Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

Schlagwort: Ioannidis

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Hilflose egomanische Coronagläubige, denen der Tod von Frauen und Kindern im Trikont und das Leiden der Menschen hierzulande offenkundig völlig egal ist: Der Fall Antje Schrupp

Von Dr. phil. Clemens Heni, 6. März 2021

Update: Freunde schickten mir Folgendes: “Steckt euch euren Polizeistaat in den a.”

In den a. von Noisy Nancy:

Sowie von Gerald Grüneklee: Zero Covid. Eine Polemik

 

Es gibt Menschen, die jetzt, nachdem wir wissen, das die Infektionssterblichkeit von COVID-19 bei ca. 0,23 Prozent liegt, noch mehr durchdrehen als 2020. Das ist ein ganz anderer Wert als die Fallsterblichkeit und liegt gerade nicht bei 3,4 oder 4,3 Prozent, wie die WHO und das Robert Koch-Institut in ihrer bestellten Massenpanik auf unwissenschaftliche Weise propagierten. Nein, die Letalität oder Infektionssterblichkeit liegt bei weltweit bei ca. 0,23 Prozent, so Prof. John Ioannidis für die WHO im Oktober 2020. Dabei bezog sich seine Meta-Studie auf Lokalstudien, die großteils aus sog. Hotspots stammten.

Nochmal, für die Langsamblicker*innen unter Ihnen, die sich durch die Massenmedien die Wirklichkeit haben zurechtlügen lassen: Corona ist so harmlos oder gefährlich wie „schwere Influenzawellen“ (RKI, Februar 2021). Wie gefährdet Sie sind kommt darauf an, wie stark Ihr Immunsystem ist, wie geschwächt Sie durch die größte Massenpropaganda-Show der ganzen Welt seit 1945 sind oder wie alt und schwer vorerkrankt Sie sind, wie fett Sie sind, wie wenig Sie sich im Alltag schon vor Corona bewegten und jetzt durch die Politik von Kretschmann, Merkel, Laschet, Söder sich noch weniger bewegen, wieviel Vitamin D Sie aufgenommen haben, und natürlich wieviel Glück oder Pech Sie haben.

Bei einer Seuche wäre das alles kein Thema. Da besteht viel weniger Hoffnung.

1918 gab es für die meisten Menschen keine bestehende T-Zellen oder sonstige Immunität gegen die Spanische Grippe – daher starben 50 Millionen Menschen, evtl. sogar bis zu 100 Millionen Menschen weltweit. Da hatten Sie als 28-jährige Feministin kaum eine Chance. Die Menschen, die 1918 28 Jahre alt waren, hatten die ebenfalls sehr heftige Influenzawelle von 1889/90 aus Russland nicht miterlebt. Sie konnten daher auch keine T-Zellen Immunabwehr aufbauen. Daher lag das durchschnittliche Todesalter bei der Spanischen Grippe bei 28 Jahren. DAS war eine tödliche Seuche – es gab aber keine Lockdowns, die Menschen waren froh, dass der Erste Weltkrieg zu Ende war.

Ich schrieb schon vor einigen Wochen in einem Working Paper:

Teilweise überfüllte Intensivstationen gibt es in jedem Winter oder jeder schwereren Grippewelle, grade in Italien oder den USA, aber auch in Deutschland. Eine echte und wirkliche medizinische Krise sieht anders aus: Während 1918 bei der Spanischen Grippe das durchschnittliche Todesalter bei 28 Jahren lag, liegt es heute in Deutschland bei ca. 82 Jahren. Das Medianalter der aktuellen Covid-Toten liegt in Deutschland am 19. Januar 2021 bei 84 Jahren. Es sind 1918 von ca. 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt zwischen 50 und 100 Millionen an der Grippe gestorben. Das sind nicht weniger als mindestens 3,3 Prozent (bei 50 Mio Toten) der Weltbevölkerung. Heute starben von 7,8 Milliarden auf der Erde nur 2 Millionen an – oder „mit“ – Corona. Das sind 0,025 Prozent der Weltbevölkerung.

Wenn man also die Weltbevölkerung in Beziehung setzt zu den Grippetoten 1918 und den Coronatoten 2020/21, dann starben 1918 132 Mal mehr Menschen an der Grippe (Influenza) als heute an Corona starben und sterben. Das zeigt, wie harmlos Corona ist. Es kann jeden treffen, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering, namentlich im Vergleich zu echten Seuchen wie der Pest im Mittelalter oder der frühen Neuzeit oder auch verglichen mit der Spanischen Grippe von 1918.

1970 bei der Hongkong-Grippe starben in der alten BRD 40.000 Menschen an der Grippe, die Infektionssterblichkeit – also der Prozentsatz derjenigen, die sich infizierten und daran starben – lag laut Robert Koch-Institut bei 0,29 Prozent. Laut WHO liegt die Infektionssterblichkeit von Corona, basierend auf über 60 internationalen Studien, bei 0,23 Prozent. Es mag sich jede und jeder nun selbst Gedanken darüber machen, wie seriös die tageszeitung (taz) arbeitet, die jüngst in einem von der NGO und den Kampagnenmacher*innen von Campact gepushten und vertriebenen Dossier fabuliert, „Covid-19 ist im Schnitt aller Altersgruppen zehnmal so tödlich als die Grippe“.

Die Chefredakteurin der taz Ulrike Winkelmann, die für die Kampagne mit ihrem Namen im Impressum steht, scheint es so zu sehen. Wird es nach Covid wieder einen einigermaßen seriösen Journalismus geben oder ist der für alle Zeiten gestorben?

Diese Fakten sollten also bekannt sein. Doch nicht so bei der Feministin Antje Schrupp, deren anti-radikalfeministische, natalistische und evangelische Agenda sie ohnehin schon zuvor in einem trüben Licht erscheinen liessen (sie ist offenbar ernsthaft im „Präsidium Evangelischer Frauen in Deutschland“, wie man sich als Frau oder Mensch so geistig eingeengt definieren kann, ist mir schleierhaft).

Schrupp schreibt im Januar 2021:

Wie vermutlich die meisten habe auch ich damals vielmehr aufgeatmet, als klar wurde, dass Corona im Fall einer Infektion sehr viel weniger tödlich ist als Mers (mit einer Sterblichkeitsrate von um die 25 bis 50 Prozent) oder gar Ebola (50 bis 90 Prozent). Corona hingegen hat eine Sterblichkeitsrate von grade mal 2 bis 4 Prozent, was zwar viel mehr ist als bei der Grippe, aber insgesamt nicht so furchterregend, oder?

Da zeigt sich leider, wie wenig Ahnung Schrupp von Medizin und Epidemiologie hat, was selbst mir Politikwissenschaftler sofort auffällt: Hätten wir tatsächlich eine Sterbequote von 2 oder 4 Prozent, wäre das sehr heftig und sehr gefährlich. Wir haben aber – das ist wissenschaftlich erwiesen – ca. 0,23 Prozent Sterblichkeit, Infektionssterblichkeit. Schrupp schreibt allen Ernstes, das Grippevirus „Corona“ sei „tödlicher“ als „Ebola“!!

Jetzt, im Februar 2021, dreht Schrupp noch mehr durch und unterstreicht ihre totalitäre Zustimmung zu ZeroCovid und ihre unwissenschaftliche Agitation:

Es kommt nämlich noch ein Faktor hinzu: Im Winter waren zwei Drittel bis drei Viertel der Infizierten alte Menschen über 80, sehr viele davon lebten in Pflegeheimen. Es war also ziemlich unwahrscheinlich, beim Einkaufen zufällig neben ihnen an der Kasse zu stehen oder mit ihnen im Straßenbahnabteil zu sein. Die Neuinfektionen in den kommenden Wochen und Monaten sind aber nun genau nicht diese Alten – weil diese größtenteils ja geimpft sind – sondern, um es mal so zu sagen: Leute wie du und ich.

Das heißt, selbst wenn die Inzidenzen, also Neuinfektionen, ungefähr so wie im Winter sind, wird ihr Anteil an normalen Alltagssituationen größer und damit natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken.

Antje Schrupps Seele wurde von der Panik aufgefressen, Christian Drosten, Karl Lauterbach, Lothar Wieler oder Winfried Kretschmann, Markus Söder und vorneweg Angela Merkel haben die Seele von Antje Schrupp aufgefressen: Angst essen Seele auf. Und diese Angst war ja produziert und gewollt, von Horst Seehofer persönlich, die WELT hat über das bestellte Panikpapier des BMI und die chinesische-totalitäre Dimension darin berichtet.

Davon, dass bis zu 80 Prozent hierzulande schon VOR Corona gegen Corona teilweise immun waren und eine massive T-Zellen-Immunität hatten und weiterhin haben, hat Schrupp noch nie etwas gehört. Dabei ist das eine Studie der Universität Tübingen. Warum sollten plötzlich nicht mehr 80 bis über 90 Prozent aller „Infizierten“ keine oder schwache Symptome aufweisen? Das liegt an der Teil-Immunität vorwiegend durch T-Zellen. Muss man wissen, wenn man sich zu Corona äußert, auch wenn man evangelisch ist…

Man spürt leider, wie angegriffen, geistig angegriffen Antje Schrupp ist. Sie glaubt den Wahn, dem sie verfallen ist.

Doch sie ist nicht primär Opfer, sondern Täterin. Sie unterstützt eine Politik, die schon jetzt 2,5 Millionen Frauen und Kinder im Globalen Süden zu Tode gebracht hat, die an der Lockdownpolitik elendig starben und verhungerten. Die unsagbaren psychischen und sozialen und ökonomischen Qualen von Dutzenden Millionen Menschen in Deutschland allein sind ihr keine Träne wert. Sie suhlt sich im Selbstmitleid.

Da gibt es eine Lösung, Frau Schrupp: Bleiben Sie zuhause, sperren Sie sich bis Anfang 2025 in ihre Wohnung oder ihr Haus ein. Lassen Sie sich alles liefern. Das geht. Aber bitte, lassen Sie uns mit ihren unwissenschaftlichen, irrationalen, nicht evidenz-basierten, ja a-sozialen, geradezu kriminellen ZeroCovid-Fantasien in Ruhe.

ZeroCovid hat verloren und auch der Lockdownwahnsinn von Merkel wird verlieren – aber unfassbare Opfer gefordert haben, hier und im Süden. Wahrheitskommissionen oder Public Health-Kommissionen etc. werden dieses Versagen und diese Opfer der Corona-Politik aufdecken. Aber gerade die Frauen und Kinder im Trikont und hierzulande so dermaßen zu verraten und sich weiter als Feministin zu begreifen und gar als Motto Ihrer Homepage anmaßend zu behaupten: „Aus Liebe zur Freiheit“, das geht zu weit. Sie, Frau Schrupp, haben gerade keinerlei Liebe zur Freiheit. Sie vertreten die totalitäre Coronapolitik-Unfreiheit. Sie wollen sogar noch mehr Corona-Totalitarismus, nämlich ZeroCovid, ein völliger, sorry, Schwachsinn, einen Grippeerreger wie Influenza ausrotten zu wollen.

Ein Glück gibt es Florida und Texas, zwei riesige Bundesstaaten in den USA, die beide mit dem Maskenwahnsinn und der Unfreiheit aufgehört und erkannt haben, dass Corona als eine „schwere Influenzawelle“ einzuschätzen ist, also: Nichts besonderes. Nur Menschen, deren Hirn von Corona angegriffen wurde, die stellen eine Gefahr dar, nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für andere.

Und noch was: Nur A-Soziale finden, “Sie sind mit Abstand die besten Kunden”, wie es jetzt systemaffirmative Coronatrottel auf Zetteln an ihre Einzelhandelsgeschäfte hängen.

Selbstverantwortung und rationale Risikoeinschätzung sind angesagt. Und das Risiko beim Anblick eines Wahlplakats von Winfried Kretschmann oder Thomas Strobl vor Panik auf die Straße zu rennen und überfahren zu werden, ist größer, also durch Corona zu sterben.

 

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Hoffnung aus Schweden: Ohne Lockdown weniger Corona-Tote als fast alle anderen europäischen Länder

Von Dr. phil. Clemens Heni, 14. Januar 2021

Der Artikel “Ist die Corona-Politik in Schweden erfolgreicher als die deutsche Strategie?” auf Telepolis zeigt, dass die Anti-Lockdownpolitik in Schweden weniger tödlich ist, als die Mainstream-Politik in Europa. Entgegen der Schadenfreude im deutschen Medien- und Politikmainstream vom Frühjahr 2020, als es in Schweden relativ viele Tote in Altersheimen gab, haben wir jetzt den Beweis: Schweden hat überhaupt keine Übersterblichkeit und prozentual weniger Tote als fast alle europäischen Länder, die letzten Wochen sogar absolut und prozentual deutlich weniger Tote als Deutschland.

Das wird zwar im wahnsinnig gewordenen Deutschland, das von irrationalen Politikerinnen und Politikern angeführt und von den entsprechenden Medien nicht rational informiert wird, in einem Land also, wo Selbstdenken und Nachhaken, Aufklärung und Reflexion, Diskussion gar nicht erwünscht sind, ignoriert werden. Das wissen wir. So wie Merkel schon im Herbst exakt wusste und das auch verklausuliert sagte, dass sie alle Innenstädte bis mindestens April völlig zerstören möchte – egal wie wenige oder wieviele Leute sterben, da die Zahlen der unwissenschaflichen PCR-Tests ja ganz sicher produziert werden, solange man testet.

Es gibt in der taz Texte, die die komplett unwissenschaftliche und irrationale “zero Covid” Kampagne anpreisen und für einen extrem totalitären Lockdown plädieren: Alles soll schließen, Fabriken, Betriebe, einfach alles bis auf Lebensmittelproduktion und Lebensmittelverkauf. Man merkt hier, wie wenig die Menschen noch denken können, denn ein Virus wie Corona oder Influenza ist nicht ausrottbar so wie Pocken. Wer das nicht gelernt hat, hat einfach seit Anfang 2020 einen Tiefschlaf genommen und jede wissenschaftliche Diskussion verpasst.

Zero Covid wird es nie geben, es wird Corona noch in 30 Jahren geben, wenn es die taz schon längst nicht mehr geben wird. Es spricht der extrem autoritäre Charakter und die Lust am Quälen und Einsperren aus der taz, für den mittlerweile vor allem Grüne und Linke stehen und grade nicht die Neo-Nazis, Neuen Rechten, Rechtsextremisten oder die AfD, von denen man bislang dachte, sie seien die einzigen und krassesten Staatsfetischisten.

Dramatisch wird das, wenn die taz im Stile der totalitären chinesischen Regierung einen solchen Total-Lockdown einfordert als Kampagne. Das wird noch mehr Tote fordern, da schon jetzt – wissenschaftlich bewiesen, wie Prof. Ioannidis aus Stanford zeigt – durch den Lockdown eher mehr als weniger alte Menschen sterben! Also wollen jene, die einen noch brutaleren Lockdown wollen wie die taz, offenkundig noch mehr alte Tote. Ob allerdings aktuell die Todeszahlen eine Übersterblichkeit bedeuten oder nicht vielmehr Teil des ganz normalen, immer erhöhten Sterbegeschehens im Winter darstellen, das wird sich zeigen. Das Beispiel von Frankfurt am Main und dessen Zahlen bis einschließlich 31.12.2020 spricht dafür, dass es 2020 aufs ganze Jahr hin gesehen überhaupt keine Übersterblichkeit gab.

Neben den mehr alten Toten WEGEN des Lockdowns gibt es auch noch mehr junge tote Unternehmer*innen, Sänger*innen, Wissenschaftler*innen und Gewerbetreibende aller Art, denn die werden sterben, wenn sie ihr ganzes Geld, ihr Geschäft und jede Perspektive sowie ihre Jobs verloren haben.

Dazu kommen – die Krankenkassen warnen seit Monaten – schwer angeschlagene Patient*innen, die nicht zur Vorsroge gehen aus Angst, dass so Panik-Hetzer*innen wie in der taz die Angst vor Corona vor jeder Haustür schüren. Also gibt es dramatisch weniger Arztbesuche gerade von chronisch Kranken. Von den verschobenen OPs wegen des Coronawahnsinns und dem – von Jens Spahn zu verantwortenden – unterbesetzten Krankenhaus- und Pflegesystem nicht zu schweigen.

Corona ist und bleibt eine “Epidemie der Alten“, wie es Prof. Matthias Schrappe und seine Forschungsarbeitsgruppe in ihrem mittlerweile siebten Thesenpapier am 11. Januar 2021 formulieren. Der Focus berichtet am 13. Januar 2021:

Seit Frühjahr 2020 kritisiert Matthias Schrappe, ehemaliger Berater des Bundes in Gesundheitsfragen, mit seinem Experten-Rat den Corona-Kurs. Seitdem fordert er auch, die Älteren besser zu schützen. Weil das noch immer nicht geschehen sei, bescheinigt er der Politik „völliges Versagen“. Medizinprofessor Matthias Schrappe und seine Arbeitsgruppe finden deutliche Worte: Obwohl von Anfang an klar gewesen wäre, dass man es mit einer „Epidemie der Alten“ zu tun habe, sei seitens der Politik auch fast ein Jahr nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland bisher nichts geschehen, um die verletzlichste Bevölkerungsgruppe zu schützen – außer einer hilflos anmutenden Aneinanderreihung von Lockdowns, die sich gerade für die Hochgefährdeten als „völlig wirkungslos“ erwiesen habe.

 

Es ist Markus Söder oder Winfried Kretschmann zudem offenkundig völlig egal, ob ein Mensch an Isolation und Verelendung im Altersheim stirbt, Hauptsache, er oder sie stirbt nicht an Corona – de facto sterben die Alten sowohl an Isolation und dann in der Folge auch an Corona. Das wird zwar keine Übersterblichkeit in bemerkenswertem Maße ergeben, aber die Menschen sind so elendig gestorben wie in der Geschichte der BRD noch nie – ohne regelmäßige und unbegrenzte Besuche. Die Angehörigen werden um den Leichenschmaus und jedes seriöse Abschiednehmen gebracht – und das hat z.B. Markus Söder persönlich zu verantworten, wie alle anderen Herrschenden. Söder und die taz, das wäre das Traumpaar des Jahres 2021 für jede antidemokratische, irrationale, nicht evidenzbasierte und unwissenschaftliche politische Bewegung.

Sprich: Markus Söder und seine Politik sind tödlich, Bayern hat eine der höchsten Todesraten im ganzen Land und das liegt eben auch an der Lockdownpolitik, wie die weltweit führenden epidemiologischen Forscher der Universität Stanford um John Ioannidis jüngst zeigten.

Die liberale, auf Menschenrechten, der Demokratie, Verhältnismäßigkeit, Reflexion, Debatte,  evidenzbasierten Medizin und der Selbstverantwortlichkeit der Menschen basierende Corona-Politik in Schweden ist nicht nur einer westlichen Demokratie angemessen, sie ist auch in Zeiten einer Epidemie weniger tödlich als die Politik der meisten europäischen Staaten wie England, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien.

Es gab noch nie in der Geschichte der Demokratien seit 1945 so etwas wie ein totales Zuschließen der Gesellschaft. Noch nie wurde aus politischen Gründen mit medizinischem Vorwand eine “epidemische Lage nationaler Tragweite” willkürlich festgelegt, die nicht definiert ist und somit nie existierte bzw. immer weiter existieren kann.

Alle Restaurants und Hotels, alle Universitäten, Schulen, Bildungsreinrichtungen, Theater, Opernhäuser, Diskos, Fitnessstudios, Kosemetiksalons, Frisörläden, Buchhandlungen, alle Einzelhandelsgeschäfte, Galerien, Schwimmbäder, Skilifte, Open-Air oder Indoor-Parties, Konzerte, sind geschlossen, einfach alles verboten, bis auf Lebensmittel, Arzneimittel und Benzin besorgen und die Arbeit in Fabriken und Betrieben, die die taz jetzt auch schließen möchte mit ihrem Wahnsinnskonzept von ZeroCovid.

Demokratietheoretisch haben wir uns seit Anfang der 1990er Jahre in einer Illusion selbst eingelullt, als ob ‘nur’ der chinesische und islamistische Totalitarismus die einzigen Gefahren seien – wobei grade letztere ja von vielen, wie in der 9/11- ‘Truther’-Verschwörungswahnwichtelszene nie als solche erkannt wurde. Das hat die Kritik des Philosophen und Leopoldina-Kritikers Michael Esfeld gezeigt.

Schweden hat 2020 im angeblichen Wahnsinns-Epidemie-Jahr und das OHNE Lockdown und Maskenwahsinn überhaupt keine bemerkenswerte Übersterblichkeit. Das zeigt folgende Tabelle, die in dem Telepolis-Artikel verlinkt ist:

Markus Söder hat jegliches Vertrauen in die Demokratie und die Politik zerstört.

Hingegen hat Schweden gezeigt, dass man dem unglaublichen Druck Europas und der Welt standhalten kann, indem man rational, nüchtern und demokratisch überlegt und agiert. Daher waren zu keinem Zeitpunkt die Restaurants in Schweden geschlossen, alle Schulen bis zur 9. Klasse immer geöffnet, und es gibt bis heute nirgendwo eine Maskenpflicht (seit kurzem eine Empfehlung in der Rush-Hour – die es in Deutschland gar nicht mehr gibt, weil alle Läden zu haben – im öffentlichen Nahverkehr eine Maske zu tragen, was nur dem Druck geschuldet ist, nicht der Evidenz, da Masken, wie allein auf dieser Homepage oft wissenschaftlich belegt, nichts bringen – außer Panik).

Telepolis fasst zusammen:

Betrachtet man den Verlauf der Gesamtsterblichkeit in Schweden 2020, so erkennt man, dass sie im November kumuliert etwa genauso hoch war wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Angesichts dieser Zahlen von einer Pandemie zu sprechen ist absurd. Trotzdem hieß es beispielsweise auf tagesschau.de am 18.12.: “In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre.”9 Es findet sich bei tagesschau.de kein Hinweis darauf, dass die Bevölkerung Schwedens vor 100 Jahren mit 5,8 Millionen nur gut halb so groß war wie heute. Bevölkerungsbereinigt muss man nicht 100 Jahre, sondern nur zehn Jahre zurückgehen (2010), damit man ein Jahr findet, in dem es eine höhere Sterblichkeit als im November 2020 gab.10 Kann man da noch von seriöser Berichterstattung im führenden deutschen Staatssender sprechen? Ist das nicht eine interessengeleitete, irreführende Fehldarstellung im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen?

Die Gesamtmortalität pro 1.000 Einwohner bis Kalenderwoche 44, also bis etwa Mitte November, lag 2020 in Schweden ziemlich exakt auf der Höhe der Jahre 2016, 2017 und 2018. Von einer Pandemie im Sinne einer gravierenden landesweiten Gesamt-Übersterblichkeit für 2020 zu sprechen ist daher wissenschaftlich betrachtet haltlos.

Schweden zeigt, dass ein Land ohne jeden Lockdown weniger Tote hat als fast alle europäischen Länder oder die USA, die Maskenwahnsinn verbreiten und Lockdowns ohne Ende haben. Doch diese wissenschaftliche, empirisch belegbare Erkenntnis wird bei Fanatiker*innen wie in der taz nie mehr ankommen.

Doch die Erkenntnis, dass Lockdowns tödlich sind, wird ankommen müssen. Hoffen wir also auf ein Erkenntnis-Wunder, und wie schön Wunder sind, sahen wir gestern Abend in Kiel: 8:7 für Holstein Kiel gegen Bayern München im Elfmeterschießen in der zweiten Runde des DFB-Pokals und Fin Bartels war der Matchwinner – es gibt also Schönes auf der Welt und Hoffnung auf Wunder.

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Neue Studie aus USA: Lockdowns sind gerade für alte Menschen tödlich

Von Dr. phil. Clemens Heni, 10. Januar 2021

Eine neue Peer-Review Studie über die positiven und negativen Einflüsse von sog. nichtpharmazeutischen Interventionen – auf deutsch in verständlicher Sprache: Hygienestaatsmaßnahmen – von der Universität Stanford in Kalifornien zeigt das, was auch die wenigen kritischen Forscher*innen in Deutschland seit Monaten sagen: Die Lockdowns haben versagt.

Der Artikel “Assessing Mandatory Stay‐at‐Home and Business Closure Effects on the Spread of COVID‐19” von Eran Bendavid, Christopher Oh, Jay Bhattacharya und John P.A. Ioannidis erschien am 5. Januar 2021 online in der Zeitschrift

.

Es wurde an Hand der Daten von 10 Ländern untersucht, welchen Einfluss die non-pharmaceutical interventions (NPIs) haben. Es handelt sich um folgende Länder:

England, France, Germany, Iran, Italy, Netherlands, Spain, South Korea, Sweden, and the US.

Zwei dieser Länder haben zu keinem Zeitpunkt Lockdowns gehabt und nur harmlosere Maßnahmen ergriffen, auch wenn Schweden und Südkorea sich schon stark unterscheiden. Südkorea hat eine extreme Contact-Tracing-Unkultur entwickelt, die eigens untersucht werden sollte, nicht zuletzt was das Internalisieren von Überwachung und Kontrolle betrifft.

Aber: sie hatten jederzeit ein soziales Leben. Ganz anders Deutschland, Frankreich, England, Amerika, Italien oder Spanien, wo die brutalsten Maßnahmen überhaupt umgesetzt wurden: die sog. “harten” Lockdowns (darunter fällt auch der euphemistisch “Wellenbrecher”-Lockdown genannte im November, der viele Tote verursachte). Die Studie unterscheidet also zwischen “more restrictive non-pharmaceutical interventions (mrNPIs)” und “less restrictive non-pharmaceutical interventions (lrNPIs)”.

Die Forscher schreiben, dass in der zweiten Welle von Corona in den Ländern mit den brutaleren Maßnahmen die Anzahl der Toten oftmals höher lag als in den Ländern mit weniger restriktiven Maßnahmen:

Empirical data for the characteristics of fatalities in the later wave before mrNPIs were adopted as compared with the first wave (when mrNPIs had been used) shows that the proportion of COVID-19 deaths that occurred in nursing homes was often higher under mrNPIs rather than under less restrictive measures.

Besonders bemerkenswert ist folgendes Forschungsergebnis, das fast jede Tagesschau oder Heute-Sendung Lügen straft, die immer noch jeden Lockdown rechtfertigen: Es sind gerade bei den alten Menschen deutlich mehr Tote in den Ländern wie Deutschland oder England zu beklagen, die brutalere Maßnahmen ergriffen:

Empirical data for the characteristics of fatalities in the later wave before mrNPIs were adopted as compared with the first wave (when mrNPIs had been used) shows that the proportion of COVID-19 deaths that occurred in nursing homes was often higher under mrNPIs rather than under less restrictive measures. This further suggest that restrictive measures do not clearly achieve protection of vulnerable populations. Some evidence also suggests that sometimes under more restrictive measures, infections may be more frequent in settings where vulnerable populations reside relative to the general population.

Das Resüme der Studie von Januar 2021 ist eindeutig: Es ist nicht nur kein Abschwächen des Infektionsgeschehens (nennen wir es besser: Positiv-auf-SARS-CoV-2-Getesteten-Geschehens) während der Lockdowns zu erkennen, vielmehr besteht die Befürchtung, dass gerade unter “noch restriktiveren Maßnahmen”, die “Infektionen unter den besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppen noch zunehmen”.

Und das ist ja exakt der Fall in Deutschland. Wir haben eine sehr starke Zunahme an positiven Tests und an Todesfällen – und zwar exakt seit Beginn der unfassbar irrationalen und nicht evidenzbasierten Lockdowns seit Anfang November 2020.

Seit Anfang November sind ca. 25.000 Menschen angeblich oder tatsächlich oder womöglich teilweise an Covid-19 in Deutschland gestorben. Die Frage stellt sich, ob die nun wegen den andauernden Lockdowns gestorben sind. Dabei behaupten ja Merkel & Co. penetrant und tagtäglich, dass der Lockdown nötig sei, um “die Zahlen zu senken”.

“Die Zahlen” – das Unwort des Jahrtausends.

Empirisch gesichert könnte man behaupten, dass Angela Merkel mit ihrer Politik für die über 20.000 Toten allein seit Anfang November, die angeblich oder tatsächlich oder teilweise an Covid-19 starben, persönlich Schuld trägt. Das wäre so, wie wenn wir ernsthaft jenen Agitatoren glauben würden, die im Sommer meinten, Massendemonstrationen wie in Berlin oder später Leipzig seien “Superspreaderevents”, ohne jeden empirischen Beleg.

Doch de facto dürfte beides falsch sein, weder waren die Demos Events, wo sich Menschen an diesem Virus ansteckten, noch ist primär die Lockdownpolitik für die Toten im Herbst und Winter verantwortlich. Die Lockdownpolitik ist für jeden einzelnen gesunden Menschen, der jetzt krank ist und durch die tagtägliche Hetze von der Regierung und den Medien, die Ausgangssperre – die ja nicht eine 87-jährige Altersheimbewohnerin treffen dürfte, aber dutzende Millionen anderer Menschen – und dem Maskenwahn zermürbt und krank gemacht wurde oder sich umbrachte oder das im Laufe des Jahres oder 2022 noch tun wird, verantwortlich.

Die mehr als 20.000 Toten seit Anfang November sind traurig, wie jeder Tote, aber sie stellen nicht den Hauch einer Katastrophe dar. Denn sie sind diejenigen Toten, wie im Herbst und Winter zu erwarten sind bei einer womöglich schwereren Grippewelle. Oder einer Testepidemie, das wird sich noch zeigen.

Anstatt wie bislang “Lungenentzündung” oder “Influenza” oder “Herz-Kreislauf-Versagen” steht bei einem gewissen Teil jetzt medizinisch höchst problematisch Covid-19 auf dem Totenschein (wenn das denn da tatsächlich drauf steht, von einem Arzt unterzeichnet und per Obduktion bewiesen, wenn das beweisbar ist).

Wie gezeigt, gibt es repräsentativ für ganz Deutschland in Frankfurt am Main 2020 so gut wie keine Übersterblichkeit. Selbst die FAZ ist darüber schockiert! Warum diese größte Massenhysterie seit 1945, wenn es gar nicht mehr Tote gibt als üblich?

Die Studie der amerikanischen Forscher ist von sehr großer Bedeutung, da sie nicht nur empirisch gesättigt zeigt, wie sinnlos Lockdowns sind, sondern sogar Hinweise darauf gibt, dass Lockdowns mehr Schaden anrichten können als keine Lockdowns wie in Schweden oder Südkorea. Ja, mehr noch: Die Forscher haben entgegen dem komplett ignoranten deutschen Mainstream auch eruiert, dass Lockdowns enorme Kollateralschäden verursachen, die jeden vorgeblichen Nutzen in den Schatten stellen.

In summary, we fail to find strong evidence supporting a role for more restrictive NPIs in the control of COVID in early 2020. We do not question the role of all public health interventions, or of  coordinated communications about the epidemic, but we fail to find an additional benefit of stay-at-home orders and business closures. The data cannot fully exclude the possibility of some benefits. However, even if they exist, these benefits may not match the numerous harms of these aggressive measures. More targeted public health interventions that more effectively reduce transmissions may be important for future epidemic control without the harms of highly restrictive measures.

Wenn also Angela Merkel oder Karl Lauterbach und Markus Söder, Kretschmann und Malu Dreyer oder Bodo der Ramelow weiterhin behaupten, Lockdowns wären wichtig und sinnvoll, dann kann man dem nur zustimmen, wenn man möchte, dass mehr Menschen sterben. Ansonsten entspricht es nicht der Realität.

Update 11.01.2021:

Die Berliner Zeitung bestätigt meine Befürchtung: Es ist die Politik von Angela Merkel und den 16 Landesregierungen, die zu den erhöhten Todeszahlen beiträgt oder sogar ursächlich ist. Oder noch realistischer: Lockdowns töten auch gesunde Menschen und schützen nicht einen einzigen alten Menschen!

Wobei psychologisch die unfassbare Panikmache seit März 2020 (!), jeden Tag 24 Stunden, ohne einen Tag Pause, hauptverantwortlich ist für das unsagbare Zermürben von 83 Millionen Menschen. Wer auch nur eine minimalste Ahnung hat von Psychologie, Immunität und Gesundheit, weiß, wie entscheidend das Umfeld ist, wie die Stimmungslage ist, ob ein ohnehin schwacher und alter Mensch schwer krank wird an einem Virus. Diese Schwächung betrifft auch alle anderen Menschen, nur wirkt sich ein Virus wie Corona eben bei fast allen Menschen nicht aus, dafür ist es schlicht zu harmlos. Zwischen 80 und 95 Prozent oder mehr haben keinerlei Symptome oder nur sehr schwache.

Für Tote in Pflegeheimen sind keine Schneeballparties im Schwarzwald verantwortlich, sondern dafür ist die Politik verantwortlich, die sich konsequent und mit aller Brutalität weigert, nur und ausschließlich alte Menschen zu schützen.

Gleichwohl gilt: Im Winter sterben viel mehr Menschen als im Sommer und eines Tages, vermutlich erst als Rentnerin, wird auch Merkel die Bedeutung der Jahreszeiten für die Ausbreitung von akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) lernen. Ob diese alten Menschen letztlich zu einer Übersterblichkeit führen, ist zweifelhaft, 2020 gab es in Hessen  –  wie Frankfurt am Main, DER Hessen-Metropole – keine Übersterblichkeit.

Darüber hinaus geht die BZ völlig unkritisch auf die anlasslosen Massentests ein und fordert NOCH mehr Tests (als die wahnsinnigen 1,5 Mio wöchentlichen Test), merkt also offenkundig gar nicht, dass es exakt und ausschließlich an diesen PCR-Tests liegt, dass es Lockdowns gibt.

Screenshot (die Seite der Zentral- und Landesbibiliothek Berlin, ZLB, ist nur für Mitglieder zugänglich, GENIOS)

Die BZ schreibt am 11.01.2021, S. 19, Text von Filipp Piatov:

“Die Epidemie wurde ausgelöst durch einen Virus, das ist klar”, sagt Medizin-Professor Matthias Schrappe (65), einst Vize-Chef des Sachverständigenrats für Gesundheit. “Aber für die hohen Sterbezahlen ausschließlich bei Älteren und Hochbetagten, dafür trägt die Politik die Verantwortung.” Die Regierung habe sich “gegen fachkundige Beratung dazu entschlossen, nur auf Lockdowns zu setzen und auf gezielte Schutzmaßnahmen für Ältere zu verzichten”, so Schrappe. Diese Strategie sei “krachend gescheitert”, die Folgen “katastrophal”. FAKT IST: Im Dezember kamen 86% aller CoronaToten in Hessen aus Pflegeheimen…

Update 12.01.2021, der Journalist Boris Reitschuster schreibt:

Das Resümee der Forscher: „Man könne zwar kleine Vorteile nicht ausschließen, es ließen sich aber keine signifikanten Vorteile für das Fallwachstum durch besonders harte Maßnahmen feststellen. Ähnliche Reduzierungen des Fallwachstums können mit weniger restriktiven Interventionen erreicht werden.“

Allein diese Studie müsste für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eigentlich ein Anlass sein, die massiven Einschränkungen der Grundrechte und der Freiheit der Bürger unverzüglich für verfassungswidrig zu erklären. Und die Justiz müsste dann die Frage klären, ob hier nicht sogar strafbares Handeln vorlag. Bislang wird die Studie aber in den großen Medien schlicht und einfach ignoriert. Und wenig spricht dafür, dass sich dies ändert. Man stelle sich einmal vor, in Tagesschau und Heute, in Spiegel, Süddeutscher und FAZ wäre die Hauptnachricht: „Stanford-Forscher – Lockdown bringt nichts, kann sogar Risiken erhöhen“. Die Stimmung in Deutschland würde schneller kippen als Christian Lindner seine Ansichten wechseln kann.

Dabei untermauern auch die Zahlen, die wir in Deutschland haben, was Ioannidis und seine Wissenschaftler-Kollegen ausführen: Seit Wiedereinführung des Lockdowns am 1. November ist ein starkes Wachstum der Todesfälle und der Zahl der positiv Getesteten festzustellen.

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Viel mehr Fälle heißt viel geringere Gefahr: WHO sagt, weltweit sind mehr als 500 Millionen “infiziert”, Todesrate gering: 0,23 %

Von Dr. phil. Clemens Heni, 22. Oktober 2020

In einer äußerst wichtigen Studie für die Weltgesundheitsorganisation WHO hat der kalifornische Epidemiologe Prof. John P.A. Ioannidis in einem peer-review Artikel, der “akzeptiert” wurde, in einer Analyse von 61 Studien zu Corona die Sterblichkeit und das Vorkommen von Antikörpern erforscht. Bezüglich der Gefährlichkeit von Corona für die riesengroße Mehrheit unserer Weltbevölkerung (zwischen 86 und über 90 Prozent der jeweiligen Landesbevölkerung ist unter 70 Jahre alt) schreibt die WHO:

In people < 70 years, infection fatality rates ranged from 0.00% to 0.31% with crude and corrected medians of 0.05%.

Für Menschen unter 70 Jahren ist also die Gefahr, an Corona zu sterben, höchstens so groß wie bei einer Grippe. Die vom RKI angegebene Sterblichkeit, 2,6% am 21.10.2020, ist falsch und entspricht nicht der Wirklichkeit. Das ist die Fallsterblichkeit, die kein seriöser Forscher heranzieht, da hier absichtlich (!) jene übergroße Zahl der Corona-Fälle, die keine Fälle sind, weil sie nichts davon mitbekamen, aber sehr wohl mit Corona in Kontakt kamen, nicht eingerechnet wird.

Das RKI müsste berichten, dass lt. WHO die Sterblichkeit der Gesamtbevölkerung  0,23 Prozent beträgt und nicht 2,6 Prozent. Alles anders ist unwissenschaftlich, Panik machend, antidemokratisch und unseriös. Lt. der einzigen relevanten Studie aus Deutschland, Gangelt im Kreis Heinsberg, liegt sie bei 0,37 Prozent, doch Gangelt war ein Hotspot, also dort waren viel mehr Menschen infiziert als andernorts – und trotzdem ist die Zahl von 0,37 Prozent realistisch, die 2,6 Prozent des RKI entsprechen nicht der Wahrheit. Das sagt de facto auch die WHO exakt so.

Entgegen der unprofessionellen Arbeitsweise des Robert Koch-Instituts oder von Drosten an der Charité wird von der WHO und von Ioannidis die riesige Zahl der nicht als “Fälle” erkannten Covid-Fälle wissenschaftlich herangezogen.

Das heißt, es gibt mehr als 10 mal mehr Berührungen mit SARS-CoV-2 als offiziell angegeben. Die offizielle Zahl von ca. 40 Millionen “Infektionen” ist völlig falsch, ja läppisch und grotesk. Es gibt laut der WHO-Studie von Ioannidis über 500 Millionen (bis 750 Millionen, so ein WHO Offizieller zur Irish Times am 2. Oktober 2020) Corona-Fälle weltweit. Da sind die asymptomatischen Fälle mitgezählt, die bei dieser respiratorischen Krankheit den überwiegenden Anteil ausmachen.

Sie zeigen an, wie ungefährlich Corona für gesunde Menschen unter 70 ist.

Auch für ältere Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, eine Covid-19 Erkrankung zu überstehen, riesengroß, sie liegt laut den Zahlen der amerikanischen Behörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) bei Menschen über 70 bei 94,6 Prozent.

Der Kern ist aber, dass die angeblich hohen täglichen Zahlen, die in der Tagesschau oder der Heute-Sendung mit bebender Stimme vorgetragen sind –  lächerlich sind!!

In Wahrheit dürften am 21. Oktober 2020 nicht 7595 Menschen neu “erkrankt” sein an Covid (wie das RKI berichtet), sondern weit mehr 10 mal so viele, also mindestens 76.000 Menschen. Das ist auch logisch, wenn es derzeit pro Woche ca. 1,1 Millionen Tests gibt, also ca. 160.000 Tests am Tag, dann wird der überwiegende Teil der Gesellschaft gar nicht getestet, von gut 83 Millionen Menschen werden in Deutschland nur 1,1 Millionen pro Woche getestet.

Wenn die WHO offiziell von über 500 Millionen Corona-Fällen ausgeht, aber offiziell vom RKI und allen anderen Stellen nur ca. 40 Millionen angegeben werden, liegt die tatsächliche Zahl, die erkannte und unerkannte SARS-CoV-2 “Infektionen” zusammenrechnet, um den Faktor 10+ darüber. Deshalb gibt es voraussichtlich aktuell täglich zehnmal mehr Fälle als der Panikton der Tagesschau uns weismachen möchte. Denn 10 mal mehr Fälle heißt auch: Corona ist gar nicht so gefährlich, daher ja auch die relativ wenigen Toten in Deutschland und weltweit.

Man kann rein logisch nicht davon ausgehen, dass am jeweiligen Tag oder der entsprechenden Woche die anderen fast 82 Millionen Menschen nicht in Berührung kamen mit Corona, ein bestimmter Teil von ihnen wird logischerweise ebenso mit Corona in Kontakt gekommen sein. Wer aber nicht krank wird und nicht sinnlos getestet wird, wird nie zu einem “Fall”. Daher gibt es weit mehr als 10 mal mehr “Fälle” als die Medien berichten und das RKI angibt. Das leuchtet jedem auch nur minimal medizinisch oder mathematisch denkenden Menschen eigentlich ein.

Auf diesen Sachverhalt weisen auch Prof. Matthias Schrappe, Prof. Klaus Püschel, Prof. Philip Manow und weitere Kolleg*innen einer evidenzbasierten Medizin in einer ad hoc-Stellungnahme vom 18. Oktober 2020 hin:

Diese Mängel in der Zuverlässigkeit der Erhebung (Reliabilität) geben Anlass zu größten Bedenken, vor allem wenn man sich die Konsequenzen vor Augen führt, die mit einem Überschreiten der Grenzwerte verbunden sind. Zunächst scheint das Vorgehen ja völlig einleuchtend: die Grenzwerte werden berechnet, indem man die erkannten Neuerkrankungen zählt (derzeit rund 25.000 pro Woche bei einer Million Teste, entspricht einer Prävalenz von 2,5%) und sie in Deutschland auf die gesamte Bevölkerung von 83 Mill. Personen umlegt (macht rund 300 PCR+ Befunde pro 1 Mill. oder 30/100.000). Von der Gesamtbevölkerung sind also 1 Mill. getestet, 82 Mill. sind nicht getestet. Dieses zunächst eingängige Vorgehen hat nur einen Haken: man setzt bei der Umrechnung voraus, dass unter den 82 Mill. nicht getesteten Einwohnern im gleichen Zeitraum keinerlei Infektionen aufgetreten sind, eine Annahme, die sicher nicht der Realität entspricht. Es lässt sich nun einfach darstellen (Zahlen hier nicht gezeigt), dass die tatsächliche Häufigkeit von Neuinfektionen praktisch ausschließlich von der ‘Dunkelziffer’ in der nicht-getesteten Population bestimmt wird und daher die Zahl ‘x/100.000’ keinerlei praktische Wertigkeit hat (und damit auch keine Validität, denn nicht reliable Grenzwerte sind – ein Grundsatz der Messmethodik – in keinem Fall valide).

Die Autor*innengruppe um Schrappe, Püschel und Manow betont auch, dass es andere Krankheiten gibt, wo man ziemlich sicher sein kann, dass alle gemeldeten Fälle auch so gut wie alle existenten Fälle abdecken:

Dagegen wird von offizieller Seite mit dem Begriff der ‘7-Tage-Inzidenzrate’ insinuiert, man wüsste über die neu aufgetretenen Infektionen genau Bescheid. Das mag bei Gehirntumoren oder bei der Akuten Myeloischen Leukämie stimmen (die Neuerkrankungen pro Jahr sind bekannt), aber dort sind asymptomatische Verläufe extrem selten, und Patienten mit diesen Neoplasien stecken sich mit ihrer Erkrankung auch nicht in der Bevölkerung an. Aus diesen Beispielen ist jedoch ersichtlich, in welcher Denktradition die politische Berichterstattung steht: die Erfassung als statisches Konstrukt, ohne die wesentlichen Charakteristika des zu messenden Problems (hier: asymptomatische Übertragung außerhalb der Stichprobe) zu berücksichtigen.

So wie Schrappe, Püschel, Manow & Co. arbeitet auch die WHO mit den seriösen Zahlen der symptomatischen – oder, um wirklich genau zu sein, der erstmal nur positiv getesteten Fälle, es gibt falsch positive oder der Ct-Wert der Anreichung der Speichelprobe ist nicht immer oder selten bekannt und wenn er über 30 ist, ist es ohnehin keine Infektion und es liegt auch keine Infektiosität vor etc. – und asymptomatischen Fälle. Das macht die seriöse Forschung der WHO an diesem Punkt so wichtig. Es gibt viel mehr nicht erkannte Corona-Fälle, die dazu führen, dass die Infektionssterblichkeit bei Corona weltweit bei 0,23 Prozent liegt.

Es muss nur um die Infektionssterblichkeit gehen und nicht um die Fallsterblichkeit.

Dabei sollte man fairerweise und wissenschaftlich festhalten: Das RKI arbeitet mitunter sehr wohl seriös und hat z.B. 2016 in einer Studie die Infektionssterblichkeit der Grippewelle 1969/70 in Deutschland festgestellt:

0,29 %.

Die Infektionssterblichkeit von Corona ist laut diesem Papier der WHO aktuell:

0,23 %.

Covid-19 ist „weniger tödlich“ als vermutet, um eine Frage von n-tv zu dieser neuen WHO-Studie zu beantworten.

Es muss um den Schutz der Risikogruppen gehen – und das sind sehr wenige Gruppen, Bewohner*innen von Altenpflegeheimen, Menschen mit ambulanter Pflege und Krankenhäuser. Das ist ja auch das Ziel der Great Barrington Erklärung, die von führenden Epidemiolog*innen und Public Health-Expert*innen weltweit unterzeichnet wurde.

Ein Eindämmen von Corona ist völlig absurd, ja unmöglich. Politiker wollen sich als extrem starke Persönlichkeiten darstellen, als Macker oder Patriarch. Dabei hat das Bundesland mit der brutalsten Rhetorik und Politik, die meisten Toten und Infektionen: Bayern.

Wenn also Merkel, Söder oder Spahn, das RKI oder die Charité Panik verbreiten wegen 10.000 oder 20.000 „Neuinfektionen“, muss man dem erwidern: Das sind lächerlich geringe Zahlen, erstens ist nur ein minikleiner Bruchteil davon „infiziert“ im Sinne von „der Körper reagiert auf ein Virus und wehrt sich, bildet Abwehrkräfte“. Zweitens dürfte in Wirklichkeit die Zahl mindestens 10mal so hoch sein, also 100.000 oder mehr neue Fälle am Tag – wovon eben fast alle nichts mitbekommen, da Corona eine sehr spezifische Krankheit ist, die für Menschen unter 70 weniger gefährlich ist als die Grippe. Das zeigen die Zahlen der WHO, aber auch die Ergebnisse der Studie des RKI von 2016 bezüglich der Grippewelle 1969/70.

Nochmal:

Bezogen auf die Gesamtgesellschaft war die Sterblichkeit bei der Grippe 1969/70 in Deutschland (BRD + DDR) 0,29 Prozent. Lt. WHO liegt aktuell die Sterblichkeit bei Corona weltweit bei 0,23 Prozent.

Die Kollateralschäden 1969/70 waren kaum messbar.

Die Kollateralschäden 2020 sind Millionen Tote in den Nicht-Industrieländern, wie ein Mitarbeiter des Friedensnobelpreisträgers 2020 „World Food Programme“ der Vereinten Nationen (UN) schockiert festhält.

Die Kollateralschäden der Coronapolitik für die Demokratie in Deutschland sind ebenso unermesslich, das „Durchregieren“ wie in einer Monarchie, Theokratie oder Hygienediktatur, wie es Jens Spahn, Merkel, Scholz und Söder & Co. lieben, das beschädigt die parlamentarische Demokratie so stark wie kein anderer Vorgang seit 1945.

Die Toten der Panik-, Droh-, Einschüchterungs-, Denunziations-, Operations-Verschiebungs- und Lockdownpolitik von Söder, Merkel, Spahn, Scholz und allen anderen Verantwortlichen werden die geringe Zahl an Coronatoten in Deutschland die nächsten Jahre um ein Vielfaches übertreffen.

 

Siehe hierzu auch die Neuerscheinung:

Clemens Heni (Hg.)

Gefährderansprache

Wie die Regierungs-Politik, eine nicht evidenzbasierte Virologie und Verschwörungswahnwichtel die demokratische Gesellschaft zerfleddern

ISBN 978-3-946193-34-0 | 380 Seiten | Literaturverzeichnis | Personenregister |
Softcover | 14,8 x 21,0 cm | 20€ |

Inhaltsverzeichnis

Seit dem 20. Oktober 2020 lieferbar (info@editioncritic.de oder in jeder Buchhandlung):

 

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Die Kritik an der Coronapolitik wird jetzt richtig laut – Deutsche und britische Forscher: “Coronapandemie nicht so gefährlich”

Von Dr. phil. Clemens Heni, 12. August 2020

Endlich gibt es in der Mainstream-Presse laut hörbare Stimmen der Coronamaßnahmen-Kritiker*innen. Am Samstag, den 8. August 2020, bringen die Kieler Nachrichten ein fast ganzseitiges Interview mit den beiden Coronaforscher*innen Karina Reiss und Sucharit Bhakdi, deren Buch “Corona: Fehlalarm?” (das ich bereits am 20. Juni 2020 rezensierte) seit sieben Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste (Sachbuch, Taschenbuch) rangiert.

Am darauffolgenden Montag, 10. August, publiziert die Tageszeitung (taz) einen Gastbeitrag der beiden Epidemiolog*innen Angela Spelsberg und Ulrich Keil.

Darin heißt es:

Aus unserer Sicht haben sich Politik und öffentliche Meinung selten so sehr auf den Rat von nur wenigen Fachleuten gestützt wie jetzt in der Coronakrise. Und es stellt sich die Frage, ob die Expertengremien genügend interdisziplinär und ausgewogen zusammengesetzt sind, um die Politik in dieser Krise mit Gelassenheit und Augenmaß und ohne Interessenkonflikte beraten zu können.

Auf diese Kritik im Mainstream warten wir seit Februar 2020, da die Unwissenschaftlichkeit und Einseitigkeit, mit der sich Merkel, Scholz und Spahn, Söder, Laschet oder Kretschmann informieren, himmelschreiend ist.

Zu keinem Zeitpunkt ging es der Politik um die Gesundheit der Bevölkerung, das zeigt schon das Panikpapier von Horst Seehofers Bundesinnenministeriums, das ab Mitte März in Entscheidungsgremien der Politik zirkulierte und die größte Massenpanik in Deutschland seit 1945 intonierte.

Angela Spelsberg war an der Harvard Universität und hat von dort einen Abschluss in Epidemiologie, Ulrich Keil ist emeritierter Professor am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Universität Münster und war Berater der WHO und von 1994 bis 2012 Direktor des WHO-Kooperationszentrums für Herz-Kreislauf- und andere chronische Erkrankungen an der Universität Münster, so die taz.

Was zumindest einige Geistes- und Sozialwissenschaftler wie der Verfasser seit Monaten betonen, wird hier von Größen im Fach Epidemiologie endlich auch in Deutschland lautstark verkündet: Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) propagierte Fallsterblichkeit ist eine (absichtliche) Falschinformation, sie kann gar nicht richtig sein, da ein riesiger Teil der Menschen, die mit SARS-CoV-2 in Berührung kamen, in keiner Statistik je auftauchen, weil sie nichts von der Infektion merkten.

Das liegt daran, dass das RKI wiederum und offenkundig absichtlich den Menschen und der ihm hörigen Bundes- und Landesregierungen nicht sagt, dass die internationale Forschung zwischen Fallsterblichkeit (CFR, Case Fatality Rate) und Infektionssterblichkeit (IFR, Infection Fatality Rate) unterscheidet, was den Forscher*innen der RKI sehr wohl bewusst ist – sie das aber nicht kommunizieren, sondern bis heute die völlig falsche Zahl von 4,3 Prozent Fallsterblichkeit propagieren (RKI, 10.08.2020).

Diese Zahl ist sogar immanent gedacht falsch, wenn man eine Studie der Medizin-Forscher Carl Heneghan von der Oxford Universität und seinem Kollege Jason Oke vom 10. August 2020 heranzieht. Warum? Die beiden britischen Forscher nehmen nachvollziehbarer Weise alle aktuellen offiziellen Fälle zur Hand und dividieren die Anzahl der Toten, die an Covid-19 starben (ob “an” oder “mit” ist wie immer eine andere, sehr wichtige Frage, die primär Patholog*innen feststellen könnten) mit der aktuellen Zahl der Infizierten.

Sie nehmen einen Zeitrahmen von 14. Juli 2020 bis zum 9. August 2020. Ihr Hauptfokus ist zwar die sehr hohe CFR in England bzw. UK, aber es ist interessant, welches Land in den letzten 4 Wochen die geringste Sterblichkeit hat: Spanien.

Das ist deshalb absolut bemerkenswert, weil Spanien von allen EU-Ländern die größte Zahl an positiv Getesteten hat: 64.703, davon sind 94 gestorben. Das gibt eine Fallsterblichkeit von 0,15 Prozent! Das ist Grippeniveau. Das ist deshalb so interessant, weil diese Zahl in Wirklichkeit noch niedriger ist, da die nicht-symptomatischen Fälle in diese offizielle Statistik nicht mit einfließen, es handelt sich hier nicht um eine medizinische Studie wie von Streeck oder von Ioannidis, wo Antikörper oder Bluttests gemacht wurden, um gerade nicht-symptomatische Fälle repräsentativ für die ganze Bevölkerung (eines Kreises, einer Stadt, eines Landes) zu finden.

Also selbst bei der kategorial zu hohen CFR hat derzeit Spanien einen Wert von 0,15 Prozent. Das beweist, dass die Anzahl der positiv Getesteten überhaupt gar nichts aussagt oder, anders herum gedacht: eine sehr hohe Zahl von positiv Getesten und eine sehr geringe Sterblichkeit zeigen an, wie ungefährlich Covid-19 ist, nämlich so gefährlich wie eine Grippe.

Das heißt: Die panische Schließung von Kindergärten oder Schulen und anderen Einrichtungen, wenn ein positiv getesteter Fall auftaucht, ist eine Überreaktion, die der Gesellschaft enormen Schaden zufügt und nicht eine Person schützt, aber viele gefährdet. Denn Stress, Isolation, Panik und Quarantäne oder Lockdowns führen nachweislich zu Schäden bei Menschen – und das betrifft viel mehr Menschen als die sehr geringe Zahl an Coronainfizierten oder -toten.

Doch wird die im extremen Panikmodus verharrende Politik lernen, dass sehr hohe Infektionszahlen in Spanien derzeit zu rein gar keiner Panik führen, weil Spanien in der ganzen EU die geringste Sterblichkeit hat, wie wir nun empirisch gesichert für den Zeitraum Mitte Juli bis Mitte August 2020 wissen?

Wird die Politik sich endlich nach fast sechs Monaten der Realität zuwenden?

Nach dieser Statistik von Heneghan und Oke hat Deutschland seit Mitte Juli eine Fallsterblichkeit von 0,6 Prozent, was der Panik induzierenden CFR des RKI von 4,3 Prozent jeden empirischen Boden entzieht. Wie kommt das RKI auf diese Zahl? Das RKI zählt alle Todesfälle seit dem 1. März 2020 und alle offiziell gemeldeten Corona-Fälle, das ergibt seit Monaten die fast gleiche Fallsterblichkeit, die gar nicht stimmen kann. Aktuell hat Deutschland eine Fallsterblichkeit von 0,6 Prozent, wie die beiden britischen Forscher betonen. Hollands CFR der letzten 4 Wochen liegt bei 0,27 Prozent.

Es ist ein weiteres sehr gutes Zeichen, dass Heneghan im britischen Magazin Spectator den Lockdown massiv kritisiert, worauf der Arzt und Publizist Gunter Frank hinweist. Heneghan schreibt:

The coronavirus outbreak has involved powerful emotions and strong impulses for taking action. Despite evidence pointing to the contrary, many want to stay in lockdown. Relying too heavily on the first piece of information we come across is a bad idea. We all need to be aware of the fact that we have this anchoring tendency. The solution involves slowing your decision-making processes, seeking additional viewpoints and information. Reacting in haste acts to underpin anchoring and its associated problems.

When it comes to Covid-19, the real threat is not the disease; it’s how we react to the emerging information.

Der britische Autor analysiert die aktuelle Politik und politische Kultur folgendermaßen: Wir befänden uns in einem “Tunnel” und würden somit gar nicht sehen, was drum herum passiert. Die Dominanz der Virologen muss gebrochen werden, wir müssen – zumal in einer Demokratie – wieder lernen, dass es mehrere Sichtweisen und mehrere analytische Zugänge zu einem Problem oder einer Krise gibt. Doch Heneghan betont auch, dass viele eine einmal eingenommene Position nicht mehr verlassen und stur darauf beharren. Willkommen im post-demokratischen Zeitalter!

Die Kieler Nachrichten, der Spectator und jetzt die Tageszeitung (taz) sind also endlich dabei, Aufklärung zu leisten, nachzuhaken, kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen und die Panikindustrie zumindest in Ansätzen zu erschüttern. Weiter so!!

Während der Unterschied von CFR und IFR, die sich dramatisch unterscheiden und die Bevölkerungen massiv beruhigen könnten, in den USA seit Anbeginn von John A. Ioannidis betont wurde, wird jetzt in der taz von Spelberg und Keil Folgendes gesagt:

Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen.

So wie z.B. ich das seit März 2020 einfordere, beziehen sich auch Fachwissenschaftler*innen, die unendlich mehr vom Thema wissen als ein Laie und lediglicher Geistes- und Sozialwissenschaftler wie der Verfaser, auf John A. Ioannidis von der Stanford Universität und betonen, dass von viel zu großen Todeszahlen ausgegangen wurde – und das ohne jede Zahlenbasis.

Die beiden taz-Autor*innen, die wie gesagt u.a. mit der WHO zusammenarbeiteten, können nicht als “Covidioten” diffamiert werden, wie das die SPD-Vorsitzende Saskia Esken mit Kritiker*innen der Coronamassenpanik gerne tut. Es gibt Verschwörungswahnsinnige und rechtsextreme Profiteure der Krise, aber die SPD wie die CDU/CSU und alle Parteien und Politiker*innen müssen lernen, dass sie einen historischen Fehler gemacht haben mit dem Lockdown und dem anhaltenden, juristisch nicht begründbaren und medizinisch nicht abgesicherten Ausnahmezustand – und sich entschuldigen, eine Kehrwende machen.

Das können doch Poltiker*innen sonst auch ganz gut. Doch diesmal wissen sie wohl schon, dass der ökonomische, soziale, politische und psychologische Schaden so groß ist, dass das nicht ungeschehen gemacht werden kann.

Bis heute gibt es keine repräsentative Studie über die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland, das RKI hat sich bis heute geweigert, eine solche Studie zu machen, wohlwissend, dass dann der kategoriale Unterschied von CFR und IFR zu Tage treten würde.

Einzig Professor Hendrik Streeck und sein Team von der Universität Bonn haben eine kleine repräsentative Studie dieser Art unternommen und kamen bekanntlich zu dem Ergebnis, dass in Gangelt im Kreis Heinsberg in NRW eine IFR von 0,37% besteht, also 0.37% der Infizierten sind gestorben.

Die unwissenschaftliche und einseitige Beratung der Großen Koalition und aller Entscheidungsträger, also von der großen Politik bis hin zu Bürgermeister*innen und Oberbürgermeister*innen, Abteilungsleiter*innen, Schuldirektor*innen, Universitätspräsident*innen, Gesundheitsämtern, der Polizei, sämtlichen Verwaltungsbehörden, Museen, Theater, Schwimm- und Hallenbäder und so weiter und so fort, nehmen Spelsberg und Keil ins Visier:

Es ist dringend notwendig, dass die politischen Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung unter Einbeziehung eines unabhängigen interdisziplinären Expertengremiums getroffen werden, das nicht nur mit Vertretern der Biomedizin, sondern weiterer relevanter Fachrichtungen wie Public Health, Sozial-, Kultur- und Bildungswissenschaften besetzt ist. Ein interdisziplinärer Austausch zwischen Modellierern, Virologen, Immunologen und bevölkerungsbezogen arbeitenden Epidemiologen hätte aus unserer Sicht Politik und Gesellschaft astronomische Fehlrechnungen – mit ihren noch nicht absehbaren Folgen – ersparen können.

Also: Der Mainstream wacht endlich auf, die Kieler Nachrichten, der Spectator und die Tageszeitung (taz) stehen dafür. Die Kritik an den Coronazwangsmaßnahmen wird lauter und immer lauter und wird dazu führen, dass die Maskenpflicht, der Abstandswahnsinn, absurdeste “Hygienekonzepte” und alle Coronamaßnahmen aufgehoben werden, so oder so.

Selbst das Ansteigen von positiv Getesteten in Spanien – welches die mit Abstand meisten “Fälle” in den letzten Wochen in der EU hatte -, zeigt, wie ungefährlich Corona (aktuell) ist, Spanien hatte von Mitte Juli bis Mitte August 64.703 und Deutschland 21.602 “Fälle”, Spanien sogar eine viel geringere Sterblichkeit als Deutschland, 0,15 zu 0,60 Prozent. Doch die Regierung wird sagen, in Spanien drohe jetzt die Pest, wetten dass?

Und doch gibt es Hoffnung, dass sie mit diesem Irrationalismus nicht mehr lange durchkommen.

 

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Will Bibi’s Corona mass panic destroy Israel?

The Times of Israel (TOI) | Blogs | Clemens Heni | July 8, 2020

Does Benjamin Netanyahu and the current Israeli government succeed in isolating Israel and destroying the Jewish state from within, something neither Iran, nor Hamas, the PA, ISIS, Hezbollah, suicide attacks of all kinds during the Second Intifada, the anti-Hamas war of 2014, the BDS movement, liberal and other anti-Zionists and many other wars or events from outside accomplished? Or does he want to destroy Israeli democracy by putting his own political survival over the democratic rule of law, as Yedidia Z. Stern urges us to consider?

Corona spreads faster than the flu, has a short but relatively high peak, but most importantly, a very fast decline also. There is no exponential curve of the virus, to be sure, as John A. Ioannidis, our leading American-Greek epidemiologist from California has pointed out. Most recently he has said: “we experienced the lockdown in California, ok, we did it. But please never do it again. Another lockdown would be the end of California”. The average age at death of all Corona deaths in Europe, Israel and the US is over 80 years. Contrary to Influenza, Corona does spare the young generation.

This makes every single comparison to the horrible Spanish flu of 1918 unscholarly and grotesque in nature. In 1918 some 50 million people died worldwide (average age at death: 28). In 2020 some 500.000 people died of Corona so far (averag age at death: 80+). In Germany alone some 900.000 people die every year, some 2500 a day. That has never ever been a reason for a lockdown (consider that military language, lockdown, social distancing, tracking, mask, avoid contacts etc.)

The peak of infections of SARS-CoV-2 in Germany was on March 19, 2020 – days before the unprecedented lockdown. That alone is proof that the lockdown did not at all flatten the curve. Corona itself flattened, as we can see such a high and very fast peak in almost all countries (the US is not a country, rather a continent, so the virus spreads not simultaneously in all states).

The current Corona mass panic epidemic is on the edge of destroying the tiny and isolated country, Israel – at least when it comes to accessing or leaving Israel. Ben-Gurion Airport just cried gevalt – stop this maniac lockdown:

The CEO of Israel’s main airport warned Friday that the country was “days away from reaching the point of no return” for its aviation industry, after long months of an almost complete lack of flights due to the coronavirus pandemic.

Shmuel Zakay said in a Facebook post that after so much time without activity, many professionals, from pilots to ground crews, had had their operational competency eroded. “Bringing them back to efficient and safe flights will take months,” he said.

While acknowledging that the coronavirus is “a dangerous and lethal pandemic,” Zakay said it was imperative to learn to live with its presence and manage its risks, as it did not seem to be going away anytime soon. He accused the government of “stagnation” in its response to the disease, calling its handling of the crisis “the opposite of leadership”.

Corona is a new virus, not as lethal as the seasonal flu in a bad year. In the 2017/18 season, Germany alone had some 25,000 deaths from Influenza. In 2020 Germany has some 9000 deaths from (or WITH) Corona (Covid-19).

Israel made the same mistake as Germany, France, Italy, the US and almost all countries on earth: they started to orchestrate the most dangerous simultaneous mass panic probably ever in the history of mankind. It was clear from the outset, when Covid-19 was found in China that it is not very lethal, as almost all people below the age of 70 or 80 were spared. What we knew from the outset: we know not much about that virus. Based on almost no data it was foolish to destroy all our social lives, our culture, our economy, our trust in the political system. At least the tiny number of people who use their own brain feel it that way.

Even now, in July 2020, after half a year of what the WHO soon called a “pandemic”, the politicians react in extreme panic.

Scholarly research has shown that Covid-19 is almost no threat to all people under 45, as Professor John A. Ioannidis, the leading scholar in epidemiology and public health worldwide, has shown. For people under 65 the virus is as dangerous as a daily drive to work.

German Professor Klaus Püschel from Hamburg has soon started to perform an autopsy on the people who died with or due to Corona.

Püschel emphasizes that all deaths of the first 100 he autopsied had one or more preconditions. That were his results already in April 2020. Besides the fact that he is a leading scholar and practicing doctor at the University hospital in Hamburg, his results are not taken seriously by the public or by politics.

On the other hand, authoritarianism spreads around the world. This includes the most shocking tendencies. The Israeli internal security service Shin Bet is now tracking ordinary citizens for Corona – as if a person who was in touch with that virus is a threat like terrorist organizations Hamas or Islamic Jihad. 38 decent MPs of the Knesset voted against the law, passed July 1, 2020.

Israel has some 300 deaths from Corona – or people diagnosed with Corona, that does never ever mean they all of them or even the majority died because of Corona, most people will have other very severe diseases, as Professor Püschel has shown for Germany and the city of Hamburg (1,7 mio. inhabitants). Israel will have far more deaths thanks to the draconian measure of the lockdown. Never had Israel so many jobless people. As we know from social science, some one percent of jobless people will kill themselves. That will translate into a huge number of deaths compared to Corona.

Domestic violence is on the rise, women are threatened by their husbands, as are children by their parents during quarantine.

The cynicism of our age goes like follows: if you kill yourself because of the devastating social, economic or psychological situation, that is bad for you – but it is very good for our state that you did not die of Covid-19.

The lockdown was the worst decision by all our governments and for Israel it might be devastating, because without Ben-Gurion Airport Israel will be completely isolated.

The Corona crisis shows the unbelievable lack of self-confidence of almost all people and the will to be ruled by authoritarian regimes. Sweden is an exception from that rule, although they failed to secure their nursing homes and hospitals just like New York City failed to do so – and I am not arguing for isolating old people, they must have the freedom to decide whether to go for a tea-time or not.

Only dictatorships use nursing homes or private homes with elderly people living there like prison inmates. But protection of nursing homes and hospitals, including the nursing staff, is essential. The shocking situation in many hospitals in Italy or Spain, but also the US has been known for many years.

The unbelievable fear of a virus infected almost the entire world. This is a philosophical crossroad: will we understand that we can never have and never had a safe life for everybody at all time or do we think like authoritarian or even totalitarian regimes, that we can save lives, regardless what it costs? What, if the next season the flu will kill the typical 1000 people in Israel, and some maniac people urge the state for a 2-month lockdown to prevent this? Who will then tell these people that dying from flu, even if the number is two or three times higher than the victims of Corona, is part of our societies and of life itself, that there never was and never will be full protection?

John A. Ioannidis said in an interview on June 27, 2020:

Dr. Ioannidis: I feel extremely sad that my predictions were verified. “Major consequences on the economy, society and mental health” have already occurred. I hope they are reversible, and this depends to a large extent on whether we can avoid prolonging the draconian lockdowns and manage to deal with COVID-19 in a smart, precision-risk targeted approach, rather than blindly shutting down everything. Similarly, we have already started to see the consequences of “financial crisis, unrest, and civil strife.” I hope it is not followed by “war and meltdown of the social fabric.”

Globally, the lockdown measures have increased the number of people at risk of starvation to 1.1 billion, and they are putting at risk millions of lives, with the potential resurgence of tuberculosis, childhood diseases like measles where vaccination programs are disrupted, and malaria. I hope that policymakers look at the big picture of all the potential problems and not only on the very important, but relatively thin slice of evidence that is COVID-19.

The fact that a second opinion was not even asked for, indicates the complete failure of our press and of our supposedly democratic system, respectively.

Wearing masks suggests that every single person might be my killer and I am considered a possible killer as well. This assumption destroys human societies. It is a lie, too. Corona is not a killer virus, not at all. It is dangerous for a very specific group of people we need to protect without isolationg them. Period. The collateral damage of wearing masks and of lockdowns will be far bigger than Covid-19.

To recover from the devastating economic disaster intentionally made by our leaders will take decades. Many small businesses or big business will close forever. That holds in particular for independent theatres, clubs, restaurants, social centers, but also for small shops of all kind.

To recover from this mass panic, though – is far from happening. We have seen the soul of our fellow citizens. And their souls are nothing but a black hole. The same holds for their brains.

About the Author
Dr Clemens Heni is director of The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA)

 

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