Von Dr. phil. Clemens Heni, 3. Juli 2021

Migrantinnen und Migranten sind die einzige Gruppe von Menschen in diesem Land, die nicht volksgemeinschaftlich mitmacht beim Corona-Blockwart-Verhalten. Nehmen Sie Ihren Bioladen um die Ecke, Ihre bevorzugte Bäckerei und eine lokale Kuchen-Bar in Ihrer Stadt. Beim Bioladen war schon im Mai 2020 kein Einlass mehr für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ein Attest haben und somit laut C-Verordnung vom Tragen einer solchen Maske befreit sind. Die Vorliebe für Tiere und den Naturschutz waren wie der Hass auf Juden bei den Deutschen und Nazis Staatsprogramm. Heute wird von den Laras, Leas, Lauras, Michelles oder Sarahs natürlich brav der Holocaust erinnert, jeder Hund getätschelt und gestreichelt, während mit Verachtung auf Behinderte und Maskenbefreite geschaut wird. Diese Menschenverachtung hat in Deutschland Tradition.

Daher ist es kein Zufall, dass türkische oder arabische Bäckereien viel toleranter sind und dort die angenehmeren Menschen arbeiten, die Minderheiten schützen und nicht zum Abschuss freigeben, wie es die Studentinnen in jeder Uni-Stadt tun, von ihren männlichen Jans, Niklas’, Finns, Janniks, Leons nicht zu schweigen. Keine Generation ist aktuell so corona-faschistoid wie die 13-30-jährigen. Minderheiten? Gibt es nicht. Behinderte? Selbst schuld. Ausnahmeregelungen? Sowas von veraltet und 68er-mäßig!

So tickt es in diesen autoritären Würstchen, der kommenden Generation von Faschos, die sich jetzt links dünken und aufgeklärt, aber noch viel mehr der deutschen Volksseele entsprechen als die relativ kleine Anzahl von typischen Neo-Nazis, von denen sich immer alle abgrenzen, auch wenn doch Turnvater Jahn (Jahn Regensburg, Jahn-Denkmäler in West- und Ost-Berlin), Luther oder Achim von Arnim als kulturelles Erbe gerne geteilt werden von der alten und neuen deutschen Volksgemeinschaft.

Sie sind die Kinder, Nichten und Neffen der Baerbock, die ohne für immer vor Scham im Boden zu versinken, daherlallt, dass “niemand ein Buch alleine schreibt”. Einlassverbot für Behinderte in Kuchen- oder sonstigen Bars und anti-intellektuelle mombies, die weder geistig noch vom Zeitfenster her Kraft hätten, ein Buch zu schreiben – das ist die Zukunft dieses Landes. Und doch gibt es Hoffnung, es wird Kuchen-Bars geben, wo Maskentragende keinen Einlass finden und Zeugen Coronas Glück haben, wenn sie nicht mit faulen Eiern und Tomaten beworfen werden, sondern nur mit Sahnetorten.

 

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