Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

Schlagwort: Infektionssterblichkeit

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Hoffnung auf Rückkehr der Verhältnismäßigkeit: In Berlin, Regensburg, Bremen, Heilbronn stirbt so gut wie kein Mensch unter 60 an Corona – IFR 0,009 bis 0,04 Prozent

Von Dr. phil. Clemens Heni, 8. April 2021

Je länger, die Krise dauert, je deutlicher wird, was hier eigentlich passiert.

Entgegen jedem Pandemieplan, der in den letzten Jahrzehnten von “Expert*innen” erarbeitet worden war, inklusive der WHO, wurde im März 2020 fast die gesamte Welt wegen einem Virus, das aufgrund des sehr hohen durchschnittlichen Todesalters in China (Wuhan) als relativ harmlos für den Großteil der Bevölkerung bekannt war, das gesamte öffentliche Leben stillgestellt und das private Leben so unfassbar reguliert, wie es ohne Ausschalten der Grundrechte niemals möglich gewesen wäre. Doch wir hatten von heute auf morgen eine Volksgemeinschaft der Willigen, der Nicht-Selbst-Denkenden und der Gehorsamen. Diese Volksgemeinschaft besteht seit März 2020 – und jetzt haben wir bald Mai 2021 und es ist kein Ende in Sicht. Aber es gibt Hoffnung, ganz sicher und ganz stark – weiter unten!

Der öffentliche und der private Raum wurden von der Politik getötet. Der Sport, die Theater, die Bibliotheken waren die ersten Opfer, dann kamen alle Restaurants, Geschäfte, Schwimm- und Hallenbäder, Flughäfen, Häfen, einfach alles, anfangs wurde auch die Industrie nahezu komplett stillgelegt. Es wurde uns allen vorgeschrieben, wen wir wann wie treffen dürfen. Eine solche paternalistische Züchtigung gab es zu keinem Zeitpunkt in der DDR – aber in einer “Demokratie” wie der Bundersrepublik Deutschland. Bis heute hält dieser Wahnsinn, diese Mischung aus a-sozialer Distanz, Kontaktbegrenzung, Ausgangssperre und Zwangsvermummung an – und man sieht nur extrem wenige Politiker*innen, die nicht mit Begeisterung mitmachen beim Zerstören der Gesellschaft.

Nach über 12 Monaten Corona-Krise ist die Politik nicht einen Schritt weiter. Merkel und die Bundesregierung haben absichtlich kritische Stimmen wie von der Arbeitsgruppe um Prof. Matthias Schrappe ignoriert, ja sogar – in einer “Demokratie”! – versucht, diese Gruppe so einzuschüchtern, dass sie den Mund hält. Es hätte von Anfang an um den Schutz der wirklich Schutzbedürftigen gehen müssen. Das wurde absichtlich nicht gemacht.

Wir wissen jetzt auch ganz exakt, wie ungefährlich Corona für fast die gesamte Bevölkerung ist. Wer angesichts folgender repräsentativer Zahlen weiterhin fordert, alle Schulkinder, Lehrer*innen, Angestellten in jedwedem Berufszweig, ZWANGS zu testen, die oder der handelt offensiv kriminell, begeht vorsätzliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung und Jurist*innen werden noch weitere Straftatbestände finden.

Also: Während der ohnehin fanatische und nicht rationale R-Wert aktuell bei 0,61 liegt (also ein Mensch steckt 0,61 weitere Menschen an, also z.B. die Beine, den Po und die untere Bauchpartie ihrer Nachbarin oder ihres Nachbarn) und damit so niedrig ist wie zuletzt am 23. Juni 2020 mit 0,60, starben und sterben so gut wie keine jungen Menschen an Corona.

In den folgenden Stadtkreisen bzw. Stadtbezirken – die zufällig ausgewählt wurden, aber exemplarisch und durchaus repräsentativ für das ganze Land stehen mögen – gab es seit März 2020 bis zum 8. April 2021 exakt null Tote “an” oder “mit” Corona in der Altersgruppe

0 – 34 Jahren:

Berlin, Bezirk Tempelhof-Schöneberg (EW 341.772): 0

Regensburg (EW 153.094): 0

Bremen (EW 567.559): 0

Heilbronn (EW 126.592): 0

Die internationale Forschung wie die WHO oder einer der weltweit führenden Epidemiologen, Prof. John Ioannidis von der Stanford University, gehen aktuell von einer Sterblichkeit weltweit von 0,15 Prozent aus – das ist die relevante Infektionssterblichkeit, die sich ganz extrem von der Fallsterblichkeit unterscheidet. Wie jedenfalls jene wissen, die noch selbst denken wollen und das auch können, gibt es ca. 6 bis 10 Mal oder noch mehr “Fälle” als offiziell in der Tagesschau jeden Tag fälschlicherweise angegeben.

Während weltweit offiziell von ca. 133 Millionen Corona-“Fällen” ausgegangen wird, sind es de facto ca. 1,5 bis 2 Milliarden – so Ioannidis in seiner jüngsten Meta-Studie. Das macht aktuell weltweit eine Infektionssterblichkeit (IFR) von 0,15 Prozent für Covid-19 – de facto dürfte sie noch darunter liegen, da Ioannidis nur Studien ausgewertet hat, die Antikörper untersucht haben. Viele Millionen Menschen haben keine Antikörper entwickelt, obwohl sie Corona hatten, doch ihre T-Zellen Immunabwehr hat das Virus im oberen Rachenraum unschädlich gemacht – immun sind solche Menschen gleichwohl bzw. stark geschützt.

Wir können also vermutlich davon ausgehen, dass die offiziellen Zahlen für Deutschland von knapp 3 Millionen “Fällen” (also offiziell mit Corona “Infizierten”, wobei fast alle nicht infiziert waren, sondern nur positiv getestet, also weder krank noch für andere ansteckend und infektiös) mindestens um den Faktor 10 höher liegen.

Wenn man auch nur den Faktor 6 annimmt, also sechs Mal mehr “Fälle” – also Menschen, die nie krank wurden oder nichts davon merkten -, dann kommt man in diesen vier großen Land- bzw. Stadtkreisen auf folgende Sterblichkeit in der größten Gruppe der arbeitenden Bevölkerung der 34-59-jährigen:

Berlin, Bezirk Tempelhof-Schöneberg: 0,02 Prozent Infektionssterblichkeit (IFR)

Regensburg: 0,009 Prozent IFR

Bremen, 0,04 Prozent IFR

Heilbronn, 0,04 Prozent IFR

Natürlich wäre es naiv zu denken, dass jetzt Oberbürgermeister*innen oder Ministerpräsident*innen auf einmal anfangen würden, selbst zu denken. Sie lassen denken oder haken nicht nach und machen einfach alles mit, was die Bundesregierung und die größten Panikmacher von ARD und Spiegel bis Söder und Laschet aus Machtgeilheit und Sensationslüsternheit vorbeten.

Diese Zahlen sind für Jurist*innen gedacht, für jene Staatsanwält*innen und jene Richter*innen, die in egal wieviel Jahren über diese irrationale – nicht demokratisch legitimierte, nicht medizinisch abgesicherte, also nicht evidenzbasierte “Epidemie” von “nationaler Tragweite” – Politik und die entsprechenden Angeklagten, die Verantwortlichen, zu urteilen haben.

Nach über einem Jahr gibt es keine Ungewissheiten mehr, die es sogar Mitte März 2020 nicht gab. Selbst im März 2020 gab es nicht ein Anzeichen, dass die Sterblichkeit der Bevölkerung unter 60 Jahren über 0,04 Prozent liegen würde, was nicht schlimmer ist wie eine schwere Grippe.

Viel wichtiger aber noch als diese juristische Aufarbeitung ist die gesamtgesellschaftliche.

Die Linken und Grünen haben versagt wie nie zuvor, indem sie die internationale Solidarität, ja jegliche sozialpolitische und sonstige Solidarität schlichtweg ertränkt und eingesperrt haben. Ob Millionen von Menschen im Globalen Süden elendig krepieren ist der Linken aktuell völlig egal, Hauptsache man selbst fühlt sich – als jahrzehntelanger Kettenraucher und Konkret-Autor nicht ein paar Tage “schlapp”, weil man Corona bekommen hat.

Die Rechten haben versagt, weil sie sich großteils auf die erbärmlichsten Verschwörungswahnwichtel eingelassen haben, die eine böse Elite als Grund sehen und noch nicht mal erkennen, dass es Corona-Nachweise vor 2020 gibt, was schon beweist, dass es kein Spiel von Drosten mit seinen chinesischen Kumpels aus Wuhan ist. Andere Rechte oder Liberal-Konservative fantasieren immer und wirklich immer wieder, dass 2015 und das Nicht-Abweisen von Hunderttausenden Bürgerkriegsflüchtlingen (!) so schlimm gewesen sei wie das Schließen aller Restaurants und Geschäfte, ja das Aussetzen fast aller Grundrechte in der Corona-Krise. Die gleichen Trottel „Besorgten“ bringen dann noch die Klimakrise mit ins Spiel und sehen auch hier das gleiche Muster. Diese Liberal-Konservativen haben nicht gelernt, dass Corona absolut einzigartig ist, was die irrationale Reaktion der Politik, der Medien und der Gesellschaft bedeutet. Nie zuvor wurden alle Hotels, Cafés und Veranstaltungsorte geschlossen, nie zuvor. 2015 ist jedoch eine gekonnte dog whistle für Neonazis.

Die Liberalen haben versagt, weil sie die Grundrechte als weniger wichtig erachten, als das opportunistische Schielen nach der nächsten Regierungsbeteiligung.

Was bleibt ist die Hoffnung, die bereits Wirklichkeit ist: Amerika. Demokratietheoretisch und die demokratische Praxis betreffend zeigt kein Land außer Schwedern so stark und nachdrücklich, wie man rational, verhältnismäßig und eben der Gesamtheit der Bevölkerung gerecht wird, wie weite Teile Amerikas, vorneweg Florida, aber jetzt auch Texas, Georgia, von Anfang an South Dakota und Dutzende weitere Staaten, die keine Maskenpflicht je hatten oder nicht mehr haben (Florida seit September 2020).

Amerika zeigt, dass es in weiten Teilen zwar gespalten ist, aber im Kern jetzt sogar einer Meinung sein wird: Joe Biden, der US-Präsident, hat jetzt bekannt gegeben, dass es in den USA niemals einen Impfausweis oder Impfpass wegen so etwas wie Corona geben wird. So ein Ausweis wird niemals an einem Hafen oder einem Flughafen und einer Grenze oder sonst einem staatlichen Gebäude in den USA verlangt oder akzeptiert werden. Florida und DeSantis haben damit auch klar gemacht, dass kein Privatunternehmer, kein Hotel und kein Geschäft jemals Menschen unterschiedlich behandeln dürfen, die geimpft sind oder nicht geimpft sind.

Damit werden auch die europäischen Pläne für so eine antidemokratische, ja totalitäre, bioplitische Überwachungsmaßnahme nie gekannten Ausmaßes, Makulatur sein.

Die wirkliche Gehirnwäsche jedoch, die von den Mainstreammedien und der Politik seit März 2020 betrieben wird, die hat Dutzende Millionen Menschen völlig verunsichert und innerlich an den Rande des Zusammenbruchs gebracht. Diese Menschen werden niemals von Merkel oder Söder gesagt bekommen, dass die Wahrscheinlichkeit für jene, die mit Corona in Berührung kommen und die unter 60 Jahre alt sind – also auch fast alle Lehrer*innen -, zwischen 0,009 und 0,04 Prozent liegt.

Die Hoffnung besteht darin, dass diese wirklich extrem niedrigen Zahlen der Realität entsprechen und immer mehr Menschen diese Zahlen auf anderen Kanälen sehr wohl zu Gesicht bekommen und sie ja in ihrem Alltag widergespiegelt sehen: Unter 60 stirbt so gut wie kein Mensch an Corona.

Daher: Ende des Lockdowns sofort. Ende des Maskenwahnsinns sofort. Ende des Impfwahnsinns für Menschen unter 60 sofort. Schutz den wirklich Schutzbedürftigen und eine Rückkehr zur Rationalität und zu den Grundrechten, die niemals – auch nicht bei einer IFR von 13 oder 17 – hätten ausgesetzt werden dürfen.

Gerade in einer angeblichen Mega-Krise braucht es viele verschiedene Perspektiven, viele Meinungen und wirkliche Fakten statt Hypothesen (die fünfte Welle kommt am 2. Januar 2022, sagt Klabauterbach).

Es hätte die Theater gebraucht, jedenfalls jene Theater, wo es rationale Schauspieler*innen und Intendant*innen oder Sänger*innen gibt, Veranstaltungen, wo mit internationalen Gästen diskutiert hätte werden können über Corona. Man hätte mit Prof. Martin Kulldorff aus Harvard, der das Gesundheitsamt von New York City in Fragen von Epidemien (wie auch Salmonellen) berät, diskutieren können. Er hat z.B. im Frühjahr 2020 drei Artikel in den größten schwedischen Tageszeitungen über eine rationale Einschätzung der Ungefährlichkeit von Corona für die Menschen publizieren können – während die drei Artikel in den USA und England abgelehnt worden waren.

Doch mittlerweile merkt selbst das Weiße Haus unter dem Demokraten Biden, dass an Ron DeSantis (Republikaner) keiner vorbei kommt. Zu offensichtlich ist dessen rationale Politik des gezielten Schutzes der Alten – bei einer demokratischen Öffnung der Gesellschaft für alle anderen Menschen, wie es einer Demokratie und einem Public Health-Ansatz entspricht. Arbeitslosigkeit führt auch zu früherem Tod, das ist sozialwissenschaftlich ein Allgemeinplatz. Und Florida hat eine viel geringere Arbeitslosenquote wie die Lockdownstaaten Kalifornien oder New York, von Europa nicht zu schweigen.

Es gibt also Hoffnung – endlich wieder aus den USA.

 

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Hilflose egomanische Coronagläubige, denen der Tod von Frauen und Kindern im Trikont und das Leiden der Menschen hierzulande offenkundig völlig egal ist: Der Fall Antje Schrupp

Von Dr. phil. Clemens Heni, 6. März 2021

Update: Freunde schickten mir Folgendes: “Steckt euch euren Polizeistaat in den a.”

In den a. von Noisy Nancy:

Sowie von Gerald Grüneklee: Zero Covid. Eine Polemik

 

Es gibt Menschen, die jetzt, nachdem wir wissen, das die Infektionssterblichkeit von COVID-19 bei ca. 0,23 Prozent liegt, noch mehr durchdrehen als 2020. Das ist ein ganz anderer Wert als die Fallsterblichkeit und liegt gerade nicht bei 3,4 oder 4,3 Prozent, wie die WHO und das Robert Koch-Institut in ihrer bestellten Massenpanik auf unwissenschaftliche Weise propagierten. Nein, die Letalität oder Infektionssterblichkeit liegt bei weltweit bei ca. 0,23 Prozent, so Prof. John Ioannidis für die WHO im Oktober 2020. Dabei bezog sich seine Meta-Studie auf Lokalstudien, die großteils aus sog. Hotspots stammten.

Nochmal, für die Langsamblicker*innen unter Ihnen, die sich durch die Massenmedien die Wirklichkeit haben zurechtlügen lassen: Corona ist so harmlos oder gefährlich wie „schwere Influenzawellen“ (RKI, Februar 2021). Wie gefährdet Sie sind kommt darauf an, wie stark Ihr Immunsystem ist, wie geschwächt Sie durch die größte Massenpropaganda-Show der ganzen Welt seit 1945 sind oder wie alt und schwer vorerkrankt Sie sind, wie fett Sie sind, wie wenig Sie sich im Alltag schon vor Corona bewegten und jetzt durch die Politik von Kretschmann, Merkel, Laschet, Söder sich noch weniger bewegen, wieviel Vitamin D Sie aufgenommen haben, und natürlich wieviel Glück oder Pech Sie haben.

Bei einer Seuche wäre das alles kein Thema. Da besteht viel weniger Hoffnung.

1918 gab es für die meisten Menschen keine bestehende T-Zellen oder sonstige Immunität gegen die Spanische Grippe – daher starben 50 Millionen Menschen, evtl. sogar bis zu 100 Millionen Menschen weltweit. Da hatten Sie als 28-jährige Feministin kaum eine Chance. Die Menschen, die 1918 28 Jahre alt waren, hatten die ebenfalls sehr heftige Influenzawelle von 1889/90 aus Russland nicht miterlebt. Sie konnten daher auch keine T-Zellen Immunabwehr aufbauen. Daher lag das durchschnittliche Todesalter bei der Spanischen Grippe bei 28 Jahren. DAS war eine tödliche Seuche – es gab aber keine Lockdowns, die Menschen waren froh, dass der Erste Weltkrieg zu Ende war.

Ich schrieb schon vor einigen Wochen in einem Working Paper:

Teilweise überfüllte Intensivstationen gibt es in jedem Winter oder jeder schwereren Grippewelle, grade in Italien oder den USA, aber auch in Deutschland. Eine echte und wirkliche medizinische Krise sieht anders aus: Während 1918 bei der Spanischen Grippe das durchschnittliche Todesalter bei 28 Jahren lag, liegt es heute in Deutschland bei ca. 82 Jahren. Das Medianalter der aktuellen Covid-Toten liegt in Deutschland am 19. Januar 2021 bei 84 Jahren. Es sind 1918 von ca. 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt zwischen 50 und 100 Millionen an der Grippe gestorben. Das sind nicht weniger als mindestens 3,3 Prozent (bei 50 Mio Toten) der Weltbevölkerung. Heute starben von 7,8 Milliarden auf der Erde nur 2 Millionen an – oder „mit“ – Corona. Das sind 0,025 Prozent der Weltbevölkerung.

Wenn man also die Weltbevölkerung in Beziehung setzt zu den Grippetoten 1918 und den Coronatoten 2020/21, dann starben 1918 132 Mal mehr Menschen an der Grippe (Influenza) als heute an Corona starben und sterben. Das zeigt, wie harmlos Corona ist. Es kann jeden treffen, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering, namentlich im Vergleich zu echten Seuchen wie der Pest im Mittelalter oder der frühen Neuzeit oder auch verglichen mit der Spanischen Grippe von 1918.

1970 bei der Hongkong-Grippe starben in der alten BRD 40.000 Menschen an der Grippe, die Infektionssterblichkeit – also der Prozentsatz derjenigen, die sich infizierten und daran starben – lag laut Robert Koch-Institut bei 0,29 Prozent. Laut WHO liegt die Infektionssterblichkeit von Corona, basierend auf über 60 internationalen Studien, bei 0,23 Prozent. Es mag sich jede und jeder nun selbst Gedanken darüber machen, wie seriös die tageszeitung (taz) arbeitet, die jüngst in einem von der NGO und den Kampagnenmacher*innen von Campact gepushten und vertriebenen Dossier fabuliert, „Covid-19 ist im Schnitt aller Altersgruppen zehnmal so tödlich als die Grippe“.

Die Chefredakteurin der taz Ulrike Winkelmann, die für die Kampagne mit ihrem Namen im Impressum steht, scheint es so zu sehen. Wird es nach Covid wieder einen einigermaßen seriösen Journalismus geben oder ist der für alle Zeiten gestorben?

Diese Fakten sollten also bekannt sein. Doch nicht so bei der Feministin Antje Schrupp, deren anti-radikalfeministische, natalistische und evangelische Agenda sie ohnehin schon zuvor in einem trüben Licht erscheinen liessen (sie ist offenbar ernsthaft im „Präsidium Evangelischer Frauen in Deutschland“, wie man sich als Frau oder Mensch so geistig eingeengt definieren kann, ist mir schleierhaft).

Schrupp schreibt im Januar 2021:

Wie vermutlich die meisten habe auch ich damals vielmehr aufgeatmet, als klar wurde, dass Corona im Fall einer Infektion sehr viel weniger tödlich ist als Mers (mit einer Sterblichkeitsrate von um die 25 bis 50 Prozent) oder gar Ebola (50 bis 90 Prozent). Corona hingegen hat eine Sterblichkeitsrate von grade mal 2 bis 4 Prozent, was zwar viel mehr ist als bei der Grippe, aber insgesamt nicht so furchterregend, oder?

Da zeigt sich leider, wie wenig Ahnung Schrupp von Medizin und Epidemiologie hat, was selbst mir Politikwissenschaftler sofort auffällt: Hätten wir tatsächlich eine Sterbequote von 2 oder 4 Prozent, wäre das sehr heftig und sehr gefährlich. Wir haben aber – das ist wissenschaftlich erwiesen – ca. 0,23 Prozent Sterblichkeit, Infektionssterblichkeit. Schrupp schreibt allen Ernstes, das Grippevirus „Corona“ sei „tödlicher“ als „Ebola“!!

Jetzt, im Februar 2021, dreht Schrupp noch mehr durch und unterstreicht ihre totalitäre Zustimmung zu ZeroCovid und ihre unwissenschaftliche Agitation:

Es kommt nämlich noch ein Faktor hinzu: Im Winter waren zwei Drittel bis drei Viertel der Infizierten alte Menschen über 80, sehr viele davon lebten in Pflegeheimen. Es war also ziemlich unwahrscheinlich, beim Einkaufen zufällig neben ihnen an der Kasse zu stehen oder mit ihnen im Straßenbahnabteil zu sein. Die Neuinfektionen in den kommenden Wochen und Monaten sind aber nun genau nicht diese Alten – weil diese größtenteils ja geimpft sind – sondern, um es mal so zu sagen: Leute wie du und ich.

Das heißt, selbst wenn die Inzidenzen, also Neuinfektionen, ungefähr so wie im Winter sind, wird ihr Anteil an normalen Alltagssituationen größer und damit natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken.

Antje Schrupps Seele wurde von der Panik aufgefressen, Christian Drosten, Karl Lauterbach, Lothar Wieler oder Winfried Kretschmann, Markus Söder und vorneweg Angela Merkel haben die Seele von Antje Schrupp aufgefressen: Angst essen Seele auf. Und diese Angst war ja produziert und gewollt, von Horst Seehofer persönlich, die WELT hat über das bestellte Panikpapier des BMI und die chinesische-totalitäre Dimension darin berichtet.

Davon, dass bis zu 80 Prozent hierzulande schon VOR Corona gegen Corona teilweise immun waren und eine massive T-Zellen-Immunität hatten und weiterhin haben, hat Schrupp noch nie etwas gehört. Dabei ist das eine Studie der Universität Tübingen. Warum sollten plötzlich nicht mehr 80 bis über 90 Prozent aller „Infizierten“ keine oder schwache Symptome aufweisen? Das liegt an der Teil-Immunität vorwiegend durch T-Zellen. Muss man wissen, wenn man sich zu Corona äußert, auch wenn man evangelisch ist…

Man spürt leider, wie angegriffen, geistig angegriffen Antje Schrupp ist. Sie glaubt den Wahn, dem sie verfallen ist.

Doch sie ist nicht primär Opfer, sondern Täterin. Sie unterstützt eine Politik, die schon jetzt 2,5 Millionen Frauen und Kinder im Globalen Süden zu Tode gebracht hat, die an der Lockdownpolitik elendig starben und verhungerten. Die unsagbaren psychischen und sozialen und ökonomischen Qualen von Dutzenden Millionen Menschen in Deutschland allein sind ihr keine Träne wert. Sie suhlt sich im Selbstmitleid.

Da gibt es eine Lösung, Frau Schrupp: Bleiben Sie zuhause, sperren Sie sich bis Anfang 2025 in ihre Wohnung oder ihr Haus ein. Lassen Sie sich alles liefern. Das geht. Aber bitte, lassen Sie uns mit ihren unwissenschaftlichen, irrationalen, nicht evidenz-basierten, ja a-sozialen, geradezu kriminellen ZeroCovid-Fantasien in Ruhe.

ZeroCovid hat verloren und auch der Lockdownwahnsinn von Merkel wird verlieren – aber unfassbare Opfer gefordert haben, hier und im Süden. Wahrheitskommissionen oder Public Health-Kommissionen etc. werden dieses Versagen und diese Opfer der Corona-Politik aufdecken. Aber gerade die Frauen und Kinder im Trikont und hierzulande so dermaßen zu verraten und sich weiter als Feministin zu begreifen und gar als Motto Ihrer Homepage anmaßend zu behaupten: „Aus Liebe zur Freiheit“, das geht zu weit. Sie, Frau Schrupp, haben gerade keinerlei Liebe zur Freiheit. Sie vertreten die totalitäre Coronapolitik-Unfreiheit. Sie wollen sogar noch mehr Corona-Totalitarismus, nämlich ZeroCovid, ein völliger, sorry, Schwachsinn, einen Grippeerreger wie Influenza ausrotten zu wollen.

Ein Glück gibt es Florida und Texas, zwei riesige Bundesstaaten in den USA, die beide mit dem Maskenwahnsinn und der Unfreiheit aufgehört und erkannt haben, dass Corona als eine „schwere Influenzawelle“ einzuschätzen ist, also: Nichts besonderes. Nur Menschen, deren Hirn von Corona angegriffen wurde, die stellen eine Gefahr dar, nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für andere.

Und noch was: Nur A-Soziale finden, “Sie sind mit Abstand die besten Kunden”, wie es jetzt systemaffirmative Coronatrottel auf Zetteln an ihre Einzelhandelsgeschäfte hängen.

Selbstverantwortung und rationale Risikoeinschätzung sind angesagt. Und das Risiko beim Anblick eines Wahlplakats von Winfried Kretschmann oder Thomas Strobl vor Panik auf die Straße zu rennen und überfahren zu werden, ist größer, also durch Corona zu sterben.

 

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Die Kritik an der Coronapolitik wird jetzt richtig laut – Deutsche und britische Forscher: “Coronapandemie nicht so gefährlich”

Von Dr. phil. Clemens Heni, 12. August 2020

Endlich gibt es in der Mainstream-Presse laut hörbare Stimmen der Coronamaßnahmen-Kritiker*innen. Am Samstag, den 8. August 2020, bringen die Kieler Nachrichten ein fast ganzseitiges Interview mit den beiden Coronaforscher*innen Karina Reiss und Sucharit Bhakdi, deren Buch “Corona: Fehlalarm?” (das ich bereits am 20. Juni 2020 rezensierte) seit sieben Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste (Sachbuch, Taschenbuch) rangiert.

Am darauffolgenden Montag, 10. August, publiziert die Tageszeitung (taz) einen Gastbeitrag der beiden Epidemiolog*innen Angela Spelsberg und Ulrich Keil.

Darin heißt es:

Aus unserer Sicht haben sich Politik und öffentliche Meinung selten so sehr auf den Rat von nur wenigen Fachleuten gestützt wie jetzt in der Coronakrise. Und es stellt sich die Frage, ob die Expertengremien genügend interdisziplinär und ausgewogen zusammengesetzt sind, um die Politik in dieser Krise mit Gelassenheit und Augenmaß und ohne Interessenkonflikte beraten zu können.

Auf diese Kritik im Mainstream warten wir seit Februar 2020, da die Unwissenschaftlichkeit und Einseitigkeit, mit der sich Merkel, Scholz und Spahn, Söder, Laschet oder Kretschmann informieren, himmelschreiend ist.

Zu keinem Zeitpunkt ging es der Politik um die Gesundheit der Bevölkerung, das zeigt schon das Panikpapier von Horst Seehofers Bundesinnenministeriums, das ab Mitte März in Entscheidungsgremien der Politik zirkulierte und die größte Massenpanik in Deutschland seit 1945 intonierte.

Angela Spelsberg war an der Harvard Universität und hat von dort einen Abschluss in Epidemiologie, Ulrich Keil ist emeritierter Professor am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Universität Münster und war Berater der WHO und von 1994 bis 2012 Direktor des WHO-Kooperationszentrums für Herz-Kreislauf- und andere chronische Erkrankungen an der Universität Münster, so die taz.

Was zumindest einige Geistes- und Sozialwissenschaftler wie der Verfasser seit Monaten betonen, wird hier von Größen im Fach Epidemiologie endlich auch in Deutschland lautstark verkündet: Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) propagierte Fallsterblichkeit ist eine (absichtliche) Falschinformation, sie kann gar nicht richtig sein, da ein riesiger Teil der Menschen, die mit SARS-CoV-2 in Berührung kamen, in keiner Statistik je auftauchen, weil sie nichts von der Infektion merkten.

Das liegt daran, dass das RKI wiederum und offenkundig absichtlich den Menschen und der ihm hörigen Bundes- und Landesregierungen nicht sagt, dass die internationale Forschung zwischen Fallsterblichkeit (CFR, Case Fatality Rate) und Infektionssterblichkeit (IFR, Infection Fatality Rate) unterscheidet, was den Forscher*innen der RKI sehr wohl bewusst ist – sie das aber nicht kommunizieren, sondern bis heute die völlig falsche Zahl von 4,3 Prozent Fallsterblichkeit propagieren (RKI, 10.08.2020).

Diese Zahl ist sogar immanent gedacht falsch, wenn man eine Studie der Medizin-Forscher Carl Heneghan von der Oxford Universität und seinem Kollege Jason Oke vom 10. August 2020 heranzieht. Warum? Die beiden britischen Forscher nehmen nachvollziehbarer Weise alle aktuellen offiziellen Fälle zur Hand und dividieren die Anzahl der Toten, die an Covid-19 starben (ob “an” oder “mit” ist wie immer eine andere, sehr wichtige Frage, die primär Patholog*innen feststellen könnten) mit der aktuellen Zahl der Infizierten.

Sie nehmen einen Zeitrahmen von 14. Juli 2020 bis zum 9. August 2020. Ihr Hauptfokus ist zwar die sehr hohe CFR in England bzw. UK, aber es ist interessant, welches Land in den letzten 4 Wochen die geringste Sterblichkeit hat: Spanien.

Das ist deshalb absolut bemerkenswert, weil Spanien von allen EU-Ländern die größte Zahl an positiv Getesteten hat: 64.703, davon sind 94 gestorben. Das gibt eine Fallsterblichkeit von 0,15 Prozent! Das ist Grippeniveau. Das ist deshalb so interessant, weil diese Zahl in Wirklichkeit noch niedriger ist, da die nicht-symptomatischen Fälle in diese offizielle Statistik nicht mit einfließen, es handelt sich hier nicht um eine medizinische Studie wie von Streeck oder von Ioannidis, wo Antikörper oder Bluttests gemacht wurden, um gerade nicht-symptomatische Fälle repräsentativ für die ganze Bevölkerung (eines Kreises, einer Stadt, eines Landes) zu finden.

Also selbst bei der kategorial zu hohen CFR hat derzeit Spanien einen Wert von 0,15 Prozent. Das beweist, dass die Anzahl der positiv Getesteten überhaupt gar nichts aussagt oder, anders herum gedacht: eine sehr hohe Zahl von positiv Getesten und eine sehr geringe Sterblichkeit zeigen an, wie ungefährlich Covid-19 ist, nämlich so gefährlich wie eine Grippe.

Das heißt: Die panische Schließung von Kindergärten oder Schulen und anderen Einrichtungen, wenn ein positiv getesteter Fall auftaucht, ist eine Überreaktion, die der Gesellschaft enormen Schaden zufügt und nicht eine Person schützt, aber viele gefährdet. Denn Stress, Isolation, Panik und Quarantäne oder Lockdowns führen nachweislich zu Schäden bei Menschen – und das betrifft viel mehr Menschen als die sehr geringe Zahl an Coronainfizierten oder -toten.

Doch wird die im extremen Panikmodus verharrende Politik lernen, dass sehr hohe Infektionszahlen in Spanien derzeit zu rein gar keiner Panik führen, weil Spanien in der ganzen EU die geringste Sterblichkeit hat, wie wir nun empirisch gesichert für den Zeitraum Mitte Juli bis Mitte August 2020 wissen?

Wird die Politik sich endlich nach fast sechs Monaten der Realität zuwenden?

Nach dieser Statistik von Heneghan und Oke hat Deutschland seit Mitte Juli eine Fallsterblichkeit von 0,6 Prozent, was der Panik induzierenden CFR des RKI von 4,3 Prozent jeden empirischen Boden entzieht. Wie kommt das RKI auf diese Zahl? Das RKI zählt alle Todesfälle seit dem 1. März 2020 und alle offiziell gemeldeten Corona-Fälle, das ergibt seit Monaten die fast gleiche Fallsterblichkeit, die gar nicht stimmen kann. Aktuell hat Deutschland eine Fallsterblichkeit von 0,6 Prozent, wie die beiden britischen Forscher betonen. Hollands CFR der letzten 4 Wochen liegt bei 0,27 Prozent.

Es ist ein weiteres sehr gutes Zeichen, dass Heneghan im britischen Magazin Spectator den Lockdown massiv kritisiert, worauf der Arzt und Publizist Gunter Frank hinweist. Heneghan schreibt:

The coronavirus outbreak has involved powerful emotions and strong impulses for taking action. Despite evidence pointing to the contrary, many want to stay in lockdown. Relying too heavily on the first piece of information we come across is a bad idea. We all need to be aware of the fact that we have this anchoring tendency. The solution involves slowing your decision-making processes, seeking additional viewpoints and information. Reacting in haste acts to underpin anchoring and its associated problems.

When it comes to Covid-19, the real threat is not the disease; it’s how we react to the emerging information.

Der britische Autor analysiert die aktuelle Politik und politische Kultur folgendermaßen: Wir befänden uns in einem “Tunnel” und würden somit gar nicht sehen, was drum herum passiert. Die Dominanz der Virologen muss gebrochen werden, wir müssen – zumal in einer Demokratie – wieder lernen, dass es mehrere Sichtweisen und mehrere analytische Zugänge zu einem Problem oder einer Krise gibt. Doch Heneghan betont auch, dass viele eine einmal eingenommene Position nicht mehr verlassen und stur darauf beharren. Willkommen im post-demokratischen Zeitalter!

Die Kieler Nachrichten, der Spectator und jetzt die Tageszeitung (taz) sind also endlich dabei, Aufklärung zu leisten, nachzuhaken, kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen und die Panikindustrie zumindest in Ansätzen zu erschüttern. Weiter so!!

Während der Unterschied von CFR und IFR, die sich dramatisch unterscheiden und die Bevölkerungen massiv beruhigen könnten, in den USA seit Anbeginn von John A. Ioannidis betont wurde, wird jetzt in der taz von Spelberg und Keil Folgendes gesagt:

Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen.

So wie z.B. ich das seit März 2020 einfordere, beziehen sich auch Fachwissenschaftler*innen, die unendlich mehr vom Thema wissen als ein Laie und lediglicher Geistes- und Sozialwissenschaftler wie der Verfaser, auf John A. Ioannidis von der Stanford Universität und betonen, dass von viel zu großen Todeszahlen ausgegangen wurde – und das ohne jede Zahlenbasis.

Die beiden taz-Autor*innen, die wie gesagt u.a. mit der WHO zusammenarbeiteten, können nicht als “Covidioten” diffamiert werden, wie das die SPD-Vorsitzende Saskia Esken mit Kritiker*innen der Coronamassenpanik gerne tut. Es gibt Verschwörungswahnsinnige und rechtsextreme Profiteure der Krise, aber die SPD wie die CDU/CSU und alle Parteien und Politiker*innen müssen lernen, dass sie einen historischen Fehler gemacht haben mit dem Lockdown und dem anhaltenden, juristisch nicht begründbaren und medizinisch nicht abgesicherten Ausnahmezustand – und sich entschuldigen, eine Kehrwende machen.

Das können doch Poltiker*innen sonst auch ganz gut. Doch diesmal wissen sie wohl schon, dass der ökonomische, soziale, politische und psychologische Schaden so groß ist, dass das nicht ungeschehen gemacht werden kann.

Bis heute gibt es keine repräsentative Studie über die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland, das RKI hat sich bis heute geweigert, eine solche Studie zu machen, wohlwissend, dass dann der kategoriale Unterschied von CFR und IFR zu Tage treten würde.

Einzig Professor Hendrik Streeck und sein Team von der Universität Bonn haben eine kleine repräsentative Studie dieser Art unternommen und kamen bekanntlich zu dem Ergebnis, dass in Gangelt im Kreis Heinsberg in NRW eine IFR von 0,37% besteht, also 0.37% der Infizierten sind gestorben.

Die unwissenschaftliche und einseitige Beratung der Großen Koalition und aller Entscheidungsträger, also von der großen Politik bis hin zu Bürgermeister*innen und Oberbürgermeister*innen, Abteilungsleiter*innen, Schuldirektor*innen, Universitätspräsident*innen, Gesundheitsämtern, der Polizei, sämtlichen Verwaltungsbehörden, Museen, Theater, Schwimm- und Hallenbäder und so weiter und so fort, nehmen Spelsberg und Keil ins Visier:

Es ist dringend notwendig, dass die politischen Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung unter Einbeziehung eines unabhängigen interdisziplinären Expertengremiums getroffen werden, das nicht nur mit Vertretern der Biomedizin, sondern weiterer relevanter Fachrichtungen wie Public Health, Sozial-, Kultur- und Bildungswissenschaften besetzt ist. Ein interdisziplinärer Austausch zwischen Modellierern, Virologen, Immunologen und bevölkerungsbezogen arbeitenden Epidemiologen hätte aus unserer Sicht Politik und Gesellschaft astronomische Fehlrechnungen – mit ihren noch nicht absehbaren Folgen – ersparen können.

Also: Der Mainstream wacht endlich auf, die Kieler Nachrichten, der Spectator und die Tageszeitung (taz) stehen dafür. Die Kritik an den Coronazwangsmaßnahmen wird lauter und immer lauter und wird dazu führen, dass die Maskenpflicht, der Abstandswahnsinn, absurdeste “Hygienekonzepte” und alle Coronamaßnahmen aufgehoben werden, so oder so.

Selbst das Ansteigen von positiv Getesteten in Spanien – welches die mit Abstand meisten “Fälle” in den letzten Wochen in der EU hatte -, zeigt, wie ungefährlich Corona (aktuell) ist, Spanien hatte von Mitte Juli bis Mitte August 64.703 und Deutschland 21.602 “Fälle”, Spanien sogar eine viel geringere Sterblichkeit als Deutschland, 0,15 zu 0,60 Prozent. Doch die Regierung wird sagen, in Spanien drohe jetzt die Pest, wetten dass?

Und doch gibt es Hoffnung, dass sie mit diesem Irrationalismus nicht mehr lange durchkommen.

 

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