Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

Schlagwort: Polizeistaat

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“Bild der Frau”, der extrem rechte Naftalie Bennett und kommunistische Konkret-Autorinnen gemeinsam für den totalitären ZeroCovid Wahnsinn

Von Dr. phil. Clemens Heni, 5. Februar 2021

Wenn die Funke Mediengruppe anfängt, gemeinsame Sache mit Journalistinnen des kommunistischen Monatsmagazins Konkret wie Veronika Kracher zu machen, dann sollte man hellhörig werden. Beide werben für ZeroCovid.

Die Bild der Frau (gibt es tatsächlich!) wirbt in einem Artikel vom 2. Februar 2021 für ZeroCovid.

Entgegen der Kritik der seriösen Zionist*innen in Israel wie von der “Common Sense Model” Inititative der Professoren Udi Kimron, Ariel Munitz und Motti Gerlic und 148 weiteren Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen, oder den israelischen Professoren, die die Great Barrington Erklärung unterschrieben haben und den Schutz der Schutzbedürftigen einfordern (immer nur in Absprache mit diesen meist sehr alten Menschen, keine Isolation wie unter den Merkel-Johnson-Macron-Lockdowns), ist der extrem rechte Politiker Naftali Bennett auch für die totalitäre Lösung: ZeroCovid, wie er auf einer internationalen Zoom-Konferenz vor wenigen Tagen erläuterte (laut Ankündigung).

Der Journalist Freddie Sayers kritisiert den für die Demokratie enorm gefährlichen Ansatz der ZeroCovid oder NoCovid Unterstützer*innen. Sayers sieht eine erhebliche Gefahr in dem internationalen Zusammenschluss der ZeroCovid-Leute, zu denen eben auch Bennett gehört.

Bennet will mit seiner extrem brutalen ZeroCovid Strategie die anstehenden israelischen Knesset-Wahlen gewinnen, was ihm kaum gelingen wird, da die Israeli außer Netanyahu auch die unendlich lange und konstante, irrationale Corona-Panikmache satt haben, was selbst die konservative Jerusalem Post in einer Kritik an Bennetts ZeroCovid Wahnsinn erkennt.

Gerade das Fallen der sog. “Zahlen” seit Wochen – sog. “Infektionen”, die fast immer nur positive Tests sind, stark rückgängie Hospitalisierungen, R-Wert, ICU-Belegungen – sehen die ZeroCovid Verrückten als Gefahr: die Menschen würden wieder normal leben wollen und das würde Tote fordern.

Die Realität sieht genau anders aus: Durch jeden Lockdown sind mehr Menschen gestorben als ohne Lockdown – und das zudem on the long run, mittel- und langfristig betrachtet. Florida hat weniger Tote als New York – Florida hat die letzten Monate keinen Lockdown gehabt, hat alle Strafen auf Maskenverweiger*innen schon im September 2020 ausgesetzt und hat bis heute nur knapp halb so viel Tote wie New York. Auch Schweden hat ca. halb so viel Tote wie New York – und Schweden ist das Anti-Lockdown- und Anti-Maskenwahnsinn-Land schlechthin, ein Leuchtturm der Besonnenheit in einem Meer von Lockdown- und ZeroCovid-Totalitären.

Bislang sind in Deutschland sehr wenige Menschen an (relativ viele “mit”) Corona gestorben, fast nur alte Menschen, die ohnehin gestorben wären, wenn nicht “mit” oder “an” Corona, dann an der Influenza oder sonst einem Erreger oder Virus etc. Wer das bei einem Altersmedian von 84 Jahren der Toten und einer niedrigeren durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland anzweifelt, hat einen Realitätsverlust.

Die Leute, von der Funke Mediengruppe mit ihren über 4 Millionen Leserinnen der “Bild der Frau” bis zu den paar Tausend Leser*innen von Konkret bzw. die paar Dutzend von Veronika Kracher auf Facebook, wollen den Gesundheits-Totalitarismus. Sie wollen ohne Begrenzung das gesamte öffentliche Leben einstellen, bis es keine Corona-Fälle mehr gibt.

Als ob es schlimm wäre, dass es Corona gibt! SARS-CoV-2 ist ein ganz normales Virus, das für mittlerweile über 90 Prozent aller Menschen, die sich “ansteckten” komplett oder fast symptomlos verläuft. Wären von der Bundesregierung von Anfang an die Altersheime in Absprache mit den Bewohner*innen geschützt worden, dann hätte es weniger Tote gegeben und der Rest der Bevölkerung hätte wie bei jeder Grippe und anderen Erregern eine Herdenimmunität aufgebaut. Das ist Public Health. Doch Merkel, Söder, Laschet, Müller, Kretschmann wollten die Fragilen und Kranken nicht schützen, sondern alle einsperren.

Dieses Einsperren gefällt der Bild der Frau, dem Mainstream-Populismus und den LinksPopulist*innen von Konkret offenbar noch deutlich mehr als Merkel & Co., die sie jedoch in ihre fanatische Richtung drängen. Bild der Frau und Konkretautorinnen für den totalen Kriegszustand gegen ein Virus – analog zu den rechtsextremen Querdenkern, die ja mittlerweile einen MegaLockdown fordern.

Alle haben die gleiche irrationale und wahnwitzige Fantasie, ein respiratorisches Virus wie Corona ausrotten zu können. Dann müssen sie auch Influenza ausrotten wollen, die viel tödlicher ist als Corona auf die vielen Jahrzehnte gerechnet und zudem ist die Grippe auch für Kinder und Jugendliche tödlich – Corona nicht. Corona ist lediglich eine “Epidemie der Alten”. Viel gezielter geht es kaum.

Es geht den unwissenschaftlichen und antidemokratischen Vertreter*innen jedweder ZeroCovid Kampagne offenkundig darum, jede andere Erkrankung nicht nur zu goutieren, sondern sogar viele Krankheiten, Gefahren und Todesarten erst zu produzieren mit ihrem Geschwätz von ZeroCovid: Tote durch häusliche Gewalt, Suizide, wirtschaftliche Existenzvernichtung, Grenzschließung und dadurch tote Flüchtlinge, totales Aussetzen des internationalen Handels, dadurch die Gefahr von bis zu 270 Millionen Hungertoten in 2021 laut Vereinten Nationen und dem Welternährungsprogramm sowie der internationalen epidemiologischen und Public Health Forschung (wie von Prof. Jay Bhattacharya aus Indien/Stanford University).

Was die ZeroCovid Fanatiker*innen wollen ist das Ausrotten eines Virus, koste es so viele Menschenleben wie nur möglich. Hauptsache ZeroCovid! Durch die Panik seit März 2020 sind schon ein Großteil der Menschen erst krank geworden. Zehntausende dringende Operationen wurden schon im Frühjahr 2020 auf kriminelle Weise von den Krankenhäusern und Ärzt*innen verschoben, was viele Tausend Tote fordern wird die nächsten Jahre.

Viele auch alte Menschen hätten womöglich überlebt, wenn sie soziale Kontakte gehabt hätten – Corona ist eine Art Grippe und kein Krebs! Wer das nach 12 Monaten Corona nicht gelernt hat, ist entweder strohdumm oder arbeitet wahlweise für die Funke Mediengruppe oder die Monatspostille Konkret. Je nach Geschmack.

P.S.:

Wer wissen möchte, wie sich ZeroCovid anfühlt, sollte z.B. das hier lesen aus China:

David Rennie, Beijing bureau chief of The Economist, recently gave an astonishingly candid account of current ZeroCovid life in the Chinese capital:

China’s strategy, from the start, was to have no infections at all… Still in Beijing, where we have hardly any cases, every time you step outside your door you have to use a smartphone to scan a QR code — every shop, every taxi, every bus, every metro station. You have no privacy at all — it’s all built around this electronic system of contact tracing. To leave Beijing you have to have a Covid test, to come back in you have to have a Covid test…. We basically don’t have the virus here, but the flip side is that they are keeping this place locked down as tight as a drum… It’s very hard to know where Covid containment starts and a Communist police state with an obsession with control kicks in.

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Jenseits von Ausnahmezustand und Verschwörungswahnsinn: Kritiker*innen der Corona-Massenhysterie aller Länder vereinigt euch

Von Dr. phil. Clemens Heni, 20. März 2020

 

Die Bundesrepublik Deutschland steht 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus am Abgrund, das Ende der Demokratie ist sichtbar. Das liegt daran, dass eine Naturwissenschaftlerin Bundeskanzlerin ist, die wie eine Getriebene einem einzigen Institut – dem Robert-Koch-Institut in Berlin – Folge leistet und aufgehört hat, kritisch zu reflektieren.

Naturwissenschaften sind sehr wichtig – aber in der Gesellschaft braucht es mindestens genauso stark die Sozial- und Geisteswissenschaften, die die Politik mitbestimmen müssen, wenn eine Demokratie nicht Gefahr laufen will, ein technokratischer Polizeistaat zu werden.

Es wird so getan, als müsste alles – wirklich alles – getan werden, um vor allem alte und kranke Menschen zu schützen. Das Coronavirus hat in Italien Menschen getötet, die im Schnitt 79,5 Jahre alt und massiv vorerkrankt waren. Das ist schrecklich, zeigt aber auch, dass es eine sehr spezifische Gruppe von Menschen trifft und gerade nicht die Pest ist, die teils 30 Prozent der Bevölkerung Europas im Mittelalter hinwegraffte, und zwar unterschiedslos welchen Alters.

Dass es angeblich um den Schutz von besonders bedrohten Menschen geht, ist zudem eine Lüge. Darauf weisen nun zwei Jura-Professoren in der FAZ hin, Florian Meinel von der Humboldt Universität zu Berlin und Christoph Möllers von der Universität Würzburg:

„So ist auch der Konsens, Alte und Vulnerable vor dem Virus zu schützen, weniger unschuldig, als er klingt. Eine vergleichbare individuelle und vor allem ökonomische Opferbereitschaft gab und gibt es weder zur Eindämmung der Erderwärmung und der HIV-Epidemie noch zur Rettung von Flüchtlingen und der Reduzierung von Verkehrstoten.“

Auch für Allergiker*innen gibt es keine Hilfen, es ist eine schleichende Krankheit, chronisch, aber nicht weniger tödlich als dieses Virus, betrifft zudem viele Millionen Menschen, die häufig nicht mal 79,5 Jahre alt werden. Und wir wissen, dass z.B. Ambrosia durch den Verkehr und die Umweltbelastung noch aggressiver wird.

Ebenfalls in der FAZ im Feuilleton analysiert der Jurist Hinnerk Wißmann von der Universität Münster:

„Wir müssen nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere Freiheit verteidigen.“

Er unterstreicht, dass eine Gesellschaft völlig in sich zerfällt, in eine Monade, wie man geschichtsphilosophisch sagen könnte, wo nur noch einzelne Gruppen oder das nackte Individuum existieren, aber keine Gesellschaft mehr. Vor allem wird klar gesagt, was wichtig ist und was eigentlich unnötig ist. Buchläden, Kneipen, Schulen, Universitäten sind verzichtbar, nur Teile der Verwaltung, vor allem aber die Polizei und die Krankenhäuser sind wichtig. Das ist Element eines Polizeistaats und keiner parlamentarischen Demokratie. Wißmann betont, dass ein Seuchen-Notstand oder Ausnahmezustand in einer sehr kleinen lokalen Situation möglich ist, aber niemals auf staatlicher oder jetzt gar fast weltweiter suprastaatlicher Ebene.

Wie Meinel und Möllers betonen, ist das größte Problem beim „Ausnahmezustand“ nicht der Zeitpunkt, ihn zu verhängen, „sondern darin, ihn zu beenden“. Sie sehen eine extreme Gefährdung der Demokratie, die sich via Ausnahmezustand selbst ein Misstrauensvotum ausspräche.

Eine ganz ähnliche Gefahr für die Demokratie sieht der Historiker René Schlott vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. In einem Gespräch mit dem Radiosender WDR 5, „Neugier genügt“, ist er fassungslos, wie heutzutage von Technokraten Politik gemacht wird, wie Virologen quasi alle politischen Entscheidungen nicht nur beeinflussen, sondern festlegen – und Soziologen oder Politikwissenschaftler*innen und Philosoph*innen und Jurist*innen keinerlei Mitsprache haben. Es wird so getan, als ob nur die Medizin entscheiden könne, was eine Gesellschaft braucht. Dabei kann die ganze Gesellschaft zerstört werden, wenn wegen einiger Tausend Toten in Europa (in Deutschland bislang unter 50) die Grundrechte von 80 Millionen – bzw. ganz Europas, der ganzen USA etc. pp. – außer Kraft gesetzt werden. Dass aufgrund dieser Ausgehverbote und ausgerufenen Katastrophenfälle viel Tausende, Zehntausende, Hunderttausende schwer kranke Menschen, die z.B. psychisch sehr labil sind, in den Suizid, in die völlig Vereinsamung und Isolation oder den wirtschaftlichen Bankrott (egal wie hoch die Rettungspakete sind) getrieben werden, dass Menschen, die regelmäßig Physiotherapie benötigen, um am Leben gehalten zu werden, viele Wochen oder gar Monate einfach dem Verfall hingegeben werden, dass Kindern und Schüler*innen gesagt wird, es ist nicht so wichtig, ob ihr was lernt und gemeinsam was lernt, es gibt doch das Internet und Aufgaben kann man auch alleine zu Hause machen: das alles zerstört jede demokratische Vereinbarung, auf der unsere westlichen Gesellschaften basieren.

Denn alle wissen: dieses Virus ist nicht gefährlicher als die schleichende Zerstörung der Natur, die Milliarden Menschen bedroht, und nicht nur ein paar Tausende.

Dazu kommen die extrem rechten, autoritären Maßnahmen des Technikfaschismus, das Sammeln und Benutzen aller Handydaten von Menschen, die im Verdacht stehen, mit Corona-Infizierten Kontakt gehabt zu haben, wie auch das Einfordern von Blockwartmentalität, wie wir es heute noch aus China kennen. Deutschland ist aber nicht China.

China wiederum, wie ein Sprecher des dortigen Außenministeriums, fantasiert, die USA stünden hinter dem Virus und wollen China schaden. Solcher Verschwörungswahnsinn kommt in anderer Form auch im Iran, der Türkei oder in Russland vor. Schon wird der Coronavirus, sein Entstehen und die Verbreitung etc. antisemitisch gedeutet.

Selbst hierzulande als Linke bekannte Leute werden jetzt zu autoritären Demokratiegefährdern und werfen Kritikern der Massenhysterie vor, die alten oder kranken Menschen zu gefährden – der Publizist Sascha Lobo spricht als Kritiker der Hysterie von „Vernunftpanik“. Es gibt bei sehr vielen Menschen in der Bundesrepublik, von Österreich oder Frankreich ganz zu schweigen, ein sehr großes Bedürfnis nach dem starken Führer. Das zeigt auf nie gekannte Weise seit 1945, wie wenig der demokratische Aushandlungsprozess verinnerlicht wurde.

Es muss jetzt um eine gesellschaftliche Diskussion gehen, die den geplanten Ausnahmezustand zurückweist und bekämpft. Andernfalls wird die Demokratie in ihren Grundfesten zerstört. Schon jetzt wissen die extremen Rechten wie autoritären Linken, dass es von heute auf morgen möglich ist, alle Theater zu schließen, Demonstrationen zu verbieten, das Asylrecht auszusetzen (also grundgesetzwidrig zu handeln) und Menschen zu Hause einzusperren und nur zum Einkaufen unter Polizeischutz raus zu lassen. Das hat alles gar nichts mit der angeblichen Sorge um die Alten und Kranken zu tun, sondern mit der Vorliebe für autoritäres undemokratisches Verhalten.

Es muss jetzt um Gelassenheit, Ruhe und Besonnenheit gehen, vor allem aber um menschliche Solidarität und demokratisches Handeln.

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