Schwäbisches Tagblatt protegiert Langers Antisemitismus seit 1991

Das Schwäbische Tagblatt ist eine kleine Zeitung aus Tübingen. Hier ist ein Link zum einzigen kritischen Artikel, welcher dort je über den Antisemitismus von Felicia Langer publiziert wurde, ein Artikel vom 8. Februar 1991 von Dr. Kurt Oesterle, Autor aus Tübingen

http://www.kurt-oesterle.de/pdf/felicia_langer.pdf

Man kann die aktuelle Vorbemerkung von Oesterle vom 30.07.2009 so lesen, dass selbst Kritiker in dieser Stadt offenbar noch die Liebe zum Städtle antreibt, irgend etwas ‚zu retten‘, wo doch alles längst den ‚Bach na isch‘ (den Bach hinunter geflossen); die Überheblichkeit von hier aus die Siedlungspolitik Israels adäquat einschätzen zu können, ist ebenso problematisch. Erst kürzlich hat Dr. Daniel Pipes darauf hingewiesen, dass Zionisten das Land in Jerusalem, um welches es heute u.a. geht – Shimon Hatzadik -, vor über hundert Jahren im Jahr 1891 gekauft haben und heutige Siedler adäquate Ansprüche geltend machen http://www.danielpipes.org/7464/obama-israel-into-the-abyss .

Diese Kritik schmälert jedoch nicht die Bedeutung der Kritik an Langer von Oesterle im Jahr 1991. Sie ist zudem in gewisser Weise historisch, da seitdem kein weiterer redaktioneller Text dieser Zeitung sich kritisch mit Antizionismus und Antisemitismus von Frau Langer befasst hat. Wer weiß, wie oft Langer Thema war und ist im Tagblatt (manchmal mehrfach pro Woche) sowie im ‚Diskurs‘ der Stadt, kann erahnen, wie bemerkenswert es ist über 18 Jahre hinweg nicht einen einzigen substantiellen Text gegen Langers anti-israelischen Tiraden dort zu publizieren. Felicia Langer ist gleichsam die heroische Anwältin der unterdrückten deutschen Seelen, als Jüdin prädestiniert den Stolzdeutschen Absolution zu erteilen. Langer wurde jedoch durch ein Klima des nicht-Diskutierens über ihren Antizionismus und linken Antisemitismus ganz generell auch tagtäglich bestärkt (seit 1991), gegen Israel aktiv zu werden. Die traditionsbewusste Osiandersche Buchhandlung in Tübingen in der Wilhelmstraße hat z. B. am 3. November 2008 eine Lesung

http://www.osiander.de/standorte/tuebingen/veranstaltungen/langer.cfm?session=SDKAX6989585

mit Langer gemacht, in einem Städtle wie Tübingen eine Selbstverständlichkeit, auch Antisemiten zu hofieren.

Nachdem mein Leserbrief ans Tagblatt, eine stark gekürzte Version meines Artikels zum Fall Palmer/Langer/Wohlfühl-Antisemitismus http://clemensheni.wordpress.com/2009/07/26/boris-palmer-und-der-wohlfuhl-antisemitismus/ von der Redakteurin Ulrike Pfeil (welche in Tübingen seit Jahrzehnten berüchtigt ist für ihre ‚Nähe‘ zu Felicia Langer und deren Antizionismus) abgelehnt worden war, entstand folgende knappe Antwort an die Lokalredakteurin mit Datum 31. Juli 2009:

„Sehr geehrte Frau Pfeil,

alle Welt weiß, dass seit 1991 kein kritischer (redaktioneller) Artikel mehr

über die Antisemitin Felicia Langer im Schwäbischen Tagblatt in Tübingen

erschienen ist. Das ist im wesentlichen Ihr Verdienst als Redakteurin dieses

Blattes. Als alter Tübinger weiß ich, dass Sie mit Frau Langer persönlich

befreundet sind und jede Kritik an Langer torpediert haben. Sie haben den

deutschen Schuldabwehrantisemitismus, oder sekundären Antisemitismus, in

Deutschland in Ihrer bescheidenen Funktion am Neckar mit unterstützt, indem

Sie Frau Langer protegieren.

Das wissen Sie ja selbst.

Dass Sie selbst jetzt, nachdem Felicia Langer in unübertroffenem Haß auf

Israel einen Islamfaschisten wie Ahmadinejad zuwinkt und posaunt, er habe in

Genf „die Wahrheit“ gesagt, immer noch hinter so einem widerwärtigen

Antisemitismus stehen, ist beachtlich, aber auch das passt zu Tübingen und

ihrem stolzdeutschen, antiamerikanischen (er wohnt lieber in Tübingen als in

Vermont, ohne je in Erwägung zu ziehen, sich Vermont mal anzuschauen – das

würde auch die Engherzigkeit vom Ländle womöglich verdeutlichen) und

antizionistischen OB Boris Palmer.

Sie müssen damit leben und glücklich sein, solch antisemitische Ressentiments

zu verteidigen. Es ist allein Ihre Verantwortung, gleichwohl Sie nur die

politische Kultur der Salonfähigkeit des linken Antisemitismus

repräsentieren, wenn Sie eine wie Frau Langer hochjubeln und jahrzehntelang

verteidigen, ohne mal nach zu denken. Für manche Leute ist es besser, mal in

sich zu gehen, und dort zu verweilen (alter Witz vom Uli Keuler, gell).

Mit besten Grüßen in die Provinz,

CH“

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