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Covid-19 für Dummies: Warum kann man sich im Sitzen nicht infizieren? Hier ist die Antwort

Komitee für internationale Spitzenforschung in ausgewählten Bereichen (in leicht verständlicher Sprache)

 

Es gibt ja enorm viele wissenschaftliche Studien über ein neues Virus, das seit Ende 2019 einigen Wirbel verursacht, SARS-CoV-2, manche von Ihnen haben vielleicht schon davon gehört. Es gibt einige, die immer noch nicht wissen, wie man sich anstecken kann. Manche versuchen, eine Infektion zu verhindern, andere hätten gerne eine. Sex mit einem infizierten Partner (m/w/d) hilft keineswegs immer, ein paar Spritzer oder Tropfen Capri-Sonne in die Testflüssigkeit machen jeden Schnelltest positiv und das Ablutschen der Haltegriffe eines Einkaufswagens ist eher Geschmackssache, aber bezüglich einer Infektion kaum hilfreich.

Weil das alles so kompliziert ist, gibt es diese unüberschaubare Flut von Regelungen, Maßnahmen und Vorschriften. Manche waschen sich die Hände bevor und nachdem Sie ihrem Gast nicht die Hand geschüttelt haben. Der Gast kommt natürlich nur gestetet und zweimal geboostert ins Haus, wem sage ich es. Wieder andere ziehen sich zwei Masken übereinander an, bevor sie ins Bett gehen, und noch ganz andere isolieren sich unvollständig.

Doch jetzt hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, wie man sich zu 100 Prozent schützen kann. Menschen, die zuletzt in Restaurants gehen durften (2G oder 2G+) in Deutschland, kennen den Trick vielleicht schon. Man muss sich einfach nur hinsetzen. Es geht um die Position bzw. die Sitzhöhe. Ein Hochsitz oder Stelzenlaufen kann schon wieder gefährlich werden. Es geht um ganz normale Sitzgelegenheiten, so wie sie manche vielleicht noch aus den 1970er Jahren kennen, eine Eckbank in der Eckkneipe, ein Holzstuhl oder auch in vegan-ökologisch-sensbilen Cafés Sitz- oder Gymnastikbälle, die viele aus dem Home Office lieben gelernt haben.

Warum hilft Sitzen? Weil Covid-19 sich in einer waagerechten Flugbahn bewegt, die sich auf einer Höhe von ca. 150 cm bis 170 cm befindet.

Das entspricht auch der Größe des Virus, also ca. 20 cm, es ist aber unsichtbar, Sie können es nicht sehen, auch nicht riechen oder hören, jedenfalls bislang, aber Geschmacksexperten (m/w/d) arbeiten bereits an Duftstoffen. Diese Flughöhe macht es auch erklärlich, warum Kinder nicht gefährdet sind – solange sie keinen Schabernack treiben und sich z.B. auf Stühle stellen oder sich auf den Kühlschrank setzen etc.

Wenn also jetzt im März möglicherweise auch in der Bundesrepublik Deutschland wieder zumindest etwas mehr Menschen in die wenigen verbliebenen Restaurants gehen sollten, einfach nur hinsitzen und zwar so schnell es geht. Dann brauchen Sie keine Maske und alles wird gut. Es ist wichtig, sich immer auf dem aktuellen Stand der Forschung zu bewegen und von daher ist es uns auch ein Bedürfnis, Ihnen diese neuesten Erkenntnisse der internationalen Forschung umgehend zu präsentieren, und das ohne Paywall:

 

P.S.: Eine Lupe hilft Ihnen leider gar nicht beim Erkennen von SARs-CoV-2, auch wenn das die Landesregierung in Niedersachen zu insinuieren vermag. Warten Sie am besten auf die kommenden Duftstoffe, dann werden auch Sie das ca. 20 cm große Virus riechen können, vermutlich im Mai (egal in welchem Jahr) ist es so weit.




Betreff: “2G+”-Regelung” und Absage des geplanten Vortrages “‘Besonders stark brennt das Judenviertel’ – Die deutsche Luftwaffe und der Holocaust” am 13.3. in der Gedenkstätte Ahlem

 

Prolog von Clemens Heni: Folgender Brief erreichte mich heute, ich bringe ihn als Gastbeitrag. Die Schamlosigkeit, mit der KZ Gedenkstätten oder Einrichtungen, die vorgeben, sich kritisch mit der Geschichte der NS-Zeit zu befassen, die Impf-Apartheid und 2G-Regel umsetzen, ist absolut schockierend. Ich hatte das u.a. am Beispiel des “Haus der Wannsee Konferenz” analysiert.

Es gibt neben Trucker-Fahrer*innen in Kanada und weltweit, neben wöchentlich Hunderttausenden Montagsdemonstrant*innen gegen den Irrationalismus der deutschen Coronapolitik auch kritische Historiker und Historikerinnen, die sich gegen den Wahn und Irrationalismus des Corona-Regimes und von 2G wehren. Daher unten stehender Brief von Hubert Brieden vom AK Regionalgeschichte aus Niedersachsen.

Aufgrund meiner Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur, Projekt: Hachschara, Landwirtschaft, Architektur, Juli-Oktober 2015, habe ich mich auch mit Ahlem beschäftigt:

Fotos: privat

Ebd., S. 234

 

An

Region Hannover | Gedenkstätte Ahlem

| 30453 Hannover

 

Guten Morgen,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreis Regionalgeschichte legen bei ihren Veranstaltungen Wert darauf, dass diese für alle Interessierten zugänglich sind und niemand durch ökonomische, technische oder sonstige Gründe von der Teilnahme ausgeschlossen wird. Dies haben wir auch in den letzten beiden Jahren bei unseren zahlreichen Innen- und Außenveranstaltungen so gehalten. Bei den Innenveranstaltungen wendeten wir problemlos die so genannte 3-G-Regelung an. Wer vergessen hatte, sich testen zu lassen, konnte dies auch vor Ort noch tun. Allen pandemiebedingten Erfordernissen war Genüge getan, niemand hat sich angesteckt, niemand wurde ausgegrenzt. Und alle Veranstaltungen waren gut besucht.

Mit der so genannten “2-G+-Regelung”, wie sie für meinen Vortrag “‘Besonders stark brennt das Judenviertel’ – Die deutsche Luftwaffe und der Holocaust” von der Gedenkstätte Ahlem geplant ist, werden gesunde, getestete Ungeimpfte, die – wie inzwischen allgemein bekannt sein dürfte – nicht mehr oder weniger ansteckend sind als getestete Geimpfte, von der Teilnahme ausgeschlossen. Ungeimpfte sind inzwischen aus großen Teilen des gesellschaftlichen Lebens verbannt und damit einem inakzeptables Sonderrecht unterworfen. Diese Diskriminierung kann auch der von Ihnen geplante Live-Stream nicht wettmachen, weil viele, besonders alte Menschen, nach wie vor über kein Internet verfügen und gerade auf dem Lande, die Internetverbindungen oft unzureichend sind. Außerdem kann eine Übertragung per Bildschirm keine realen Vorträge und Diskussionen ersetzen. Gerade alte Menschen werden so weiter in die Isolation getrieben.

Die 2-G-Regelung hat mit Pandemiebekämpfung nichts zu tun, soll vielmehr Ungeimpfte zu einer Impfung nötigen, die allenfalls kurzfristig immunisiert und deren mittel- und langfristige Nebenwirkungen unbekannt sind.

Weltweit werden diese offensichtlich unwirksamen und daher unsinnigen Regelungen inzwischen aufgehoben, in einigen Ländern, die sich demokratisch-freiheitlichen Traditionen verpflichtet fühlen, waren sie nie eingeführt worden.

Und die Gedenkstätte Ahlem plant noch für den kommenden März die 2-G+-Regelung für ihre Veranstaltungen?

Für mich ist es völlig unverständlich, dass ausgerechnet eine Gedenkstätte, die an die Verbrechen der NS-Diktatur erinnern will, Zugangsregelungen praktiziert, die viele Menschen ausgrenzt, nur weil sie ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit einfordern.

Nachdem die NS-Geschichte des Robert Koch-Instituts nach mehr als 60 Jahren endlich aufgearbeitet worden war, hob sein damaliger Präsident 2013 die zentrale Bedeutung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit und der Unantastbarkeit der Menschenwürde hervor: “Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit des Menschen gab es und gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung. Dies gilt auch, wenn die Mehrheit oder politische Führung ein solches Verfahren toleriert oder gar fordert.” (zit. in: Brieden: Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne, unter: https://ak-regionalgeschichte.de/wp-content/uploads/Pocken_Impfflicht_NSMedizin.pdf )

Ich hatte mich sehr darüber gefreut, einige unserer Forschungsergebnisse zur NS-Militärgeschichte der Region Hannover und zur Geschichte des Antisemitismus und des Holocaust in der Gedenkstätte Ahlem vorstellen zu können. Unter den gegebenen 2-G+-Bedingungen kann ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Falls Sie eines Tages wieder einen freien Zugang zu den Veranstaltungen gewährleisten können, bin ich gerne bereit den Vortrag zu halten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Brieden

 

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Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

Neustadt am Rübenberge

 




Lebendiges Bremen: 1. Kampfblatt der Gruppe gegen Omas gegen Rechts (GgOgR)

Folgendes Flugblatt einer Gruppe aus Bremen wurde mir zugeschickt. Bei Interesse kann das gerne verbreitet werden.

 

1. Kampfblatt der Gruppe gegen Omas gegen Rechts (GgOgR)

 Am 19.02.22 möchten so genannte „Omas gegen Rechts“ ab 13.00 eine Menschenkette rund um das Bremer Rathaus veranstalten. Wir meinen: Das haben die Bremer Stadtmusikanten nicht verdient!

 

Die sowohl inhalts- wie auch phantasielose Begründung besteht darin, dass sich bei „so genannten ´Spaziergängern´ rechtslastiges, verschwörungstheoretisches und antisemitisches Gedankengut“ und „eine unreflektierte Impf- und Maskengegnerschaft unter einem Dach“ befinden. Die übliche unterstellte Gemengelage an Verdächtigen halt – wer gegen Impfen und Masken ist, ist eben auch wenigstens strukturell antisemitisch. Das suggeriert jedenfalls diese Aneinanderreihung, womit zugleich der Antisemitismusbegriff vollkommen ausgehöhlt wird. Das wird die echten Rechten aber freuen. Die Ablehnung von Masken trifft übrigens z.B. für den größten Teil der schwedischen Bevölkerung zu – das sind also alles verschwörungsgläubige Faschist*innen? Und mehr Corona-Opfer haben sie dort auch nicht. Egal, wer sich endlich mal der Volksgemeinschaft zugehörig fühlen will und darf, hält sich nicht mit Differenzierungen auf. Dass Rechte die Proteste nutzen, um auf Stimmenfang zu gehen – ätzend. Was tun die „Omas gegen Rechts“ aber gegen diese Vereinnahmungsversuche? Sie machen die echten Rechten unkenntlich mit ihrer verbalen Gleichmacherei, und sie stärken sie mit ihrer Fokussierung, ihrer Rhetorik, der Zuweisung jeglicher Maßnahmen-kritischen Menschen in die Schmuddelecke – besseres Futter für Rechte gibt es nicht.

Nun sind ältere Menschen offenbar besonders gefährdet für eingeschränkte Sauerstoffzufuhr und erhöhte CO2-Zufuhr, was die Hirn-Funktionen beeinträchtigt. Anders kann man auch nicht erklären, dass sie imaginieren, dass die Spaziergehenden meinten: „Das System muss weg“. Omas Schlussfolgerung: „Sie bedrohen damit unsere Demokratie“. Das mit der Destabilisierung ist ihnen besonders ernst, weshalb sie das in ihrem Aufruf dann gleich nochmals betonen. Wenn jemand „das System“ bedroht, dann ist es allerdings das Kapital mit seinem globalen Raubbau an Mensch und Natur. Das schaffen die Rechten jedenfalls weit weniger gut. Was destabilisiert „das System“ mehr als brechende Deiche, überschwemmte Äcker und Millionen flüchtender, ums Überleben kämpfender Menschen, soziale Spaltung, mithin die Früchte kapitalistischen Wirtschaftens? Das haben auch Teile der „Fridays For Future“-Bewegung begriffen, die sich damit trotz ihres Durchschnittsalters allemal als politisch weiser zeigt als der Rat der Alten. Da die „Omas gegen Rechts“ kein Wort verlieren zu den verheerenden globalen sozialen Folgen von Maßnahmen wie Lockdowns müssen wir davon ausgehen, dass den Mittelschichts-Omas die Prekarisierten der Erde schlicht egal sind – oder haben sie in ihrem Dämmerzustand noch nicht mitbekommen, dass die autoritäre Corona-Politik die soziale Schere massiv verschärft, global, national und lokal?

Stattdessen erledigt dieser Greisenaufstand das Geschäft sowohl der Herrschenden wie der echten Rechten. Bloß das letztere praktisch nicht mehr kenntlich sind in der Mainstream „alle Maßnahmen-Kritiker sind rechtsextreme Corona-Leugner“-Rhetorik – auch das kommt diesen echten Rechten zugute. Denn das Verbreiten von Angst (in diesem Fall vor dem Virus, aber auch vor Rechten, die „Hass und Hetze verbreiten“), Autoritätshörigkeit, Staatsfrömmigkeit und das pauschale Diffamieren und Ausgrenzen von Menschengruppen, in die Welt gesetzt um eines vermeintlich Höheren willen (der Volksgesundheit und der nationalen Solidarität etwa), das sind in der Tat Praktiken und Mechanismen, die dem Genozid an den Juden vorausgingen (was den gelben Stern im Jahr 2022 nicht legitimiert). Die Omas gegen Rechts sind den Rechten damit weit näher, als sie meinen. Von der Menschenkette zum Fackelzug ist es nur ein kurzer Weg. „Aufstehen für Demokratie“, wie die Generation Grau angeblich will – das ist unter diesen Vorzeichen entweder ein vollkommen unmögliches, also irrationales Vorhaben – oder einfach nur dumm, oder beides zugleich.

Daher: Gegen die Destabilisierung des Systems durch das Kapital!

Selberdenken statt Herrschaftsdenken und affirmatives Querdenken

Gegen die rechten Omas gegen Rechts!

 

 




Was geht ab in Kanada? – Der Truck-„Konvoi für die Freiheit“

Von Gerald Grüneklee

 

„Asphaltcowboys“, Frauen, die ihren „Truckerinnen-Traum“ leben – die Branche der LKW-Fahrenden ist in Nordamerika geradezu mythologisiert. Filme besonders aus den 1970er Jahren wie „Trucker“, „Convoy“ und „Straße der Gewalt“ und in neueren Jahren die Doku-Soap „Ice Road Truckers“ bedienen die Sehnsüchte, die beim Publikum durch die Vorstellung vermeintlicher Ungebundenheit geweckt werden. Im Hintergrund steckt die nordamerikanische Gründungslegende der Märsche und Kutschentrecks „go West“ (bei der Besiedelung der USA) oder „go North“ (während des Goldrausches in den kanadischen Yukon und nach Alaska). Die Ikonographie wirkt bis heute, verbunden mit der Imagination individueller Freiheit in den menschenleeren Weiten. In der Gegenwart ist die Bedeutung der Branche immens. In den Flächenstaaten Kanada und USA wird ein Großteil der Waren per LKW transportiert, oft durch hunderte Kilometer schnurgerader Highways durch einsame Gegenden. Die Truck-Branche hat damit einen sensiblen Hebel im System der Warengesellschaft.

Nun mobilisiert die Branche in Kanada für einen „Freedom Convoy 2022“ gegen die Corona-Maßnahmen. Die Niederlande hatten ihren (inzwischen zurückgenommenen) „Freedom-Day“, ebenso Portugal und Norwegen, Dänemark und Großbritannien feiern ihn dieser Tage, in der Schweiz fordern ihn viele. In Deutschland wird dieser Moment noch gefühlte Ewigkeiten auf sich warten lassen, und nicht zuletzt wird dieser Tag von Politik und Zeitungs-Kommentator*innen erpresserisch an die Frage der Impfpflicht – „Freiheit durch Zwang“ – geknüpft werden. In Kanada scheint die Duldsamkeit weniger unendlich. So haben sich Ende Januar Zehntausende mit ihren Trucks auf den Weg gemacht zum Regierungssitz in Ottawa. Auslöser ist die am 15. Januar in Kraft getretene Regelung, dass alle kanadischen Fahrer*innen beim Grenzübertritt in die USA geimpft sein müssen – allerdings haben die USA ihrerseits eine identische Regelung verkündet, so dass ein rein kanadischer Protest diesbezüglich wenig bringt. Die nun entstandene Protestkampagne fokussiert sich folgerichtig nicht mehr allein auf die Impffrage, sondern hat das Ende aller unter Präsident Trudeau (Liberale Partei) erlassenen restriktiven Corona-Maßnahmen zum Ziel.

Präsident Trudeau zufolge sind Impfungen „das wichtigste Instrument, um Kanadas Wirtschaft in Schwung zu halten“ (F.A.Z.), auch in Kanada geht es also, wenig überraschend, keineswegs als Erstes um die Gesundheit der Menschen, diese ist lediglich Mittel zum Zweck. Trudeau hat den Protest auf seine Weise befeuert, indem er von einer „kleinen, randständigen Minderheit“ mit „inakzeptablen Ansichten“ sprach. Man fühlt sich an deutsche Statements erinnert wie jenes vom Ärztefunktionär Montgomery, der von der „Tyrannei der Ungeimpften“ sprach. Der ehemalige kanadische Eishockey-Nationalspieler Theoren Fleury twitterte zu Trudeaus Aussagen ironisch: „Trudeau hat soeben erklärt, dass Freiheit eine Randerscheinung ist. Hahahahaha“. Letztlich soll Trudeau jedoch mit seiner Familie zeitweilig vor der „kleinen Minderheit“ aus der kanadischen Hauptstadt geflohen sein. Keinen Spaß verstand Ottawas Bürgermeister Jim Watson, der den Umstand, dass Trucks beim Kriegerdenkmal parkten, als „Missachtung der Kriegstoten“ interpretierte. Der Militarismus, auch er erlebt in der Corona-Politik global ungeahnte neue Höhenflüge – und sei es aufgrund „humanitärer Hilfseinsätze im Innern“.

Ähnlich wie in Deutschland sind linke Organisationen in Kanada vehement auf der Seite autoritärer Maßnahmen, und sie stärken so letztlich die Rechte. Die mitgliederstärkste kanadische LKW-Gewerkschaft „Canadian Trucking Alliance“ unterstützt dementsprechend die Proteste nicht, „missbilligt“ sie vielmehr „aufs Schärfste“. Insgesamt wurde in den kanadischen Medien zunächst wenig von den Protesten berichtet, um sie dann zu verunglimpfen und tägliche Kanonaden auf rechtsextremistische Beteiligung an den Protesten abzuschießen. Damit wurde – Parallelen zu Deutschland sind unverkennbar – die gesellschaftliche Spaltung angeheizt, mit dem Tenor: wer nicht für uns ist, ist rechts.

Tatsächlich sind auf Videos vom Konvoi nicht nur reichlichst kanadische Fahnen zu sehen – an den Trucks wie bei jubelnden Menschen am Straßenrand -, sondern auch rechtsextreme Parolen und Symbole. Andererseits werden die harten, vor allem für weniger privilegierte Menschen einschränkenden und bedrohlichen Corona-Maßnahmen auch von den kanadischen Protestierenden immer wieder mit dem Faschismus verglichen. Die Wohlstands- und Kulturlinke nimmt Lebenslagen außerhalb ihrer eigenen Blase offenkundig nicht mehr wahr. Die erwachte linke Liebe zu Staat und Autorität hat den Rechten damit einen Raum gegeben, den sie gut zu instrumentalisieren verstehen. So jubelt auch die deutsche rechte Zeitung „Junge Freiheit“ über die Proteste. Letztlich dürfte, wie auch in Deutschland, die politische Präferenz der Protestierenden recht heterogen sein, es ist eine Graswurzelbewegung, die in ihrer Dynamik etwa auch an die französischen Gelbwesten erinnert. Oberste Spendensammlerin der Kampagne war Tamara Lich, die in der populistisch-separatistischen „Maverick Party“ aktiv ist. Die kanadischen Medien spekulieren, inwieweit man sie als rassistisch betrachten könne, klare Belege dafür gibt es dafür nicht. Unterstützt werden die Proteste in den sozialen Medien u.a. von Impfskeptiker und Tesla-Chef Elon Musk und dem links verorteten, als Unterstützer von Bernie Sanders bekannten und insbesondere bei Arbeiter*innen beliebten Comedian Joe Rogan. Trotz der medialen Hilfe und der Funktionalisierung auch durch rechte Politiker waren die Truck-Mengen in Ottawa zwar nicht so eindrücklich wie erwartet, nachdem im Vorfeld von bis zu 100 Kilometer langen LKW-Kolonnen die Rede war. Schon aufgrund der Symbolik und der inzwischen erreichten Medienpräsenz aber sind die Proteste nicht zu unterschätzen.

Sympathien haben die Trucker*innen in vielen Teilen der Gesellschaft, bis in die Polizei. Police-Constable Erin Howard wird bei „CTV News“ (Toronto) wie folgt zitiert: “Im Moment fühlt es sich an, als befänden wir uns im Krieg und diese Rechte und Freiheiten stünden auf dem Spiel. Ihr seid wirklich wahre Helden, was ihr tut, ist unglaublich“. Damit wird einerseits die Kriegsrhetorik aufgegriffen, den viele Politiker*innen im „Krieg gegen das Virus“ bedienen, andererseits auf die vielfach beinahe kultische Verehrung der Fahrenden durch die Bevölkerung verwiesen. Welche Freiheiten da nun genau auf dem Spiel stehen sollen – neben durchaus realen existentiellen Bedrohungen -, das ist allerdings auch bei diesen Protesten unklar. Theoren Fleury twitterte an die Protestierenden: „Die Freiheit ist eigentlich der höchste Wert der Menschheit. Geben Sie sie niemals auf“. Dem Online-Medium „Daily Hive“ teilte er mit: “In Kanada erleben wir eine der größten Revolutionen. In diesem Moment sind 50.000 Trucker und 1,4 Millionen Menschen auf dem Weg zum Parlament in Ottawa. Und sie werden dort bleiben, bis Trudeau zurücktritt oder sie uns alle unsere Freiheiten und Rechte zurückgeben“. Bei minus 20 Grad ist da wahre Entschlossenheit angesagt.

Doch noch einmal: welche Freiheit? Freiheit ist offenbar, wie in Deutschland, vor allem eine der Mobilisierung dienliche Worthülse. Wie frei etwa die Wahl des Aufenthaltsortes (siehe Migration), des Arbeitsplatzes oder eines – bezahlbaren! – Wohnortes ist, davon ist ebenso wenig die Rede wie von der Abhängigkeit vom zugeteilten Einkommen. Vom Primat der Arbeitsfähigkeit, der Kritik am neoliberalen Gesundheitssystem, der Kritik an einem vorrangig den Besitzenden dienlichen Rechtssystem, der Kritik an den Profitinteressen der (nicht nur: Pharma-)Konzerne sowie der Rolle der miteinander konkurrierenden Staaten in der globalen Staatswelt ist bei den Protesten wenig bis nichts zu hören. Zu befürchten ist, dass auch in Kanada die meisten protestierenden keine über populistische Fragmente hinausgehende Staats- und Kapitalismuskritik haben. Sie lehnen nicht den Staat und seine Zumutungen grundsätzlich ab, sondern diesen Staat und diese Zumutungen. Deshalb sind nicht alle gleich rechts. Die Abwesenheit der Linken, die hier den Finger in die Wunden legen und zu inhaltlichen Fundierungen und Radikalisierungen beitragen könnten, sie ist hier umso schmerzlicher.

 




“Mit unserem Sohn beim Augenarzt bei minus 5 Grad”

Als ich heute auf dem Weg zum Wochenmarkt eine Passantin sah, die in einem Tragegestell auf dem Rücken ein kleines Kind, ca. 2 Jahre alt, trug, musste ich zweimal hinschauen, weil ich was Absurderes selbst in dieser ethischen Krise präzedenzlosen Ausmaßes seit 1945 noch nie gesehen hatte. Diese offenbar kranke Frau (oder Mutter oder Oma, sie war geschätzt 45+) hat dem hilflosen Kind ein Schutzschild vors Gesicht umgespannt, so ein Plastikschild, das man vom Schlachthof kennt. Das Kind war wie gesagt ca. 2 Jahre alt und völlig hilflos. Warum quälen Menschen Kinder? Diese Frage stelle ich mir und damit bin ich nicht alleine.

Ein Leser meiner Seite und ehemaliger Abonnent der linken Monatszeitschrift Konkret, der mir regelmäßig kritische Lageberichte schreibt, hat Folgendes erlebt – der Text ist als private Mail an mich geschrieben worden, aber da es wirklich Millionen von Menschen so ergehen dürfte – wir haben ca. 12 Millionen völlig Ungeimpfte in diesem Land, eine Gruppe so groß wie jene, die den aktuellen “Kanzler” bzw. SPD wählte -, gebe ich den Text anonymisiert, aber wörtlich und natürlich mit Zustimmung des Verfassers wieder:

 

Mit unserem Sohn beim Augenarzt bei minus 5 Grad

 

Gestern war wieder so ein trauriger Tag. Wobei es schon vorgestern begann mit der Feststellung, dass die Liebste mit unserem Sohn zum Augenarzttermin muss. Da bin ich schon innerlich zusammengebrochen und habe vorgeschlagen, das einfach sausen zu lassen.

Wie auch immer, die zwei sind hingefahren und im Rückblick sagte meine Frau gestern, dass es gut war, weil sie es dann von Angesicht zu Angesicht beenden konnte. Sie hat ihrer Kollegin “gekündigt”.

Die besagte Augenärztin ist eine Studienkollegin meiner Frau. Bei Leuten wie dieser vollkommen verblödeten Nazitante treibt es einem die Tränen in die Augen angesichts so viel Herzlosigkeit und völligem Fehlen von Verstand.

Die lassen kleine Kinder bei -5°C ne halbe Stunde draußen warten, um sie dann drinnen anzuherrschen: da drüben hinsetzen!, dort die Jacken aufhängen! usw. Aus purer Lust am Quälen.

Das schlimme daran ist aber, dass es die Leute mit sich machen lassen, anstatt diesen Idioten auf den Anmeldetresen zu kacken und auf der Hacke umzudrehen. Aber die Leute sind eben auch irgendwie drauf angewiesen.

Ich schätze wir werden uns also noch eine Weile mit den immer irrer werdenden “Maßnahmen” auseinandersetzen müssen. Diese kriminellen Irren in den sog. Regierungen bekommen noch genügend Zustimung.

Und dann, weil ich wahrscheinlich auf Schmerzen stehe, habe ich mir das Interview mit Streeck angesehen: CORONA: “Wir haben im internationalen Vergleich schon die härtesten Maßnahmen ergriffen!” – Streeck – YouTube

10 Minuten grober Unfug und komplett am eigentlichen Problem vorbei (und eine geistige Bankrotterklärung von beiden). Und Streeck hat sich eben kaufen lassen, sonst müsste er ganz klar Stellung beziehen gegen eine Impfpflicht und Lockdown und 2G, 3G und nicht vom Charme einer Impfung schwafeln. Aber ich schätze das ist der Müll mit dem sich täglich Millionen Insassen dieses Landes selbst verblöden.

Auf der anderen Seite sehe ich aber auch bei den Spaziergängen (ich war in Stadtilm, Rudolstadt, Arnstadt), dass die Menschen keine Lust haben auf den Irrsinn. Es reicht schon lange. Also lasse ich auch die Hoffnung nicht fahren, auch wenn es an manchen Tagen schwer fällt den Glauben an die Menschheit nicht zu verlieren.

Aber was sehr auffällig war, besonders in Arnstadt, war die Provokation durch die Bullen. Aggressiv in Zweierreihen durchmarschieren. Angst schüren, einschüchtern. Ekelhafte Büttel des Schweinesystems.

 




Komitee für gentechnikfreien Spitzen- und Amateursport: Keine Fußball- oder Tennisspiele mehr mit “Geimpften”. Gegen “Gentherapien” am Menschen und das “World Health Summit 2021”

Komitee für gentechnikfreien Spitzen- und Amateursport, Adlershof – Untergruppenbach – Zülpicher Straße – Schwabing – Osterdeich – St. Pauli

Nachdem Dutzende Fußballspieler, Schiedsrichter*innen, Tennisspieler*innen und andere immer wieder einen positiven Test auf ein Virus bekommen, das sie gar nicht bedroht, und das besonders häufig bei völlig Geimpften passiert, fordern jetzt führende Spitzensportler*innen über ihre Agent*innen: KEINE Fußball- oder Tennis (Eishockey, Handball, Volleyball, Basketball, Tischtennis etc. pp.)-Spiele mehr mit Gentherapierten bzw. gegen Corona mit mRNA-Geimpfte!

Wir haben es mit einer Pandemie der zu jungen Geimpften zu tun. Wer unter 70 ist und keine wirklich massiven Vorerkrankungen, sollte sich nicht impfen lassen.

Ja mehr noch, wie jetzt ein Vertreter einer Nachfolgeorganisation der NS-Verbrecher von IG Farben,

Foto: privat

der Firma “Bayer”, ganz offen zugibt, handelt es sich bei den mRNA-“Impfstoffen” überhaupt nicht um Impfstoffe, sondern um eine “Gentherapie”. Sehen Sie selbst: Auf der “Opening Ceremony” des World Health Summit, der vom 24. – 26. Oktober 2021 in Berlin stattfand, die laut Programm von 18 Uhr bis 19:30 Uhr dauerte,

 

sprach im Rudolf Virchow Saal im “Kosmos” in der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain nach dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dem Generalsekretär der WHO Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Präsidentin der EU Kommission Ursula von der Leyen, dem UN Generalsekretär António Guterres und anderen ein Vertreter der Bayer AG, Stefan Oelrich. Er ist jetzt bei Twitter nicht grade ein Superstar, aber 38 Leute fanden die Bewerbung seiner Rede auf dem World Health Summit toll:

Niemand hätte diese Rede und diese Veranstaltung besser polemisch zerpflücken können wie Hermann L. Gremliza (1940-2019). Er hätte die kapitalistische Barbarei beim Namen genannt und das sprachlich so scharf wie kein anderer. Was also sagte Oelrich auf dem World Health Summit? Er machte von seinen medizinisch-pharmazeutischen Ideen der imperialistischen Weltbeglückung keinen Hehl, er möchte nicht nur Europa ‘helfen’, sondern der ganzen Welt. Das klingt aus dem Munde eines solchen Typen wie eine Drohung. Und dann lachte dieser Herr in sich hinein, als er unterstrich, dass es vor zwei Jahren völlig undenkbar gewesen wäre, den Menschen eine “GENTHERAPIE” – er benutzt das Wort “Gentherapie” für die Corona-Impfung in Deutschland – unterzujubeln und in ihre Körper zu spritzen.

“95 Prozent” hätten die Gentechnik 2019 ganz sicher abgelehnt und zumal selbst mit einer Gentherapie behandelt zu werden, so der Vertreter von Bayer. Das habe sich dank der mRNA-Impfstoffe nun komplett und total geändert. Man sieht wirklich das hämische Lachen dieses Bayer-Typen hinter seiner aalglatten Visage, dass es die Kapitalisten und die Herrschenden wieder einmal geschafft haben, die Welt zu verarschen und ihnen Dinge in den Körper zu spritzen (!), die sie vor zwei Jahren nie im Leben genommen hätten. Ein Kern der Verarschung liegt daran, von Corona-Impfstoffen zu reden, dabei ist es eine – da ist Stefan Oelrich von Bayer ganz ehrlich – “Gentherapie” mit “mRNA”.

Und das alles, das weiß er natürlich, wegen eines Virus, der fast nur sehr alte und sehr kranke Menschen angreifen kann, sonst hätten wir 2020 keine Untersterblichkeit in Deutschland gehabt (so die Uni Duisburg-Essen) – und das ohne Impfung. Also schauen Sie sich das in Ruhe an, was hier auf der Karl-Marx-Alle in Berlin auf dem World Health Summit am 24. Oktober 2021 passierte, nur wenige Sekunden, so ab 1:37:50:

Wir vom Komitee für gentechnikfreien Spitzen- und Amateursport, Adlershof – Untergruppenbach – Zülpicher Straße – Schwabing – Osterdeich – St. Pauli schließen uns der Forderung von SportlerInnen auf der ganzen Welt an: Keine Spiele mehr mit Geimpften. Wir nehmen ausdrücklich Personen über 70 oder solche, die eine medizinische Indikation für eine Gentherapie haben, davon aus.

Es lebe wieder die Lebensfreude, der Spaß am Spiel, die Vorfreude auf die Spannung, das Kitzeln der Nervenbahnen und die ökologische, gentechnikfreie und antifaschistische Bewegung in Innenräumen sowie an der frischen Luft, je nach Bedarf.

Leute, es geht voran. Feiert das Ungeimpftsein, kämpf gegen die Gentechnik, feiert eure Nerd-Immunität, die beste Immunität, eine, die ewiglich anhält, ohne Booster-Wahn.

Venceremos!




s’Käpsele klärt auf: Die 10 wichtigsten Fragen zu Corona

Foto: Privat

1) Ist Corona schlimmer als eine schwere Grippewelle?

Käpsele: Nein, selbst das Robert Koch-Institut (RKI) hat schwere Influenzawellen mit Corona auf eine Stufe gestellt.

2) Sind Kinder und Jugendliche gefährdet?

Käpsele: Nein, für Kinder und Jugendliche ist Corona keine Gefahr, im Gegenteil, viele haben eine Grundimmunität aufgrund der Erfahrung mit anderen Coronaviren. Jeder seriöse Kinderarzt bestätigt, dass Kinder so gut wie nie erkranken und schon gleich gar nicht schwer. Es starben 2018/2019 mehr Kinder an der Grippe, durch Ertrinken oder durch Verkehrsunfälle als 2020/2021 an Corona (4).

In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, 9 Kinder verstarben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur lag im Jahr 2019 die Zahl der durch einen Verkehrsunfall getöteten Kinder bei 55, nach Angaben der DLRG die Zahl der ertrunkenen Kinder bei 25.

Es wäre sogar sehr gut, wenn sie sich anstecken, und eine Immunität ausbilden. Da die Impfung gefährlicher sein kann, haben führende Mediziner*innen in England bzw. UK einer Impfung für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren nicht zugestimmt. Deshalb ist jedes Testen, jedes Anordnen von Masken, jede Quarantäne in Schulen medizinisch absurd, irrational und eine intentionale Körperverletzung, die juristisch verfolgt gehört. Es ist auch eine Form von Volksverhetzung so zu tun, als sei es gefährlich, wenn Kinder und Jugendliche Corona bekommen würden. Das ist Fake News. In Schweden starb nicht ein Kind an oder mit Corona und dabei waren alle Schulen immer abstandslos und panikfrei geöffnet, nur Schüler*innen ab 15 Jahren waren zeitweise im Home-Schooling. Es gab nicht eine Sekunde eine Maskenpflicht in Schweden, weder an Schulen noch in Geschäften und im Freien. Und Schweden hat weit weniger Tote an oder mit Corona als die meisten europäischen Länder und altersangepasst auch gar keine Übersterblichkeit in 2020. Von den Lehrer*innen, die in sehr seltenen, aber bekannten Fällen als Beamte gezwungen werden, solche Tests in Deutschland vorzunehmen und das Testen zwangsweise und nicht aus Liebe zur irrationalen Gewalt mitmachen, kann man nur den Hut ziehen – sie zeigen, dass es noch selbst denkende Lehrer*innen gibt, meist ist es nur eine Person von 120 oder 94 im Lehrerkollegium. Damit haben Sie auch ungefähr eine Ahnung, wieviele denkende Menschen es jenseits des Beamtentums in diesem Land noch gibt, vielleicht einer und eine von 120 oder maximal einer von 94, die Kinder nicht vorsätzlich verletzen, die Empathie haben, die Menschen mit chronischem Leiden den Hallenbadbesuch oder die MRT nicht verweigern, weil sie die irrationalen 3G oder 2G und Maskenwahn-Maßnahmen nicht mitmachen können oder wollen.

3) Wenn Kinder nicht gefährdet sind, ist dann das Testen von Kindern und Jugendlichen nicht irrational?

Käpsele: Es ist nicht nur irrational, es ist kriminell, schädigt die psychische und körperliche Gesundheit von Millionen Kindern und Jugendlichen und nötigt Lehrer*innen, Kinder de facto zu misshandeln. Aber es ging ja von Anfang nicht um die Gesundheit der Menschen, sondern um den Gehorsam. Alle “Maßnahmen” seien durchdacht, sinnvoll und verhältnismäßig, wer anders denkt, ist a-sozial. Dabei gab es tatsächlich noch nie so viele A-Soziale wie aktuell – das sind die Coronagläubigen, die Zeugen Coronas und die ZeroCovid-Faschos, die nur ein Ziel kennen: keine Infektion mit einem Virus, das für fast alle Menschen harmlos ist. Da werden Millionen ausgesetzte Krebs-Vorsorgeuntersuchungen goutiert, ein massiver Rückschlag im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen in Kenia z.B. und so weiter. Dazu kommen die bis zu 270 Millionen extra Hungertoten, die das World Food Programme schon 2020 befürchtete. Alles kein Problem für die herrschende Klasse und ihr Fußvolk. Dieses Verhalten der Coronagläubigen ist also a-sozial, es schädigt eine unfassbar große Zahl an Menschen, ohne tatsächlich von Corona bedrohte Menschen wie Alte und schwer Kranke damit zu schützen, das ist die Pointe! Der israelische Gesundheitsminister, man kann es nicht oft genug wiederholen, weil der Mann immerhin privat ehrlich ist, hat gesagt, dass alle Maßnahmen wie 3G oder 2G epidemiologisch sinnlos seien (!) und nur dazu führen sollen, dass sich noch mehr Menschen, die es nicht brauchen, impfen lassen.

4) Wenn Kinder und Jugendliche nicht gefährdet sind, ist dann die Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche nicht pure Schikane und Körperverletzung? Wenn Kinder und Jugendliche eine ca. 1000fach geringere Wahrscheinlichkeit haben, an oder mit Corona zu sterben, verglichen mit 80-jährigen, warum werden dann nicht gezielt Alte geschützt und unterstützt?

Käpsele: Ganz genau, Kinder und Jugendliche mit Masken zu quälen ist ein Verbrechen. Weil das das Narrativ der Panikindustrie zerstören würde. Wenn wahrheitsgetreu gesagt würde, dass nicht zu fette und nicht alte Menschen mit geschwächtem Immunsystem und häufig mehreren massiven Vorerkrankungen gar nicht besonders von Covid-19 bedroht sind, dann würde die gesamte Coronapolitik von heute auf morgen enden.

5) Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die ca. 165.000 Arztpraxen vertritt, spricht sich für einen “Freedom Day” am 30. Oktober 2021 aus, Hubert Aiwanger von den Freien Wählern für den 11. Oktober. Warum wird das nicht von der Regierungspolitik aufgegriffen?

Käpsele: Weil das wiederum der Impfindustrie massiven Schaden zufügen würde. Die Panik soll ja seit März 2020, entgegen jeder Empirie, nicht nur aufrechterhalten, sondern immer noch gesteigert werden. Außerdem wäre ich mit dem Wort “Freiheitstag” vorsichtig. Wäre die Gesellschaft vor dem März 2020 eine freie gewesen, wäre es kaum möglich gewesen, dass von heute auf morgen ein totalitärer Hygienestaat mit Unterstützung von anfänglich über 99 Prozent der Bevölkerung (von der AfD über die Politologin Ulrike Guérot – die erst nach dem ersten Lockdown zu einer Kritikerin der “Maßnahmen” wurde – hin zu allen Parteien im Deutschen Bundestag und den Landtagen, allen Zeitungen, TV- und Radioanstalten, allen relevanten NGOs, der militanten ‘Zivilgesellschaft’ etc. pp.) eingerichtet wird. Offenbar sehnten sich viele no-names danach, endlich mal den dicken Max und die dicke Emma zu spielen, ein nie geahntes revival des Blockwartverhaltens, gerade auch von solchen, die meinten, aus der Nazi-Zeit etwas “gelernt” zu haben, wie es so unschön heißt. Ein Ende aller Maßnahmen sollte sofort erfolgen. Das wäre kein “Freiheitstag”, aber es wäre ein Ende des totalitären Hygienestaats zumindest für einige Zeit. Der “pandemic turn” in der Gesellschaft bewirkt ohnehin, dass auf alle Zeiten, bis zum Ende menschlichen Lebens, es innerhalb weniger Stunden oder Tage möglich sein wird aufgrund von irgendwelchen Fake News oder Panikattacken die gesamte Gesellschaft wieder einzusperren, das Militär kann die Sraßen kontrollieren, wie es aktuell in Australien (angeblich war es früher eine westliche “Demokratie”) passiert. Dass wir in der letzen Epoche der Menschheit leben, hat der Philosoph Günther Anders ja schon vor vielen Jahrzehnten erkannt: Hiroshima und Nagasaki zeigen, dass eine Totalauslöschung der Menschheit jederzeit und für alle Zeiten möglich sein wird.

6) In Frankreich gibt es auch Restaurants, die sich gegen die Impf-Apartheid zur Wehr setzen. Sind die Deutschen autoritärer und machen alles mit?

Käpsele: Frankreich hat einerseits eine noch totalitärere Regierung, was an der Dialektik der Aufklärung liegt: 1789 und zumal die spätere Zeit der “Terrorherrschaft” ab 1793 stehen zwar anfänglich für Aufklärung, Kritik der Monarchie und gleiche Rechte für alle, aber andererseits wohnte diesem Aufbruch auch die Tendenz zum Imperialismus bei, nicht nur militärisch, sondern auch bürgerlich – jeder sollte frei sein, sich zu verkaufen, so kurzgefasst nach Karl Marx, wir wurden alle zur Warenmonade. Zudem hat Napoleon zwar den enorm wichtigen Code Civil auch in deutsche Lande gebracht, die Emanzipation der Juden vorangetrieben, aber eine rigide Sprachpolitik hat einem Zentralismus Tür und Tor geöffnet, der sich zum Beispiel heute in der völlig irrationalen, nicht evidenzbasierten und totalitären Coronapolitik von Macron zeigt. Dass seit vielen Wochen jeden Samstag ca. 200.000 Franzosen und Französinnen auf die Straße gehen gegen die Impf-Apartheid und den Coronapass, das zeigt allerdings, dass es dort eine sehr vitale demokratische politische Protest-Kultur gibt. Deutschland ist verglichen damit angepasst und politisch tot, hier herrscht die Volksgemeinschaft der Zeugen Coronas ohne relevanten Widerspruch.

7) Die meisten Länder in Afrika haben so gut wie gar keine Toten an oder mit Corona, vorneweg Nigeria, das mit Abstand größte afrikanische Land. Diese Länder haben sehr junge Bevölkerungen. Warum wird das so gut wie nie thematisiert?

Käpsele: Gute Frage. Ignoranz, westliche Arroganz und der obsessive Wille, die ganze Welt impfen zu wollen, sind hierbei entscheidend.

8) Ist es nicht ein Problem und wiederum typisch deutsch, dass die Szene der “Skeptiker*innen” häufig mit extremen Rechten kooperiert oder Ideologeme der NS-Verharmlosung selbst promotet oder toleriert?

Käpsele: Absolut, so ist es und das ist ein großes Problem.

9) Haben Sie dafür Beispiele?

Käpsele: Habe ich. Die können Sie aber auch in diesem Buch hier finden, das am 29.9.21 erscheinen wird:

10) Da ja Schulleitungen, Regierungen, Restaurantbetreiber*innen, Ladenbesitzer*innen, die Berliner Volksbühne, fast alle anderen Theater und Kinos, Werder Bremen, das Universitätsklinkum Frankfurt und unzählige andere gegen die Resolution 2361 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 27. Januar 2021 verstoßen, welche sich gegen die Diskriminierung von Menschen ausspricht, die nicht gegen Corona geimpft sein können oder wollen, glauben Sie, dass diese Menschen irgendwann juristisch zur Verantwortung gezogen werden?

Käpsele: Wenn mindestens eine oder zwei Generationen neuer Richter*innen nachgewachsen sind, die zumindest in kleinen, aber relevanten Teilen wieder klar denken können, dann werden diese Menschen alle juristisch verurteilt werden. Das wird dann meist nach dem Tod der meisten Protagonist*innen passieren. Aber so ist es ja oft mit Verbrechen – sie werden politisch und moralisch erst Jahrzehnte später erkannt und symbolisch gesühnt. Aber es wird zu einer mindestens symbolischen Verurteilung der Zeugen Coronas kommen, früher oder eher später. Aber sie wird kommen.

 

Vielen Dank für das Gespräch.




Ein denkender Mensch mit Empathie trifft einen Deutschen

Komitee für linxradikale Coronapolitik-Kritik

Denkender Mensch mit Empathie:

Guten Tag, ich möchte gern in Ihrem Laden diese süße Bronze-Figur anschauen und vielleicht kaufen, sieht aus wie ein Nilpferd, herzig.

Deutscher: Können Sie nicht lesen?

Denkender Mensch mit Empathie:

Doch, natürlich, warum?

Deutscher: Wenn Sie lesen können, dann sehen Sie doch meinen Zettel hier am Schaufenster: “Eintritt NUR mit Impfnachweis, FFP2-Maske und einem negativen PCR-Test, der nicht älter als 75 Minuten sein darf”.

Denkender Mensch mit Empathie:

Ich habe ein medizinisches Attest, das mich vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen befreit.

Deutscher:

Steht da was von Ausnahme?

Denkender Mensch mit Empathie:

Nein.

Deutscher: Also. Sie kommen hier nicht rein.

Denkender Mensch mit Empathie:

Aber in der Bayerischen Corona-Verordnung steht…

Deutscher:

WAS kümmert mich diese Verordnung. Dort steht auch, wer einen Gesundheitsstaffel-Führer hat, der folgt diesem lokalen Führer. Schon mal was von Polykratie gehört? Und als grüner Deutscher tue ich das. Ich bin ein williger Helfer, wenn es um die Gesundheit unseres Volkes geht.

Denkender Mensch mit Empathie:

Aber ich will ja sogar was kaufen bei Ihnen, wollen Sie nichts verkaufen?

Deutscher:

Es geht hier ums Prinzip, um die Volksgemeinschaft der Gesunden und nicht um Ihren elenden Mammon.

Denkender Mensch mit Empathie:

Ich bin doch auch ein Teil der Gesellschaft, wie ca. 10 Millionen weitere stark Asthmakranke und Pollenallergiker*innen.

Deutscher:

Das sind Sie nicht. Sie sind Schauspieler, so wie diese Querdenker-Nazis.

Denkender Mensch mit Empathie:

Sie glauben also einem DEGAM-Arzt nicht, dass er ein Attest richtig ausstellt, sehe ich das richtig?

Deutscher:

DEGAM kenne ich nicht, ist mir auch egal. Es gelten MEINE Regeln und die meines Gesundheitsstaffel-Führers, Herr Müller.

Denkender Mensch mit Empathie:

Seit wann gibt es denn “Gesundheitsstaffel-Führer”?

Deutscher:

Die haben wir deutsch fühlenden Volksgenossen im Mai 2021 eingeführt, Sie Ignorant.

Denkender Mensch mit Empathie:

Sie denken also ein Mensch, der erstickt, weil er eine Maske tragen muss, obwohl er davon befreit ist, ist weniger zu bedauern, als ein Deutscher, der sich nicht seinem Gesundheitsstaffel-Führer beugt?

Deutscher:

Ganz genau. Ich bin ein Grüner und habe keine Probleme mit meinem Caspar David Friedrich im Wohnzimmer, mein Bart ist so natürlich wie der von Turnvater Jahn und mein Gwand ein selbst genähtes Kleid aus einem alten Postsack. ICH weiß, was Recycling und was ressourcensparendes Leben bedeutet. ICH schütze das Leben, Maskenverweigerer nicht.

Denkender Mensch mit Empathie:

Es geht doch um eine Krankheit, die zwingt Millionen Menschen dazu, keine Maske tragen zu können.

Deutscher:

Sie wollen nicht verstehen, oder? Es geht nicht darum, wie Sie sich fühlen oder ob Sie evtl. keine Luft mehr kriegen. Es geht doch in dieser Zeit nur darum, dass Sie nicht an Corona sterben. Daher schütze ich Sie.

Denkender Mensch mit Empathie:

Sie schützen mich, aber ich will nicht geschützt werden, weil ich bereits ein Attest habe, DAS schützt mich.

Deutscher:

Ein Attest sagt gar nichts, ICH sehe, dass Sie nicht krank sind und hier ohne FFP2-Maske UND negativem PCR-Test und ohne Impfung schon gleich gar nicht hineinkommen.

Denkender Mensch mit Empathie:

Wie wäre es, wenn Sie einfach Ihren Laden für 15 Minuten verlassen, ein Eis essen gehen und ich mich allein in Ihrem Laden umschaue und dann danach bei Ihnen bezahle?

Deutscher:

SIE denken nur ans Geld, Sie Globalist!! Darum geht es mir doch nicht, ums Geld. Ich bin deutsch und mir geht es um die grüne Lunge der Ehrlichkeit.

Denkender Mensch mit Empathie:

Vor fast einem Jahr, im Juni 2020, kaufte ich auch bei Ihnen, da war noch ein junger netter Kollege als Aushilfe hier, der konnte sogar fließend Arabisch und war SEHR freundlich. Der akzeptierte mein Attest und von Impfen oder Testen war nicht die Rede. Ist Ihr Mitarbeiter aufgrund meines Besuchs gestorben?

Deutscher:

Ach, das war der Moussa, der war ja noch nicht mal ein gläubiger Muslim, sondern so ein verkrachter kurdischer Kommunist. Den hab ich gefeuert, gottloses Bolschewistenpack!

Denkender Mensch mit Empathie:

WAS sind Sie für ein Mensch?

Deutscher:

Ich bin ein Grüner, das sagte ich schon. Und ich kümmere mich um das Wohl meiner Mitmenschen, daher befolge ich alle Regeln unseres Gesundheistsstaffel-Führers und der hat nen direkten Draht nach München.

Denkender Mensch mit Empathie:

Hauptstadt der Bewegung, wa!

Deutscher:

In der Tat, das ist nicht NUR schlecht! Wir haben Tradition und immerhin gab es die ersten Naturschutzgesetze ab 1933.

Denkender Mensch mit Empathie:

Sie finden womöglich auch so deskriptiv-affirmative und den NS-Naturschutz verharmlosende Positionen wie von Jost Hermand in seinem Büchlein “grüne Utopien” von 1991 prickelnd? “Trotz der Einsprüche Alfred Bormanns und Hermann Görings, die auf einer rob­­ust­eren und vor allem produktiveren Landbauweise bestanden, unt­er­stützte Darré die biologisch-dynamischen Anbaumethoden so lange, bis er 1942 abgesetzt wurde. Das gleiche tat Himmler, der sich außerdem auf buddhistischer Grundlage gegen die Vivisektion aussprach und – mit Unt­er­stützung Hitlers – in den Führungsstäben der SS vegetarische Eß­ge­wohn­heiten einführte.”

Deutscher:

Ich denke jedenfalls, dass unsere Katrin Göring-Eckardt das in der Pandemie SEHR gut macht, darum geht es mir als Vegetarier, der Corona als Menschheitsgefahr sieht wie nichts zuvor in der Weltgeschichte.

Denkender Mensch mit Empathie:

Sie wissen doch, was der schwäbische Naturschützer Hans Schwenkel 1937 schrieb? Zitat: “Nach dem ersten Buch Mose kennt auch der Jude keinen Naturschutz, denn Gott gibt den Kindern Israels alle Pflanzen und alle Tiere, ‚alles was da kreucht und fleucht‘, zur Speise. Erst der Kulturmensch, und zwar fast ausschließlich der nord­ische Mensch, gewinnt ein ganz neues Verhältnis zur Natur, nämlich das der Ehr­furcht, auf die auch der Naturschutz gegründet ist.”

Deutscher:

Es gab auch den tollen Hans Klose, der war nicht mal Mitglied der Partei. Und wie diese Alttestamtler drauf sind, sehen Sie doch jetzt wieder in Israel.

Denkender Mensch mit Empathie:

Immerhin sind Sie ehrlich und verbinden ihre grüne Heimattümelei mit traditionellem Judenhass sowie aktuellem Antizionismus.

Deutscher:

Ich kümmere mich halt, so sieht es aus. Und jetzt zischen Sie ab.

[Es erscheint ein etwas korpulenter Typ, Marke Bierbauch, mit Sonnenbrille, Sturmhaube, der dem Deutschen seinen Impfnachweis, einen PCR-Test-Nachweis zeigt – “Alles OK, Sie können schon mal reingehen, schauen Sie sich um”. Nach ca. 3 Minuten verschwindet der Sturmhauben-Maskierte wieder wortlos. Der Deutsche geht in den Laden. “Herrgott Sakra, WO ist jetzt die Rolex-Armbanduhr, das 12.000 Euro Erbstück von Onkel Sepp?”]

Denkender Mensch mit Empathie:

Ich kauf Ihnen ein Eis, dann verkraften Sie den Verlust besser. Zum Schlotzen müssten Sie dann aber Ihre Maske abnehmen….

 




Merkel in großer Not: Immer weniger Hospitalisierungen. Helfen auch Sie mit! Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Komitee für eminenzbasierte Realpolitik, Berlin

Wir wenden uns heute an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, da wir vor einer Epochenschwelle stehen. Wie Sie alle wissen, erleben wir dramatische Zeiten. Die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern: Wer jemals im Theater oder im Kino war, weiß, wie aufregend ein Drama sein kann. Man fiebert regelrecht mit. Damals hatten Fieber und Fiebern noch einen schönen Klang. Verschwitzt und erfüllt gingen wir aus dem Kino- oder Opernsaal, lagen uns erschöpft in den Armen und plauderten in großer Runde oder ließen die Prosecco-Flasche kreisen.

Doch wie sieht es heute aus? Jetzt haben wir das Problem, dass es bald zu Ende sein könnte mit diesen wunderschönen leeren Innenstädten, den ruhigen Nächten, dem sternenklaren Himmel ohne Kerosinstreifen und den leeren Fußballstadien. Soweit muss es aber nicht kommen.

Sie werden auch mitbekommen haben, dass allein die Belegung von Intensivbetten durch sog. Corona-Patienten vom 3. Januar 2021 bis zum 27. Februar von 5745 belegten Betten (ein Patient pro Bett) auf nur noch 2821 abgenommen hat. Das ist eine dramatische Abnahme.

Das gilt auch für die normalen Hospitalisierungen wegen Corona, die einfach permanent, konstant und dramatisch abnehmen. Mittlerweile wissen wir sogar, dass “Mutationen” etwas Gutes sind und häufig indizieren, dass ein Virus noch weniger tödlich ist, aber sich aus Panik etwas schneller verbreitet. Die meisten von Ihnen werden davon weiterhin überhaupt nichts merken. Das ist ja das Problem. Daher wollen wir Sie ein letztes Mal um Ihre Unterstützung bitten.

Jetzt kommen also endlich Sie wieder ins Spiel als Akteure, hören Sie auf mit dem Netflix-Serien-Schauen oder dem zwölften neuen Kochrezept in nur einer Woche: Sie können uns allen jetzt wirklich helfen! Das muss gar nicht weh tun, ist kaum schmerzhaft, aber für uns doch sehr hilfreich.

Wie geht es? Angenommen, Sie haben einen leicht lädierten linken Fuß, einen etwas irritierten und unausgelasteten Meniskus vom ausbleibenden Skifahren dieses Jahr in den bayerischen Alpen oder im Allgäu, der Schwäbischen Alb, dem Fichtelgbirge, Harz und dem Schwarzwald, ein leichtes Jucken in der künstlichen Hüfte, eine mögliche Sehnenscheidenentzündung am linken Ellenbogen, kleinere Bisswunden ihrer Katze an der rechten Wade oder einfach nur etwas Kopfweh, leichte Übelkeit, Abgeschlagenheit:

Lassen Sie sich ins nächste Krankenhaus fahren. Wir können bei jedem Problem helfen. Zeigen Sie uns Ihren Ellenbogen, ihre Wade, die Hüfte oder erzählen Sie uns von Ihrer Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

Wir können das dann als “Corona, asymptomatisch” in unsere Statistik aufnehmen, Sie bekommen für einige Tage ein Bett bei uns (mit Vollverpflegung, Sie können aber auch Lieferando oder McDonalds Lieferservie benutzen, das haben wir für Sie bereits abgesprochen mit den Firmen).

Damit wäre nicht nur der Kanzlerin, sondern uns allen geholfen! Der rasante Rückgang der Hospitalisierungen, der wie erwartbar am Ende des Winters eintritt, könnte somit gestoppt werden. Wenn das ausreichend viele Leute auch aus Ihrer Familie oder Ihrem Bekannten- und Freundeskreis machen, können wir bis zur kommenden Bundestagswahl Ende September die Zahlen der belegten Betten (Einzelbetten) auf Normal- wie auf Intensivstationen hoch halten, bis endlich wieder die Herbst/Winter-Saison 2021/22 kommt und wir ohnehin damit rechnen, wieder ein volles Haus zu haben.

Wir möchten uns im Vorhinein bei Ihnen bedanken, dass Sie uns weiterhin so vorbildlich in dieser alltäglichen Krisensituation unterstützen.

Gemeinsam schaffen wir das!

 




Panik haben macht Spaß, denken nicht

Gastbeitrag von Rebecca Niazi-Shahabi, 06. Dezember 2020

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen auf ihrem Panikmodus beharren, es muss ein Wunsch nach Konformität dahinterstecken, so unermesslich groß, wie schon lange nicht mehr. Denn nicht nur viele Leser der Zeitungen und Zuschauer der Nachrichtensendungen hinterfragen nicht, was ihnen über Covid 19 erzählt wird, ja selbst Journalisten verbieten denjenigen, die am Sinn der Maßnahmen zweifeln und/oder sie kritisieren, das Wort.

Dummheit kann es nicht sein, das weiß ich spätestens seit dem 5. Dezember 2020, als ich auf tagesschau.de las, Merkel habe verkündet: “Mit dem Impfstoff verteilen wir Lebenschancen.” Nun ist endgültig bewiesen, wer darauf einschwenkt, diese Aussage befürwortet, sie lobt und zitiert usw., verleugnet die Wahrheit GANZ BEWUSST.

Es weiß ja jeder, dass nicht Hunderttausende in Deutschland an Corona sterben und nicht jeder, der nicht geimpft wird, des Todes ist. (Es ist offensichtlich, denn es fallen keine Menschen auf der Straße um und es liegen auch noch nicht 30% der Berliner im Kühlhaus, nicht einmal in der unmittelbaren Umgebung gibt es Menschen, die plötzlich an Corona – und zwar nur an Corona – verstorben wären.)

Man spielt also mit, tut so, als würde es sich um eine bewiesene Tatsache handeln, dass außergewöhnlich viele Menschen an Corona versterben – was die Voraussetzung für den Sinn des Satzes unserer Kanzlerin wäre – und suhlt sich in dem Gefühl “auf der richtigen Seite zu stehen”. Und zwar zum Preis seines Verstandes. Jeder, der nicht gegen diesen Satz Einspruch erhebt, zahlt diesen Preis ganz BEWUSST. Deswegen helfen auch keinerlei logische Argumente mehr – man will keine Argumente, man WILL die Panik.

Aber warum?

Auch Gunnar Kaiser stellt in seinem letzten Video vom 05.12.20 fest („Es ist ein Kult!“):

Es handelt sich um einen Kult, … um eine ideologische Erzählung, die dem Ganzen einen Sinnzusammenhang gibt. Bei diesen Erzählungen kommt es überhaupt nicht an auf den Bezug zur Realität, er ist überhaupt nicht wichtig.

Geht man dieser Frage nach, warum man diese Erzählung aufnimmt und weitergibt, kommt man auf mehrere mögliche Antworten. Eine davon könnte mit der völligen Bedeutungslosigkeit zu tun haben, die viele Menschen fühlen, sie vermissen in unserer Gesellschaft den Sinnzusammenhang, der eben nicht nur einfach im freien Wirtschaften bestehen kann.

Keine Gemeinsamkeit mehr, keine Rituale, kein Aufgehobensein, auch das Glücksversprechen des Konsums (mit all seinen Gemeinsamkeitssurrogaten wie Freunde, die einem im Garten zuprosten, weil man das richtige Bier gekauft hat oder der Mann, der einen liebt, weil man sich die Beine epiliert hat usw.) ist schal geworden.

Keiner interessiert sich für den anderen, alles ist sinnlos geworden und man versucht noch mit den so genannten “Sozial-Pornos”, d.h. der eigenen Benachteiligungsgeschichte auf Facebook oder Instagram ein bisschen Anteilnahme und Gemeinsamkeit zu ergattern.

Aber auch da ist die Konkurrenz groß. Und plötzlich gibt es Corona. Da kann man zeigen, dass man doch noch eine Nation, eine Wertegemeinschaft ist. Die zusammenhält und etwas bewirken kann. (Wenn nicht die blöden Arschlöcher wären, die ausscheren und alles zerstören wollen.)

Dieser Zipfel im Gesicht, der ein Zeichen ist, “dass man ein Guter/eine Gute ist und mitmacht, dass man ein Mensch ist, dem andere nicht egal sind”.

Und die ganz Eifrigen zeigen, dass sie wirklich mit ganzem Herzen dabei sind durch besonders korrektes Einhalten des Abstands zum Vordermann im Supermarkt. Da wird der Einkaufsgang plötzlich zum politischen Statement (woanders darf man ja nicht mehr hin), da wird dann gewartet, bis der Vorgänger auch noch den letzten Artikel eingepackt hat, egal, wie lange das dauert, dann tritt man an die Kasse, tauscht ein Lächeln mit der Kassiererin aus, mit der man sich in derselben Wertegemeinschaft weiß.

Da sind soziale Unterschiede mit einem Mal völlig gleichgültig geworden, denn mit der guten Kassiererin hat man im Zweifelsfall mehr gemein, als mit dem intellektuell aussehendem Idioten, der hinter einem steht und kaum seine Genervtheit unterdrücken kann. Soll der doch was sagen, man wartet ja nur darauf! Denn es wäre einem eine Freude, ihn in die Schranken zu verweisen und sich dafür den Applaus der anderen Kunden abzuholen!

Wenn man auf die Idee kommt, dass es sich um lauter einsame Einzelbürger handelt, die einfach versuchen, sich ein winziges Stückchen Bedeutung abzupressen, dann wird klar, warum da keiner mehr Argumente hören will. 2006 gab es die Fußballweltmeisterschaft, das war schöner und außerdem im Sommer. Da ging es auch um nichts, um Fußball eben.

Nun geht es um etwas, was vorher auch niemanden interessiert hat – und plötzlich entdecken alle ihr Mitleid mit den Alten und Kranken. Aber natürlich nur ihr abstraktes Mitleid. Denn der Mensch direkt vor einem – ohne Maske aber mit Attest z.B. – der bekommt den ganzen Hass zu spüren, den die Konformisten ob ihrer Bedeutungslosigkeit in sich tragen.

Mitleid hat man natürlich immer nur mit den Abwesenden. Den ganz Alten, den Risikogruppen. Mit den konkreten Alten dann aber wieder nicht, die sagen, Corona sei ihnen egal und sie wollen Besuch und Tanztee und Weihnachten mit der Familie. Mit denen will man nicht mitfühlen, auf die ist man nämlich im Zweifelsfalle noch neidisch, wie auf jeden Menschen, der es noch versteht, sein Recht auf Freude und Spaß einzufordern.

DAS ist das Geheimnis hinter dem Ganzen: Die vielen freud- und bedeutungslosen Existenzen, die jetzt ihre Chance sehen, aufzumucken und ihre kleine Macht auszuspielen, da sie ja die Mehrheit und Merkel hinter sich wissen.

Nur die beharren auf den “Lebenschancen”, die endlich verteilt werden müssen (in Form von ungetesteten Impfungen) und spielen, als würden sie sich fürchten. (Einmal wünscht man sich nämlich, diese Menschen würden das in echt erleben, was sie behaupten, denn da würden nicht wenige von ihnen mit echter Panik in die Psychiatrie eingeliefert werden müssen, zu moralischer Auftrumpferei wären dann die meisten gar nicht mehr fähig.)

Wie viele aufklärerische Texte mit belastbaren Fakten müssen noch geschrieben werden, wann wird die Vernunft wieder über die Ideologie siegen? Wann wird es den Menschen keinen Spaß mehr machen, sich wenigstens in der (gespielten) Panik vereint zu wissen?

Ich hoffe bald, und bevor ich zu meiner „Lebenschance“ gezwungen werde.