Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

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Feine Sahne Fischfilet – die coolste Antifa-Band und die kritische Antisemitismusforschung

Seit Dessau weiß es auch das ZDF (Brauhaus statt Bauhaus): Die coolste und meist gehasste aller Antifa-Punk-Bands unserer Zeit heißt Feine Sahne Fischfilet:

Natürlich kommen Feine Sahne Fischfilet auch in meinem neuen Buch

Der Komplex Antisemitismus” (Berlin, Edition Critic, 2018) vor:

Das ebenso obercoole Label Audiolith hat mir jetzt dieses Hammer-Bild geschickt, mit Jacobus und Christoph:

Jacobus North (li.) und Christoph Sell von Feine Sahne Fischfilet mit meinem neuen Buch, Foto@audiolith, Hamburg

Danke an Feine Sahne Fischfilet für eure coole Mucke, für musikalische Antifa und die Kraft zum Widerstand gegen die doitschen Zustände, die ihr unzähligen Leuten gebt!!! Und für den Spaß natürlich 😉

 

Antisemitismus heute – in Deutschland – zum 80. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938

Auf Einladung der Kommende Dortmund und von Dr. phil. Dr. theol. Richard Geisen war ich am Donnerstag, den 8. November 2018 in Dortmund in der Reihe “Querdenker” zu einem Gesprächsabend zum Thema “Antisemitismus heute – in Deutschland” eingeladen.

Die ca. 70 Besucher*innen der Veranstaltung hörten sich in der ersten Halbzeit (ca. 60 Minuten) die Fragen von Richard Geisen  sowie meine Antworten zu verschiedenen Facetten des Antisemitismus in Deutschland an.

Ein zentraler Aspekt war hierbei die Frage nach der Bedeutung des neuen Nationalismus in Deutschland seit dem “Sommermärchen” von 2006. Ebenso kamen historische Aspekte des Antisemitismus wie der katholische Bund Neudeutschland, wie auch der heutige Islamismus zur Sprache.

Eine engagierte Besucherin der Veranstaltung sprach mich schon vor Beginn an und betonte, wie schockiert sie als 16jährige junge Frau im Jahr 1957 war, als sie aus eigenem Interesse “Mein Kampf” las, das alle Paare in der Nazizeit zur Hochzeit bekommen hatten. Und schon vor 1933 war u.a. durch “Mein Kampf” der Antisemitismus (Hitlers) allen bekannt. Solche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern waren sehr wichtig und aufschlussreich.

Klaviermusik, eine Pause mit warmen Brezeln, Getränken und Gesprächen sowie eine ca. einstündige Fragerunde (die zweite Halbzeit) rundeten den Abend ab. In der Pause lag zudem ein Handout von mir aus, das ich hier dokumentiere.

Dr. Richard Geisen und Dr. Clemens Heni, Foto: Copyright@KommendeDortmund

Ein weiterer etwas älterer Teilnehmer betonte in der Diskussion, wie abstoßend er die deutsche Nationalhymne und ihren Text findet, was ich sehr gut nachvollziehe und mit dem Hinweis auf die Kritik an Hoffmann von Fallersleben des Pädagogen Prof. Benjamin Ortmeyer unterstrich. Einige Teilnehmer*innen sahen das erwartungsgemäß ganz anders und folgen eher der stolzdeutschen Linie, manche waren gar ob meines Hinweises überrascht, dass es mitunter Menschen gibt, die eine europäische Fahne benutzen statt einer deutschen.

Clemens Heni und Richard Geisen, Foto: Copyright@KommendeDortmund

Zwei weitere Teilnehmer*innen, offenbar eine Tochter mit ihrer Mutter (ca. 60 bzw. ca. 83 Jahre alt) waren schon gemeinsam in Israel und berichteten von der dramatischen Aussicht vieler französischer Juden – in den letzten Jahren seien 40.000 Juden aus Frankreich nach Israel emigriert, was ich insofern bestätigte, als jedem, der oder die mal in Netanya an der Strandpromenade spazierengeht, auffällt, dass dort primär französisch und nicht hebräisch gesprochen wird, um das mal überspitzt zu formulieren.

Richard Geisen und Clemens Heni, Foto: Copyright@KommendeDortmund

Ganz herzlichen Dank an Richard Geisen für die Einladung und den sehr informativen, politisch sehr bedeutsamen Abend und namentlich das von ihm intensiv vorbereitete Gespräch!

 

Das schlimmste antisemitische Massaker in der Geschichte Amerikas – ab jetzt klebt an allen Trumpunterstützern Blut

Ein Neonazi hat am 27. Oktober 2018 in der Tree of Life Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania 11 Menschen massakriert. Er schrie „tötet alle Juden“ und hatte seine Tat bereits vor einigen Wochen im Internet auf dem rechtsextremen Portal „Gab“ unter einen Link zu der jüdischen NGO HIAS, der 1881 gegründeten Hebrew Immigrant Aid Society, angekündigt. Heutzutage kümmert sich HIAS um Flüchtlinge und organisiert derzeit eine Flüchtlingshilfe-Aktion oder „Karawane“. Wie Spiegel Online berichtet ist nun exakt diese jüdische Organisation seit Wochen immer wieder Thema von Donald Trumps Angriffen im Midterm-Wahlkampf in den USA:

„US-Präsident Donald Trump nutzt diese ‚Karawane‘ seit Wochen als polarisierendes Wahlkampfthema und hat die Verschwörungstheorie verbreitet, sie würde vom Milliardär George Soros finanziert, einem Demokraten-Spender – und Juden.“

Am Montag, den 22. Oktober, war eine Briefbombe an George Soros verschickt worden, 13 weitere sollten folgen, allesamt an Kritiker*innen von Trump wie dem Ex-Präsidenten Barack Obama, der Präsidentschaftskandidatin von 2016 Hillary Clinton, dem Fernsehsender CNN und weiteren von Trump täglich aufgebauten Feindbildern. Der Täter ist ein bereits festgenommener Mann aus Florida, ein fanatischer Trumpanhänger, der einen Van hat, der vollgeklebt ist mit Trump-Bildern und Hetze gegen CNN oder andere Trumpkritiker. Trump machte umgehend die Medien mitverantwortlich für ein Klima der Angst und des Hasses, dabei ist niemand anderes als er selbst derjenige, der seit Amtsantritt eine präsidiale Hasswelle durch das Land jagt, die Amerika noch nicht gesehen hat in seiner langen Geschichte.

Trump selbst hat entgegen dem Rat seiner Berater nach dem Massaker in Pittsburgh seine Wahlkampftermine nicht abgesagt, vielmehr lamentiert, er hätte einen „bad hair day“, weil seine Frisur durch Regen in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Der Mann ist eine Mischung aus empathielosem Monster, psychopathologischem Hetzer und faschistoidem Führer. Trump ist die größte selbst produzierte Gefahr für Amerika und die westliche Demokratie aller Zeiten.

Unmittelbar nach dem gestrigen Massaker sagte Trump, hätte die Synagogengemeinde bewaffnete Sicherheitsleute gehabt, wäre es nicht so schlimm ausgegangen. Selbst schuld, ist die Message. Es fehlen einem für eine solch verkommene Person die Worte. Trump ist eine Zeitbombe und seine Anhänger nehmen jetzt die Waffen in die Hand und ermorden Juden, senden Briefbomben an Kritiker*innen Trumps oder, ebenso diese Woche, ermorden gezielt Schwarze. 

Die Morde an den Juden in der Synagoge in Pittsburgh gehen auch auf das Konto von Donald Trump, seine Wähler*innen und auch hiesigen Anhänger*innen.

Warum? Der Kern seiner Ideologie wie auch jener der AfD ist der Antisemitismus, das Nicht-Greifbare, der Verschwörungswahnsinn. Ganz konkret ist es die antisemitische Wahnvorstellung, der Jude George Soros würde NGOs dafür bezahlen, dass Flüchtlinge nach Europa oder die USA und den Westen generell kommen würden, damit dort die „nationale Identität“ unterminiert werde.

So agitiert Viktor Orbán, der ungarische Ministerpräsident, und hat im Bundesinnen- und Heimatminister und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer einen engen Freund, auch der CSU-Mann Alexander Dobrindt schätzt Orbán, von der rechtsextremen österreichischen ÖVP/FPÖ-Regierung oder den italienischen Neofaschisten an der Macht nicht zu schweigen.

Und selbst der Grünen-Chef Habeck macht dieses rassistische Spiel mit und spricht mit der Bild-Zeitung über die „Fehler“, die – wer wohl? – Merkel gemacht habe, das Land sei im Herbst 2015 nicht auf den Ansturm der Flüchtlinge vorbereitet gewesen. Als ob das unser Problem wäre, seit 2015, und nicht die Brandanschläge, die unfassbare Hetze, die alle das gleiche ideologische Fundament haben wie Trump: demnach sind die Menschen nicht gleich.  Wir haben eine Nazikrise, keine Flüchtlingskrise.

Besonders schockierend sind jene Trumpunterstützer, die jetzt sicher Krokodilstränen weinen und betonen werden, dass sie so ein Massaker an Juden natürlich nicht gut finden und auch nicht wollten. In Wahrheit haben sie alle ihren Anteil daran, dass Trump so hetzen kann, wie er es tut. Entweder beteten sie für ihn wie das Simon Wiesenthal Center bei Trumps Inauguration am 20. Januar 2017, oder sie loben Trump direkt oder indirekt wegen seiner Nahostpolitik.

Seit Jahren arbeite ich für eine seriöse, linkszionistische Israelsolidarität. Das ist ein fast unmögliches Unterfangen, da hierzulande Links-Sein der Inbegriff des Bösen ist und linke Zionisten werden diffamiert oder ignoriert. Das vorab.

Nun: Das zynische Moment der sogenannten „Pro-Israel-Szene“ in Deutschland und Österreich liegt darin, dass sehr viele ihrer Vertreter*innen Trump seit Anbeginn unterstützen und absichtlich so taten und tun, als ob so ein antisemitisches Massaker nicht absehbar war.

Der Germanist Gerhard Scheit hat Trump bejubelt und ihn mit Hegel im Gepäck auf der Seite des Bloggers Alex Feuerherdt sofort nach der Wahl im November 2016 promotet, andere Publizisten wie Autoren des Portals Mena-Watch unterstützen Trump ganz strategisch, so Matthias Küntzel, der sich über Trumps Anti-Iran-Politik freut, Alexander Gruber, der die Israel/Palästina Politik Trumps irgendwie cool findet,  Thomas von der Osten-Sacken, der so tut, als sei Trump der wahre Erbe der Anti-Nazi-Koalition vom 8. Mai 1945 (dabei ist Trump in Wahrheit eine Art amerikanischer Nachfolger der Nazis, wenn wir alleine die antisemitische, auf Verschwörungswahnsinn basierende Hetze anschauen), oder Florian Markl mit einer Rabulistik, Trump habe dies oder jenes bezüglich Iran gesagt oder auch nicht, jedenfalls schreibt er mit einer klaren Pro-Trump Tonlage – all diese Beispiele zeigen, dass Trump noch so sexistisch, rassistisch, volksverhetzend und antisemitisch agieren kann, sein Fußvolk steht stramm zu ihm.

Oder nehmen wir das Blog tw24, das Trumps Idee einer Friedenslösung für Nahost, Israel und Palästina irgendwie spannend findet und auf den „Deal des Jahrhunderts“ Trumps wartet. Sie alle rationalisieren die Trumpsche Gewalt tagtäglich, sie loben seine Entscheidung, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, sein Aufkündigen des Atomdeals mit Iran oder seine Kritik an der palästinensischen Flüchtlingsorganisation UNRWA.

Sie suchen sich Rosinen aus dem Kuchen und sehen nicht das Blut der Opfer, das Trump herbeischreit, tagtäglich.

All diese Autoren (hier: alles Männer, aber es gibt ganz sicher auch Frauen, die genauso bescheiden denken) haben ihren Anteil daran, dass Trump nicht jeden Tag seit seinem Amtsantritt als der antisemitische, rassistische und antidemokratische Agitator und Volksverhetzer bezeichnet wird, der er ist.

Ohne Trump hätte es dieses fürchterliche antijüdische Massaker in einer Synagoge in den USA womöglich nicht gegeben. Neonazis, die mit unzähligen Waffen (auf den Mörder von Pittsburgh sind nicht weniger als 21 Schussfeuerwaffen zugelassen) ausgerüstet sind und schon lange vor Trump Juden hassten, hätten vielleicht auch ohne ihn so eine Tat begangen.

Aber die unglaubliche, tagtägliche Hetze Trumps seit dem Wahlkampf und dann nach seiner Wahl im November 2016 hat ein Klima der Angst und der Aufstachelung erzeugt, das es in dieser Form wohl noch nie in den USA gab, jedenfalls nicht in den letzten Jahrzehnten. Jüngst lobte Trump einen republikanischen Politiker, der einen jüdischen Reporter des englischen Guardian k.o. schlug und ihm die Brille zerschmetterte. Das mag Trump.

Trumps Kokettieren mit den Neonazis in Charlottesville 2017 war genau so gemeint: „very fine people among them“. Jetzt hat ein Neonazi Juden in einer Synagoge ermordet, er hat Trumps Hetze gegen Juden Taten folgen lassen.

Und auch das wird die selbst ernannte „Pro-Israel-Szene“ nicht dazu bringen, Trump kategorisch als Feind der Demokratie und der Juden zu sehen. Dass diese selbst ernannten Pro-Israelis kein Problem damit hatten und haben, dass Trump Frauen missbraucht oder rassistisch und behindertenfeindlich agitiert, ist schon skandalös. Aber ab jetzt klebt Blut an jenen, die sich nicht unumwunden gegen den Faschisten Donald S. Trump stellen.

Pittsburgh ist das 1938 Amerikas und des Westens.

 

Der Autor, Dr. phil. Clemens Heni, ist Politikwissenschaftler, kürzlich erschien sein neues Buch: “Der Komplex Antisemitismus”

Kopftuchfrauen und AKP-Islamisten sowie AfDler und Nazis raus

Es gibt zwei riesige Gruppen von Menschen, die eine Gefahr für die Demokratie darstellen und seit Jahren den Alltag in diesem Land immer übler machen: Nazis und Islamisten, AfD-Wähler*innen und Kopftuchfrauen, AKP-wählende türkische Machos und Messer stechende Nazis (wie am 28. September 2018 in Naumburg an der Saale in Sachsen-Anhalt, als ein linker Journalist von Nazis attackiert wurde).

Einige Tage zuvor ging ich mit einem Freund – wie seit vielen Jahren immer wieder mal – in ein Restaurant/Café in Berlin-Kreuzberg. Früher war das Personal typisch berlinerisch, etwas freche berliner Schnauze, aber freundlich, mitunter herzlich, vor allem aber: locker, cool, westlich und gänzlich unverschleiert die Frauen.

An diesem Tag im September jedoch neues Personal: ein peinlich muskelbepackter offenkundig türkischer Macho (der Kaffee kochen mit Hanteltraining verwechselte) mit einer Mitarbeiterin, streng mit einem Kopftuch eingehüllt. Beide vermutlich in Deutschland geborene Menschen, jedenfalls sprachen sie fließend deutsch und machten nicht den Anschein, als ob sie hier neu oder “verunsichert” wären. Nein, sie wirkten aggressiv und autoritär, unangenehme Menschen.

Wiederum einige Tage später in einem EDEKA-Supermarkt, den ich auch seit vielen Jahren regelmäßig besuche. Der Laden war bislang vor allem abends bis kurz vor Ladenschluss um 22 Uhr recht cool, die Mitarbeiter*innen studentisch, jung und freundlich. Heute nun eine verschleierte Frau, vermutlich ebenso in Berlin geboren wie die beiden Restaurantbetreiber*innen in Kreuzberg. Sie war ganz sicher nicht locker, sondern verdruckst und steif – ob sie vom Elternhaus oder dem Mann, Freund oder Bruder gezwungen wird, ihr doppelt starkes Kopftuch zu tragen? Das Gesicht wirkte völlig verklemmt, eingeengt und unfrei. Ein Trauerspiel, so ein Gesicht zu sehen.

Das passt zu dem hardcore islamistischen Auftritt des Autokraten Erdogan letzte Woche in Berlin bzw. in Köln. Sein völlig unverschämtes, aggressives Auftreten (nebst seiner unsagbar peinlich verschleierten Frau), namentlich beim Gala-Dinner im Schloss Bellevue und bei Bundespräsident Steinmeier, zeigt, wie der Islamismus Raum ergreift. Die Bundesregierung half dabei und ließ einen anti-islamistischen Journalisten von der Pressekonferenz entfernen. Der Blogger Rayk Anders kann es nicht fassen. Das ist Deutschland 2018.

Die Tausenden fanatischen Muslime, die AKP wählen und ihn jetzt bejubelten, sollten dieses Land verlassen, ich bin es leid, Hunderttausende extremistische Türken hier zu haben, die erstens hierzulande das Klima vergiften mit ihrer Anwesenheit und ihrem Handeln und die zweitens den Reichtum, den sie hier anhäufen, perfiderweise benutzen, um die Reste der Demokratie und der Zivilgesellschaft in der Türkei zu zerstören (wer dazu einen Beleg möchte, nehme eine x-beliebige Taxifahrt in Hessen, Baden-Württemberg oder Berlin etc. und wird von super aggressiven türkischen Staatsbürgern entsprechend informiert, wie viel Geld sie hier verdienen und das dann für die AKP etc. einsetzen).

Es gibt exakt zwei Gruppen von Menschen, die dieses Land an den Abgrund führen, und das nicht aus Kritik an Deutschland, sondern aus Liebe zu ihm und zu Allah:

AfD-Wähler*innen und andere Nazis sowie Islamisten und AKP-Wählerinnen und Kopftuchfrauen.

Es geht nicht um die 60jährigen türkischen Frauen, die aus Tradition, so wie sie es in der rückständigen Türkei kannten, Kopftuch tragen, nein. Es geht auch nicht um die Flüchtlingsfrauen aus Afghanistan, die in der Tat einen Kulturschock erleben, angenommen sie sind keine überzeugten Islamistinnen oder Anhängerinnen der Taliban.

Es geht primär um die 23- oder 31jährigen türkischen (oder, in kleinerer Zahl: palästinensischen, arabischen oder bosnischen) Frauen, die nicht aus Tradition – welche Tradition, wo es in Kreuzberg oder Tempelhof und Marzahn doch bis vor wenigen Jahren so gut wie keine Kopftücher gab? -, vielmehr aus Fanatismus und religiösem Extremismus dieses missionarische Symbol des Islam schlechthin tragen.

Seit dem 11. September 2001 geht das so. Der Islam sei das eigentliche Opfer dieses massenmörderischen islamistischen Anschlags gewesen, insinuieren die Multikulti-Ideologen.

Die 3000 pulverisierten Menschen, von denen noch immer nicht alle identifiziert sind, sind Opfer des Islamismus – und was war die Konsequenz im Westen? Mehr “Respekt” vor dem Islam, gerade die sich links fühlenden Leute, aber auch weite Teile des Mainstream, forderten und fordern mehr religiöse Monologe oder interreligiöse Dialoge (natürlich ohne Juden, das ist eh klar, und wenn, dann nur mit antizionistischen Juden, das ist wiederum hip und koscher).

Natürlich ist es nicht absehbar, dass hier Islamisten die Macht bekommen, es gibt keine islamistische Partei im Bundestag – hingegen eine rechtsextreme Partei, die Alternative für Deutschland (AfD). Die hetzt gegen alle Nicht-Deutschen und den Islam an und für sich. Dabei gibt es ja säkulare Muslime. Sie zu unterstützen ist so angesagt wie nie zuvor.

Doch im Alltag sind die islamistischen Muslime in einer enormen Zahl präsent. Wie gezeigt, basierend auf einer 15jährigen Erfahrung alleine in Berlin: es wird extremistischer, mehr und mehr Kopftuch tragende Frauen (von den Mädchen und den unter Kindesmissbrauch fallenden Mädchen unter 14 Jahren nicht zu schweigen) verunstalten das Stadtbild.

Sie ergänzen die Nazi-Demos wie in Chemnitz, Köthen oder auch in Berlin.

Doch ein sehr großer Teil der sich links fühlenden Anti-Nazis – wie jene Leute, die am 14. Oktober zu einer Großdemonstration unter dem Motto “unteilbar” aufrufen – machen gemeinsame Sache mit dem Islamismus, wie Schmalle kritisiert.

Diese “Linken”, die keine sind, haben seit dem 11. September 2001 nichts gelernt – sie denken, nur weil Nazis gegen Muslime sind, sind Muslime apriori gut und die Opfer. Doch Islamisten sind wie Nazis die Feinde der Demokratie, des Westens und Israels. Erdogan hat viel antisemitische Hetze gegen Israel verbreitet und bekanntlich auch den Holocaust und den Nationalsozialismus verharmlost, wenn er den SS-Staat mit heutigen Bundesregierungen oder der Bundeskanzlerin vergleicht.

Es gib viel zu tun. Die Islamisten sollten ernsthaft überlegen, die Koffer zu packen und die Nazis, die man auf diese Weise leider nicht los wird, müssen im Alltag mit aller publizistischen, zivilgesellschaftlichen und politischen Kraft bekämpft werden.

Die Welt kann man sehr wohl teilen, Nietzsche (“Gott ist tot”) teilte sie bekanntlich in eine vor und eine nach ihm, und heute kann man die Welt in autoritär (Nazis und Islamisten) und wenigstens nicht-autoritär (von anti-autoritär kann mensch wenigstens träumen) teilen.

Think about it.

Mag Kramp-Karrenbauer Nazis? Stoppt die CDU, bevor es zu spät ist!!!

Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat frontal Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert, weil sich dieser unzweideutig gegen Nazis, Hitlergrüße, ganz normale Doitsche, die zu nicht-deutsch genug wirkenden Menschen “Viehzeug” schreien, wie in Chemnitz geschehen, stellt. Steinmeier unterstützt das heute stattfindende Konzert in Chemnitz mit den Toten Hosen, Kraftklub und Feine Sahne Fischfilet:

“Kramp-Karrenbauer sagte der ‘Welt’ zu Steinmeiers Haltung, sie finde das ‘sehr kritisch’. “Denn das, was wir wollen, ist, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat gegen rechts zu schützen. Und wenn man das dann mit denen von links tut, die genau in der gleichen Art und Weise auf Polizeibeamte verbal einprügeln, dann halte ich das für mehr als kritisch.”

Mit genau solchen Personen wie Annegret Kramp-Karrenbauer verharmlost man die Nazis. Diese antisemitisch motivierte Gleichsetzung von Rot und Braun war bereits Staatsideologie von Joachim Gauck und auch jetzt sieht eine CDU Generalsekretärin keinen Unterschied zwischen Linken, die Staatsgewalt kritisieren, was mehr als notwendig ist aus demokratischer Sicht, und Neonazis, die die Demokratie zerstören wollen und den Holocaust feiern.

Die CDU setzt also Nazis und Linke auf eine Stufe und damit zeigt Frau Kramp-Karrenbauer, dass sie nichts aus der Geschichte gelernt hat und fehl am Platze ist.

Die CDU hofiert die Nazis, ob via sächsische Landesregierung oder via Kramp-Karrenbauer, denn JEDE Gleichsetzung von Rot und Braun dient nur dazu, die Nazis zu verharmlosen und jeden Kampf gegen rechts zu diffamieren.

Wir sind alle Feine Sahne Fischfilet und die CDU ist Teil des Problems, das in Chemnitz seine Nazi-Fratze zeigt.

AFPC’s World Almanac of Islamism

The American Foreign Policy Council (AFPC) in Washington D. C. is publishing the first

World Almanac of Islamism

All entries will be published in a book later this year, and most of the entries are also available online right now.

I am honored to be among the contributors. I’ve written the entry about Islamism in Germany. Here a a few paragraphs, see the original here:

Germany

Islamism in Germany has deep roots, stretching back to a symbiosis between the German state and radical religious elements during the First World War. These ties endured during the Second World War, fueled by the Third Reich’s close ties to the Grand-Mufti of Jerusalem, Haj Amin al-Hussaini, and throughout the decades of the Cold War against the Soviet Union, before emerging to challenge the stability of the Federal Republic in the post-Cold War era.”

(…)

“There exists considerable ideological and operational difference between lawful Islamism, which seeks the gradual imposition of sharia (Islamic law), and violent jihad, which is aimed at the overthrow of the established state. In Germany, Islamism of the lawful variant predominates, although instances of jihadi activity have been documented as well. As of 2009, Germany’s internal security service, the Federal Office for the Protection of the Constitution (Verfassungsschutzbericht), estimated that some 29 Islamist organizations with a total of 36,270 members were active within the country.2″

(…)

“Since 9/11, and particularly over the past several years, political Islam has become a major topic of public debate in Germany. The wearing of the headscarf, honor killings, forced marriages, and support for terrorism and anti-Zionist activity are among the main topics of discussion surrounding both Islam and Islamism. Yet many newspapers, researchers, and politicians, as well as the general public at large, remain reluctant to deal with these issues. Those political groups or parties which express their opposition to political Islam do so out of ideological and/or racist grounds, rather than as a result of careful analysis of specific elements of political Islam. Likewise, many groups opposed to Islam are also against other foreigners (as well as those considered to be not “German” enough).

Nevertheless, a tiny but growing number of public intellectuals, scholars, activists, authors, and journalists have emerged publicly as critics of Islamism in recent years. These individuals have faced resistance on the public policy front. Some institutions, like the Berlin Center for Research on Antisemitism (ZfA),41  have equated any meaningful criticism of Islam with anti-Semitism, often framed as “Islamophobia.”42  Many journalists and mainstream scholars even compare or equate Islamist preachers of hate with pro-Western scholars, writers or activists,43  and reject any military response to Islamism or Islamic jihad.44  Most instead portray Islam as harmless or interesting, and look uncritically upon figures like leading Sunni Islamist Yusuf al-Qaradawi.45

(…)

“The grand mufti of Jerusalem, Haj Amin al-Hussaini, was welcomed by Adolf Hitler, financially supported by the Nazi regime, and used Germany as a base from which to communicate anti-Jewish propaganda into the Middle East.47  After 1945, Islam was used both by the Federal Republic of Germany and the U.S. (via the CIA) as a tool against the Soviet Union and its allies during the Cold War.48  As part of this effort, Gerhard von Mende, a former Nazi in the “Ostministerium” (department of Eastern affairs), engaged the services of Muslims like Nurredin Nakibhodscha Namangani, a former imam for the Nazi Schutzstaffel (SS). In 1958, Namangani began a “Mosque Construction Commission” in Munich, which became the starting point for political Islam in post-war Germany (if not the whole of Europe). From the start, however, it was clear—given the ideologies and past histories of those Islamists and their German allies—that anti-Semitism and anti-Western thought would become staples of the ideology thereby promoted. ”

(…)

“Still, there are signs of a growing awareness of Islamic radicalism among government officials. On November 17, 2010, for example, former German Interior Minister Thomas de Maiziére warned publicly that Islamic jihadists were on their way to the country with the intent of committing a terrorist attack.61  His successor, Hans-Peter Friedrich, has gone further, announcing in March 2011 that he intends to hold a “prevention conference” dealing with Islamism and Islamic Jihad in Berlin in 2011.62  This marks the first time that the German government has engaged the country’s Muslim community in a joint effort to combat Islamism. The prospects for such a union, however, are far from certain, as most of the Muslim organizations participating in the state’s official “Islam conference” have rejected the outreach.”

Read the entire entry on the page of the American Foreign Policy Council’s World Alamanc of Islamism.

Die “Facebook-Revolte” zeigt Gesicht – und der Tagesschau fehlen die Worte

Die Revolte in Ägypten ist eine demokratische, gut und rein. Glaubt man Rainald Becker vom ARD-Hauptstadtstudio, ist jetzt die Zeit reif für einen Regimewechsel in Kairo, sind Zweifel an der demokratischen und freiheitlichen Gesinnung der Bewegung “Blödsinn, vorgeschoben, etwas für politische Hasenfüße”.

“Es gibt Politiker für den friedlichen Übergang, und die haben alle nichts mit den Islamisten im Sinn.”

Dumm nur, laufen die Fußtruppen der “Politiker für den friedlichen Übergang” mit gar nicht schönen Plakaten herum und halten sie auch noch demonstrativ in die Kamera von Rainald Beckers Sender. Hosni Mubarak ist da zu sehen mit Davidstern, das Gesicht mit ein paar flotten Strichen ergänzt, so daß es an Adolf Hitler erinnert.

In der Tagesschau um 20 Uhr, der Hauptnachrichtensendung in Deutschland, wurde am 8. Februar 2011 ein Bericht von Jörg Armbruster aus Ägypten gebracht. Man kann die Sendung im Internet („Situation in Ägypten“) nochmal anschauen.

Ungefähr bei Minute 9:06 sieht man einen Demonstranten mit einem Plakat, auf welchem der ägyptische Präsident Hosni Mubarak abgebildet ist. Das Portraitbild ist durchgestrichen, Mubarak bekommt ein Hitlerbärtchen, zu sehen sind die auf Arabisch geschriebenen Worte „Nein, Nein, Nein, Lügner, großer Agent, Kreuzritter“ und dazu sind zwei Davidsterne zu sehen. Hat sich die ARD das nicht übersetzen lassen? Kreuzritter steht in Ägypten meist für Amerika und Christen, Agent für Juden und Israel, was durch die beiden Davidsterne ja auch offensichtlich noch untermalt wird. Dieses ikonographische Arrangement sollte also analysiert werden.

Der Araber und Muslim Mubarak wird als Jude oder als von den Juden eingesetzter Verbrecher, ja als Nazi zum Abschuss freigegeben (Davidstern auf der Stirn), wie anders soll man das interpretieren?

Im Tagesschau-Beitrag von Armbruster kann man sehen, dass dieses Plakat nicht zufällig und am Rande, vielmehr gezielt von der Kamera und dem ARD-Team eingefangen wurde. Eine ruhige Kameraführung zeigt das Plakat recht scharf.

Die ARD kommentiert jedoch dieses antisemitische Plakat nicht. Es wird goutiert, um sodann im Bericht euphorisch über die „Opposition“ zu berichten und wie selbstverständlich einen Vertreter der islamistischen Muslimbrüder – Ikhwan – zu interviewen und wiederum kritiklos zu senden. Armbruster fordert und unterstützt explizit den „Durchhaltewillen“ der Regime-Gegner. Dabei ist die Ideologie der Islamisten der Muslimbrüder seit Jahrzehnten erforscht und bekannt.

Antisemitische Plakate waren schon am 30. Januar 2011 in Ägypten zu sehen. Der israelische Journalist und Deutschland-Korrespondent Eldad Beck berichtet auch von antisemitischen Slogans auf dem Tahrir-Platz in Kairo seither.

Man stelle sich eine Neo-Nazi Demo in Dresden oder Köln vor, wo unwidersprochen ein Neonazi ganz nah an der Kamera ein antisemitisches Plakat hochhält und der Bericht sich mit keiner Silbe davon distanziert, vielmehr die Neo-Nazi Demo vehement unterstützt.

Doch in Kairo handelt es sich ja nach Volksmeinung um gute, demokratische und nach Freiheit strebende Kräfte, nicht wahr? Da wird dann Antisemitismus und Hass auf Israel gern goutiert, promotet und in seiner Aggressivität entwirklicht. „Mehr Demokratie wagen“ heißt bei diesen Leuten auf dem Tahrir-Platz jedenfalls „mehr Antisemitismus“ propagieren.

Es ist in jedem Fall bemerkenswert, dass ein deutscher Fernsehsender ohne Kommentar ein antisemitisches Plakat zeigt und dem antisemitischen Hetzer, der dieses Plakat stolz hochhält, somit ein Millionenpublikum verschafft.

Das Problem bringt der algerische Schriftsteller Boualem Sansal in der Welt am 9. Februar 2011 auf den Punkt:

„Die Frage des Islam ist der eigentliche Stein des Anstoßes. Doch sie wird nie angegangen, ganz im Gegenteil: Alle – Demokraten wie Laizisten – beziehen sich auf die Religion. Mohammed al-Baradei, der sich als Demokrat internationalen Zuschnitts positioniert, wählte als seine erste Geste das gemeinsame Gebet mit den Islamisten auf offener Straße (er hätte auch mal in eine Kirche zu den Kopten gehen sollen), anstatt vor allem seine oppositionellen ideologischen Positionen zu betonen. Unter den aktuellen Bedingungen auf der Straße zu beten ist kein neutraler oder unverfänglicher Akt, es ist ein politisches Zeichen der schlechtesten Sorte. Es zeigt, dass viele von der Zukunft und der Demokratie sprechen, während sie sich zugleich ausgerechnet auf die Kräfte beziehen, die für das Gestern und die Ablehnung der Demokratie stehen. Der arabische Nationalismus, der ein großes Hindernis ist auf dem Weg zur Demokratie, wird immer noch als ein Grundwert angesehen. Keiner wagt, ihm den Prozess zu machen und klar zu benennen, was ihn so gefährlich und ausgrenzend macht: Er ist eine rassistische, antidemokratische, antiwestliche, antisemitische und antiisraelische Ideologie.“

Vor diesem Hintergrund und der Persistenz einer über Jahrzehnte entwickelten und gepflegten antisemitischen, antizionistischen, islamistischen, stolz-arabischen politischen Kultur sollten viele deutsche Medien, NGOs und selbst Aktivisten des eigentlich pro-israelischen Spektrums mit Euphorie endlich zurückhaltender um sich werfen. Skepsis, Angst und Nachdenklichkeit sind angesichts solcher Tagesschau-Berichte, welche offenbar die Stimmung in Ägypten widerspiegeln, eher angebracht.

Das von der Tagesschau gezeigte Bild mit Mubarak und zwei Davidsternen sowie Hitlerbärtchen ist ein antisemitischer Angriff auf Juden weltweit. Mit so einem Plakat wird das Judentum als hitleristisch und Mubarak als von den Juden gesteuert imaginiert.

Der ARD fehlen die Worte.

Forget About Nazis, Talk About “Islamophobia”

 

Forget About Nazis, Talk About “Islamophobia”

 

This article was published in New York City in “The Algemeiner Journal,” FRIDAY, JANUARY 21, 2011 | 16 SHVAT 5771 VOL. XXXVIII NO. 1996


 

This week, there was a book presentation in Vienna, Austria, about ‘race, as a political and social construction’. One of the panelists at the event is Prof. Wolfgang Benz, head of the Center for Research on Antisemitism (ZfA) at Berlin’s Technical University. Benz has recently come under heavy criticism because he currently equates anti-Semitism with criticism of Islamism.

It started with a conference on December 8, 2008 at his institute in Berlin, entitled “concept of the enemy Muslim – concept of the enemy Jew.” The announcement itself drew clear parallels from the history of anti-Semitism in the 19th century and today’s situation for Muslims.

Well: who was attacked on 9/11? Who organizes conferences like “A World without Zionism” and denies the Holocaust? And who, by the way, organizes rallies in the heart of Berlin as well as in San Franciso, London or any other major city in the Western world in January 2009 screaming “Death to the Jews”, “Olmert is a son of a dog”, or “Hamas, Hamas, Jews to the Gas?”

Who gave some of the nastiest, most anti-Semitic and anti-American speeches at the United Nations in the last years at their General Assemblies in September? Are these examples proof for “Islamophobia?”

 

The analogy of anti-Semitism and “Islamophobia” is also the topic of another conference at an Academy in the city of Tutzing, south of Munich in Bavaria, on January 21-23, organized in collaboration with the “Moses Mendelssohn Center for European-Jewish Studies at the University of Potsdam (MMZ).” The announcement also compares the history of 19th century anti-Semitism with criticism of Islam. The flyer for this event mentions Heinrich von Treitschke, one of the most dangerous and influential anti-Semites ever. He coined the term “Die Juden sind unser Unglück” (“Jews are our Misfortune”), decades later a key term for the Nazi movement and Nazi Germany itself.

The Tutzing event draws a clear line from German pre-Nazi style anti-Semitism of Treitschke in the late 19th century to today’s criticism of Islamism, Islamic Jihad and Islamic Terrorism. Some participants are asked to talk about anti-Semitism, others about criticism of Islam. One participant is striking: a Dr. Mohammed Khallouk, representing the “General Council of German Muslims” (ZMD). He wrote in 2010 that some critics of Islamism like feminist, Muslim authors Necla Kelek or Seyran Ates just criticize Islam in order to prepare Muslims to convert to Christianity respective Judaism!

There can be no doubt, that this is an anti-Semitic (and anti-Christian) conspiracy theory. Kelek and Ates are known as intellectuals who are courageous when criticizing Islamism. Ates, formerly working as a lawyer, was almost shot dead several years ago. She survived and is well known for her books that urge Muslims to wake up to extremist realities.

Other panels of that Tutzing conference compare or equate debates about the building of synagogues in the 19th century with mosques projects today. This is, again, a denial of any specificity of the history of anti-Semitism. Judaism is not a big and imperialistic religion like Islam or Christianity, without forgetting that Christianity, contrary to Islam has had more than 200 years of enlightenment so far. Judaism did not spread terror and hatred and anti-democratic ideology when planning synagogues in Germany let’s say in 1893. Many Muslims today are known to support Hamas. In Germany many of them are serving Turkish-Islamist AKP-ideology, directly managed by the Turkish government. Such mosque projects are sometimes also financed by Saudi or other Arab sources and incorporate their anti-Western, anti-Israeli, and anti-Semitic ideology. This is all well known and analyzed. When scholars, politicians and activists today claim that criticism of Islam or Islamism reminds them of anti-Semitism, this is a distortion of history. It is also an obfuscation of the Holocaust – because 19th century German anti-Semitism led to the Shoah. If today’s criticism of Islam has similarities to 19th century Jew hatred, Muslims are a few years or decades away from a “Holocaust,” according to this relativist fashionable thought.

 

Finally, back to Prof. Benz, who is on the forefront of the equation of anti-Semitism and “Islamophobia,” and is silent about his own history. He is on the board of a “Yearbook on Islamophobia”, published in Austria. He received a Ph.D. in history in 1968 at the University of Munich under the auspices of Prof. Karl Bosl. Bosl was member of the Nazi party (NSDAP), the “Sturmabteilung” (SA), and was later paid by the “Schutzstaffel” (SS) in a scholarly project. On January 16 and 17, 1945, Bosl took part in the (probably) last conference of historians in Nazi Germany. This was a conference of the infamous “Aktion Ritterbusch,” a huge scholarly organization of Nazi historians. To underline their sympathy with the “Führer,” Adolf Hitler, this conference was held in Braunau am Inn, Hitler’s birthplace.

 

Bosl was also active in anti-Semitic circles after 1945. In 1964 he gave a talk at a revisionist conference of the “Witikobund,” equating the Holocaust with the expulsion of Germans from the East after the end of the Second World War. In 1990, three years before Bosl died, he gave a long biographical interview. Asked about his time during Nazi Germany, he said, “I was not at all involved.” Bosl was member of several academic organizations and is still honored worldwide. He was a member of the Medieval Academy of America (Cambridge/Mass.). In November 2008 the Bavarian city of Cham established a “Prof.-Dr.-Karl-Bosl-Place,” and in July 2009 the Bavarian association of Philologists for the fi rst time awarded their “Karl-Bosl Medal.”

 

Prof. Benz congratulated Bosl on his 80th birthday in 1988 by contributing to a volume in honor of Bosl. In 1990 Benz became head of the Center for Research on Antisemitism (ZfA). At an event in the city of Erlangen on March 21, 2010, Benz was asked what he thinks about Bosl’s Nazi legacy. Benz said: “Bosl was not a Nazi.”

 

 

Johann von Leers and Walt/Mearsheimer

Johann von Leers and Walt/Mearsheimer

By Clemens Heni, Ph.D.

Scholars for Peace in the Middle East
and The Sue and Leonard Miller Center for Contemporary Judaic Studies of the University of Miami

“Fifty Years of the Special US-Israel Relationship (1962-2012) in Perspective”

January 16-18, 2011

The Conrad Miami Hotel
1395 Brickell Avenue, Miami, FL 33131

 

 

 

1:00 – 2:10 pm: Keynote Plenary Panel. Anti-semitism and Walt/Mearsheimer

Chair: Judith Jacobson

Steve Jacobs, University of Alabama

Marc Weitzman, Simon Wiesenthal Center, New York

Jonathan Kessler, AIPAC

Clemens Heni, Germany – Post 9/11 Germany, Nazi Germany and the German Edition of Walt/Mearsheimer’s “Israel Lobby“

Location: Conrad Ballroom, 3rd Floor

Copyright Clemens Heni

 

The following is part of a lecture I gave on January 17, 2011, in Miami, at the above mentioned SPME conference. Many Thanks to Sam Edelman and SPME US for inviting me and to Judith Jacobson for introducing me on that panel.

Most people think that the book “Israel Lobby” by Stephen Walt and John J. Mearsheimer was published in 2007 – at the same time in the US and in Germany, by the way. Well, the first edition of that book was rather published in 1940 – by leading National Socialist anti-Semitic publicist Prof. Dr. Johann von Leers. Von Leers published “Kräfte hinter Roosevelt” (“Forces behind Roosevelt”) in Berlin in 1940. One of the first bloggers who dealt with this was LizasWelt[i], a well known blogger in Germany.

However, not many scholars dealt with this so far.[ii] (However, co-panelist Marc Weitzman also mentioned Johann von Leers, and I referred to this. AIPAC Jonathan Kessler mentioned in his impressive presentation about Walt/Mearsheimer’s Israel Lobby the role of the Yale Political Union in promoting John J. Mearsheimer at an event in September 2008, an event I myself attended and reported about it here).

The publishing of the book “Israel Lobby” in 2007 both in the US and Germany indicates an increasing hatred of Israel and – in the case of Germany – an increasing anti-American political culture. Anti-Americanism was the response in Europe and Germany to the events of 9/11. Some left-wingers in Germany ordered “Bin Laden cocktails” on that Tuesday, September 11, 2001, in their favorite bars. Anti-Americanism and anti-Semitism are close allies, particularly in Germany.

Well: In 1940 Professor Dr. Johann von Leers published the book “Kräfte hinter Roosevelt” (“Forces behind Roosevelt”).[iii] At the end of the book you find announcements from the same publishing house, including books on “Jewish Blood Libel”[iv] and “Jewish Imperialism”[v].

Von Leers begins his book by emphasizing the German love of American freedom and the history of the settlement movement, saying that Jews had not been involved in it. He remembers stories about America, praises the “backwoodmen,” saying that from the very beginning a “worm”[vi] was working in this America. The puritans had been covered Jews.[vii] Von Leers can’t stand that Americans – as he portrays them – revolted not just against England, rather against every kind of ruler (“Herrscher”) or kingdom. And this ongoing revolt against tyranny was based on the Jewish influence, according to von Leers.[viii] He is in support of anti-Jewish pogroms in Czarist Russia, like in 1903 (Kishinev) or in 1905. He literally denounces American activities to support oppressed Russian Jewry.[ix]

Von Leers is particularly aiming at Jewish groups, he calls them “Kampforganisationen des Judentums in USA” (“organized fighting groups of American Jewry”):

1)      The American Jewish Committee

2)      The American Jewish Congress

3)      The Anti-Defamation League of the B’nai B’rith

4)      The Jewish Labor Committee[x]

Decades later, in 2007 Walt/Mearsheimer attack the American Jewish Committee, the American Jewish Congress and the ADL as well, see page 168 of the German edition of “Israel Lobby” and many other pages in that book.[xi]

 

In addition von Leers mentions the “Joint Distribution Committee,” and its support for Jews in Palestine.[xii] Von Leers says that “Zionism” “is at war with all other peoples” (!).[xiii] He says that “a few small groups” acted against Jews, including publishing the Protocols of the Elders of Zion, of course articles of Henry Ford in the “Dearborn Independent” in Michigan, but also activities of the Ku-Klux-Klan.[xiv]

Remember: Nazi anti-Semitism like that of von Leers – one of the leading Nazi authors – was anti-Zionist. This as a reminder of those people who still claim that anti-Zionism has nothing to do with anti-Semitism.

Von Leers makes lists of – in his fantasies – influential Jews. Bernard M. Baruch is called a “Mammonist,”[xv] using the then fashionable and still existent vocabulary and ideology of anti-capitalist anti-Semitism.[xvi]

Von Leers uses conspiracy theories as well, saying that several mysteries surround deaths in recent times – of course “the Jew” was behind this. He says

“Murder is an old Jewish arm. Jews always killed their political enemies, to path way to their world domination.”[xvii]

This is a typical case of pathological projection: von Leers projects his own will to mass murder onto the Jews, framing victims as Jews.

Von Leers says that Roosevelt is driven by the Jews, and planning a World War in order to silence anti-Semitism in the US. Von Leers says that “Germany” has no dispute with the American people, the “real American people”. He hopes that America frees herself from “Judenherrschaft”[xviii] (domination by the Jews). Doesn’t this sound like Walt/Mearsheimer?

The last chapter deals with Roosevelt and Bolshevism, saying that America will become communist the day they declare war. Anti-Semitism and anti-Communism are a core element of German Nazi ideology.

Finally von Leers says that Jews always (!) wanted to kill “the best among the non-Jews,” this is the “mystery of blood” according to Nazi von Leers. He says that this mystery of blood puts Roosevelt close to Stalin…[xix]

Von Leers wrote many booklets and brochures to spread German National Socialist anti-Semitism. In “Rassische Geschichtsbetrachtung”, published in 1941, he writes about the “De-Judification” of Germans themselves – he had a pathological fear of being Jewish inside! He pleads for “Dejudaization of Germany”, “Blood and Soil” and a “Nordic way of economic thinking”.[xx]

Von Leers was one of the leading Nazi anti-Semites and propagandists. He is all the more important for research because he then converted to Islam after 1945, going to Egypt in the mid 1950s and spreading Jew-hatred and anti-Semitism in the Arab world, after having been in Argentina before.

The cover of “Forces behind Roosevelt” shows eleven persons, with Franklin D. Roosevelt in front. Four orthodox looking Jews with hats and beards are accompanied by six other people rather looking like business men or celebrities. All are shown as Jewish, because the entire cover is framed in the American flag. The flag, however, has Stars of David instead of simple stars.

My message: The cover of the German edition of Walt/Mearsheimer’s “Israel Lobby” has clear similarities with an anti-Semitic book published in Nazi Germany by Johann von Leers in 1940, “Forces behind Roosevelt.”

Both covers use Stars of David instead of simple stars in their portraying of the American flag. The German publisher of Walt/Mearsheimer is Campus publisher, based in Frankfurt AND in New York City.

In an e-mail to the author Campus publisher Frankfurt justified the use of that cover and admitted that they created this cover by their own.[xxi] Obviously they have similar ideas about America and the “Israel Lobby” like Theodor Fritsch publisher in 1940 (respective 1942, third edition).


[i] http://lizaswelt.net/2007/09/11/krfte-mit-tradition/ , published on September 11, 2007; last time I visited that entry on this homepage was on January 14, 2011.

[ii] Herf analyzes von Leers in Jeffrey Herf (2006): The Jewish Enemy. Nazi Propaganda during World War II and the Holocaust, Cambride (MA), London: The Belknap Press of Harvard University Press, 134-136; he writes on page 328, footnoe 151 that the first edition of von Leers (see next footnote) was published in 1941, though it was published in 1940 (long before the US joined the Second World War). Herf does not deal with the cover of that book, though analyzes other important aspects of that anti-Semitic book.

[iii] Johann von Leers (1940)/19423: Kräfte hinter Roosevelt, Berlin: Theodor Fritsch Verlag. This publisher has an icon, made of a sword and a kind of a swastika. The cover was made by “Karl Hanisch”, ibid., 4.

[iv] „Dr. Hellmut Schramm, Der jüdische Ritualmord. Eine historische Untersuchung“.

[v] „Prof. Gregor Schwartz-Bostunitsch, Jüdischer Imperialismus. Dreitausend Jahr hebräischer Schleichwege zur Erlangung der Weltherrschaft“.

[vi] Von Leers 1940, 8.

[vii] Ibid., 9.

[viii] Ibid. 10.

[ix] Ibid., 23.

[x] Ibid., 53.

[xi] John J. Mearsheimer/Stephen M. Walt (2007): Die Israel-Lobby. Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird, Frankfurt/New York: Campus Verlag, 168.

[xii] Von Leers 1940, 55.

[xiii] Ibid., 55.

[xiv] Ibid., 76f.

[xv] Ibid., 115.

[xvi] Clemens Heni (2010): German Ideology: Understanding Ahasver, Mammon, and Moloch, in: Journal for the Study of Antisemitism, Vol. 2, No. 1 (2010), pp. 49-87.

[xvii] „Der Mord ist eine alte jüdische Waffe. Seit jeher haben die Juden ihre politischen Gegner ermordet, um den Weg für ihre Weltherrschaft frei zu machen“ (von Leers 1940, 158).

[xviii] Ibid., 169.

[xix] Ibid., 182.

[xx] The German reads, the last two paragraphs of his brochure: „Auch nach der Ausscheidung der Juden bleibt noch die Aufgabe, den wirklichen Geist unserer Rasse, nordisches Wirtschaftsempfinden, den Gedanken der Bedarfswirtschaft und der Bindung an Blut und Boden auf allen Gebieten zu verwirklichen.

Gerade auf dem Gebiet der Rassenpolitik stehen immer noch vor uns zahlreiche, wichtige und große Aufgaben: Rassepflege, Durchsetzung arteigenen Wirtschaftsdenken, Pflege arteigenen Seelentums – neben der Entjudung durch Verdrängung der in Deutschland noch anwesenden Juden muß die Geistesentjudung und Seelenentjudung, die bewußte Einkehr zu unserer eigenen Werten, stehen“ (Johann von Leers (1941): Rassisiche Geschichtsbetrachtung. Was muß der Lehrer davon wissen, Langensalza/Berlin/Leipzig: Verlag von Julius Beltz,  vierte Auflage, 79).

[xxi] E-Mail from Campus publisher to the author, January 12, 2011.

Deutsch-Arabische Freundschaft – Qatar, FIFA, Albert Speer

Deutsch-Arabische Freundschaft –

 

Qatar, FIFA, Albert Speer

 

Wie soll man heute noch als Kabarettist in Deutschland reüssieren? Die besten Witze oder Pointen schreibt dieses Land doch selbst.

Man könnte meinen es sei Polemik oder Kabarett wenn man sagt: „Albert Speer ist heute noch als Architekt für antisemitische Länder aktiv“.

Albert Speer (Jg. 1905) war ein alter Nazi (NSDAP-Mitglied seit 1931), enger Vertrauter von Hitler und Architekt für großdeutsche Träume, er ließ Sklavenarbeiter für sich arbeiten, plante u.a. Baracken in Auschwitz[i], war von 1942 an „Reichsminister für Bewaffnung und Munition“. Er war einer der Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher (1945-1946), wurde zu läppischen 20 Jahren Zuchthaus verurteilt und starb im Jahr 1981.

De facto jedoch ist Albert Speer immer noch für antisemitische Länder als Architekt aktiv – Albert Speer junior, geboren 1934, Sohn des Hauptkriegsverbrechers mit dem gleichen Namen, baut für Qatar Fußballstadien für die Fußballweltmeisterschaft 2022.[ii]

Qatar ist bekannt für seinen Antisemitismus und Islamismus. Der wohl derzeit weltweit einflussreichste islamistische Prediger im sunnitischen Islam ist Scheich Yusuf al-Qaradawi, ein mittlerweile weit über 80 Jahre alter Hetzer. 2009 forderte er „Allah“ auf „alle Juden zu töten, bis auf den letzten“.[iii]

Qaradawi möchte den jüdischen Staat Israel zerstören und findet Selbstmordattentate in Israel prima. Er erlaubt Frauen ausnahmsweise – ist ja für ‚einen guten Zweck‘ – unverschleiert solche Mordaktionen durchzuführen. Er wird von deutschen und anderen Forscherinnen und Forschern als „moderat“ bezeichnet.

Qatar ist durch al-Qaradawi weltweit bekannt geworden, da der islamistische Vordenker dort seit den 1960er Jahren lebt und von dort aus seine Propaganda im Sinne der Muslimbruderschaft verbreitet.

Der derzeitige Emir von Qatar hat 3 Ehefrauen und 24 Kinder. Polygamie ist in Qatar erlaubt, was nicht verwundert, ist doch der Islam Staatsreligion und die Scharia Pflicht.

Am 3. Dezember 2010, einen Tag nach der FIFA-Entscheidung die Fußball-WM 2022 von Antisemiten und Frauenverachtern veranstalten zu lassen, gab al-Qaradawi seine Freitagspredigt. Darin attackierte er die USA und Präsident Obama, weil dieser sich enttäuscht zeigt ob der FIFA-Entscheidung. In der letzten von vier Abstimmungsrunden für den WM-Austragungsort hatte Qatar über die USA gesiegt. Al-Qaradawi sieht darin ein Fanal für den Sieg Arabiens und der Muslime über Amerika (Fußball ist ihm hingegen reichlich wurscht, was kaum verwundert).

Eine deutsch-arabische Freundschaft, wie sie traditionsreicher nicht sein könnte. Albert Speer war Hitler’s Busenfreund und Architekt, während der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Hussaini in Berlin residierte und die Deutschen antijüdische Propaganda in den Nahen Osten sendeten wie mit Radio Zeesen; Albert Speer junior plant nun Stadien der FIFA Fußball-WM 2022 für das islamistische und antisemitische Emirat Qatar und dessen bekanntestem Scheich Yusuf al-Qaradawi.

Deutschland ist wieder wer – und muss dafür nicht mal den Namen ändern.


[i] „Speer billigte den Kauf von Baumaterialien (in Höhe von 13700000 Reichsmark) zur Errichtung von 300 Baracken mit Raum für 132000 Häftlinge in Auschwitz.“ (Raul Hilberg, 1961/1999: Die Vernichtung der europäischen Juden, Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch, Band 2, S. 995).

[ii] „Nach der überraschenden Entscheidung der FIFA, die WM 2022 in Katar auszurichten, hat der Frankfurter Architekt Albert Speer Grund zum Freuen. Sein Büro hat nicht nur die Bewerbungsunterlagen des Emirats erarbeitet, sondern auch bereits den Zuschlag für den Bau von mindestens zwei Stadien erhalten“ (Fußball-WM 2022. Albert Speer baut Stadien in Katar, HR-online, 3. Dezember 2010,  http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5986&key=standard_document_40315971 ).

[iii] „On January 9, 2009, Qatar based Yusuf al-Qaradawi said on al-Jazeera TV (translation via MEMRI): “Oh Allah, take this oppressive, Jewish, Zionist band of people. Oh Allah, do not spare a single one of them. Oh Allah, count their numbers, and kill them, down to the very last one.“ A country like Qatar which is hosting such a Nazi-style anti-Semite has no right to host the soccer World Cup or any other huge, international event. However, FIFA has decided: Welcome to the Islamist and anti-Semitic propaganda show in Qatar in 2022, called FIFA soccer World Cup!” (Clemens Heni, Soccer World Cup 2022: FIFA Embraces Qatar’s Polygamy and Anti-Semitism, December 3, 2010, NewsRealBlog, http://www.newsrealblog.com/2010/12/03/soccer-world-cup-2022-fifa-embraces-qatars-polygamy-and-anti-semitism/2/ ).

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