektionswelle die Betten knapp werden könnten. Besser jemand stirbt an einem Herzinfarkt, da die Herzbehandlung monatelang ausfiel, als an Corona.

So zynisch und menschenfeindlich dachten nahezu alle Ärztinnen und Ärzte, die Politik, die Medien. Kritiker*innen, vorneweg seit Oktober 2020 die Zehntausenden Fachwissenschaftler*innen im Bereich Epidemiologie, Infektionskunde, Virologie, Medizin und Hunderttausende weitere Unterstützer*innen der Great Barrington Erklärung um die Spitzenforscher*innen Martin Kulldorff aus Harvard, Jay Bhattacharya aus Stanford und Sunetra Gupta aus Oxford. Auch der amerikanisch-jüdische Chemienobelpreisträger Michael Levitt war mit dabei. Doch auf diese frühen Warner, die die noch frühere Warnung, ob wir nicht durch unsere Reaktion auf das Virus ein „Fiasko“ planen, von Prof. John Ioannidis, ebenfalls aus Stanford, ergänzten, wurde nicht nur nicht gehört, sie wurden diffamiert, wie selten herausragende Forscher*innen denunziert und diffamiert wurden. Hätte man auf sie gehört, hätten Zehntausende, Hunderttausende, ja wenn wir die Hungertoten im Globalen Süden betrachten: Millionen Menschenleben gerettet werden können.

Am 23. März 2020 gab es in England und dem UK wie in Deutschland den medizinisch nicht evidenzbasierten Lockdown. Die Reproduktionszahl, der „R-Wert“ war in Deutschland schon Tage zuvor unter eins gefallen. Was Campbell nun so stutzig macht ist das Schweigen der Medien zu der großen Zahl von Toten in England, die nicht „mit“ oder „an“ Covid-19 starben, sondern aus anderen Gründen. Herzerkrankungen oder Todesfälle von an sich völlig gesunden Menschen, die plötzlich im Alter von 49, 57 oder 35 an einem Herzinfarkt sterben, nahmen in England im Jahr 2022 enorm zu.

So gab es von Januar bis Oktober in England und Wales 18.394 Tote an oder doch nur mit Covid-19 – aber allein vom Mai bis Oktober 2022 23.195 mehr Tote mit anderen Todesursachen, was eine enorme Übersterblichkeit darstellt. In Deutschland gab es im Oktober 2022 19 Prozent über dem Mittelwert der vier Jahre zuvor, das sind über 14.000 Tote.[1] Das Statistische Bundesamt hat dafür noch keine Erklärung, nur ein kleinerer Teil entfällt davon auf Tote an oder mit Covid-19.

In der Kalenderwoche 19 vom 09.–15. Mai 2022 betrug die Übersterblichkeit in Deutschland 1774 Tote, wovon aber nur 605 „an“ oder „mit“ Covid-19 gestorben waren. Der große Rest der Übersterblichkeit starb aus anderen Gründen und das setzte sich das ganze Jahr über fort. In der KW 36 vom 05.-11.09.2022 betrug die Übersterblichkeit 2042, wovon nur 328 „an“ oder doch nur „mit“ Covid-29 starben. Eine Vermutung ist, dass in England, Wales und dem UK viel weniger Menschen die 2020 geplanten Operationen oder andere Behandlungen in Anspruch nehmen konnten, weil sie vom panischen Gesundheitssystem abgesagt wurden – präventiv, falls viele Covid-Patient*innen kommen sollten, was nicht passierte, weder dort noch hier. Der Telegraph schreibt:

„Amitava Banerjee, the professor of clinical data science and honorary consultant cardiologist at the Institute of Health Informatics, University College London, recently completed work showing how admissions for heart problems declined steeply during the pandemic.

In 2020, there were 31,064 fewer hospital admissions for heart patients, 14,506 fewer emergency admissions and 16,560 fewer elective procedures compared to 2016-2019 in England, Scotland and Wales.

Elective admissions were still down in 2021, with 10,996 fewer operations but, alarmingly, emergency admissions for heart problems had increased by 25,878.”

Professor Banerjee befürchtet, dass diese Zehntausenden Toten die Kollateralschäden der Coronapolitik sind. Er hält es für eine katastrophale Politik, dass nicht auf die mittel- und langfristigen Schäden einer solchen Nicht-Behandlung von Patient*innen – weil es ‚wertvollere‘ Patient*innen gebe, Covid-Pats. – geachtet wurde:

„We should never ever have had a pandemic preparedness team that did not consider the indirect and long-term effects. Traditionally, it has been virologists and infection specialists, but with a pandemic of this scale across so many countries, that is not fit.”

Banerjee sieht keinerlei Erkenntnis bei dem nationalen Gesundheitssystem NHS (National Health Service), sie würden das massive Problem der Nicht-Covid-Übersterblichkeit einfach verschweigen oder herunterspielen. Exakt das gleiche passiert ja in Deutschland.  Es gab in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt in der KW 41 vom 10. bis  16. Oktober 2022  eine Übersterblichkeit von 3921 Toten, wovon 2932 nichts mit Covid zu tun haben und der Rest ja auch  häufig nur „mit“ Covid-19 starb und nicht  „an“, was ohne Obduktion und qualifizierte Analyse der Totenscheine nicht bekannt werden wird. Was die Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe betrifft, muss man sich Folgendes vor Augen führen. Über 84 Prozent der Weltbevölkerung ist gegen Masern geimpft.[2]

Seit  1968 gab es nur 6445 offizielle Berichte von Nebenwirkungen der Masernimpfung. Diese Zahlen hält die Weltgesundheitsorganisation WHO vor.[3]

Bei den Covid-19-Impfstoffen, die es erst seit Ende 2020 gibt, sind bereits jetzt vier Millionen siebenhundertdreiundvierzigtausend und einhundertsiebenundachtzig offiziell gemeldet Nebenwirkungen registriert (4.743.187). Dabei sind nur 68 Prozent der Weltbevölkerung gegen Covid-19 geimpft, also deutlich weniger als gegen Masern. Die katastrophalen Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe sind schlicht unermesslich. Bei einem richtigen und wirksamen Impfstoff wie gegen Masern gab es in über 54 Jahren knapp 6500 Nebenwirkungen weltweit und bei den Covid-19-Impfstoffen über 4,7 Millionen.

Und das ist nur die eine Hälfte der Gesundheitskatastrophe in der wir stecken. Die andere Hälfte sind die noch größeren Schäden durch die Coronapolitik insgesamt, also die nicht behandelten Herzprobleme, die nicht behandelte Fettsucht, der zu spät erkannte Krebs und ganz vorne mit dabei die verinnerlichte Panik bei Hunderten Millionen Menschen weltweit, die das Immunsystem extrem schwächsten, die permanente Angst vor einem Virus, das doch nur für einen sehr kleinen Teil der Gesellschaft überhaupt gefährlich werden kann. Ein Großteil der Nebenwirkungen tritt bei Frauen im besten Alter zwischen 18 und 64 Jahren auf.

Es sind gerade Menschen in einem Alter, in dem überhaupt keine große Gefahr von SARS-Cov-2 besteht, die sich haben in die Impfung drängen lassen oder selbst ernsthaft glaubten, dass die Impfung was Gutes sei. Genau in dieser  Altersgruppe der 18- bis 64-jährigen treten mit riesigem Abstand die meisten dieser Nebenwirkungen auf.  Ob die Kochbuch-YouTuberin  Julie Powell an den Nebenwirkungen ihrer Booster-Impfung starb, ist nicht bekannt, die Medien fantasieren lieber wie der Spiegel, dass  sie womöglich an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung starb. Dabei war sie zweimal geimpft und einmal geboostert, was sie offenbar auf den sozialen Medien postete, wo sie auch ihrer Abscheu vor Nicht-Geimpften feien Lauf ließ.

Im Juli 2022 berichtete sie von lauter roten Punkten auf ihrem Arm, was keine bekannte Nebenwirkung einer Covid-Erkrankung ist.[4] Der Spiegel berichtet, Powell habe im September 2022 von einer Covid-Erkrankung auf Twitter berichtet,[5] was der Spiegel nicht schreibt ist, dass sie am 24.12.2021 ihren ersten Booster bekam, was sie auch auf Twitter bekannt gab. Herzinfarkt ist absolut kein typischer Todesgrund für eine Atemwegserkrankung wie Covid-19 für eine nicht vorerkrankte 49-jährige Frau. Eine israelische Studie konnte zeigen, dass zum Beispiel Myokarditis so gut wie gar nicht als Problem einer Covid-19 Erkrankung bei Nicht-Geimpften auftaucht.[6]

Die Geschichte von Julie Powell ist schwer nachvollziehbar. In jedem Fall war sie dreimal gegen Covid-19 geimpft. Entweder sie starb trotzdem an Corona, was zeigt, wie sinnlose die Impfung für eine 49-jährige Person ist, oder sie starb wegen der Impfung, was die Impfung noch dramatisch gefährlicher macht. Doch John Campbell weist völlig richtigerweise darauf hin, dass es doch bemerkenswert ist, wie hoch die Zahlen der Übersterblichkeit in England sind und das insbesondere bei Erkrankungen des Herzens. Das ist ein Indiz, kein Beweis. Aber warum schweigt der Mainstream über diese Übersterblichkeit, die in England sogar – ganz anders als in Deutschland – mit Daten unterfüttert ist, man kann dort sehen, was der Todesgrund war und dass alle Altersgruppen betroffen sind?[7]

Im Gegensatz zu britischen Telegraph oder den Videos von John Campbell wirft die Tagesschau im November 2022 noch nicht einmal die Frage auf, ob die massive Übersterblichkeit in 2022, wie im Oktober, gerade mit den mittelfristigen Folgen der Lockdownpolitik oder den Folgen der Impfung zu tun haben könnte.[8]

Es ist geradezu ein Tanz um den Elefanten, der mitten im Konferenzzimmer steht, aber die Tagesschau sieht ihn nicht, was ja nicht wirklich verwundert.

Der Telegraph sieht den Elefanten und der heißt Lockdown- und Coronapolitik, Kollateralschäden, die Expert*innen von Anfang an, seit März 2020 befürchteten. Die Daten aus England sind zudem um Welten besser als die aus Deutschland, dort kann man sehen, welche todesursächlichen Krankheiten eine Übersterblichkeit bewirken in 2022 oder in 2021. Und das sind nicht primär die Grippe, sondern vor allem Herzerkrankungen, die bekanntlich auch mit der Impfung zusammenhängen können, vor allem aber mit zu spät behandelten Krankheitszuständen. Die Menschen wurden doch 2020 und 2021 geradezu dazu aufgefordert, nicht ins Krankenhaus oder zur Vorsorge zu gehen. Es ging nur um Covid und dieser irrationale Wahn rächt sich jetzt.

Zudem ist der Vergleichsmaßstab viel besser, da in England bzw. UK die fünf Jahre vor der Pandemie, also 2015 bis 2019 als Vergleichsmaßstab herangezogen werden, die deutschen Zahlen nehmen als Vergleichsmaßstab für 2022 die Jahre 2018 bis 2021, was nicht überzeugt, weil da ja bereits die Pandemie-Übersterblichkeitszahlen inkludiert sind. Und fast nur aus Atemwegserkrankungen und die Grippe abzuheben, wie es die von der Tagesschau und ihrem „Faktenfinder“ ausgewählten Experten tun, wird eben durch die sehr genaue Darstellung der Todesursachen aus England widerlegt, wenn wir davon ausgehen, dass die Todesursachen in Deutschland nicht gänzlich von denen von der Insel abweichen. Lediglich als bloße Spekulation wird von der Tagesschau die Möglichkeit der Folgen der als „stressige Pandemie-Zeit“ verniedlichend bezeichneten totalitären Coronapolitik angeführt. Dass die Impfung ein Teil des Problems sein könnte, wird nahezu ausgeschlossen. Auch das ist grotesk, wenn man sich die zitierten über 4,7 Millionen offiziell gemeldeten Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe seit Dezember 2020 vergegenwärtigt. Aber an der Evidenz war die deutsche Coronapolitik und Coronaberichterstattung zu keinem Zeitpunkt interessiert.

 

[1] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_480_126.html?nn
=209016.

[2] https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/masern-todesfaelle/276632.

[3] https://www.vigiaccess.org/.

[4] https://thecovidblog.com/2022/11/04/julie-powell-49-year-old-new-york-food-writer-calls-the-non-vaccinated-lunatics-and-assholes-dies-10-months-after-mrna-booster-shot/. Das scheint mir ein konservatives Blog zu sein, das nicht immer nachvollziehbar argumentiert, z.B. keinen Unterschied der Kritik an der Gentherapie (so die Firma Bayer) oder einer Masernimpfung macht und von pro-vaxxern daherredet. Ob die dortigen Screenshots von Julie Powells Twitter Account stimmen, konnte ich nicht verifizieren, sehe aber keinen Anhaltspunkt, dass sie Fake sein sollten.

[5] https://www.spiegel.de/panorama/leute/julie-powell-us-foodbloggerin-im-alter-von-49-jahren-gestorben-a-94466e01-036e-48a6-b275-f066e954fea5. “Powell starb laut den Berichten an den Folgen eines Herzinfarkts. Im September hatte sie auf Twitter von Nachwirkungen einer Covid-19-Erkrankung berichtet. Sie beklagte unter anderem Kopfschmerzen, Fieber und Müdigkeit. Ein Zusammenhang mit ihrem Tod ist allerdings nicht bekannt.” Dass sie dreimal geimpft war gegen Covid-19, das steht hier absichtlich nicht.

[6] Ortal Tuvali/Sagi Tshori/Estela Derazne (2022): The Incidence of Myocarditis and Pericarditis in Post COVID-19 Unvaccinated Patients—A Large Population-Based Study, Journal of Clinical Medicine 11, no. 8: 2219. https://doi.org/10.3390/jcm11082219.

[7] https://app.powerbi.com/view?r=eyJrIjoiYmUwNmFhMjYtNGZhYS00NDk2LWFlMTAtOTg0OGNhNmFiNGM0IiwidCI6ImVlNGUxNDk5LTRhMzUtNGIyZS1hZDQ3LTVmM2NmOWRlODY2NiIsImMiOjh9.

[8] Pascal Siggelkow/Alexander Steininger (2022):  Warum ist die Übersterblichkeit so hoch? 2022 sind im Verhältnis zu den Vorjahren bisher ungewöhnlich viele Menschen gestorben. Besonders der Oktober war ein Ausreißer. Allein durch Corona lässt sich das laut Experten nicht erklären, 28. November 2022, https://www.tagesschau.de/faktenfinder/uebersterblichkeit-deutschland-101.html.




Neuer WHO-Report: Schweden hat weniger als 50 Prozent so viel Übersterblichkeit während der Corona-Zeit 2020/21 als Deutschland

Von Dr. phil. Clemens Heni, 9. Mai 2022

Der Soziologe und Professor Robert Dingwall aus England berichtet im Telegraph von erstaunlichen ganz frischen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Man kann sich den WHO Bericht hier herunterladen. Dort findet man eine Zip-Datei mit drei Excel-Dateien, wo die Daten zu finden sind.

Dabei wird weltweit die Übersterblichkeit in den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 berechnet. Übersterblichkeit meint hier logischerweise die extra Toten aufgrund aller möglichen Ursachen in diesen beiden Jahren, also Long Lockdown, Covid-19, Long Maske, Long Abstand, Long Isolation, Long Home Office, Long zu wenige Arztbesuche, Long zu seltene Krankenhausbesuche bei Herzbeschwerden oder Krebsleiden, Long keine Parties, Long Maske im Büro tragen, Long keinen Gesichtsausdruck sehen im Altersheim, Krankenhaus, Supermarkt, Long keine Open Air Konzerte, Long kein Theater, Long keine Oper, Long keine Fußballspiele, Long keine Hallenbadbesuche, Long keine Bibiliotheksbesuche etc. pp.

Schweden hat nun in Europa eine der besten Bilanzen. Dort starben nur 56 Personen mehr pro 100.000 als erwartet. In Deutschland sind es mehr als doppelt so viele Tote: 116 pro 100.000. Die Länder, deren Daten die WHO auswertete, hatten jeweils die Möglichkeit einen Entwurf des WHO Berichts zu sehen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Wenn man das in absoluten Zahlen umrechnet, starben laut WHO in Deutschland in den beiden Jahren 2020 und 2021 96.280 Menschen mehr als zu erwarten gewesen wären, in Schweden aber nur 5.600, was ca. 45.000 in Deutschland entspricht, da Schweden achtmal kleiner ist. Das wiederum heißt, dass gerade mit diesen teils weltweit lange Zeit drakonischsten Maßnahmen Deutschland mehr als 50.000 Tote mehr produziert hat mit seiner Coronapolitik als Schweden. In Schweden gab es bekanntlich nie einen Lockdown, lediglich Großereignisse wurden gestoppt, aber weder Läden noch Schulen wurden geschlossen. Es gibt nie eine Maskenpflicht in Schweden. Und die allerfanatischsten bis heute sind die Deutschen (und die Österreicher), wo immer noch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr der Maskenwahn tobt. Auch in Arztpraxen gilt weiter Maskenpflicht, Ausnahmen: Zahnarztpraxen. Wenn nun ein Orthopäde oder ein Herzspezialist alle Patient*innen zuerst zwei oder drei Minuten in den offenen Mund schaut und danach die Hüfte, das Bein oder das Herz untersucht, dann haben wir es hier auch mit einer Art Zahnarztpraxis zu tun und niemand muss sich im Wartezimmer oder Flur maskieren.

Dingwall jedenfalls stellt fest, dass diese Zahlen der WHO die gesamte riesige Panikmache auch in UK ad absurdum führen, weil es Schweden einfach rationaler und deutlich besser gemacht hat. Die Daily Mail zeigt, dass in Westeuropa nur noch Italien schlechter dasteht als Deutschland, Schweden ist eines der besten Länder:

Es ist jetzt interessant, wie die Statistik-Expert*innen um Professor Göran Kauermann von der LMU (München) das jetzt einschätzen, diese Arbeitsgruppe hat die Coronapolitik der Deutschen Bundesregierung häufig und zurecht kritisiert.

Die Daily Mail zitiert Epidemiologen, die unterstreichen, dass der schwedische Weg der viel rationalere und menschenfreundlichere war – Peru mit seinen hardcore Lockdowns hat weltweit die schlechteste Bilanz:

Cambridge University epidemiologist Dr Raghib Ali told MailOnline: ‘It’s certainly true that the approach taken by Sweden — keeping schools open and relying mainly on voluntary changes in behaviour rather than government mandates — has led to outcomes much better than were predicted and most of Western Europe.

‘This is similar to what we’ve seen in the UK with voluntary changes in behaviour in England leading to similar outcomes to those in other home nations which had more government mandates.’

Professor Carl Heneghan, an expert in evidence-based medicine at the University of Oxford, told MailOnline: ‘Sweden’s approach not to interrupt transmission entirely but to reduce the pandemic’s health impact has largely been vindicated by the recent mortality results.

‘Countries with hard lockdowns, such as Peru, ended up with worse outcomes.

Verglichen mit Schweden starben also in Deutschlands Krieg gegen ein Virus 51.000 mehr Menschen. Hätte Deutschland den epidemiologisch sinnvolleren Weg Schwedens beschritten, wären diese 51.000 Menschen evtl. noch am Leben. Wo bleiben die Sanktionen gegen die Deutsche Bundesregierung, gegen die 16 Landesregierungen, weil sie Zehntausende Menschenleben zu verantworten haben aufgrund ihrer brutalen, irrationalen, medizinisch falschen und epidemiologisch absurden Coronapolitik?