Wissenschaft und Publizistik als Kritik

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Kritische Richter und Staatsanwälte gegen die Impfpflicht – ist das Fritz Bauer Institut auch gegen eine Impfpflicht?

Von Dr. phil. Clemens Heni, Direktor, The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA),  14. Dezember 2021

Angesichts des brüllenden Schweigens der Geistes- und Sozialwissenschaften, was die Kritik der Coronapolitik betrifft, bin ich über folgende Ankündigung von KRiStA – Netzwerk kritischer Richter und Staaatsanwälte sehr positiv überrascht und äußerst erstaunt:

Das Fritz Bauer Institut – Geschichte und Wirkung des Holocaust – hat uns gebeten, auf einen interessanten Online-Vortrag aufmerksam zu machen, was wir gerne tun:

 

Denn das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte hat sich nur und ausschließlich angesichts der antidemokratischen und medizinisch nicht evidenzbasierten Coronapolitik gebildet:

Wer sind wir?

Wir sind ein Netzwerk von Richtern und Staatsanwälten*, die das politische Handeln und das Handeln der Gesetzes- und Verordnungsgeber in der Corona-Krise aus rechtsstaatlicher Sicht mit großer Sorge beobachten. Wir setzen uns ein für das Grundgesetz und die freiheitliche demokratische Grundordnung. Dabei vertreten wir unsere private Meinung. Wir sind politisch neutral und grenzen uns ausdrücklich ab von jedweder extremen Strömung.

Im Vorstand des Vereins sitzen

  • Richard U. Haakh

    Zunächst Beamter in einer Landesverwaltung

    Seit Ende der 1980-er Jahre Richter, überwiegend in der Verwaltungsgerichtsbarkeit

    Seit 2015 pensioniert

  • Dr. Pieter Schleiter

    Seit 2010 in der Justiz als Staatsanwalt und Richter an mehreren Amtsgerichten und einem Landgericht in Niedersachsen, dort drei Jahre Richter im Schwurgericht, Leiter der Führungsaufsichtsstelle und Notarprüfer; seit 2018 Richter in mehreren großen Strafkammern und einer Zivilkammer am Landgericht Berlin, in 2019/2020 Abordnung an das Kammergericht in Berlin

    Mitglied im Deutschen Richterbund

Sprecher ist

  • Thomas Barisic

    Rechtsreferendariat in Hamburg, dort auch die ersten Berufsjahre als Rechtsanwalt im öffentlichen Wirtschaftsrecht

    Übertritt in den Justizdienst, zunächst bei der Staatsanwaltschaft Hamburg, danach bei der Staatsanwaltschaft Koblenz

    Heute Richter für Zivilsachen an einem Amtsgericht in Rheinland-Pfalz

     

Es wäre ziemlich sensationell, wenn sich eine typische Einrichtung der Holocaustforschung in Deutschland wie das Fritz Bauer Institut mit einer Ankündigung über “frühe Zeugnisse des Holocaust” an eine Seite von kritischen Juristen wendet, die sich explizit gegen eine Impfpflicht aussprechen und sich kritisch mit der Coronapolitik befassen.

Denn die “10 Gründe gegen eine Impfpflicht” vom Netzwerk kritische Richter und Staatsanwälte gehören mit zum Besten, was die “Szene” der Coroanpolitik-Kritiker*innen zu bieten hat. Ich zitiere im Folgenden diese 10 Gründe, wobei die Homepage von KRiStA dies noch ausührlich mit wissenschaftlichen Belegen unterfüttert:

1.

Die COVID-19-Impfung schützt ausweislich der offiziellen Angaben der Zulassungsbehörde EMA nicht vor Infektion und Weitergabe des Virus SARS-COV-2. Laut EMA ist nicht bekannt, inwieweit geimpfte Personen das Virus in sich tragen und weitergeben können. Alle COVID-19-Impfungen wurden von der EMA nur zum Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung zugelassen, d.h. zum Schutz vor einem schweren Verlauf nach Infektion mit SARS-CoV-2.

2.

Laut einer Harvard-Studie, die 68 Länder und 2947 Bezirke in den USA untersucht hat, gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Infektionszahlen und der Impfquote. Im Gegenteil: Die Studie stellte sogar eine leichte Tendenz fest, dass mit zunehmender Impfquote auch die Infektionszahlen steigen. Die Ergebnisse der Studie stehen in Einklang mit den negativen Erfahrungen mancher Länder mit besonders hoher Impfquote (Gibraltar (etwa 100 %), Island, Irland, Portugal), die trotz hoher Impfquote einen Anstieg der Infektionszahlen verzeichnen. Ein positiver Effekt der Impfquote auf das Infektionsgeschehen ist nach dieser Harvard-Studie nicht belegbar.

3.

Die COVID-19-Impfung ist in keiner Weise mit der Masern- oder Pockenimpfung vergleichbar, da die COVID-19-Impfung im Gegensatz zur Masern- und Pockenimpfung gerade nicht vor Infektion und Weitergabe des Virus schützt: Die COVID-19-Impfung führt im Gegensatz zur Masern- und Pockenimpfung zu keiner sterilen Immunität. Ein positiver Effekt der COVID-19-Impfung auf das Infektionsgeschehen mit SARS-CoV-2 ist im Gegensatz zur Masern- und Pockenimpfung gerade nicht belegbar. Zudem liegt die Letalität bei Pocken um die 30 %, die Infektionssterblichkeit bei SARS-CoV-2 im Schnitt bei 0,23 % laut WHO. Schon aufgrund der unterschiedlichen Gefährlichkeit, aber auch aufgrund der völlig unterschiedlichen Art des Impfstoffs kann die Pocken- oder auch Masernimpfpflicht nicht als Vergleich herangezogen werden.

4.

Ausweislich der offiziellen Berichte vom August 2021 der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC und der englischen Gesundheitsbehörde PHE sowie laut vier Studien weisen die Geimpften eine vergleichbar hohe Viruslast auf wie Ungeimpfte, wenn sie sich infizieren. Das bedeutet, dass geimpfte Menschen genauso ansteckend sind wie ungeimpfte Menschen, von geimpften Menschen eine vergleichbar hohe Ansteckungsgefahr ausgeht wie von ungeimpften.

5.

Ausweislich des Lageberichts des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 25.11.2021 waren 56 % der über 60-jährigen hospitalisierten COVID-19-Patienten doppelt geimpft. Die Gesundheitsbehörde Wales wies zum 9.11.2021 aus, dass 83,6 % der hospitalisierten COVID-19-Patienten doppelt geimpft waren. Die Behauptung, dass sich hauptsächlich (und laut bayerischer Staatsregierung sogar 90 %) ungeimpfte Patienten wegen COVID-19 im Krankenhaus befinden, trifft nicht zu.

6.

6. Laut Bericht des Bundesrechnungshofes vom 9.6.2021 gab es im ersten Pandemiejahr 2020 keine Überlastung des Gesundheitssystems in Deutschland. Im Gegenteil: Es waren im Jahr 2019 sogar mehr Krankenhausbetten belegt als im Jahr 2020. Auch eine Analyse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise vom 30.4.2021 des Beirats des Gesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/2-quartal/corona-gutachten-beirat-bmg.html) kommt zum Ergebnis, dass im Jahresdurchschnitt vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt waren und die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat. Ausweislich des Berichts des Bundesrechnungshofes und der Analyse des Beirats des Gesundheitsministeriums vom 30.4.2021 ist es im Rahmen der ersten, zweiten und dritten „Pandemiewelle“ zu keiner Überlastung des Gesundheitssystems gekommen. Es stellt sich die Frage, warum es jetzt im Rahmen der vierten „Welle“ zu einer Überlastung kommen sollte, zumal jetzt 70 % der Menschen geimpft sind und somit vor einem schweren Verlauf geschützt sein müssten. Es dürfte daher zum jetzigen Zeitpunkt zu keiner Überlastung des Gesundheitssystems kommen, wenn die COVID-19-Impfungen tatsächlich Schutz vor einem schweren Verlauf böten.

7.

Eine drohende Überlastung unseres Gesundheitssystems besteht auch in der jetzigen Lage nicht, da laut dem vom Robert-Koch-Institut (RKI) verantworteten DIVI-Intensivregister kein Anstieg in der Gesamtauslastung der Intensivbetten zu verzeichnen ist. Vielmehr sind derzeit sogar etwas weniger Intensivbetten gesamt belegt als im April 2021. Darüber hinaus ist laut dem Wochenbericht der Arbeitsgruppe Influenza auch kein Anstieg von akuten Atemwegserkrankungen zu verzeichnen. Das Aufkommen von akuten Atemwegserkrankungen, zu denen auch COVID-19 zählt, bewegt sich im Bereich der Vorjahre 2017, 2018 und 2019.

8.

Laut dem epidemiologischen Bulletin der WHO vom Oktober 2020 beträgt die Infektionssterblichkeit von SARS-CoV-2 im Schnitt 0,23 %. Die Infektionssterblichkeit von 0,23 % entspricht der einer mittelschweren Grippe (Influenza). In den Vorjahren wurde während der Grippewelle keine Impfpflicht für erforderlich gehalten, sodass sich die Frage stellt, warum jetzt aber wegen COVID-19 eine Impfpflicht erforderlich sein soll, obwohl die Infektionssterblichkeit im Bereich einer mittelschweren Grippe liegt. Dass SARS-CoV-2 weniger tödlich ist als zunächst angenommen, wird auch dadurch bestätigt, dass laut Prof. Kauermann vom Institut für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität München und einer Studie der Universität Duisburg-Essen es in Deutschland 2020 keine Übersterblichkeit gab.

9.

Ein Schutz der Allgemeinheit durch COVID-19-Impfung ist nicht belegbar (siehe Ausführungen unter Punkten 1 bis 3). Würde nur zum Individualschutz eine Impfpflicht eingeführt werden, müssten konsequenter Weise auch Risikosportarten, Motorradfahren, Rauchen, Alkohol und besonders zuckerhaltige Getränke verboten werden. Jedem, der aufgrund seines risikoreichen Lebensstils oder aufgrund seines ungesunden Lebenswandels dann eine medizinische Behandlung benötigt, müsste diese verwehrt werden. Dies widerspricht einer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

10.

Eine Impfpflicht wäre nur dann verfassungsmäßig, wenn es – von anderen Aspekten abgesehen – keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19 gäbe, sondern ausschließlich die COVID-19-Impfung als präventive Schutzmaßnahme zur Verfügung stünde. Dies erscheint zweifelhaft, da es wissenschaftliche Publikationen gibt, wonach durch eine Behandlung mit Ivermectin eine Krankenhausbehandlung um 75 bis 85 % reduziert werden kann. Ebenso gibt es positive Erfahrungswerte mit der Verwendung von Ivermectin bei COVID-19 aus einigen indischen Staaten, aus Mexiko und Peru. Die Prüfung, ob Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 geeignet ist, ist noch nicht abgeschlossen und darf nicht behindert oder unterdrückt werden, was aber derzeit aus rein finanziellen Gesichtspunkten zu geschehen scheint. Auch der Bayerische Landtag hat sich in seinem Beschluss vom 24.6.2021 mit dem Einsatz von Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 befasst. Solange jedenfalls nicht ausgeschlossen werden kann, dass mit Ivermectin eine alternative Behandlungsmöglichkeit von COVID-19 zur Verfügung steht, spricht das gegen eine Impfpflicht. Der Gesetzgeber muss den Beweis erbringen, dass keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten neben der Impfung zur Verfügung stehen. Im Zweifel geht dies zu Lasten der Impfpflicht.

Wir wissen, dass die Antifa ihren totalitären turn durchlebt und in der Folge von Angela Merkel die ganze Welt impfen möchte, wir wissen, dass Autor*innen oder Mitarbeiter*innen von Konkret, vom Spiegel, der ARD, dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin (ZFA) und viele andere der üblichen Verdächtigen die unwissenschaftliche und totalitäre ZeroCovid Bewegung unterstützen und wir wissen, dass Bibliotheken, die KZ Gedenkstätte Buchenwald, das Bundesarchiv Berlin und viele weitere Forschungseinrichtungen 2G eingeführt haben, somit die Impf-Apartheid feiern und preisen und niemand steht auf. Wo sind die Forscher*innen, die einen bestellten Platz im Archiv oder der Bibliothek (nehmen wir die Stabi Berlin als abstoßendstes Beispiel) nicht in Anspruch nehmen aus Protest, dass ein oder zwei selbst denkende und nicht geimpfte junge Forscher*innen unter 70 sowie alte Forscher*innen über 70, die nicht geimpft sind, nicht hinein dürfen? Wo sind die Geschichtswerkstätten, die Kritik üben am Impfwahn und dem totalitären antidemokratischen politischen Ausgrenzen von Kritiker*innen des Coronawahns und der Impf-Apartheid? Wo ist der Aufschrei der angeblichen Linken und NS-Historiker*innen, wenn jetzt Soziologen in den Raum werfen, ob man Menschen – wir Ungeimpften und Kritiker*innen sind auch Menschen! – nach “Madagaskar” deportieren sollte, das aber wohl nicht ginge?

Insofern wäre diese Ankündigung des Fritz Bauer Instituts auf einer Seite, die sich explizit gegen eine Impfpflicht und weiteste Teile der aktuellen Coroanpolitik der deutschen Bundesregierung oder der hessischen Landesregierung wendet, ziemlich sensationell. Fritz Bauer aber wäre in diesem Fall stolz auf das Fritz Bauer Institut, da bin ich mir sicher!

 

 

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Oh wie schön ist Omicron

Von Dr. phil. Clemens Heni, 14. Dezember 2021

Bevor ich mich in einigen Tagen dem “Homo Germanicus” widmen werde, angesichts von zwei der besten Analysen der langen Linien und tief sedimentierten Features der deutschen Psyche, Kultur und Gesellschaft aus den Jahren 1940 und 1941, geht es heute um einen der bekanntesten Analysten der Corona-Krise aus medizinischer Sicht:

Dr. John Campbell aus dem Norden Englands. Campbell ist promovierter Sozialwissenschaftler und ein ehemaliger Krankenpfleger. Er unterrichtet Pflegewissenschaften, lebte und arbeitete in Europa, Afrika, Asien und betreibt seit vielen Jahren einen YouTube-Kanal. Er hat eine sehr offene, zugängliche, freundliche Art, ist zwar ein ganz staatstragender Bürger, aber er hat doch hie und da durchaus massive Kritik an der Coronapolitik in England bzw. weltweit. Sein Kanal hat 1,8 Millionen Abonnent*innen.

Er ist auf den ersten Blick totaler Mainstream, promotet alle möglichen Maßnahmen, führt die Zuschauer*innen seiner Videos wie ein Lehrer durch seine Sendung, markiert auf Ausdrucken dann mit Häkchen, Punkten, Unterstreichungen, Einklammerungen, Einkreisungen, Strichen oder kurzen Kommentaren, um was es geht. Ja, und er hat auch Humor, denn auf seinem Fensterbrett sieht man zwar einen kleinen schwarzen Foxterrier bzw. kleinen Stoffhund, der eine wechselnde Maske trägt, aber davor steht eine Dose, die fett mit “Vit. D” beschriftet ist, etwas, was man in keinem Video mit Anne Will, dem Bundeskanzleramt oder irgendeinem deutschen Mainstream-Vertreter je sehen würde:

Campbell ist alles nur kein Esoteriker, falls Sie das jetzt meinen. In zwei aktuellen Videos beschäftigt er sich mit Omicron und mit Vitamin D.

Omicron kommt vorgeblich aus Südafrika bzw. wurde dort halt sequenziert. In wenigen Wochen hat Omicron dort die Delta-Variante großteils verdrängt und wird weltweit dominant werden, das ist die Hoffnung (!). Demnach ist Omicron noch viel ungefährlicher als Delta, es verbreitet sich zwar deutlich schneller, ist aber enorm harmlos. Das zeigen die Zahlen aus Südafrika, das von der Größe der Bevölkerung und der Heftigkeit der ersten drei Wellen mit England bzw. dem UK vergleichbar ist (Südafrika hat aktuell – in drei Saisons, 2019/2020, 2020/2021 und jetzt 2021/2022 – knapp 1500 C-Tote an oder doch nur mit Covid-19 pro 1 Mio. Ew, das UK 2100, Deutschland fast 1300, Togo 28, die Elfenbeinküste 26 und Niger 11). Der Kern von Covid-19 ist also nicht das Virus, sondern das Alter, sind Vorerkrankungen und das Immunsystem der Bevölkerung.

Aktuell liegen 887 Patient*innen auf der Intensivstation (High-Care und Low-Care) in Südafrika – das ist eine enorm geringe Zahl bei über 60 Mio. Einwohner*innen. Und das ist der Stand einer Gesellschaft, die von der Corona-Variante Omicron bereits dominiert wird:

Vor wenigen Tagen erst hatte ich wieder ein Gespräch mit einer Krankenhausmitarbeiterin, die selbst schon die Panik vor Omicron hoch hält und ich frage mich einfach, was machen solche Menschen beruflich? Warum schauen die sich – als Krankenhausmitarbeiterin – wenigstens kurz solche harmlosen Zahlen aus Südafrika an?

In einem bestimmten Setting, einer medizinischen Einrichtung in Südafrika, wo in den ersten drei Wellen alle (also 100 Prozent) Patient*innen auf Sauerstoffzufuhr angewiesen waren, sind es jetzt nur noch 10 Prozent. Das ist natürlich nur ein Fallbeispiel, das aber doch so deutliche Unterschiede zeigt, dass es starke Indizien dafür gibt, dass Omicron noch viel harmloser ist als Delta. Campbell bezieht sich auf eine britische Professorin, welche die Hoffnung hat, dass Omicron wie eine “natürliche Impfung” wirken könne, was ja bei jeder Corona-Variante der Fall ist, aber hier womöglich noch deutlich harmloser als bislang verlaufend.

 

Am Ende seines Videos sagt Campbell, dass er nicht allzu pessimistisch ist, was die rapide Ausbreitung von Omicron angeht. Ich finde es faszinierend, mit welcher Unwissenschaftlichkeit hingegen die führende jüdische Zeitung und eine der ältesten jüdischen Periodika überhaupt, der Jewish Chronicle, jetzt berichtet, dass England bzw. das UK auf der “roten Liste” stehen würden von Ländern, aus denen man überhaupt nicht mehr – nicht mal mit 10 Booster-Impfungen – nach Israel einreisen darf. Das wird beim Jewish Chronicle einfach goutiert.

Campbell sagt aber am Ende seines Videos zu Omicron vor allem, dass es sehr schade sei, dass die britische Regierung immer noch nicht sagt, dass die Einnahme von Vitamin D und Zink einen ganz enormen Einfluss darauf hat, ob man schwer an Covid erkrankt oder eben nicht.

Das Thema Vitamin D hatte Dr. Campbell am 11. Dezember 2021, zwei Tage zuvor, mit Dr. Cohen diskutiert, “unserem”, also “Ihrem” und “Eurem” Arzt in Tel Aviv:

Die 2009 von englischen Doktoren gegründete Klinik behandelt Patient*innen mit allen möglichen Beschwerden, die vier Ärzte sprechen Englisch, Hebräisch und Französisch. Was nun wirklich sensationell ist, ist folgende Tatsache: Dr. Michael Cohen hat in der Praxis seit Beginn der Krise zwischen 1500 und 2000 Covid-Patient*innen behandelt. Er hat sie primär mit der Gabe von ganz bestimmten Dosierungen von Vitamin D, Vitamin K2 (so der Hinweis eines Lesers) und Zink behandelt. Resultat: nicht ein einziger Patient musste hospitalisiert werden. Nicht einer von ca. 2000. 50 bis 100 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter seien sehr gut, viele Patient*innen hätten aber unter 20 oder sogar unter 10 Nanogramm im Körper.

Das liegt übrigens nicht nur an fehlender Sonne. Cohen selbst schwimmt fast täglich 1 km (im Meer) und hat somit ausreichend Bewegung und Sonnenlicht. Aber auch er hat festgestellt, dass er Vitamin-D Mangel hat. Er gibt und gab also seinen Covid-Patient*innen  im Akutfall sowie als Präventionsmedikamentierung 25 Milligramm Zink sowie 200 Mikrogramm Vitamin K (das aber erst ab einer Dosis von 4000+ Einheiten Vitamin D zu wirken beginnt, wenn ich das recht verstanden habe). Wenn wir zu Beginn der Krise nicht selten auch von Ärzt*innen hörten, die an Covid starben – auch in Israel -, so waren das laut Cohen häufig dunkelhäutige Menschen, da der Grad der Pigmentierung offenkundig einen Einfluss hat auf die Aufnahme von Vitamin D. Auch in den USA haben Schwarze oder/und Latinos häufig weniger Vitamin D, was deren teils deutlich erhöhte Sterblichkeit an Covid-19 erklären kann, neben Faktoren wie soziale Klasse, Wohnverhältnisse, Vorerkrankungen, Gewicht, Alter.

Dieses Video ist also sehr empfehlenswert. Von bis zu 2000 Patient*innen, die Dr. Cohen in Tel Aviv wegen Covid-19 behandelte, musste nicht einer ins Krankenhaus, alle konnten mit seinem Mix aus Vitamin D, Zink und Vitamin K erfolgreich behandelt werden!

Und deshalb ist Dr. Campbell durchaus wütend auf Boris Johnson, der jetzt wieder durchdreht, einen Notstand ausruft wegen Omicron, obwohl alle – alle – Indizien aus Südafrika darauf hindeuten, dass es nochmal viel harmloser ist als Delta. Es könnte sogar zu einem baldigen Ende der ganzen Krise führen, jedenfalls, was die Ausbreitung des Virus betrifft.

Was weiterhin von den fanatischen, irationalen und äußerst unwissenschaftlichen Politiker*innen, von Weil bis Scholz, Söder, Kretschmann bis hin zu Kretschmer, Habeck, Baerbock und zumal Lindner, nicht thematisiert wird, sind die Millionen Toten im Trikont, die wegen der Coronapolitik sterben, sind die Millionen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die hierzulande und überall, wo es wahnwitzige Maßnahmen wie 2G, 3G, Masken, Abstand, Besuchsverbote in Krankenhäusern etc. pp. gibt, leiden und Millionen Lebensjahre verlieren. Das heißt, wer heute 8 Jahre alt ist, wird ggf. im Schnitt nicht mehr 80 Jahre alt werden, sondern nur noch 77 oder 75, weil die Kindheit so dermaßen dramatisch verlief, ein schlechterer Schulabschluss, psychische Langzeitschäden und so weiter die Folge waren.

Das betrifft akut noch mehr die Erwachsenen, die mit 29, 40 oder 59 gar nicht sonderlich bedroht waren je von dem Virus, die aber ihre Existenz als Restaurantbetreiber, als Auslieferer, Verkäuferin, Fabrikarbeiter oder Theatermensch verloren haben, Letztere zum Beispiel, weil sie sich weigerten, vor Maskierten und von der Impf-Apartheid selektierten (!) Menschen zu spielen, im Orchester, oder als Sänger zu singen, als Schauspielerin zu schauspielern oder als Kabarettist Späße zu machen und so weiter und so fort. Nicht wenige dieser Menschen werden Alkohol abhängig, depressiv, fettsüchtig oder bringen sich gleich jetzt um. Das ist keine Dystopie, das ist die Realität. Wer sich die überfüllten psychotherapeutischen Praxen anschaut oder den Notstand bei Suizid gefährdeten Teenagern, weiß das. Aber das kümmert Olaf Scholz so wenig wie der Tod durch Brechmittel, warum auch? Schließlich wurde er nicht trotz Cum-Ex und Wirecard und einem Brechmittel-Toten Kanzler, sondern deswegen. Die Deutschen honorieren so was.

***

Ach, wie schön ist Omicron. Ach, wie gut tun Vitamin D, Zink und Vitamin K. Hätten wir seriöse Politiker*innen, dann würden sie alle Maßnahmen heute beenden und der ganzen Bevölkerung kostenlose Tests auf ihren Vitamin D Haushalt ermöglichen und dann ganzjährig Vitamin D Präparate zur Verfügung stellen. Das wäre unendlich billiger, gesünder und demokratischer als die andauernde Impf-Apartheid, das Vertreiben von Obdachlosen von warmen U-Bahnstationen in Berlin oder die Deportation (!) von Nicht-Geimpften und antifaschistischen Coronapolitik-Kritiker*innen nach Madagaskar, wie es die völlig antidemokratische und durchgeknallte Elite in diesem Land jetzt wieder (!) in den totalitären Raum wirft.

 

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Prolegomena einer intellektuellen und antideutschen Kritik der Zeugen Coronas – Eine erste Annäherung, mit Blick auf die USA, HIV, Homophobie, Kennzeichnungsobsessionen und “Metapolitik”

Von Dr. phil. Clemens Heni, 12. Dezember 2021

Die Fakten sprechen für sich. Corona ist ein respiratorisches Virus, der oder das in typischen saisonalen Wellen sich verbreitet. Lockdowns, Maskenwahn, Quarantäne, Abstand etc. bewirken nie für möglich gehaltene soziale, kulturelle, psychische und gesundheitliche Verwerfungen und Millionen Tote im Trikont – aber sie verhindern nicht die Ausbreitung eines Virus, wie 400 internationale wissenschaftliche Studien gezeigt haben.

Maskenpflicht auch im Freien, wie sie in Spanien, Italien, Frankreich, Israel etc. galt, ist völlig schwachsinnig und epidemiologisch unsinnig – bewirkt aber eine Panik in der Gesellschaft, die präzedenzlos ist, selbst für Israel, das viele Kriege erlebte, aber selten so eine Panikstimmung wie seit 2020 wegen einem relativ läppischen Virus verglichen mit Tuberkulose, Ebola oder der Pest. Jeder seriöse Virologe wird sagen, dass im Freien ein solches Virus sich so gut wie nicht überträgt – zumal man dazu auch in Innenräumen in direkter Nähe – mehr als 15 Minuten – mit einer infizierten Person sich unterhalten muss. Und wenn, dann ist eine Infektion nichts besonders Dramatisches für fast alle Leute.

Bis heute haben die Medien und die Politik nicht verstanden, wie menschenverachtend sie – die Zeugen Coronas – agieren: sie sagen uns seit März 2020 jeden Tag ganz schamlos ins Gesicht, ja sie schreien es in jeder Anne-Will oder Sandra-Maischberger etc.-Sendung, im Bundestag, den Landtagen, im Radio, auf Pressekonferenzen laut heraus:

Ob 33 Millionen Kinder, Frauen und Männer in den Ländern des armen Südens verhungern, ob Millionen Menschen in Europa oder Amerika an sozialer Verelendung, an häuslicher Gewalt, an psychischem Elend, an Suiziden, an zu spät oder nicht behandelten Herzinfarkten oder Tumoren sterben, ob Mädchen in Afrika wieder verstärkt zwangsverheiratet oder genitalverstümmelt werden, wegen der panischen Lockdownpolitik, die die Eliten von den fanatischen Europäer*innen übernommen haben, all das ist uns so was von völlig scheißegal: ES GEHT NUR DARUM, DASS DIE LEUTE NICHT AN COVID-19 STERBEN. ALLE – ALLE, wirklich ALLE anderen Todesarten sind uns so was von völlig egal. WIR sagen, welcher Tod schlimm ist und welcher nicht nur hingenommen, sondern von uns sogar produziert werden DARF oder SOLL. Klagt doch – da lachte Karlsruhe nur. So ist das Leben.

Dabei gibt es hervorragende Möglichkeiten der Behandlung von Covid-19. Doch eine Behandlung ist – im Gegensatz zu Indien – gar nicht gewollt und der Bevölkerung wird suggeriert, dass es außer der Impfung keinen Schutz gebe, obwohl doch die Kassenärztliche Bundesvereinigung so stolz ist auf ihre niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die 13 von 14 Covid-Pats. ambulant behandeln konnten. Aber von der Forderung der KBV nach einem Ende aller Maßnahmen ist jetzt nichts mehr zu hören.

Es gibt aber weiterhin z.B. viel Material über die Wirkung z.B. von Vitamin D und die Bedeutung von Vitamin-D-Mangel bei fast allen Covid-19-Pats.

Die Sterblichkeit von Corona liegt zwischen 0,14 und 0,23 Prozent, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das durchschnittliche Todesalter liegt in Deutschland von Anfang an bei über 80 Jahren.

Selbst wohlwollende Autorinnen und Kritikerinnen des Coronawahns wie die Rechtsanwältin Anette Heinisch, die sich scharf gegen die Impfpflicht wendet und bei den Bundestagsparteien anfragte, wie das überhaupt je umgesetzt werden soll und mit welcher Gewaltförmigkeit, der Androhung von Gefängnis, Geldstrafen, wer es kontrolliert etc., geht von einer FALLsterblichkeit aus, die bei Corona zwischen 1,65 und 1,97 Prozent liege. Das ist natürlich nicht wissenschaftlich, da man in der Epidemiologie von der Infektionssterblichkeit ausgeht, was ja logisch ist: es geht darum wie viele Menschen, die mit einem bestimmten Erreger in Kontakt kamen, sterben. Alles andere ist beliebig und hängt vom Testen ab. Wir haben ja weltweit vollkommen absurde Massentests, anlasslose Massentests wie auf der Arbeit, in Schulen, beim Besuch von Theatern oder Restaurants etc. Es gibt 6-10 Mal so viele “Infektionen” mit SARS-CoV-2 als in Deutschland offiziell erzählt wird, das bestätigt jeder halbwegs epidemiologisch geschulte Mensch, die WHO ging im Herbst 2020 sogar von bis zu 20 Mal so vielen Infektionen aus, als offiziell bestätigt.

Und doch dreht das Establishment in Österreich und Deutschland so durch wie nie seit dem Ende des Nationalsozialismus am 08. Mai 1945. Es sind exakt Österreich und Deutschland, die am faschistoidsten agieren – jetzt mit der Impfpflicht. Zwar gibt es in Österreich mehr Widerstand auf der Straße, aber dafür teilweise fast noch antidemokratischere, unwissenschaftlichere, vulgärere und aggressivere Politiker*innen. Dr. Peter Mayer berichtet:

Aber den Vogel schießen noch immer Regierungsmitglieder ab. Die Aussage der österreichischen „Verfassungsministerin“ erreicht einen neuen Grad von Hetze:

Erschienen in der Kronen Zeitung von 10.12.2021 um 22:26 Uhr. Auch der Titel ist drohend: „Kündigung für Ungeimpfte wahrscheinlich möglich“. Die Aufmachung in der Kronen Zeitung empfinde zumindest ich als zustimmend.

Also erst kündigen und dann obdachlos machen. Und das will eine „Verfassungs“ministerin? Sie denkt da offenbar aber an eine Verfassung, die seit 1945 nicht mehr gilt. Allerdings, Obdachlose brauchen offenbar nicht geimpft zu werden, da die Impfpflicht im Gesetzesentwurf an einen Wohnsitz in Österreich gebunden ist.

Denkt man Edtstadlers Drohungen weiter, dann ist klarerweise der nächste Schritt die Enteignung von ungeimpften Hausbesitzern, damit die sich nicht mehr auf ein Wohn- und Aufenthaltsrecht berufen können.

Edtstadler war schon immer eine rechtsaußen angesiedelte Scharfmacherin, aber jetzt hat sie alles und jeden rechts überholt. Ich hätte nie gedacht, dass es in Österreich nach 1934 bis 1945 wieder so weit kommen wird. Wenn in nächster Zeit viele Menschen aus Österreich flüchten, würde mich das nicht sehr wundern.

Das Wiener Modell der Radikalisierung ist wieder voll im Laufen. So ähnlich ist die Radikalisierung in den 1930-Jahren verlaufen, wie mir meine Eltern noch sehr zeitnahe erzählt haben. Noch sind wir nicht dort. Es ist noch Zeit der Entwicklung Einhalt zu gebieten. Dass es dazu neben dem Burgtor am Heldenplatz in der Nähe vom Bundeskanzleramt und Parlament eine Ausstellung gibt, ist ein Hohn.

Dabei wird in Deutschland, Österreich, ja weltweit jeder – jeder – Mensch als potentielle Gefahr gesehen, das ist der Mythos der asymptomatischen Übertragung. Eine solche mag es in seltenen Fällen geben, aber primär ist es so wie auch bei der Grippe, dass jene ansteckend sein können, die selbst krank sind und zwar symptomatisch krank. Wer  Kinder testet, quält sie. Wenn der Gesundheitsminister Kindern sogar FFP2-Masken vorschlägt, dann ist das Folter und epidemiologischer Wahnsinn, denn jede Infektion bei Kindern ist überlebensnotwendig für die Gesellschaft – Kinder werden nicht krank, aber bilden eine starke Immunität gegen das ganze Virus aus. Die Impfung ist weniger immunisierend wie eine Infektion, ja die Impfung bringt im Gegensatz zu richtigen Impfungen weder eine sterile noch klinische Immunität. JEDER – jeder – Geimpfte kann das Virus mit der exakt gleichen Viruslast (5 Tage) und der exakt gleichen Dauer (13 Tage) übertragen, so das US Justizministerium und das amerikanische RKI, das Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Das macht jede Impfpflicht juristisch illegal, sie kann gar nicht die Ausbreitung von SARS-CoV-2 beenden oder auch nur nachhaltig reduzieren. Im Gegenteil: wir haben diesen Winter bis zu dreimal mehr “Fälle” als noch 2020, was nicht nur an der wahnwitzigen Testgeilheit der deutschen Bundesregierung liegt, sondern an der Tatsache, dass Geimpfte womöglich anfälliger sind für das Virus, jedenfalls scheint es einen Zusammenhang von nicht stark immunisierten Gesellschaften, hoher Impfquote und den sog. “Fällen” zu geben. Gegen eine Impfpflicht sprechen sich juristische Expertinnen wie die Professorin für Rechtsphilosophie Katrin Gierhake von der Universität Regensburg aus, der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), die Gewerkschaft ver.di in Nordrhein-Westfalen (NRW) und aktuell auch eine größere Gruppe von Wissenschaftler*innen, die großteils Lehrstühle und Professuren an deutschen Universitäten inne haben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach sich bereits 2020 gegen eine Impfpflicht aus und untermauerte ihre ablehnende Haltung gegen eine Impfpflicht, die das Vertrauen in alle möglichen Impfungen erschüttern würde, Ende 2021 noch einmal.

Corona ist für Kinder und fast alle Jugendlichen und Erwachsenen unter 70 harmlos bzw. wie eine Grippe. Auch das RKI vergleicht Corona mit einer schweren Grippe:

Die Analyse der Übersterblichkeit legt aber nahe, dass die COVID-19-Pandemie am Ende des Jahres 2020 etwa das Niveau schwerer Influenzawellen erreicht hat.

Ja, mehr noch: es starben 2020 sogar weniger Menschen, als zu erwarten gewesen wäre. Am 07. August 2021 schrieb ich daher:

Wie der Arzt Dr. Gunter Frank bewiesen hat, sind in der Gruppe der über 80-jährigen 2020 prozentual weniger Menschen gestorben als z.B. 2018 oder 2006. Das heißt: Die Gesellschaft wird immer älter und selbst ohne Impfung sind 2020 nicht katastrophal viele alte Menschen gestorben, sondern prozentual sogar innerhalb der Gruppe der über 80-jährigen weniger als die Jahre zuvor.

Laut einer Studie der Universität Duisburg-Essen gab es 2020 gerade keine Übersterblichkeit – es handelt sich laut der Panikindustrie von Tagesschau und Bundesregierung um die schlimmste Epidemie in der Geschichte der BRD – sondern sogar eine Untersterblichkeit:

Forscher der Medizinischen Fakultät der UDE haben mit Kollegen die Zahl der Sterbefälle in Deutschland, Spanien und Schweden der Jahre 2016 bis 2020 analysiert*. Sie wollten herausfinden, ob dort im vergangenen „Corona-Jahr“ mehr Menschen gestorben sind, als dies ohne den Ausbruch einer Pandemie erwartet worden wäre. Das Ergebnis: 2020 gab es keine Übersterblichkeit in Deutschland, auch wenn es etwa 34.000 Todesfälle gab, die mit COVID-19 assoziiert werden.

„Durch den Fokus auf die Übersterblichkeit vermeiden wir Probleme, die sich sonst aus den beträchtlichen Unterschieden ergeben würden, die weltweit bei der Definition von COVID-19-Todesfällen gemacht werden“, sagt Erstautor Dr. Dr. Bernd Kowall vom Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) am Universitätsklinikum Essen. „Es reicht jedoch nicht aus, sich allein auf die Nettozahlen der Todesfälle zu stützen. Auch Veränderungen durch den demographischen Wandel sollten berücksichtigt werden, insbesondere die größere Zahl älterer Menschen und die gestiegene Lebenserwartung“, betont der Epidemiologe. Berücksichtigt man die Alterung der Gesellschaft, können die Studienautoren für Deutschland sogar eine Untersterblichkeit für 2020 nachweisen (2,4 %).

Seit Ende November ist die aktuelle vierte “Welle” schon wieder am abklingen, das zeigen alle Zahlen, die Hospitalisierungsrate liegt bei 5,73 / 100.000, vor einem Jahr am 11.12.2020 lag sie noch bei 12,66 und beim Höchststand bei über 15. Also werden aktuell weniger als halb so viele Menschen wegen oder doch nur mit Corona hospitalisiert.

Das schlägt sich in der Auslastung der Intensivbetten aber gar nicht nieder, was daran liegt, dass es extra finanzielle Anreize für die Krankenhäuser gibt, Patient*innen mit Corona auf der ITS zu behandeln, egal ob das notwendig ist oder nicht.

Es gibt, gültig seit 1. November [2021], für jeden positiv Corona-getesteten und an das Gesundheitsamt gemeldeten Patienten im Krankenhaus zusätzlich zur normalen Abrechnung 7.800 Euro, wenn er mindestens 2 Nächte im Krankenhaus verbleibt, steigerungsfähig bei längerem Aufenthalt bis knapp 10.000 Euro. Covidsymptome muss der Patient gar nicht haben, es reicht ein Test. Ein völlig grotesker Anreiz mit Folgen. Knöchel verstaucht, positiver Test: „Bleiben Sie besser zwei Tage zur Beobachtung hier.“ So füllt man die Krankenhäuser mit angeblichen Coronakranken, ganz ohne Arbeit, denn diese Patienten sind ja grundsätzlich fit, und verdient sich dabei eine goldene Krankenhausnase.

Dann gibt es die begründete Befürchtung, dass geimpfte Covid-19 Patient*innen länger behandelt werden müssen als Ungeimpfte – ein merkwürdig anmutender Aspekt einer Impfwirkung. Mehr als 40 Prozent aller Intensivpatient*innen sind geimpft – so gut wie alle jedoch haben Vorerkrankungen, was aber nirgends systematisch erfasst wird, da diese das perfide und unwissenschaftliche Narrativ eines Virus, das alle betreffe, sofort zerstören würde.

Der R-Wert ist seit Wochen unter 1, die absurde “Inzidenz” sinkt auch und zeigt doch nur an, welche jungen Menschen einen positiven Test bekommen. Hätte Deutschland die Schulen immer offen gehabt und realisiert, dass jede Infektion von Schüler*innen und Kita-Kindern sehr gut ist, da harmlos verlaufend, aber immunisierend, dann hätten wir heute nicht 300+ Tote am Tag an oder mit Covid-19, während Schweden 1-2 Corona-Tote am Tag hat, letztes Jahr aber noch über 60 Tote an oder mit Corona zu dieser Jahreszeit. Auch England bzw. das UK haben fast viermal weniger Tote an oder mit Covid-19 als noch vor einem Jahr – und das liegt am Wegfall fast aller Maßnahmen im Sommer 2021 (wir erinnern uns an die fantastische Fußball-Europameisterschaft und die unmaskierten, jubelnden Fans), namentlich das Ende der Maskenfreiheit hat offenkundig zu einer sehr starken Immunisierung beigetragen, denn die Impfquote in England/UK ist identisch mit der in Deutschland (knapp unter 70 Prozent).

Wenn jedoch die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), repräsentativ für fast alle deutschsprachigen Zeitungen, am 09.12.2021 schreibt:

Zwar können sich geimpfte Personen trotzdem infizieren, die Wahrscheinlichkeit an oder mit Covid-19 zu sterben ist jedoch sehr gering.

, dann sind das Fake News. In Wahrheit ist die Mehrzahl aller Todesfälle, die als Covid-19-Todesfälle z.B. im Vereinigten Königreich (UK) geführt werden, vollständig geimpft. In den letzten 4 Wochen waren 77 Prozent aller Corona-Toten in England bzw. UK Geimpfte (S. 33).

In einem Gespräch mit einem Handwerker, der die ganze Panikindustrie seit März 2020 24/7 konsumiert hat, wird deutlich, wie dünn die Eisschicht ist, auf der sich das Panik-Narrativ bewegt. Er meinte, dieser und jener sei gestorben und es sei alles so gefährlich, man müsse Abstand halten – er hatte Hochsicherheitsüberzieher für seine Schuhe, die ich nicht mal beim mehrfachen Besuch einer Intensivstation in einem großen deutschen Krankenhaus tragen musste, eine FFP2-Maske, wo man unschwer erkennen konnte, wie unpassend für sein großes Gesicht die war und dass 75 Prozent der Luft, die er ein- bzw. ausatmet, seitlich vorbeiströmt, so ja auch die wissenschaftliche Forschung zu nicht professionell angelegten FFP2-Masken wie von der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, und gab eben das wieder, was er im Radio und TV so indoktriniert bekommen hat die letzten 22 Monate. Doch als ich ihm sagte, dass das RKI (Robert Koch-Institut) sagt, dass Corona im Dezember 2020 das Niveau “schwerer Influenzawellen” erreicht habe, meinte er “die ändern doch auch dauernd ihre Meinung”.

Also überzeugt vom RKI war er dann plötzlich nicht mehr. Er meinte auch, “Ebola” sei ja nun wirklich ganz was anderes und wunderte sich, dass es in Afrika kaum Covid-Tote gebe. Schweden fand er dann plötzlich auch ein ganz faszinierendes Beispiel, da dort ja kaum jemand noch an Covid sterbe – und das im schwedischen Winter, der kaum milder sein dürfte als der in Köln. Doch die Menschen haben sich immunisiert, das verstand er. Was er aber wirklich gar nicht wusste, war die Hongkong-Grippe von 1968-70, die ja 69/70 in der alten BRD eine Infektionssterblichkeit von 0,29 hatte – vergleichen wir das mit der Infektionssterblichkeit von Corona von 0,14 bis 0,23, so die WHO, dann wird klar, das ist sehr wohl vergleichbar. Unterschied: 1970 merkte es niemand, keine Panik nirgends. Hochgerechnet auf heute starben damals in der BRD 56.000 Menschen an der Influenza. In einer Grippe-Saison (1969/70). Jetzt haben wir 104.000 Tote an oder mit Covid-19 – allerdings in mittlerweile drei Saisons (2019/2020, 2020/2021, 2021/2022). Diese Sache mit der Infektionssterblichkeit will der Handwerker “nochmal googeln”. Viel Erfolg!

Daher ist auch der erste Satz in folgendem Zitat von Heinisch, um auf ihren Text zurück zu kommen, zu hinterfragen:

Mittels dieser Veränderung ist die Herausforderung durch eine Infektion mit einer Fallsterblichkeitsrate in Deutschland von 1,65% nach den Angaben der Johns Hopkins Universität oder von 1,97% laut Statista, wobei diese bei Menschen unter 60 Jahren noch deutlich niedriger ist. Diese Pandemie ist in ihrer Gefährlichkeit also nicht ansatzweise zu vergleichen mit anderen Virusausbrüchen, z.B. Marburg 1967 mit einer Letalitätsrate von 80% oder der Vogelgrippe (H7N9) von 2013 mit einer Fallsterblichkeit von 39,3%. Die jetzige Virusinfektion ist zweifellos gefährlicher als die „normale“ Grippe, dürfte aber ein Land mit einem gut ausgebauten Gesundheitssystem nicht aus der Bahn werfen.

Richtig ist hingegen laut WHO: Die (Infektions)Sterblichkeit von Corona liegt zwischen 0,14 und 0,23 Prozent, bei Menschen unter 70 Jahren bei 0,05 Prozent.

Sehr wichtig ist aber vor allem Folgendes in dem Text von Anette Heinisch:

Am 27.01.2021, also auf dem Höhepunkt der Pandemie, hat dieser Europarat bezüglich der Impfung gegen Covid-19, auf die alle Staaten dringend hofften, die europäischen Standards so niedergelegt:

7.3.1. ensure that citizens are informed that the vaccination is not mandatory and that no one is under political, social or other pressure to be vaccinated if they do not wish to do so;

7.3.2. ensure that no one is discriminated against for not having been vaccinated, due to possible health risks or not wanted to be vaccinated;”

Der Europarat ging also davon aus, dass es keine Impfpflicht geben wird und niemand diskriminiert werden darf, der sich nicht impfen lässt. Dabei handelt es sich um Selbstverständlichkeiten, so leben und denken wir in Europa. Eigentlich. Der Hinweis darauf hat allerdings zu heftigen Reaktionen peinlich Berührter geführt.

Dabei zitiert sie einen Focus-Artikel, der zeigt, dass das deutsche Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn an der Ausarbeitung dieser Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates beteiligt war:

Keine Impfpflicht. Das versprachen monatelang die meisten deutschen Spitzenpolitiker. Auch in einer Resolution des Europarates wurde dies festgehalten – unter der Mitwirkung des von Jens Spahn geführten Gesundheitsministeriums. Genau diesen Beschluss kramen nun Impfgegner heraus.

Unter dem Europaparlament oder auch der Europäischen Kommission können sich wohl die meisten Bürger etwas vorstellen. Doch es gibt eine europäische Institution, die eher ein Schattendasein fristet. Der Europarat. Dieses Gremium existiert seit 1949. 47 europäische Staaten gehören ihm an, darunter alle EU-Staaten. Es bezeichnet sich selbst als „Europas führende Organisation für Menschenrechte“. Unter anderem beschließt seine parlamentarische Versammlung Resolutionen und stellt dort, rechtlich nicht bindende, Forderungen an die Mitgliedstaaten.

Nun, “wir” sind keine “Impfgegner”, richtige Impfungen sind lebensnotwendig und schützen – “wir” sind Kritiker der Gentechnik und Anhänger*innen der evidenzbasierten Medizin. Die meisten Menschen sind nicht bedroht von Corona (im Gegensatz zu Masern oder Polio und Wundstarrkrampf etc.).

Man sieht den irrationalen und despektierlichen Ton des Focus im Wörtchen “kramen” “heraus”. Nun, wir “kramen” da nichts “heraus”, sondern argumentieren demokratisch und parlamentarisch, evidenzbasiert und nicht eminenzbasiert, wie es die Deutschen lieben – wo ja bekanntlich Talkshows und Twitter-User die Regierungsgeschäfte machen und nicht das Parlament, das anfangs gar nichts zu sagen hatte, und seither nur abnickt, was bei Anne Will, Maischberger, Lanz oder Plasberg aggressiv in die Echokammer der Zeugen Coronas geworfen wurde und via Twitter in Sekundenschnelle im Bundeskanzleramt landet. Von Reflektion, Wissenschaft, demokratischem Prozess und Verhältnismäßigkeit keine Spur. Und das geht seit März 2020 so und wird immer dramatischer.

Ich hatte schon am 16. Februar 2021 über die Resolution 2361 berichtet.

Wie sieht es nun mit einem Vergleich der homophoben Hetze gegen Schwule in den 1980er Jahren in Bayern und der heutigen Coronapolitik aus? In einem Text von Georg Etscheit heißt es treffend:

Unter Gauweilers Ägide wurde im Mai 1987 ein „Maßnahmenkatalog“ in Kraft gesetzt, der beinahe sprichwörtlich geworden ist. „Ansteckungsverdächtige“ sollten zum HIV-Test geladen und bei Nichterscheinen durch die Polizei vorgeführt werden, wobei man gerne auch auf „Hinweise aus der Bevölkerung“ setzte, was augenblicklich Denunzianten ermunterte, angeblich aidsinfizierte Individuen zu melden.

Als es die ersten HIV-Tests gab, plädierte Gauweiler dafür, man solle „so viele Gruppen wie möglich der Testung zufahren“. Schnell waren auch Zwangstests von „Risikogruppen“ wie Prostituierten und Fixern gesetzlich verankert. Und wer in Bayern Beamter werden oder als Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis beantragen wollte, musste einen negativen Befund vorweisen. Die Zwangstests für neue Beamte wurden erst 1995 wieder gestrichen, die übrigen Maßnahmen blieben bis 2001 in Kraft; die Berliner Polizei erfasste sogar noch 2018 HIV-Infizierte in ihren Datenbanken. Ein böses Omen für den mutmaßlich jahrelangen Fortbestand der heutigen Corona-Maßnahmen einschließlich regelmäßig wiederkehrender Zwangsimpfungen.

Brendan O’Neill von Spike sieht das Ende Europas kommen mit der Impfpflicht:

What is happening in Europe right now is nothing short of terrifying. We are not merely witnessing another round of Covid restrictions. This isn’t just the introduction of another set of emergency measures that some people believe are necessary to stave off the latest Covid wave and the Omicron threat lurking on the horizon. No, we are living through a chilling overhaul of the entire relationship between the state and the individual, with the state empowered to such an extraordinary degree that it can now instruct its citizens on what to inject into their bodies, and the individual so politically emaciated, so denuded of rights, that he no longer even enjoys sovereignty over himself, over that tiny part of the world that is his own body and mind. We are witnessing the violent death of European liberalism and the birth pangs of a new and deeply authoritarian era.

Und ich kann es nicht anders ausdrücken: Wer uns Ungeimpften mit Zwang etwas spritzen möchte, was wir nicht möchten, der handelt gegen den Nürnberger Kodex.

Der sogenannte Nürnberger Kodex ist eine zentrale, aktuell heute angewandte ethische Richtlinie zur Vorbereitung und Durchführung medizinischer, psychologischer und anderer Experimente am Menschen. Er gehört seit seiner Formulierung in der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess (1946/47) insbesondere zu den medizinethischen Grundsätzen in der Medizinerausbildung (ähnlich wie das Genfer Gelöbnis). Er besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen

„die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich (ist). Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können“.

Es braucht für medizinische Eingriffe in den menschlichen Körper die Zustimmung des jeweiligen Menschen. Doch hier wird gedroht wie seit 1945 nicht mehr gedroht wurde! 15 Millionen Menschen werden bedroht wie noch nie in ihrem Leben – und das in der BRD. Das ist 2021. Die Impfpflicht-Fanatiker*innen haben nichts gelernt aus der Geschichte und zeigen, in welcher Kontinuitätslinie die politische Unkultur in Deutschland und Österreich steht. In England können es die Intellektuellen nicht fassen, was auf dem Kontinent, bei den ehemals Nazi-Ländern Österreich und Deutschland, jetzt wieder passiert!

Natürlich ist heute nicht die Intention, zu töten, auch wenn viele der Impf-Fetischist*innen und Maßnahmen-Fanatiker*innen sehr wohl so reden und schauen, als ob sie die 15 Millionen Nicht-Geimpften lieber tot sehen würden. Aber es gibt die Intention, mit Zwang Menschen etwas in ihre Körper zu injizieren, was diese Menschen nicht wollen. Dieses Recht auf körperliche Unversehrtheit und menschliche Würde war bislang vom Grundgesetz abgesichert. Das ist jetzt zu Ende, wenn es nach dem Willen von Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Christian Lindner geht, alle drei haben kein Veto gegen eine Impfpflicht, sondern Zustimmung signalisiert und zumal Lindner sein Wort gebrochen.

Da wir schon jetzt wissen, empirisch bewiesen, dass die mRNA-Impfstoffe bzw. die 4 aktuell in der EU zugelassenen “Impfstoffe” gegen Corona in außergewöhnlich großer Häufigkeit zum Tode und zu schweren Nebenwirkungen führen können, dann wird hier mit dem Leben von Menschen gespielt. Am 26.11.2021 schrieb ich:

Nebenwirkungen (bei den in Deutschland bzw. der EU zugelassenen) Coronaimpfstoffen:

  • 2.584.127

Zum Vergleich die Nebenwirkungen der üblichen und seriösen Impfstoffe seit 1968 bzw. 1980:

  • Polio (seit 1968): 122.426
  • Masern (seit 1968): 5832
  • Influenza (seit 1968): 274.847
  • Pneumokokken (seit 1980): 238.230
  • Tetanus (seit 1968): 15.127

 

Dass es in einer Demokratie dazu kommen könnte, dass der Staat bis zu 15 Millionen zur Impfung zwingt, mit purer struktureller Gewalt – massivste Geldbußen oder die Drohung mit Gefängnis sind Formen von purer struktureller Gewalt – und somit auch physischer Gewalt (Bullen-Gewalt), das wäre bis März 2020 kaum vorstellbar gewesen. Sicher wusste man, dass so etwas in extremen Ausnahmefällen passieren kann, gerade Polizeigewalt ist ein typisches Thema linker Politik, vom Tode durch brutal verabreichte Brechmittel nicht zu schweigen.

Aber jetzt haben wir es mit 15 Millionen “Versuchskaninchen” zu tun, die sich bislang gegen eine Impfung bzw. gegen eine von Big Pharma wie Bayer selbst so bezeichneten “Gentherapie” (auf dem World Health Summit im Oktober 2021 in Berlin, das entsprechende Video ist hier verlinkt) wenden. Dabei wird noch nicht mal groß thematisiert, dass die meisten Menschen weltweit nicht mit der Gentherapie behandelt, sondern mit herkömmlicheren Impfstoffen – die ‘natürlich’ in der EU oder Amerika nicht zugelassen sind bislang (absichtlich, denn in Indien sterben die Menschen seltener an der Impfung als in der EU oder Amerika) – geimpft sind. Aber die EU und Amerika sind Anhängsel von Big Pharma.

Das Tablet Magazine ist eines der bekanntesten jüdischen (online) Magazine in den USA. Es ist in weiten Teilen eine der letzten Bastionen gegen die Zeugen Coronas und für eine rationale, kritische und evidenzbasierte Analyse der Corona-Krise. Ich habe ja über herausragende Anti-Corona-Panikindustrie-Texte im Tablet Magazine von Alex Gutentag berichtet. Auch der weltweit führende Epidemiologe Professor John P.A. Ioannidis hat im Tablet Magazine zu Corona publiziert. Ich selbst hatte bekanntlich im Tablet Magazine 2016 und 2019 gegen die Neue Rechte, die Alternative für Deutschland (AfD) und ihre deutschen Freunde geschrieben.

Tablet Magazine berichtet zum Beispiel aktuell über die Städte Mainz, Speyer und Worms – die als das “Jerusalem am Rhein” im Juli 2021 als “UNESCO Weltkulturerbe” aufgrund ihrer langen jüdischen Geschichte anerkannt wurden. Dabei ist das Magazin wohlwollend unabhängig, hat längere und nicht selten auch mal polemische Texte und ist nicht so dermaßen angepasst, staatstragend – was sich in der nie dagewesenen Coronakrise besonders schockierend zeigt – und tendenziell seicht wie die Jüdische Allgemeine in Deutschland.

These Holy Communities—they came to identify themselves as “Jerusalem on the Rhine,” with the 11th-century building of the Worms Synagogue including replicas of two pillars from the Solomonic Temple in Jerusalem—have long been recognized as the bastion of Ashkenazi Judaism, beginning a millennium ago and continuing to influence Jewish culture, architecture, religious practice, and religious thought to this day. Gaining World Heritage recognition, however, entailed an arduous effort to document centuries of contributions that led to the flourishing of Jewish life on the Rhine and its influences far beyond the borders of Germany.

Andere Autoren beleuchten in diesem 2009 gegründeten Online-Magazin den Islamismus in Frankreich, den von England nach USA schwappenden antizionistischen Antisemitismus à la Jeremy Corbyn oder befassen sich mit der Lab Leak Theory, einem möglichen (und wahrscheinlichen) Laborunfall in Wuhan (ich kündigte vor Wochen an, dazu zu schreiben, das kommt ggf. noch). Ein weiterer Autor im TM ist James Kirchick, der andernorts klar in Worte fasste, was er von Donald Trump hielt und was den liberalen Kirchick von Teilen der mit dem Demagogen liebäugelnden marxistisch-antideutschen Linken abhob:

(“Trage auf dieses Schwein keinen Lippenstift auf”.)

Zwei aktuelle Texte im Tablet Magazine von Anfang Dezember 2021 beleuchten die aktuelle Situation anschaulich. Da  ist zuerst der israelische und in den USA lebende Medienwissenschaftler und Publizist Liel Leibowitz. Er schreibt in einem biographischen Abriss, wie er als Mitglied in sozialistischen Jugendgruppen und Kritiker des Establishments, der promovieren wollte und eine Professur am besten an der New York University (NYU) anstrebte, damit er den Washington Square in Manhattan überblicken könnte von seinem Arbeitszimmer, so ganz normaler linker Mainstream war. 2014 war Leibowitz einer der Zuhörer bei einem Vortrag über Kritische Theorie und Israel (der ihn als Nicht-mehr-Linken nicht so ganz überzeugt haben mag), den ich auf Einladung des Institute for the Global Study of Antisemitism and Policy (ISGAP) am 27. März 2014 in New York, Manhattan, hielt (Video).

Nach 9/11 merkte Leibowitz, dass es hipp war und unabdingbar, dass man bei Dinner Partys Witze oder abschätzige Bemerkungen über George W. Bush machen musste. Wer das Problem des Jihad ansprach, galt als Verräter oder rechter Verteidiger des Mainstreams. Das war in Deutschland nicht anders, auch hier herrschte Schadenfreude vor, wobei der Antiamerikanismus in Deutschland deutlich ressentimentgeladener war und ist als die Ideologie der Anti-Bush- oder Anti-Republikaner-Linken und Anhänger*innen der “Democrats” in den Vereinigten Staaten.

 

Der Vorteil der antideutschen Linken war es jedoch, dass sie schon seit dem 9. November 1989 (“Mauerfall”) ihre Distanz zu Deutschland klar gemacht hatten, was sich im Zuge der Kritik an rassistischen Mordanschlägen auf Migrant*innen und pogromartigen Ausschreitungen (Solingen, Mölln, Rostock-Lichtenhagen usw.) Anfang der 1990er Jahre verstärkte. Durch die Goldhagen-Debatte 1996 ff. wurde die Distanz von Teilen – nicht von allen – der antideutschen Szene zum linken Mainstream noch deutlicher, da jetzt der Antisemitismus der Deutschen ins Zentrum rückte. Die Studie von Daniel J. Goldhagen war in dieser Hinsicht weltweit für die kritische Holocaustforschung ein Meilenstein (und wurde deswegen in Deutschland natürlich diffamiert, aber von den Pseudo-Linksliberalen wie Habermas gefeiert, einem Habermas, der jetzt 2020/21 zeigt, wie antiliberal und autoritär sowie äußerst unwissenschaftlich er in Coronazeiten denkt). Auch die Kritik am ersten Krieg der BRD 1999 gegen Serbien (“Kosovokrieg”) machte die unüberwindbare Kluft von Links-Sein und Rot-Grün überdeutlich. Und dann kam der 11. September, der die verbliebene Linke nochmal spaltete und nur ein sehr kleiner Teil, primär die Antideutschen, verstand sofort, was dieser islamistische Anschlag bedeutete. Das Kuscheln mit dem Jihad und dem sog. legalen Islamismus ist in Deutschland bis heute weit verbreitet, man denke nur an die Iranpolitik der deutschen Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte oder an die Möllemann (Todenhöfer) Fraktion der deutsch-arabischen Freundschaft. Ein übergroßer Teil der Coronapolitik-Kritiker*innen ist jedoch im verschwörungsmythischen Lager fest verankert und sieht 9/11 wie Corona als mehr oder weniger gut geplante “Staatsaktion”.

Leibowitz (Jg. 1976) ist heute offenbar auch ein Kritiker des irrationalen Coronawahns, das ist jedenfalls der Tenor in seinem Text, der seine Heimatlosigkeit als Ex-Linker dechiffriert. Sein jüngerer Kollege Blake Smith von der University of Chicago, der mir ansonsten in anderen Texten unkritisch Heidegger, Agamben, Roberto Esposito und dessen arg direkte Linie von der Nazizeit zu allen möglichen Formen von “Biopolitik” (ohne das Präzedenzlose von Auschwitz auch nur zu erwähnen) oder die den Jihad derealisierenden Ideologeme nach 9/11 rezipiert, schreibt diese Woche im Tablet Magazine über die Verbindung von HIV-Hysterie und Schwulenhass in den 1980ern und der Agitation gegen Coronapolitik-Kritiker*innen heute.

Er zitiert einen konservativen, antikommunistischen, homophoben und katholischen Publizisten aus den USA, William F. Buckley, der in den 1980ern zu Ronald Reagan in einem widerwärtig sarkastischen Scherz meinte, man solle erstens das ganze Land auf HIV testen (siehe: heute Corona!) und zweitens die positiv Getesteten kennzeichnen. Wie kennzeichnen? Mit einer Tätowierung über dem Gesäß und dem Spruch:

abandon hope, all ye who enter here.

Dieser Zynismus gegenüber schwulem Sex war menschenverachtend. Wie menschenverachtend sind heute gelbe oder rote Armbändchen, die Geimpfte bekommen, wenn sie auf einen Weihnachtsmarkt oder in ein Geschäft gehen? Wie menschenverachtend sind deutsche Polizisten, die Demonstranten als “indirekte Mörder” diffamieren, nur weil ein Demonstrant ggf. mehr Hirnmasse hat als ein solcher Beamter und selbst denken kann, nicht obrigkeitshörig und autoritär ist, vielmehr die Gefahr von Covid-19 realistisch einschätzt und zumal solidarisch ist mit den nationalen und internationalen Opfern der präzedenzlosen und vom totalitären China stammenden Idee des Lockdowns sowie der deutsch-österreichischen Impf-Apartheid?

Gegen diese Art Hysterie und Hetze gegen Schwule, Prostituierte und HIV-“Verdächtige” gab es damals aber Kritik – von Linken, Liberalen, Rita Süßmuth (CDU), der Queer-Community. Heute sind auch LGBT+-Leute wie Feministinnen vorne mit dabei, wenn es um die Diffamierung von Coronapolitik-Kritiker*innen geht. In den 1980ern wie heute ging und geht es um Epidemien und beides mal spielt der Moralismus und die Selbstgerechtigkeit der Agitator*innen eine große Rolle.

Covid-19 ist eine relativ harmlose Erkrankung für fast alle Menschen. Wer vorerkrankt ist, schwer vorerkrankt und sehr alt, kann daran schwer erkranken und auch sterben – so wie bei einer schweren Influenza und vielen anderen Keimen, ich nenne nur Krankenhauskeime, an denen seit Jahrzehnten Zehntausende sterben (jedes Jahr).

Wenn nun Gerichte, Läden, Zoos oder Buchhandlungen und Bibliotheken, Forschungsreinrichtungen 2G+ oder 1G+ verlangen, dann wollen sie damit nicht epidemiologisch handeln und “Infektionen” verhindern, weil das nicht geht, da Geimpfte exakt – exakt – so ansteckend sein können wie Ungeimpfte. Nein, wer 2G+ oder 1G+ einführt, will die totale Impf-Apartheid. Wer 2G+ oder 1G+ einführt, will den totalen Coronawahn institutionalisieren und Menschen selektieren. Das ist nicht die Rampe von Auschwitz.

Es geht vielmehr um die deutsche Tradition des Gehorsams, des Staatsfetischismus, der heute am aggressivsten von der Antifa gezeigt wird, die Angela-Merkel-Jünger sind und die ganze Welte impfen wollen (“wir impfen euch alle”). Diese Liebe zur Gewalt war schon lange Teil der häufig patriarchal mackermäßig strukturierten Antifa. Eine antideutsche Antifa hingegen sah schon in den 1990ern den Antisemitismus als zentral und als spezifische deutsche (und österreichische) Eigenschaft, historisch gewachsen. Und Teile dieser antideutschen Antifa sind heute eben auch Kritiker*innen des Coronamassenwahns von Scholz, Baerbock, Lindner und weitesten Teilen des kulturellen, politischen, religiösen und kapitalistischen Establishments in Deutschland und Österreich.

Es ist eine deutsche und österreichische Tradition, der Obrigkeit zu gehorchen, dem eigenen Fanatismus eine Chance zu geben und Menschen nach Belieben zu selektieren. Und diese Tradition schien nach 1968 aufgebrochen. Aber exakt jene Pseudo-Linken, die immer so taten, als würden sie die Gleichheit der Menschen unterstützen, die zeichnen sich jetzt neben den extrem rechten Hetzer*innen, von denen wir nie anderes erwartet haben, wie aus Bayern, als jene aus, die wieder Menschen selektieren und die Ungleichheit der Menschen festzurren.

Dagegen ist die doppelte Freiheit nach Marx – die Freiheit als Bürger, aber auch die Freiheit von Produktionsmitteln, also das Sich-Verkaufen-Müssen auf dem Markt, fast schon harmlos gewesen. Deshalb sind die USA – Florida und Texas, Georgia und South Dakota – auch Inseln der Freiheit in einem Meer von Zeugen Coronas und totalitären Monstern.

Aber es gibt diese Inseln – so wie es Schweden gibt -, und das zeigt uns: es gibt auch heute noch Hoffnung. Wir Kritiker*innen jedenfalls haben alles aufgeschrieben, so gut wir es konnten und können, wir haben den Verstand im Gegensatz zum Mainstream nicht verloren. Wir haben Empathie mit den Opfern der Coronapolitik. Wir sind solidarisch und denken international. Und das wird in Jahrzehnten von Historiker*innen erinnert werden. Wir haben Distanz gehalten zum weltweit herrschenden Coronawahn und tun das, was wir können: Kritik üben, evidenzbasiert, theoriegesättigt, mit Herz und Intellekt. Wir Kritiker*innen stehen ein für 1789 und die Gleichheit der Menschen. Für uns sind Geimpfte keine anderen Menschen wie Ungeimpfte, wir finden schon die Idee menschenverachtend, jemanden danach zu fragen, ob, wie lange und warum er oder sie geimpft ist oder nicht. Und schließlich bekommt eine antideutsche Kritik insofern wieder Oberwasser, weil wir eben sehen, dass jene Länder, die mindestens gespalten sind und sehr starke Gegenkräfte gegen die Zeugen Coronas haben – weite Teile der USA und jetzt auch wieder England, dazu Schweden – eben westliche Länder sind mit einer sehr langen demokratischen Tradition.

Foto: privat

Dass es eine deutsche Spezifik im autoritären und totalitären Denken und Handeln gibt – etwas, was Peter Viereck 1941 so überragend in seiner Dissertation in Harvard – Metapolitics – am Beispiel von “Turnvater” Jahn, dem “Lebenskult”, den Romantikern und Richard Wagner bis hin zu Hitler analysierte (neue Auflage 2004) -, das zeigte sich seit 1945 nie so deutlich wie in der Corona-Krise. Und es zeigt an, wie wichtig eine antideutsche Kritik weiterhin ist.

 

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Das virologisch begründete Ende der Impf-Apartheid – Bahnbrechende Studie aus den USA (CDC und Justizministerium) zeigt: Geimpfte sind exakt so stark und so lange ansteckend wie Ungeimpfte

Von Dr. phil. Clemens Heni, 09. Dezember 2021

 

Ein großes Team von Forscher*innen des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sowie dem amerikanischen Justizministerium hat in einer Studie in einem texanischen Gefängnis herausgefunden, dass geimpfte Insassen exakt so lange und so stark infektiös waren wie ungeimpfte Gefängnisinsassen.

Viel offizieller und staatstragender kann eine Studie kaum sein. Die Forscher*innen sind alles nur keine Kritiker*innen der Gentherapie bzw. “Impfung”. Aber sie scheinen noch einen Funken Forschergeist zu haben und wollten tatsächlich wissen, ob Geimpfte viel kürzer oder weniger stark infektiös sind als Ungeimpfte, sprich: ob Maßnahmen, die Ungeimpfte diskriminieren, virologisch und epidemiologisch begründbar wären. Und das sind sie nicht.

Es geht um einen Corona-Ausbruch in einem Gefängnis in Texas im Juli 2021. in den folgenden Wochen wurden von einer ausgewählten Gruppe von Insassen regelmäßige Abstriche sowie Tests gemacht. Das Resultat ist: Es gibt keinen Unterschied zwischen den geimpften und nicht-geimpften Insassen:

No significant differences in time to last RTPCR positive test were found. Median duration of RTPCR positivity was 13 days among fully vaccinated participants versus 13 days among participants who were not fully vaccinated (p=0.50; Figure 2); and 10 days among participants with known history of prior SARSCoV2 infection (regardless of vaccination) versus 13 days among participants without any known prior infection (p=0.12). (…)

No statistically significant difference was detected in the duration of viral culture positivity (Figure 4) between participants who were fully vaccinated (median: 5 days) compared with those who were not fully vaccinated (median: 5 days; p=0.29).

Kein einziger der infizierten Gefangenen starb an Covid-19, obwohl über 70 Prozent übergewichtig bzw. fettleibig sind, so die Studie. Ein Geimpfter und ein Ungeimpfter wurden hospitalisiert. Häufigste Symptome waren Schnupfen, eingeschränkter Geschmackssinn und Husten. Da es sich in einem Gefängnis um enge Räumlichkeiten handelt, sind die Ergebnisse für Krankenhäuser, Pflegeheime, Bürokomplexe etc. sehr aufschlussreich.

Wer jetzt eine Impfpflicht für das Pflegepersonal durchdrücken will, am besten als toxisches Weihnachtsgeschenk der irrationalen neuen Bundesregierung, der oder die ignoriert die Forschung und möchte gerade die Menschen, die bis vor kurzem noch dümmlich beklatscht wurden, in den Abgrund stoßen, in die Arbeitslosigkeit oder den Freitod. Die Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie mobilen Pflegedienste brauchen die 10 bis 25 Prozent Ungeimpften. Es ist deren freie Entscheidung.

Wie diese Studie zeigt, ist jeder geimpfte Pfleger, jede geimpfte Ärztin genauso lange und genauso stark infektiös wie ein nicht geimpfter Arzt oder Pfleger. Diese Gentherapie bringt keine klinische und keine sterile Immunität. Wer das immer noch nicht verstanden hat, will es aus bösen Absichten heraus nicht hören.

Auch vor diesem Hintergrund ist jede 2G-Regelung pure Schikane und totalitäre Willkür. Wenn jetzt Krankenhäuser nur Geimpfte und “Genesene” hineinlassen (Ausnahmeregelungen gibt es theoretisch), dann indiziert das nur, wie unwissenschaftlich die jeweilige Krankenhausleitung, die jeweilige Behörde, das jeweilige Café oder Restaurant, Theater, Kino etc. agieren. Wer gerade in Krankenhäusern oder Pflegeheimen keine ungeimpften Besuche mehr zulässt, handelt menschenverachtend und zudem irrational und unwissenschaftlich, antidemokratisch.

Erst kürzlich wurde mir von einer Krankenhausmitarbeiterin erzählt, dass es sehr wohl berechtigt sei, 2G einzuführen – was es ohne jede Impfung, also unendlich größerer “Gefahr” für Krankenhausinsassen im Jahr 2020 gar nicht gab und geben konnte -, da Geimpfte zwar auch ansteckend sein könnten, aber weniger lange oder stark.

Das ist ein Mythos, der durch diese höchst offizielle Studie aus den USA jetzt widerlegt ist.

Wetten wir, dass sich kein Krankenhaus, das jetzt schon 2G hat, mit dieser wissenschaftlichen Forschung befasen wird, weil es viel mehr Spaß macht, Menschen zu selektieren, als demokratisch, seriös und evidenzbasiert zu arbeiten und handeln?

Geimpfte sind so lange und so stark oder schwach infektiös wie Ungeimpfte!

 

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Sind Ungeimpfte und Coronapolitik-Kritiker*innen wie ein “Blinddarm”, der nur den gesunden ‘Volkskörper’ stört – oder sollten wir ‘Covid-Verdachtsfälle’ nicht besser in “Covid Internment Centern” einsperren wie in Australien?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 08. Dezember 2021

Wenn wir vor zwei Jahren gesagt hätten, dass Menschen, die eine Impfung gegen eine Krankheit, die sie gar nicht sonderlich bedroht, ablehnen, doch nicht ins Gefängnis kommen, dann hätten wir selbst an unserem Verstand gezweifelt. Doch exakt das steht in Österreich im Raum. „Beugehaft“ für Menschen, die 2022 ff. die Strafe für eine nicht durchgeführte Corona-Impfung nicht bezahlen können oder wollen. Laut dem unglaublich phrasenhaften Schwätzer und österreichischen Gesundheitsminister Mückstein, der mit Plastikworten nur so um sich wirft, ist diese unfassbare Drohung einer „Beugehaft“ jetzt vom Tisch.

Wir wissen ob der Halbwertszeit von Politikeraussagen und was wir von den Ehrenworten von Politiker*innen zu halten haben. Sahra Wagenknecht weist darauf hin: Noch vor wenigen Wochen sagten Heiko Maas, Olaf Scholz oder Christian Lindner, dass es „keine Impfpflicht“ geben wird. Und jetzt wird es sie nach dem Willen des Es-gibt-keine-Roten-Linien-mehr-Fanatikers Olaf Scholz doch geben. Dabei sind rote Linien so was Schönes.

Wagenknecht zeigt eindrücklich, wie absurd eine Impfpflicht ist, zumal bei einer Impfung die so stark wirkt, dass sie regelmäßig aufgefrischt werden muss, also ein Impf-Abo und Milliarden-Gewinne präzedenzlosen Ausmaßes für die Pharma-Industrie bedeutete.

Schweden hat aktuell 67 Mal weniger Tote an oder mit Covid-19 als noch vor einem Jahr: am 07.12.2021 gab es in Schweden exakt einen Covid-Toten (an oder mit) und am 07.12.2020 waren es noch 67, auch das keine sehr hohe Zahl in dem 10 Mio. Einwohner*innen-Land. Deutschland hingegen hat offenbar wegen und nicht trotz der Impfung und vor allem wegen den Lockdowns, dem Maskenwahn und der unsagbaren 24/7 Panikindustrie und somit von den Medien und der Politik, den Verwandten, Nachbar*innen etc. produzierten Immunschwäche fast so viele Tote wie vor einem Jahr (07.12.2021: 318, 07.12.2020: 384). Schweden hatte nie 2G oder 3G am Arbeitsplatz oder in Geschäften, nur bei den Theatern und Veranstaltungen in Innenräumen dreht auch dort das irrationale Establishment der Politik jetzt durch und will 1G bei VAs mit mehr als 100 Personen in Innenräumen. Absurder geht es nicht, da ja seit Monaten so gut wie kein Mensch an oder mit Corona stirbt – und das im schwedischen Herbst und jetzt sogar im Winter keine Covid-Toten. Offenbar hat sich die Gesellschaft immunisiert und das ging nur, weil sie keine Panik hatten, keine Läden, Restaurants oder Schulen je geschlossen haben und keinen Maskenwahn je hatten.

Es geht aber noch viel weiter: Schadet die Impfung womöglich gerade älteren Menschen? Tötet die Impfung gerade ältere Menschen? Das ist die Befürchtung eines achtköpfigen Forscherteams von Queen Mary, Universität London und der Hebräischen Universität Jerusalem. Doch bevor wir uns diesem Text widmen, ein kurzer ideologiekritischer Rückblick:

So wie schon vor bald 20 Jahren die Musikszene in England bzw. dem Vereinigten Königreich mitunter als „Patient“ betrachtet wurde, so sind auch heute England und das UK kritisch zu hinterfragen, wie es denn die Zahlen der geimpften Coronatoten darstellt. Das ist deshalb bemerkenswert, weil England berühmt war für seine Rock- und Pop-Musikszene und auch heute mit die besten Statistiken zur Corona-Krise hat, nicht ansatzweise so desolat wie die Arbeit des Robert Koch-Instituts (RKI) oder des Divi-Intensivregisters. Aber auch England bzw. das UK machen aktuell eventuell einen großen Fehler! Darauf weist der linke Münchner Publizist Michael Sailer hin.

Rückblick: In Heft 7/2002 von Konkret hatte Sailer über das Album „The Snare“ von „Looper“ geschrieben:

Wollte man die britische Popmusik der letzten fünf Jahre als Patienten betrachten, fiele die Entscheidung schwer, welcher Spezialist am dringendsten aufzusuchen wäre. Die trauerselige Selbstsublimation der Leidensmänner im Radiohead-Gefolge, der pompös-hohle Hymnenwahn, die Verzettelung in immer absurderen Kleinkrämereien, der hölzerne Rockismus des alternden Lad-Stammtischs um die Herren Gallagher/Weller. Dazu die Minderwertigkeitskomplexe, die sich einstellen, wenn man mit dem Ofenrohr über den Ozean blickt: Da haben The Strokes gezeigt, daß man mit schamlosem Revivalismus einen ebenso erfrischenden Knalleffekt auslösen kann, wie man ihn früher – von den Beatles über XTC bis Blur – nur aus Großbritannien kannte; nun schwimmen selbst die ödesten Dröhn-Rock-Combos, von der eifrig sortimentierenden Musikpresse in denselben Topf geworfen, auf der Euphoriewelle mit.

Was für „Spezialisten“ können die aktuelle Corona-Situation in England und dem UK behandeln?

Sailer hat sich sodann mit den Abgründen unseres Gesundheitssystems befasst, so in einer Rezension in Konkret 4/2014 zu Gabriele Goettle: Haupt- und Nebenwirkungen. Zur Katastrophe des Gesundheits- und Sozialsystems. Darin heißt es, aktueller könnte es nicht sein:

Das Sozialsystem unseres Landes ist ein Tummelplatz für Idioten: nützliche Idioten wie Politiker, Ärzte und Funktionäre, die in ihrer kollektiven Verblödung den Befehlen und Verlockungen einer wahnsinnig gewordenen Lobbymafia verfallen, und zynische Idioten, die angesichts der unfaßbaren Zustände und Vorgänge die Arme verschränken – Ja nun! So ist er eben, der Kapitalismus, gelt? – und mit arrogantem Grinsen auf die theoretische Bibliothek verweisen, der das alles seit Jahrzehnten, Jahrhunderten zu entnehmen sei; q. e. d.

(…) Dabei sollte es im Sozial- und Gesundheitssystem wenigstens vordringlich darum gehen, in Sisyphos-Arbeit den politisch gewollten oder in Kauf genommenen Beschiß, um nicht zu sagen: den zumindest versuchten massenhaften Mord zu bremsen, der seit den »Reformen« der Schröder/Fischer-Bande ein Ausmaß angenommen hat, das jedem, der davon in Einzelheiten erfährt, die Haare zu Berge stehen läßt. (…)

Otto Teufel etwa klagt seit Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht gegen Betrug und Diebstahl im Rentensystem, ist dadurch notgedrungen zum Experten geworden und weiß genau, was hinter den Lügenparolen steckt: »Wir leiden nicht unter einem demographischen Problem, wir leiden unter einer wirtschaftspolitischen Elite, die sich bereichert auf unsere Kosten.« Das ist nicht Blabla und kein Populismus, sondern das kann er erläutern, und zwar bis ins kleinste Detail, und nicht nur er (wie die Demographielüge funktioniert, erläutert der Statistikprofessor Gerd Bosbach; zum Beispiel in KONKRET 2/12). Es geht dabei nicht um »Tricksereien«, sondern um Verbrechen. Und die, die dahinterstecken, haben Namen: Bert Rürup, Meinhard Miegel, Bernd Raffelhüschen, Walter Riester, Gerhard Schröder, Carsten Maschmeyer, Wolfgang Clement, Karl Lauterbach et al.

Am 7. Dezember 2021 nun schreibt Sailer auf seinem Blog „Das Ende des 95-Prozent-Schwindels“. Es geht um die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe (die von der Pharma-Industrie selbst, so bei Bayer, als „Gentherapie“ bezeichnet werden). Dabei bezieht er sich auf ein ganz aktuelles wissenschaftliches Papier von Forschern aus England von der Queen Mary University of London sowie der Hebräischen Universität Jerusalem vom 3. Dezember 2021, das als Preprint hier einsehbar ist (in wenigen Tagen haben es schon über 100.000 Leute gelesen bzw. angeklickt):

Latest statistics on England mortality data suggest systematic mis-categorisation of vaccine status and uncertain effectiveness of Covid-19 vaccination

Das britisch-israelische Forscherteam kann an Hand von Daten und Grafiken zeigen, dass es im Vereinigten Königreich (UK), das weltweit eine der besten Datengrundlagen hat, eine auffällige Zunahme von Todesfällen in den ersten Tagen nach der Impfung gegen Corona in den Altersgruppen 60-69, 70-79 und 80+ gibt. Es fällt nämlich auf, dass zwar im Winter/Frühjahr in diesen Altersgruppen immer besonders viele Menschen sterben, aber hier fällt auf, dass dies 2021 zeitversetzt geschah – entgegen den gleichzeitigen Peaks in Todesfällen in vorherigen Jahren, auch 2020. Warum sollten plötzlich 2021 diese drei Altersgruppen zufällig zeitversetzt sterben? Und warum fällt dieses zeitversetzte Sterben zufällig mit dem Peak der jeweiligen Impfung dieser prioritär geimpften Altersgruppen – zuerst die Menschen über 80, dann die 70-79-jährigen, dann die 60-69-jährigen – überein?

In previous years, each of the 60-69, 70-79 and 80+ groups have mortality peaks at the same time during the year (including 2020 when all suffered the April Covid peak at the same time). Yet in 2021 each age group has non-Covid mortality peaks for the unvaccinated, at a different time, namely the time that vaccination rollout programmes for those cohorts reach a peak.

Was das Forscherteam nachhaltig irritiert ist der enorme Unterschied von Nicht-Covid-Todesfällen in den älteren Bevölkerungsgruppen 60-80+. Das ergibt einfach gar keinen Sinn, dass nicht Geimpfte mehr an anderen Dingen (!) wie Herzinfarkten, Krebs, Demenz, Autounfällen etc. sterben als gegen Covid-19 Geimpfte.

Michael Sailer fasst die wissenschaftliche Analyse zusammen:

Zum einen gilt ein „Impfling“ bis 14 Tage nach der zweiten Spritzung als „ungeimpft“. In dieser Phase ist er wegen der Beeinträchtigung des Immunsystems durch die spritzungsbedingte Immunreaktion sehr anfällig für Infektionen wie Covid.

Zum anderen sind die üblichen, also erwarteten „Nebenwirkungen“ der mRNA-Behandlung (Kopfschmerzen, Fieber, Schwäche, grippeähnliche Symptome) von den angeblich typischen Symptomen einer Covid-Erkrankung so gut nicht zu unterscheiden. Und sie treten größtenteils in den ersten 14 Tagen nach der Spritzung auf und können bei sowieso schwer immungeschädigten, kranken Menschen tödliche Folgen haben.

Wenn man die Kurven der „Impfwellen“ (erste und zweite Verabreichung) und der „Sterbewellen“ der (angeblich) „Ungeimpften“ vergleicht, zeigt sich eine deutliche Korrelation: Erst wird gespritzt, dann erkranken und sterben die „Ungeimpften“. Dann wird das zweite Mal gespritzt, und nun sterben die einmal „Geimpften“ (und zwar in noch größerem Ausmaß).

Das könnte purer Zufall sein. Allerdings zeigt sich die gleiche Korrelation in den einzelnen Altersgruppen: Man spritzt über 80jährige, und schon sterben die über 80jährigen „Ungeimpften“. Dann spritzt man Menschen zwischen 70 und 80, und es sterben die „Ungeimpften“ zwischen 70 und 80. Das gleiche folgt bei den 60- bis 70jährigen. Bei den „Geimpften“ hingegen ist keinerlei Übersterblichkeit festzustellen.

 

Es gibt also begründete Zweifel, ob viele Tausende oder Zehntausende als „ungeimpft“ kategorisierte Covid-19-Tote de facto Geimpfte waren. Denn die Kategorisierung des Robert Koch-Instituts, dass nur als geimpft gilt, wer mehr als 14 Tage nach der zweiten Dosis an Nebenwirkungen der Impfung stirbt („Impfdurchbruch“, also Impfversagen), ist völlig unwissenschaftlich und absurd. Die mögliche positive Wirkung mag erst 14 Tage nach der zweiten Impfung einsetzen, aber natürlich sind die 5 Wochen nach der Initialimpfung bereits ein Zeitraum, indem zumal alte und stark geschwächte, vorerkrankte Menschen eben sehr wohl und offenbar häufig an der Impfung sterben.

Wissenschaftliche Zweifel an der Unbedenklichkeit der Corona-Impfstoffe (mRNA und Vektor) sind angebracht und rational, von den möglichen Langzeitfolgen ganz zu schweigen. Doch wie läuft der publizistische Hetz-Diskurs gegen rationale Kritiker*innen der Impfung?

Bereits im August 2021 konnte man folgende Zitate aus dem ach-so-schönen post- und mittlerweile wieder prä-faschistischen Italien lesen:

Roberto Burioni, TV-Virologe: “Sie (die Ungeimpften) müssen unter Hausarrest bleiben. Sie müssen wie Ratten leben.”

Selvaggia Lucarelli, Journalistin: “Sie (die Ungeimpften) müssen zu grünem Brei zermatscht werden.”

Andrea Scanzi, Journalist: “Mir würde es Spaß machen, sie (die Ungeimpften) wie die Fliegen sterben zu sehen.” David Parenzo, Journalist, fordert dazu auf, in das Essen der Impfgegner zu spucken.

Und dann gab es am 16. November 2021 in München die Verleihung des Dieter-Hildebrandt-Kabarettpreises an Sarah Bosetti und Frank-Markus Barwasser, die Laudatoren waren Oliver Welke und Claus von Wagner.

Was schreibt dann Sarah Bosetti wenig später, am 03. Dezember 2021, auf Twitter:

Damit entmenscht Bosetti offenkundig alle Kritiker*innen der Coronapolitik, disqualifiziert sie als „rechts unten“, ja als zu entfernenden „Blinddarm“.

Das erinnert an die Sprache der Vernichtung des Nazis. Und das sage ich, der ich im Gegensatz zu Sarah Bosetti ein Antisemitismus-, Rechtsextremismus- und Holocaustforscher bin.

Sie ist aber ja nicht allein mit ihren Vernichtungsfantasien. Dass die 1984 geborene Bosetti ganz privat möglicherweise Probleme mit ihrem Blinddarm hat und 2017 in einem Buch mit dem post-pubertären Titel „ICH BIN SEHR HÜBSCH, DAS SIEHT MAN NUR NICHT SO. Von einer, die auszog, das Scheitern zu lernen“ fantasierte

«Hm», sagt meine Nachbarin. «Aber Sie sind doch bestimmt genau wie ich in der weißen deutschen Mittelschicht aufgewachsen. Was wissen Sie schon über die Angst?»

«Wahrscheinlich gar nichts», sage ich. «Aber Angst ist eben selten so vernünftig, nur dahin zu gehen, wo sie gebraucht wird. Ich glaube, ihr ist in Deutschland einfach ein bisschen langweilig. Unser Leben ist zu sicher. Wir haben Käfige für die Löwen und Pillen für die Krankheiten. Wir haben Castingshows für die Verzweifelten und Bühnen für die Wahnsinnigen. Wir haben Polizei und Satire und Freiheit und Gefängnisse. Wir brauchen die Angst nicht. Sie ist an sich selbst gescheitert. Sie ist unser Blinddarm. Zwar ist sie bei uns allen standardmäßig eingebaut und war in einem früheren Leben mal sinnvoll, aber inzwischen gibt es einfach keine ernst zu nehmende Aufgabe mehr für sie. Also wird sie kreativ, die Angst, und sucht sich ihre Aufgaben selbst. Der Fluchtreflex schläft ein und wacht als Phobie oder Panikattacke oder Neurose wieder auf. Wenn wir früher Futter für Raubtiere waren, so sind wir es heute entweder für Demagogen oder für Psychologen.» (S. 35)

, das sei dahingestellt. Sie selbst hat solche Panikattacken, Bosetti kann nicht rational die Ungefährlichkeit von Corona für fast alle Menschen erkennen, weil sie nicht wissenschaftlich argumentieren kann oder will. Sie derealisiert, also entwirklicht wie gut man Covid-19 behandeln kann, siehe Indien. Die Impfung wirkt so phänomenal, dass Lehrer*innen oder Arzthelfer*innen bei minus 1 Grad das Fenster öffnen, weil sie selbst zwar total und mega geimpft und geboostert sind, aber nicht an die Wirkung des Boosters oder der Impfung glauben. Auch die Maske bringt rein gar nichts, das wissen diese epidemiologischen und demokratischen Analphabet*innen und deshalb sind sie so unsagbar brutal. Nie gab es brutalere Menschen in der Geschichte der BRD wie aktuell die Zeugen Coronas, die größte gleichzeitig herrschende irrationale Massenbewegung in der Geschichte der Menschheit.

Psychoanalytisch könnte man an dieser Textstelle der allzu deutschen “Kabarettistin” von 2017 schauen, was für mögliche psychische Probleme bei Bosetti, jedenfalls was die grotesk wirkende Analogie von Angst und Blinddarm betrifft, vorliegen. Denn ganz offensichtlich ist sie ja psychisch am Ende und hat irrationale, panische Angst vor einem Virus, das für fast keinen Menschen unter 70, der oder die nicht ganz extrem vorerkrankt ist (und für solche Leute ist auch jede schwere Influenza gefährlich), eine Gefahr darstellt. Und diese Angst wandelt Bosetti nun in Vernichtungswünsche gegenüber den allein in Deutschland ca. 15 Millionen Nicht-Geimpften und den Kritiker*innen der Coronapolitik um. Eine toxische Transformation oder Projektion.

Schauen wir abschließend nach Australien, dem Traumland des deutschen Kabaretts und der deutschen Bundesregierung. Die Australier tun bereits, was viele hier gerne möchten. In Down Under

gibt es jetzt „Covid Internment Camps“. Das größte davon steht in Howard Springs mit 2000 Plätzen. Dorthin kommen im Zweifelsfall Covid-Fälle oder Verdachtsfälle sowie Kontaktpersonen. Die 26-jährige Hayley Hodgson wurde dort interniert, sie sprach mit dem Journalisten Freddy Sayers von UnHerd über diese unglaubliche Erfahrung. Australien nannte sich ja bis vor kurzem noch eine Demokratie, doch das sind faschistoide Methoden, wie wir sie aus der Nazi-Zeit kennen. Sicher werden hier keine Menschen ermordet, aber es geht um die „Purifikation des Volkskörpers“ wie man das in der Antisemitismus- und NS-Forschung nennt.

Schauen Sie sich dieses Video zur Situation in den wirklich KZ ähnlichen Camps in Australien an, man glaubt es nicht, wenn man es nicht gesehen hat:

Sicher wird dort im Gegensatz zu den KZs im NS niemand ermordet. Aber die Tatsache, dass Menschen aus purer Willkür und fanatischem Hass, der sich als ZeroCovid-Ideologie rationalisiert, interniert werden wie die allerschlimmsten Verbrecher, das ist sicher das Schockierendste, was seit 1945 in westlichen Demokratien passierte. Australien ist Vorreiter im ZeroCovid-Wahnsinn.

Covid internment camp, Howard Springs, Australien

 

Hierzulande bekommen “Kabarettistinnen” Preise und niemand klagt sie wenige Tage später für ihre Entmenschlichung der Coronapolitik-Kritiker*innen an, die für sie offenkundig nur unnötige Gedärme sind, die man aus dem gesunden Volkskörper rausschneiden könnte.

Weiterhin eine fröhliche Adventszeit. Und dazu vielleicht nochmal rekapitulieren, ruhig, besinnlich, aber wie immer kritisch, dass schon im Jahr 1988 die ganze Corona-Krise mit der Analyse der “Plastikwörter” geleistet wurde. Dazu einfach mein aktuelles Buch zur Kritik der “Unheilbar Gesunden” lesen…

 

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Juhuuu – es gibt doch noch Liebe und “rote Linien”, Olaf Scholz …

Von Dr. phil. Clemens Heni, 05. Dezember 2021

Am 2. Dezember 2021 tweetete die SPD-Bundestagsfraktion:

Sage und schreibe 428 Menschen von 83 Millionen Bundesbürger*innen gefällt dieser Tweet.

Dazu sagt der Jurist, Journalist und Publizist Dr. Heribert Prantl in einem Interview mit der Berliner Zeitung:

Olaf Scholz hat gesagt, jetzt gäbe es für die Regierung „keine roten Linien“ mehr. Das klingt nicht sehr beruhigend, oder?

Meine Großmutter hatte für solche Blindheit ein altes Sprichwort parat: „Wenn das Aug’ nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill’.“ Olaf Scholz hat mit seinem Satz eine rote Linie überschritten. Sein Koalitionsvertrag ist mit dem Satz „Mehr Fortschritt wagen“ überschrieben. Es ist nun ein seltsamer Fortschritt, Grundrechte kleinzumachen. Die roten Linien, die es angeblich nicht mehr gibt, zieht das Grundgesetz. Das ist so und das bleibt so, auch wenn sogar das Bundesverfassungsgericht so tut, als sähe es sie nicht.

Dabei ist es Fake News zu sagen, es gebe keine roten Linien mehr. Es gibt sie, Olaf Scholz!

Hier die künstlerische Verarbeitung der Aussage des Vermutlich-Bald-Bundeskanzlers durch den Grafiker Oliver Sperl. Vielen Dank für die Genehmigung zur Publikation!

Wetten wir, dass diese roten Linien mehr als nur 428 Leuten gefallen?

Grafik und Copyright: Oliver Sperl

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Spanien gegen die EU-Impfpflicht! Wollen SPD, Grüne und FDP einen Schlussstrich unter ’68 und die Idee der Gleichheit der Menschen?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 03. Dezember 2021

 

Die spanische Gesundheitsministerin schließt eine europaweite Impfpflicht für ihr Land aus. Das sagte Carolina Darias in einer scharfen Replik auf die totalitären Wunschträume von Ursula von der Leyen nach einer EU-weiten Impfpflicht gegen Corona.

Wenn wir uns nochmal vergegenwärtigen, wer an oder mit Corona sterben kann, wird deutlich, wie grotesk eine allgemeine Impfpflicht wäre: 85,6 Prozent aller Toten an oder doch nur mit Covid-19 waren und sind über 70 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt weiterhin bei über 80 Jahren. 87 Prozent aller Menschen über 60 Jahre sind bereits geimpft – was soll da eine Impfpflicht bewirken?

Was politisch, politikwissenschaftlich, soziologisch, kulturgeschichtlich und historisch viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass es in der jüngeren deutschen Geschichte die SPD und Grünen waren, die eine neu-deutsche Unbefangenheit zur lingua franca machten. Sei es der Besuch des schon lange zuvor mit antisemitischen Invektiven gespickten Starschriftstellers Martin Walser bei Bundeskanzler Gerhard Schröder am 8. Mai 2002, wo Walser das revanchistische Märchen von Versailles wieder aufleben ließ, sei es, dass Joschka Fischer Auschwitz verharmloste, indem er mit der irrationalen Begründung, in Ex-Jugoslawien ein neues Auschwitz zu verhindern, einen Luft-Krieg gegen Serbien führte (Kosovokrieg 1999) – den ersten deutschen Krieg nach 1945 gegen einen der damaligen Kriegsgegner Hitlers und der Wehrmacht, Jugoslawien -, oder sei es das  stolzdeutsche ungenierte links-liberale Establishment 2006 beim „Sommermärchen“, das so high war, dass es sich vor Freude in die schwarz-rot-goldenen Unterhosen machte, dann sehen wir hier und heute, dass es wieder die SPD und die Grünen (zusammen mit den Liberalen) sind, die einen Tabubruch begehen und das Grundgesetz de facto vollends abschaffen.

Nicht mal Jens Spahn hatte sich dazu verstiegen, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen – Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Robert Habeck und Christian Lindner wollen es tun, entgegen der Expertise führender deutscher Rechtswissenschaftler*innen oder dem ehemaligen Bundesinnenminister und Anwalt Otto Schily.

Und wenn ich in die Gesichter der brutalsten Fanatiker schaue, die man im TV sehen kann (was ich im Internet mitunter nachträglich einige Sekunden mir anschaue, z.B. wenn ich Links geschickt bekomme), dann sehe ich da eine in dieser Form in der BRD nie dagewesene Gier nach – Vernichtung. Ich sehe in den Augen von Kretschmer, Kretschmann, Söder, Scholz, Habeck, Weil und wie sie alle heißen einen unglaublichen Drang nicht nach einem Wahlsieg oder einem Punktgewinn hier und da, sondern nach Vernichtung des politischen Gegners, hier: der Ungeimpften. Ob nicht empirisch die Geimpften viel mehr zum Infektionsgeschehen beitragen, das ist völlig egal. Ob die Inzidenz, ein hirnloses Plastikwort, bei 1329 oder bei Null ist, das ist, so Jens Spahn, völlig egal, es muss 2G gelten, also die Impf-Apartheid.

Als Antisemitismus- und Holocaustforscher erinnert mich dieser unbedingte Wille nach Vernichtung an die Zeit des Nationalsozialismus. Und nochmal: es geht mir um die Täterseite, nicht um die Opferseite. Die Ungeimpften von heute sind nicht wie die Juden von gestern zur Vernichtung bestimmt. Juden hatten keine Chance dem Vernichtungswahn der Deutschen zu entkommen. Kommunisten, Anarchisten, Sozialdemokraten konnten sich im Zweifelsfall anpassen und irgendwie durchkommen. Juden hatten diese Chance nicht. Ungeimpfte können sich impfen lassen, innerlich brechen lassen, aber sie werden nicht getötet. Sie werden im Zweifelsfall in den Suizid getrieben von den kriminellen Zeugen Coronas. Aber sie werden nicht wie die Juden zur Vernichtung deportiert.

Es geht mir um die Mentalität, die politische Kultur, den irrationalen und brutalen Wahn der Coronapolitiker*innen. Und die Unerbittlichkeit erinnert mich an 1933. Ich sehe in den fast durchweg ‘arisch’-deutschen Fratzen die Gesichter ihrer Großväter und Großmütter, die in der SA, der SS, dem BDM oder der Reichsschrifttumskammer waren.

Es geht hier bei den Zeugen Coronas nicht um einen Tagessieg, ein Bonmot oder eine Pointe, um das bessere Argument gar, nein: es geht um die totale und vollständige Vernichtung der Kritiker*innen des Impf-Narrativs und des Corona-ist-eine-tödliche-Gefahr-für-ALLE-Narrativs. Fakten zählen für diese Fanatiker*innen nicht.

Ein zentraler und unterbelichteter Aspekt der Coronakrise ist Folgendes: Wir haben es mit einem Angriff auf die Menschenwürde, auf die Grundrechte, auf das Grundgesetz zu tun – und diese Angriffe gehen von einer alles niederwalzenden deutschen Volkgemeinschaft aus. Wir reden von einer „Minderheit“ von ca. 15 Millionen nicht Geimpften (worunter ca. 2,3 Mio. einmal Geimpfte sind, wo es tatsächlich nicht wenige gibt, die nach dem ersten „Pieks“ merkten, was das für eine Gentherapie ist oder die sich nicht weiter drängen lassen wollten und den persönlichen Nutzen gegen Null tendieren sehen, bei nicht absehbaren Folgen der „Impfung“), die auf eine Weise als quasi Nicht-Menschen von den Medien und der Politik präsentiert und zum verbalen Abschuss freigegeben werden, dass Historiker*innen in vielen Jahrzehnten die Bundesrepublik Deutschland der Jahre 2020, 2021 und 2022 ff. als exemplarisches Beispiel für eine „totalitäre Hygienediktatur und postdemokratisch-technokratische Apartheid“ untersuchen werden.

Spahn und Konsorten versuchen gar nicht mehr zu suggerieren, dass es um das Infektionsgeschehen geht. Daher auch bei einer Inzidenz (egal ob neue „Fälle“ oder Hospitalisierung etc. pp.) von Null keine Rechte mehr für Ungeimpfte.

Diese Impf-Apartheid ist präzedenzlos. Und ohne den Tabubruch des Einforderns einer Impfpflicht durch die SPD und Olaf Scholz, die sich früher gegen die Agitation der CDU/CSU gewandt hätten, und wenn nur aus Wahlkampfzwecken, ohne das aggressive und vorpreschende Mitmachen der SPD, der Grünen und zumal der FDP wären wir nicht  in der Impf-Apartheid, in der wir jetzt stecken.

Olaf Scholz kennt keine Parteien mehr. Olaf Scholz macht auch keine Gefangenen.

Aber vielleicht wird er durch die spanische Gesundheitsministerin und viele andere, Dutzende andere Gesundheits-, Innen-, Außenminister*innen, Präsident*innen, Ministerpräsident*innen der anderen EU-Länder und international über Europa hinaus noch gestoppt. Vielleicht gibt es auch hierzulande wie in Österreich Demonstrationen wirklich im ganzen Land, in Kleinstädten mit 10.000 Einwohner*innen Demos von 1000 Leuten gegen Impfpflicht, Lockdown und Apartheid, wie es sie aktuell in solchen Städten in Österreich gibt.

Als Antisemitismus-, Holocaust- und politische Kultur-Forscher bin ich schockiert, wie meine Kolleg*innen weltweit, von USA über Israel bis UK und Deutschland, Frankreich, Österreich schweigen oder mitmachen. Ein Beispiel für eine Seite, die sich zumindest in einigen sehr scharfen Texten gegen den Corona-Totalitarismus und den Irrationalismus, den medizinisch nicht begründbaren Ausnahmezustand  wendet, ist bekanntlich das Tablet Magazine aus den USA, ein intellektuelles Flaggschiff jüdisch-zionistischer Publizistik.

Daher mal wieder ein Zitat aus meiner Dissertation („Salonfähigkeit der Neuen Rechten“) von 2006 (publiziert 2007):

Während die meisten Forschungen zu den Grünen lediglich Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaftsformationen betrachten, sog. Postmaterialismus, Neue Soziale Bewegungen, ist folgende Betrachtung der Politologen Andrei S. Markovits und Philip S. Gorski für meine Arbeit zentral:

»Wir wagen die kühne Behauptung, daß es direkte – wenn auch zumeist versteckte – Verbindungslinien zwischen Auschwitz und den Grünen gibt. Diese Verbindung, so glauben wir, hat die deutschen Grünen sowohl für die Beteiligten als auch für die Beobachter zu einem komplexen, mißverstandenen, unheimlichen und widersprüchlichen Phänomen gemacht und zu ihrer politischen Bedeutung in und außerhalb der Bundesrepublik beigetragen. In gewissem Sinne betrachten wir die Grünen also als eine besondere historische Ausdrucksform der deutschen Linken und somit als eine weitere komplizierte Facette der ewigen ›deutschen Frage‹.«[1]

Schon ein paar Jahre vor diesem Standardwerk zur deutschen Linken analysierte Markovits:

»Die Gefahr liegt überspitzt gesagt darin, daß die Grünen zu einem immer wichtigeren Bestandteil einer politischen Kultur der ›neuen Unbefangenheit‹ werden, die sich in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit in den letzten Jahren sogar des komplizierten und einzigartigen Verhältnisses zwischen Deutschen und Juden bemächtigt hat – und somit auch des Holocaust: Eines unvergleichlichen Faktums in der Geschichte, das zwar ohne die nationalsozialistische Zwangs- und Willkürherrschaft undenkbar gewesen wäre, das jedoch mehr als ›Faschismus‹ war, ein Phänomen sui generis, das auch von der deutschen Linken nie als solches aufgearbeitet wurde«.[2]

Sowie:

»Vieles spricht dafür, dass es, wie von dem kalifornischen Politikwissenschaftler Andrei S. Markovits befürchtet, paradoxerweise gerade die rot-grüne Regierungskoalition, die in ihrer Mehrheit die 68er-Generation repräsentiert, sein könnte, die einen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit ziehen wird« (Wolfgang Kraushaar (1999): Die neue Unbefangenheit. Zum völkischen Nationalismus ehemaliger 68er, in: Mittelweg 36, 8. Jg. (1999), H. 2, S. 61–72).

Diesen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit haben sie allerspätestens im Fußball-Vollrausch von 2006 gezogen. Aber den neuen Schlussstrich, jenen unter die 68er-Bewegung, jener gegen die Gleichheit der Menschen und gegen das Emanzipationsversprechen der Aufklärung, jener gegen die Forderung, die durch die kapitalistische Vergesellschaftung halbierte Aufklärung zu hinterfragen und kritisch, skeptisch zu bleiben, diesen neuen Schlussstrich gegen jede Form von Gesellschaftskritik, den ziehen jetzt Olaf Scholz und seine neu-deutschen Bluthunde, angeführt von einem Wehrmachts- Bundeswehr-General.

Für Scholz gibt es „keine roten Linien“ mehr, wie er sagte. Für Spanien gibt es die noch. Und erst für Florida oder Texas. In den USA gibt es noch den Kampf für die Menschenwürde und die allgemeinen Menschenrechte, zudem einen Kampf gegen Impfmandate, Gesetze gegen Impfmandate wie jetzt in Florida.

Und dann nochmal für uns, den denkenden Teil der Bevölkerung: woher kommt diese unsagbare Panik der Geimpften, die weiterhin mit Abstand und Test (2G+) und ihren winterlich verrotzten Masken die Welt belasten? Wissen die alle, dass die Impfung nada, null, gar nichts bringt? Denn brächte sie was – wie versprochen –, dann wären doch Masken-, Abstands-, Testpflicht unnötig.

Doch weiterhin sterben halt die Alten, Vorerkrankten, an Immunschwäche (durch die 24/7 Propaganda von Merkel, Scholz & Co. vorneweg!) oder Vitamin D-Armut Leidenden, die Fetten (78 Prozent aller Hospitalisierten in den USA sind übergewichtig bzw. fett und damit sind nicht Leute gemeint, die klein bissle wampert sind und ein asymptomatisches Sixpack haben, sondern wie manche Leute aus dem Bundeskanzlerinnenamt), die Europäer*innen und Amerikaner*innen. In Asien und Afrika ist Corona so gut wie nicht existent als Gefahr. Wer das nach bald 24 Monaten Krise nicht kapiert hat, wird nichts mehr im Leben je kapieren.

Und ich sehe die deutschen Beamten in Uniform, die teils mit Maschinenpistole im Anschlag vor den Restaurants warten, bis ihre 20 Bullenkollegen ihre Razzia durchgeführt haben (ironischerweise mit ca. 20 Prozent nicht geimpften Polizist*innen, daher ist auch die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin gegen eine Impfpflicht), ich sehe die vermummten Bullen, die in Bussen gerade die arme und häufig migrantische Bevölkerung kontrollieren, ich sehe den Rassismus der weißen Deutschen, der sich nie so brutal zeigte wie in Zeiten von Corona. Denn wer sind die Opfer der Coronapolitik?

Die 33+x Millionen Toten im Trikont, die auch wegen der Coronapolitik von Merkel und Scholz elendig krepiert sind und weiter krepieren (das macht den Chefredaktionen von SZ, FAZ, ARD, ZDF etc. pp. gar nichts aus, es sind ja keine Toten an Corona oder Covid-19, sondern nur Kollateraltote und noch dazu keine Weißen!) und die Nicht-Laptop-Klasse hierzulande, die Arbeiterinnen und Arbeiter, die bei Lidl an der Kasse sitzen, bei Penny die Regale auffüllen und für Amazon das neue MacBook für die politische und kulturelle Elite ausliefern und die ganze Viruslast auf sich nehmen. Die fetten und nicht so fetten Angepassten sitzen im Home Office und klatschen den Bullen Beifall, wenn sie einen armen Migranten mit Testnachweis, der leider schon 25 Stunden alt ist und nicht mehr gilt, erwischen und dieser Mensch dann mit Handschellen von den Bullenschweinen (warum das eine Beleidigung ist, habe ich hier näher erläutert) zärtlichen deutschen Polizist*innen abgeführt wird.

Wer ist denn nicht geimpft und wer ist arm und fährt Bus oder U-Bahn? Das sind die Millionen aus der Arbeitsklasse und den schlecht bezahlten Künstlerberufen, Solo-Selbständige oder Kleinhändler und Gewerbetreibende, jene, die den Laptop-Rassisten nachts um halb drei noch ein Bier verkaufen.

Der Widerstand von unten, ohne jeden DGB und ohne jede Gewerkschaft, von den Menschen, die nicht mehr zur Arbeit gehen, die ihr Geschäft oder Restaurant, ihre Tankstelle oder ihre Bäckerei einen Tag zusperren – dieser Widerstand kann überall ausbrechen, auch wenn dafür die Chancen im konsens- und volksgemeinschaftsgeilen Deutschland so gering sind wie sonst nirgends auf der Welt, geringer gar als in Österreich. Aber man kann nie wissen.

Vorgestern ahnten wir auch nicht, dass sich Spanien sofort und umgehend gegen die fanatische EU-Idee aus Brüssel nach einer Impfpflicht wenden wird – und jetzt ist Spanien Vorreiter im Kampf gegen die Impfpflicht.

 

[1] Andrei S. Markovits/Philip S. Gorski (1993)/1997: Grün schlägt rot. Die deutsche Linke nach 1945, Hamburg (Rotbuch Verlag), S. 14.

[2] Andrei S. Markovits (1988): Was ist das »Deutsche« an den Grünen? Vergangenheitsaufarbeitung als Voraussetzung politischer Zukunftsbewältigung, in: Otto Kallscheuer (Hg.) (1988): Die Grünen – letzte Wahl? Vorgaben in Sachen Zukunftsbewältigung, Berlin (Rotbuch Verlag), S. 146–163, hier S. 148.

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Bundesinnenminister (1998-2005) Otto Schily: “Impfpflicht verfassungswidrig” – dazu einen “kostenlosen Kaffee für Ungeimpfte” bei Wonder Waffel

Von Dr. phil. Clemens Heni, 02. Dezember 2021

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily (1998-2005, SPD) spricht sich in der Tageszeitung  Die Welt vom 2. Dezember 2021 vehement gegen eine verfassungsfeindliche Impfpflicht aus:

Screenshot, DIE WELT, 02.12.2021, Nr. 270, S. 7 / Ressort: Forum, Rubrik: Gastkommentar

Schily betont, dass für junge Menschen Corona keine sonderliche Gefahr darstellt und nur die Alten sich selbst durch eine Impfung schützen können, so wie er es auch getan hat. Vor allem aber ist Schily fassungslos, wie hierzulande juristisch gehetzt wird:

Will man etwa den wahnsinnig gewordenen Juristen folgen, die allen Ernstes Freiheitsstrafen für Impfunwillige für gerechtfertigt halten? Sind dafür vielleicht die „schöneren Gefängnisse“ gedacht, die der sich neu formierende Berliner Senat bauen will.

Wenn wir sehen, dass solche “wahnsinnig gewordenen Juristen” womöglich bald das Justizministerium leiten und bevölkern werden, und wenn wir dann noch sehen, dass wir schnurstracks von einem Polizeistaat, der Restaurants stürmt, um Impf- und Genesenennachweise zu kontrollieren, in eine Militärdiktatur wechseln könnten, wo ein Wehrmachts Bundeswehr-General der Kopf eines “Expertengremiums” ist, um ein Virus einzudämmen, dann ist es Zeit für einen Generalstreik, für einen Aufstand der Demokrat*innen, für einen Aufstand jener, die an die Gleichheit der Menschen glauben, die 1789 gegen die deutsche und österreichische sowie Von-der-Leyen-mäßige europaweite totalitäre Anmaßung verteidigen!

In England haben aktuell 92,5 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-Cov-2, obwohl nur 69,5 Prozent vollständig gegen das Virus geimpft sind, ungefähr so viele wie in Deutschland. Das heißt, würde das Robert Koch-Institut (RKI) seriös arbeiten, dann wüssten wir, dass auch hierzulande in einer bundesweiten Kohortenstudie vermutlich über 90 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-Cov-2 haben. Das wird aber auch weiterhin 82-jährige schwer kranke und geboosterte Menschen nicht retten! Für schwer kranke, immungeschwächte alte und vorerkrankte Menschen, die selbst total geimpft sind, ist es völlig unerheblich, ob 25 Geimpfte oder 25 Ungeimpfte zu Chanukka, Weihnachten oder zum Zuckerfest kommen. Jeder, der denken kann, versteht das – geimpft heißt geimpft. (Es ist aber keine immunisierende Impfung, sondern, so die Firma IG Farben BAYER, eine “Gentherapie”.)

Aber wir leben in Zeiten, wo Kabarettisten arbeitslos werden, nicht nur, weil ihre Vorstellungen verboten werden oder nur unter totalitären 2G-Regeln erlaubt sind, sondern vor allem weil kein Kabarettist auf das Regenschirmsyndrom je gekommen wäre, hätten es die Zeugen Coronas nicht erfunden: Wer sich mit einem Regenschirm vor dem Regen schützt, ist gar nicht geschützt, solange nicht alle Menschen einen Regenschirm tragen. Schließlich kommt ja der Regen daher, dass nicht alle einen Regenschirm tragen – so wahnsinnig denkt die politische und mediale Elite, eine in absoluten Zahlen sehr kleine Elite von völlig Durchgedrehten.

Wie sinnlos und unwirksam, was die Verbreitung des Virus betrifft, eine 100 prozentige Impfquote ist, zeigt auch England. Das Militärschiff Queen Elizabeth hatte im Juli 2021 einen “Ausbruch” von Corona, obwohl alle 3700 Crewmitglieder geimpft waren und alle Masken tragen mussten (weil ja die Impfung so genial wirkt) und ein Track und Trace System installiert war. 100 Personen wurden positiv auf das Virus getestet.

Viel interessanter ist der Zusammenhang von Fettleibigkeit und Corona. Das dürfte einer der zentralen Gründe sein, warum die USA, UK, Spanien oder Deutschland und Österreich Covid-Tote haben, Vietnam und Asien oder fast ganz Afrika aber so gut wie keine Corona-Toten. Diese Grafik zeigt den Zusammenhang von Übergewicht und Fettsucht und der Anzahl der Covid-19 Toten (wobei immer mit dazu kommt, ob die Personen “an” oder doch nur “mit” Corona starben, da wir wissen, dass z.B. in Deutschland die Krankenkassen nur jeden zweiten Corona-Toten im Jahr 2020 als eine Person abgerechnet haben, die tatsächlich wegen einer Behandlung mit Covid-19 im Krankenhaus lag):

Neben dem Gewicht kommen Faktoren wie Alter und zivilisatorische Vorerkrankungen dazu. In Afrika gibt es viel weniger Menschen im Alter von 80 – die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 65 Jahren. Vergleichen wir das mit der Lebenserwartung in Europa oder Amerika von ca. 80 Jahren, bei zudem wie in der Tabelle zu ersehen zu ca. 65 bis 70 Prozent der Gesamtbevölkerung (!) voll gefressenen europäischen und nord- wie südamerikanischen Ländern, die ja nur Ableger von Europa sind sozusagen, da die einheimische Bevölkerung durch Keime und Viren sowie durch Krieg im Zuge der Conquista 1492 ff. elendig zugrunde ging, dann sehen wir ein zentrales Muster von Corona: Alter und körperliche Konstitution. Es ist nicht so lebensgefährlich wie die Influenza von 1918, wo ein Großteil der 28-jährigen keine Immunität hatte. Wir haben zu 81 Prozent eine Kreuzimmunität – die ganze Bevölkerung – aufgrund von T-Zellen, da wir alle schon früher mit Corona-Viren in Kontakt kamen, so die Universität Tübingen. Das sind Ergebnisse einer Studie von Juni 2020 (!), die aber Lockdown- und Impfpflicht-Fanatiker*innen wie Merkel, Scholz, Habeck, Lindner nicht nur nicht zur Kenntnis nehmen, sondern für ihr politisches Tun als völlig irrelevant abtun, sie leugnen oder derealisieren die wissenschaftliche Forschung, wie hier vom Ärzteblatt von Juli 2020:

Die Forscher verglichen dafür Blutproben von 180 Personen, die eine SARS-CoV-2-Infek­tion ohne stationäre Behandlung durchgemacht hatten, mit 185 Blutproben aus der Zeit vor der Pandemie.

Aus der Vielzahl der erkannten Epitope stellten sie 2 unterschiedliche Kompositionen zusammen. Die erste dieser Gruppen enthielt SARS-CoV-2-spezifische Epitope, die nur von T-Zellen erkannt wurden, die bereits Kontakt zu SARS-CoV-2 gehabt hatten.

Eine zweite Epitop-Komposition enthielt ausschließlich kreuzreaktive Peptidketten von SARS-CoV-2, die also auch von vorher nicht exponierten T-Zellen erkannt wurden. Einige davon zeigten Ähnlichkeiten mit Epitopen von 4 anderen humanen Coronaviren (HCoV-OC43, HCoV-229E, HCoV-NL63 und HCoV- HKU1).

Die Proben von Personen, die vorher an COVID-19 erkrankt waren, zeigten zu 100 % eine CD4- oder CD8-T-Zell-Antwort auf wenigstens eine der beiden Kompositionen.

Unter den nicht exponierten Proben zeigten 81 % eine T-Zell-Antwort auf die kreuz­reak­tive Epitopkomposition.

Also hatten schon damals 81 Prozent der Menschen, die gar nicht mit SARS-CoV-2 in Berührung gekommen sein konnten, da die Blutproben vor 2020 und viele auch vor 2019 genommen worden waren, eine sehr starke Immunantwort auf Corona. Deshalb gibt es ja so wenige Tote an Corona, unser Immunsystem ist stark. Was nicht heißt, dass sehr alte und kranke Menschen schwer erkranken und sterben können. So wie Menschen auch an der Influenza sterben können, obwohl wir auch da bereits eine sehr starke Immunantwort haben, seit über 100 Jahren.

Es muss jetzt um die medikamentöse Behandlung von Corona gehen, das wäre seriöse Bundespolitik. Ob sich die Menschen treffen im Stadion, im Theater, Kino, Restaurant, Laden, Bus, Bahn etc.  ist für das Leben und für das Funktionieren einer solidarischen Gesellschaft elementar. Nicht ein geimpfter 89-jähriger profitiert davon, wenn jetzt Ungeimpfte eingesperrt werden.

Und wer sich als 78-jährige nicht hat impfen lassen, weil sie von der T-Zellen Immunantwort UND von den hervorragenden Medikamenten gegen Covid-19, aber auch von den seltenen, für Fußballer offenbar aber eher häufigen und in absoluten wie relativen Zahlen in Quantität wie Qualität in den letzten Jahrzehnten präzedenzlosen massiven Nebenwirkungen einer Impfung weiß, eine solche Person möchte gar nicht, dass andere Menschen in ihrem Leben eingeschränkt werden, zum vorgeblichen Schutz dieser älteren Person. Menschen können selbst entscheiden, ob sie sich vor etwas schützen wollen.

Aber wir leben in wahnsinnigen Zeiten, wo nach der Gesundheitsdiktatur geradezu schreiende und gierende epidemiologische Analphabet*innen einen Krieg führen gegen ein relativ harmloses Virus und noch mehr gegen die eigene Bevölkerung.

Daher also noch zwei positive Beispiele, die zeigen, dass nicht alle Menschen hierzulande durchdrehen. Es gibt noch solidarische, freundliche Menschen und Firmen, nehmen wir Wonder Waffel:

Das gilt auch für ein weiteres Café in Berlin:

Natürlich gibt es den Gratis Kaffee auch für Geimpfte und Genesene, wie man lesen kann – im Gegensatz zu den antidemokratischen Kaffeehausbetreiber*innen und weitesten Teilen der Gesellschaft grenzen Wonder Waffel, das Café San Sebastian oder wir Ungeimpften, der selbst denkende Teil der Bevölkerung, die Geimpften ja nicht aus. Geimpfte sind auch Menschen – etwas was offenkundig aus Sicht von Merkel, Spahn, Scholz, Habeck, Lindner für die Ungeimpften eben gerade nicht mehr gilt. Und das ist der Unterschied zwischen Demokraten und Antidemokraten.

Eine Impfpflicht ist illegal, warum? Es geht um die “Informierte Einwilligung“:

Nach § 630d BGB ist der Behandelnde verpflichtet, vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Der Behandelnde muss den Patienten, nachdem er ihn vorher in verständlicher Weise ordnungsgemäß aufgeklärt hat, ausdrücklich und unmissverständlich fragen, ob er in die Maßnahme einwilligt.

Die wirksame, das heißt informierte Einwilligung, ist für den Behandelnden die Rechtfertigung für eine mit der Behandlung verbundene Körperverletzung, so dass die körperverletzenden Behandlungsmaßnahmen, soweit sie von der Einwilligung abgedeckt sind, weder zu einer strafrechtlichen noch deliktischen Haftung des Behandelnden führen.

Nochmal Otto Schily:

In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen, das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass es sich um neu entwickelte Impfmethoden handelt, deren Langzeitfolgen nach einem relativ kurzen Zeitabschnitt der Anwendung keineswegs abschließend verlässlich beurteilt werden können. Eine allgemeine Impfpflicht ist schlicht verfassungswidrig.

 

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Will der kommende Bundeskanzler 15 Millionen Erwachsene in den (sozialen) Tod oder in die Auswanderung treiben?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 30. November 2021

Diese Frage stellt sich angesichts der Aussage dieser Existenz, dass er eine “allgemeine Impfpflicht” befürwortet und für eine solche im Deutschen Bundestag stimmen wird.

Bevor also dort eine Anhörung mit Expert*innen auch nur stattfand im Plenum, weiß der gefährlichste epidemiologische und demokratische Analphabet bereits, wie er (m/w/d) abstimmen wird. Die juristische Expertise wie von  der Professorin für Rechtsphilosophie Katrin Gierhake von der Universität Regensburg wird ignoriert. Was sagt Gierhake, die bundesweit eine der führenden Rechtsphilosophinnen und Verfassungsexpertinnen ist?

Eine Impfpflicht, wie sie jetzt in Österreich ab Februar 2022 für alle kommen soll, ist aus vier Gründen “nicht verfassungsgemäß”, so Professorin Gierhake:

1) Mit einem Impfstoff müsste eine Herdenimmunität erreichbar sein. Das ist mit den aktuellen Impfstoffen – die keine Impfstoffe sind, sondern laut BAYER eine “Gentherapie” darstellen – unmöglich.

2) Es darf keine gravierenden “Nebenwirkungen” geben, und zwar weder quantitativ noch qualitativ. Auch das ist schon jetzt offenkundig nicht erreichbar, da die aktuellen Impfstoffe laut Paul-Ehrlich-Institut und europäischer Arzneimittelbehörde massivste Nebenwirkungen haben.

3) Eine Impfung müsste bei einer Impfpflicht die Übertragung des Virus vermeiden oder minimieren, auch das leisten die aktuellen “Impfstoffe” nicht. Ein Selbstschutz darf kein Grund für eine Impfpflicht sein.

4) Müssen Impfstoffe normale Zulassungen haben, was aktuell nicht der Fall ist (“bedingte Zulassung”).

Schauen Sie sich auch mal an, wie viele Nebenwirkungen der Impfstoffe bislang in Deutschland verglichen mit den Niederlanden gemeldet wurden:

Bislang wurden für Holland 89.674 Nebenwirkungen der Pfizer-BioNtech Impfung gemeldet, das macht 515 / 100.000 Ew. In Deutschland wurde nur ein kleiner Bruchteil davon gemeldet, nämlich 89 / 100.000 (total sind das 74.668). Liegt das an der Faulheit und schlampigen Arbeitsweise deutscher Arztpraxen? Das wirkt surreal, diese grotesk niedrige Zahl in Deutschland verglichen mit Holland, ein Land das sonst weniger Tote an oder mit Covid-19 zu verzeichnen hat.

Der Kern aber gegen jede Impfpflicht gegen SARS-Cov-2 ist die Tatsache, dass es keine Herdenimmunität via Impfung geben kann UND dass das Virus keine sonderliche Bedrohung für die Gesamtbevölkerung darstellt. Das bestätigt jeder Virologe und Epidemiologe. Eine Demokratie würde auf solidarische Weise versuchen, die gefährdeten Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Das wäre ein sehr gezielter Schutz der Vulnerablen, vor allem der Alten und der schwer Vorerkrankten, der bis heute ausbleibt. Lieber werden alte Menschen isoliert, in Quarantäne gesetzt und später zu Tode beatmet, als in Würde von den Angehörigen begleitet, wie es bislang bei einer dann eben auch mitunter tödlich verlaufenden Influenza oder irgend einer anderen Krankheit auch – im besseren Fall ohne Hospitalisierung – lief.

Jetzt werden europaweit Booster-Impfungen für Menschen unter 70 angeboten, die gar nicht von Covid-19 bedroht sind, so sie nicht wirklich sehr stark vorerkrankt sind und von einem seriösen Arzt eine Impfempfehlung nach Abwägung der Vor- und Nachteile erhalten haben.

So gut wie kein Mensch unter 70 Jahren ist von Corona bedroht. Das zeigen alle Zahlen, weltweit. Wer anderes behauptet, verbreitet Fake News. Der israelische Gesundheitsminister war ja vor Monaten auch ganz ehrlich zu seiner Kollegin Innenministerin, als er dachte, das Mikrofon einer Kabinettssitzung sei nicht an, und betonte, dass 2G oder 3G epidemiologisch, also was die Ausbreitung des Virus betrifft, überhaupt keinen Sinn macht – aber als ZWANG habe es Sinn. Impfzwang als pädagogisches Mittel, eine ganze Bevölkerung umzuerziehen und sie gegen ihren Willen zur Impfung zu drängen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Alten, die es wollten, schon längst alle geimpft. Es ging um den Zwang gegen die Jüngeren, die unter 70-jährigen und die ganz jungen Menschen, die unter 30-jährigen, was besonders perfide ist.

Wer sich also impfen lassen will, kann das tun, seit Sommer 2021 ist das für jeden möglich. Wer sich nicht impfen lassen möchte, aus welchem Grund auch immer – aktuell ca. 15 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, der oder die soll sich nicht impfen lassen.

Wer diese 15 Millionen Menschen unter Zwang – Geld, Bullengewalt oder Gefängnisstrafe – zur Impfung zwingt, zeigt, um was es wirklich geht: um ein totalitäres System, um eine Hygiene- und Überwachungsdiktatur, um das Brechen von Menschen, das psychische Zerstören von Individuen, die eben anders denken wie Olaf Scholz und sich rational mit dieser Krankheit beschäftigt haben und es geht Scholz nicht um die Eindämmung eines Virus. Denn 2021 im Herbst/Winter haben wir mehr als dreimal soviele “Fälle” wie noch 2020, und das weil und nicht obwohl bald 70 Prozent vollständig geimpft sind.

Auch jetzt, wo die “Zahlen” fallen, der R-Wert seit Tagen unter 1 liegt, in München in wenigen Tagen die sinn-lose “Inzidenz” von fast 800 auf etwas über 400 gefallen ist, in so einer entspannten Situation drehen Söder, Kretschmann, Weil und Scholz durch. Sie wollen nicht den Schutz der Bevölkerung. Sie wollen Gehorsam. Sie wollen Sie und mich brechen. Und das werden sie nur schaffen, indem sie uns den sozialen und dann physischen Tod androhen, weil sie wissen, wir, der denkende Teil der Bevölkerung, wird eine Zwangsimpfung nicht hinnehmen.

Und wo sind denn die angeblichen Demokraten wie Heiko Maas oder Andreas Gassen (Kassenärztliche Bundesvereinigung), die beide meinten noch 2021 sollten ALLE Maßnahmen beendet werden, da doch jetzt jeder, der will, eine Impfung erhalten hat? Wo sind die? Wer will die jemals wieder beim Wort nehmen?

Demokratische Politiker*innen würden sich um Medikamente gegen Covid-19 kümmern und nicht eine epidemiologisch schwachsinnige Impfpflicht einführen mit Hilfe der Bundeswehr.

Demokratische Politiker*innen würden sich um eine ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser kümmern und nicht Milliarden in Impfstoffe stecken.

Demokratische Politiker*innen würde ihre Fehler in der Coronapolitik zugeben und sich entschuldigen und nicht jeden zweiten Tag totalitärere Maßnahmen beschließen.

Demokratische Politiker*innen würden sich für die befürchteten 33+x Millionen extra Hungertoten im Trikont, die nur wegen der Coronapolitik der Zeugen Coronas wie aus Deutschland starben, entschuldigen.

Also gibt es in Deutschland keine demokratischen Politiker*innen mehr in den Regierungen von Bund und Ländern.

Während in den USA wiederum Impfmandate als verfassungsfeindlich verurteilt wurden von einem Bundesgericht, planen deutsche Politiker*innen den größten Verfassungsbruch aller Zeiten seit Bestehen der BRD. Sie wollen 15 Millionen zwangsweise impfen, sie planen eine vorsätzliche Körperverletzung, die in vielen Fällen zum Tode führen wird. Das ist kein Horrorszenario, das ist einfach nur eine Analyse der schon jetzt bekannten Impfschäden.

Es scheint in Deutschland im Gegensatz zu Polen, England oder Kroatien eine post-nationalsozialistische Liebe zur homogenen Volksgemeinschaft zu geben.

Woran liegt es, dass die Geimpften oder die Regenschirmträgerinnen sich nicht sicher fühlen und ernsthaft glauben, der Regen käme von den Nicht-Regenschirmträger*innen?

Was lief da in der Kindheit von Olaf Scholz, Markus Söder oder Winfried Kretschmann schief? Kann das mal ein/e Psychoanalytiker*in untersuchen, zumal im interkulturellen Vergleich mit demokratischen Ländern und Politiker*innen? Woher diese Unsicherheit? Was lief in der Jugend schief, was lief sexuell schief? Woher dieser unglaubliche Wille zur Demütigung des bereits am Boden liegenden Gegners? Wer hilft diesen Männern?

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Hoffnung aus Polen: Kafka und Shakespeare ohne 1G (Schweden), 2G (Post-NS-Deutschland) oder 3G (Zürich, Kopenhagen, Paris) …

Von Dr. phil. Clemens Heni, 29. November 2021

Polen ist das neue Schweden. Der polnische Gesundheitsminister Adam Niedzielski hat kürzlich gesagt, dass er nicht glaube, dass härtere Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen könnten.  Damit zeigt er im Gegensatz zu eigentlich allen regierenden deutschen Politiker*innen, dass er die aktuelle Forschungslage kennt und epidemiologisch klug handelt. Der stellvertretende Gesundheitsminister Waldemar Kraska unterstrich diese Position und meinte, die Polen hätten ein “Oppositions-Gen”, was die Ablehnung zumal staatlicher Zwangsmaßnahmen betreffe. Natürlich gefällt das der Seite ABC News und der Nachrichtenagentur Associated Press gar nicht. Sie fabulieren auch von den in die Höhe schießenden “Zahlen”, womit sie positive Tests auf SARS-CoV-2 meinen. Sprich: während deutsche Feministinnen zu ZeroCovid-Monstern mutierten, sind Abtreibungsgegner und konservative Politiker in Polen in anderen Bereichen zumindest informierter und rationaler. Am besten wären natürlich feministische, rationale Kritiker*innen der Zeugen Coronas und der ZeroCovid-Wahnsinnigen. Die Zeugen Coronas zerstören unsere Gesellschaft und zwar viel mehr als das eine konservative Politik in Polen je könnte.

Doch eventuell war der polnischen Regierung auch klar, dass wir die Herbst/Winter-Grippesaison haben und da steigen eben die Zahlen respiratorischer Erkrankungen, wobei wie gesagt nur ein kleiner Bruchteil der positiven Tests auf SARS-CoV-2 auch symptomatische Erkrankungen an Covid-19 sind.

Dass “Maßnahmen” gegen die Ausbreitung eines respiratorischen Virus wie SARS-CoV-2 gar nichts bringen – außer zerstörten Gesellschaften, befürchteten 33+ x Milionen extra Hungertoten im Trikont, psychisch gebrochenen Gentherapierten oder unter der Apartheid Leidenden, das zeigt ein sehr aufschlussreicher Text im European Journal of Epidemiology  von September 2021. Hohe Impfquoten bewirken gerade keinen größeren Schutz vor Corona, teilweise sind so Gesellschaften eher anfällig für das Virus, je höher die Impfquote, die ja gerade nichts darüber aussagt, wie gezielt die Vulnerablen, Menschen 75+ geimpft sind, so sie das wollen oder für nötig erachten:

At the country-level, there appears to be no discernable relationship between percentage of population fully vaccinated and new COVID-19 cases in the last 7 days (Fig. 1). In fact, the trend line suggests a marginally positive association such that countries with higher percentage of population fully vaccinated have higher COVID-19 cases per 1 million people. Notably, Israel with over 60% of their population fully vaccinated had the highest COVID-19 cases per 1 million people in the last 7 days. The lack of a meaningful association between percentage population fully vaccinated and new COVID-19 cases is further exemplified, for instance, by comparison of Iceland and Portugal. Both countries have over 75% of their population fully vaccinated and have more COVID-19 cases per 1 million people than countries such as Vietnam and South Africa that have around 10% of their population fully vaccinated.

Update: dieser fachwissenschaftliche Text im European Journal of Epidemiology wurde bislang 1,77 Millionen Mal angeklickt.

Die Politiker, Beamten und Verwaltungsmonster planen jetzt Impfpflichten, ob für einzelne Berufsgruppen oder die ganze Bevölkerung und ignorieren die Forschung sowie die Realität. Menschen ohne massive Vorerkrankungen und unter 70 Jahren sind von Corona nicht bedroht. Wer das weiterhin nicht empirisch gesättigt verstanden hat, ist gehirngewaschen und ein gefährlicher, irrationaler Zeuge Coronas (= fast alle Chefredaktionen fast aller Zeitungen, TV- und Radioanstalten, fast alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten etc. pp.). Es gibt sehr gute und wirksame Medikamente gegen Covid-19. Eine invasive Beatmung, wie sie in jedem zweiten Intensivfall durchgeführt wird, ist menschenverachtend und bringt gerade alte Menschen um ein würdevolles Sterben in einer Palliativstation im Alten- und Pflegeheim bei Angehörigen und Freund*innen.

Zurück zum Vergleich Polen-Deutschland: Wie sieht es bei diesen positiven Zahlen denn im Vergleich zu 2020 aus? Am 28. November 2021 hat Polen 23.200 “Fälle”, vor exakt einem Jahr waren es 18.675. Das heißt aktuell hat Polen 124 Prozent der Fälle wie vor einem Jahr. Bei den Toten an oder mit Covid-19 sieht es ganz anders aus. Aktuell hat Polen nur 64 Prozent so viele Tote an oder mit Covid-19 wie vor einem Jahr, 317 im 7-Tagesschnitt am 28.11.2021 zu 494 vor einem Jahr.

Deutschland hingegen hat aktuell 83 Prozent der Toten an oder mit Corona wie vor einem Jahr, 257 im 7-Tagesschnitt am 28.11.2021 zu 307 vor einem Jahr. Aufgrund der sensationellen Wirkung der “Gentherapie” (so die Firma IG Farben Bayer) hat Deutschland aktuell aber 327 Prozent der “Fälle” wie vor einem Jahr: 57.824 positive Tests verglichen mit 17.671 vor einem Jahr.

Die Geimpften sind also das Problem! Und zwar ein massives, manche Ärzte klagen, dass sie 90 Prozent geimpfte Patient*innen haben, manche fordern schon “Lockdown für Geimpfte“, was natürlich Bullshit ist – es geht um Freiheit für alle!! Geimpfte sind auch Menschen, vielleicht nicht so klug wie die ungeimpften, aber egal, wir sind alle Menschen 😉 – Das dachten wir jedenfalls, aber die Elite, die Medien und die Politik behandeln ja Ungeimpfte wie in einer Impf-Apartheid. Und wo ist der massenhafte Protest der Geimpften, die Solidarität, die öffentliche, mit den Nicht-Geimpften und Opfern der Apartheid? Kein Zugang zu KZ-Gedenkstätten oder zu Theatern, nur 2G oder 2G+, letztere Regel ist die totalitärste, weil sie sagt: wenn sich zwei Menschen testen lassen und beide Testergebenisse sind negativ, dann darf nur der Weiße Geimpfte ins Theater. Mehr Apartheid geht nicht. Epidemiologischer Schwachsinn und antidemokratischer Fanatismus gehen hier Hand in Hand.

Zurück zum Vergleich Polen/Deutschland. Während also Polen zur Zeit nur etwas mehr Fälle hat wie noch vor einem Jahr – 124 Prozent -, und sogar nur 64 Prozent der C-Toten, sind in Polen nur 53 Prozent vollständig geimpft. In Deutschland sind 67 Prozent ganz und total vollständig geimpft (jene, die vor dem 29. Mai 2021 geimpft wurden, lachen jetzt laut, da sie de facto so ungeimpft sind wie die Ungeimpften, aber ggf. ein beschädigtes Immunsystem haben). Es spricht vieles dafür, dass Geimpfte sich eher anstecken, warum hätte sonst Deutschland 327 Prozent der Fälle wie noch vor einem Jahr, Polen aber nur minimal mehr Fälle? Und die 83 Prozent Toten des Standes von vor einem Jahr zeigen zwar, dass wir meilenweit von einer auch nur minimalen Krise entfernt sind (2020 gab es ja eine Untersterblichkeit), aber die Politik und die Medien interessieren sich nicht für Fakten.

Da nun Schweden nach 21 Monaten Diffamierung der ganzen EU und der ganzen Welt einknickt und die Impf-Apartheid in Schweden mindestens an Theatern, bei Sportereignissen etc. einführt – 1G im Theater, NUR Geimpfte dürfen in Innenräume und Veranstaltungen, wenn mehr als 100 Menschen sich darin aufhalten -, gelten in Polen demokratische Regeln. Ins Nationaltheater nach Warschau kann man ohne Impf-, Genesenen- oder Testzertifikat gehen, offiziell ist nur eine Maske vorgeschrieben, ob das kontrolliert wird, ist bei einer Geimpften-Quote von 53 Prozent und den oben zitierten Aussagen der polnischen Regierung unwahrscheinlich.

Und in Deutschland leben wir im Polizeistaat. Wenn Sie sich dieses Video hier anschauen, offenbar handelt es sich um die Überprüfung der Covid-Zertifikate, dann machen sich diese Beamten nicht nur für den Rest ihres Lebens lächerlich, sie schüchtern vor allem auch Menschen ein, wie wir es nur aus Militärdiktaturen, Polizeistaaten, der Apartheid oder früher natürlich dem Faschismus bzw. der Nazi-Zeit kannten:

In Kopenhagen, Paris oder Zürich kann man zumindest theoretisch als Nicht-Geimpfter auch in die Oper oder ins Theater, da dort 3G gilt, also Getestete haben die gleichen Rechte wie die Geimpften. Nur in Schweden, Deutschland und Österreich haben im Theater oder in KZ-Gedenkstätten Ungeimpfte keine Chance – sie gelten als Menschen zweiter Klasse, um das euphemistisch auszudrücken. Egal ob 1G, 2G oder 3G, das wird nicht einen 83-jährigen oder auch nur eine einzige 91-jährige vor dem Covid-Tod retten. Da aber sehr wenige alte Menschen an Covid-19 starben, ist das nicht schlimm. Der Tod ist ein Teil des Lebens, auch wenn das die Helge Brauns dieser Welt nicht kapiert haben und nie kapieren werden. Die einzige Krise, die wir haben, ist eine Demokratiekrise, eine politische, keine medizinische Krise wegen einem Virus.

Dass deutsche Krankenhäuser schon lange vor 2020 am Limit waren, weil es zu wenige Pflegekräfte gab und zu wenig Geld für das Personal in Krankenhäusern, das sieht sogar der Focus, Sahra Wagenknecht hat ja jüngst verdeutlicht, dass an dieser Misere federführend die SPD unter Ulla Schmidt und auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach verantwortlich sind, Stichwort: Kapitalismus im Gesundheitswesen.

Am polnischen Nationaltheater in Warschau laufen aktuell Kafka, Shakespeare, Wojtysko oder Schiller und das ohne Impf-Apartheid oder Testnachweisen, soweit ich das verstanden habe (evtl. haben polnisch-deutsche Leser*innen mehr dazu zu sagen und Erfahrungsberichte aus Polen?):

 

 

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