Vom „Reichserntedankfest“ zur AfD – Hameln ist überall

Eine gekürzte Version dieses Artikels erschien am Sonnabend, 24. Februar 2018, in der Deister- und Weserzeitung in Hameln

Warum der Bückeberg ein Dokumentationsort über die Gefahr der ›Selbstfanatisierung‹ werden sollte

Die Debatte um einen Gedenkort am Bückeberg in Hameln könnte wegweisend sein für das ganze Land: wie gehen wir mit der Erinnerung an die freiwillige Bereitschaft der Deutschen um, den NS-Staat zu bejubeln? Wie funktionierte die völkische, antisemitische Volksgemeinschaft?

Bild: Sammlung Gelderblom

Eine ganze Reihe von Artikeln, Kommentaren und Leserbriefen im Januar und Februar 2018 in der Deister- und Weserzeitung behandeln eine geplante „Dokumentationsstätte“ auf dem Bückeberg bei Hameln in Niedersachsen. Das „Reichserntedankfest“, das von 1933 bis 1937 in Hameln vor bis zu 1,2 Millionen „Volksgenoss*innen“ stattfand, war eine der größten Propagandaveranstaltungen des Nationalsozialismus. Idyllisch gelegen unweit der Weser, dem „deutschesten“ Fluss, so die nationalistische Blut-und-Boden-und-Wasser-Ideologie, einem Fluss also, der das Schicksal hat, nur durch „deutsches Gebiet“ zu fließen, wurde Hameln auch wegen der günstigen Infrastruktur von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels ausgewählt. Kern des SS-Staates war der Ausschluss und später die Vernichtung der Juden.

„Du bist nichts, dein Volk ist alles“ war zentraler Bestandteil der Ideologie, wobei „Volk“ nicht erst seit 1933 den Ausschluss der Juden meinte. Zentral für den Erfolg des Nationalsozialismus war der Massencharakter. Dazu dienten auch die drei zentralen Propagandaveranstaltungen, der „Tag der deutschen Arbeit“ (1. Mai) in der Reichshauptstadt Berlin, die Nürnberger Reichsparteitage und das Reichserntedankfest auf dem Bückeberg, das auch „Nürnberg des Nordens“ genannt wurde. Auf die Bedeutung des Bückebergs weist ein Kurzfilm einer studentischen Gruppe der Viadrina Universität aus Frankfurt/Oder hin, auf den die Deister- und Weserzeitung in ihrer ausführlichen Berichterstattung zur Debatte um ein Mahnmal am Bückeberg mit einem Verweis auf eine Homepage „Dokumentation-Bueckeberg“ Bezug nimmt.

Der Historiker und pensionierte Lehrer Bernhard Gelderblom ist seit Jahrzehnten damit beschäftigt, die Erinnerung an die Geschichte des Bückebergs unterm NS-Staat wachzuhalten. Bereits 1998 publizierte er eine Broschüre über das Reichserntedankfest.

Es ist wichtig, sich die damalige Propaganda im Originalton anzuschauen. So schrieb der „Hauptorganisator der Deutschen Erntedanktage auf dem Bückeberge“ Leopold Gutterer am 5. September 1934:

„Der Bückeberg bei Hameln – bis vor einem Jahr ein in der Allgemeinheit unbekannter Berg – ist heute keinem Deutschen mehr fremd. (…) Einem großen, freien Volk, einem ewig jungen Volk wird der Bückeberg nicht mehr ein geologischer Begriff sein, sondern: Weihestätte und Verpflichtung.“

So steht es in einer Broschüre (1. Auflage: 17.000) von Fritz Müller-Partenkirchen, „Rund um den Bückeberg. Erlebnisse und Berichte beim Ersten Deutschen Erntedanktag am 1. Oktober 1933“, die 1934 erschien. Dort wird Hameln als die Gegend von Hermann dem Cherusker und von Horst Wessel (S. 15) sowie der Weser, dem „deutschesten der Ströme“ (S. 16) als ideal für diese nationalsozialistischen Mega-Propagandaveranstaltungen angepriesen. Zwischen Hermann dem Cherusker und Horst Wessel werden andere Vorbilder der völkischen Ideologie erwähnt: Runengräber und heidnische Ideologie, das „älteste Gesetzbuch Deutschlands, der Sachsenspiegel“ wie auch „Till Eulenspiegel“ seien aus dieser Region ebenso wie der „Dichterzeichner“ Wilhelm Busch und der „urdeutsche“ Wilhelm Raabe (S. 19).

Beim ersten Reichserntedankfest 1933 dauerte die Versammlung bis in die Nacht hinein und wurde durch enorme Scheinwerfer hell erleuchtet, der Nationalsozialismus biete „Licht“ – „Und siehe da, es ward Licht“, ehe dann die „Siebenhunderttausend“ wieder abmarschierten. Der Höhepunkt war natürlich die Rede des „Führers“:

„Höhepunkt des Bauerntags: des Führers und des Landwirtschaftsministers Ansprachen. Eine Groß-Lautsprecheranlage in noch nie gewesnen Maßen bediente die 4 Längsseiten und 8 Querseiten von zusammen 60 Großlautsprechern. Die in ihnen kreifenden Elektrokräfte schufen aus den Führerworten Führerfunken, aus den Führersätzen Führerströme, aus dem Führersinn das Führerbrausen tief hinein in weit und willig aufgeschlossene Hörerherzen.“ (S. 22)

Die Weimarer Republik wird als der Feind Deutschlands diffamiert, Begeisterung hätte es damals nicht gegeben, geglaubt hätten die Menschen, wenn überhaupt, dann nur an ihr „Honorar“. Und hier ist ein antidemokratischer und antisemitischer ideologischer Kern des Nationalsozialismus zu sehen:

„Hand aufs Herz: hat nicht jeder von uns noch im laufenden Jahrzehnt so reden gehört? Und jetzt? Jetzt der Bückeberg – welch ein Weg vom Handels- und Feilscherberge der Parteien von gestern übern Berg Sinai, wo die Blitze zuckten und die alten Gesetzestafeln zerbrachen, bis hinauf, bis hinauf zum Bückeberge, welch ein Weg!“ (S. 27)

Das Schockierende ist: Hört sich das nicht exakt so an, wie heute die Alternative für Deutschland gegen die „Altparteien“ hetzt? Erinnert diese Agitation gegen das Judentum, das untrennbar mit dem Berg Sinai verbunden ist, nicht auch an den neu-rechten Vordenker Peter Sloterdijk, der gegen genau diesen Berg agitiert und die jüdische Religion als gewaltförmig bezeichnet, ja alle Gewalt von jenem Mythos der „Bundestreue“ des Judentums herkommen sieht? Nicht zufällig wendet Sloterdijk sich auch gegen Israel und nannte es schon vor Jahren einen „Schurkenstaat“.

So war auch für die Nazis 1933ff. der Berg Sinai das Feindbild schlechthin – und der völkische Bückeberg, eingebettet in einen „deutschen“ Fluss und „urdeutsche“ Geschichte, Schlachten und Gedichte, Aufbruch und Rettung.

In einem anderen Band von 1934 – „Nürnberg und Bückeberg 1933“, „Völkischer Verlag M.O. Groh“ – wird der Reichsparteitag in Nürnberg zusammen mit dem „Großen Erntedank auf dem Bückeberg“ gefeiert. Hitler sagte in seiner Rede auf dem Bückeberg am 1. Oktober 1933: „Seit im vergangenen Jahre die Ernte eingeführt wurde, hat sich in Deutschland ein Wandel von geschichtlichem Ausmaß vollzogen. Ein Parteistaat ist gefallen, ein Volksstaat ist entstanden.“ (S. 78) Die Nazi-Ideologie wird unumwunden deutlich:

„Denn der Nationalsozialismus hat weder im Individuum noch in der Menschheit den Ausgangspunkt seiner Betrachtungen. Er rückt bewußt in den Mittepunkt seines ganzen Denkens das Volk. Dieses Volk ist für ihn eine blutmäßig bedingte Erscheinung, in der er einen von Gott gewollten Baustein der menschlichen Gesellschaft sieht. Das einzelne Individuum ist vergänglich, das Volk ist bleibend.“

Diese völkische Ideologie, die Entmenschung des Einzelnen, war also 1933 jedem einzelnen völlig vor Augen. Die Rede Hitlers wurde live im Radio übertragen, viele hatten vielleicht schon einen VE 301, den beliebten „Volksempfänger“, wobei 301 für den 30. Januar 1933 stand, wie der Designtheoretiker Chup Friemert schon vor Jahrzehnten analysierte. Der VE 301 kostete 76 Reichsmark und ab dem 25. Mai 1933 wurde in 28 Radiofabriken und 59 Zuliefererbetrieben mit der Produktion begonnen, bis November 1933 waren bereits bis zu 500.000 Exemplare produziert. Deutschland als radiophone Volksgemeinschaft, aber natürlich genauso als berauschte, handgreifliche Masse. Die Berichte über den Bückeberg betonen die ungeheure Bedeutung der Ankunft und Anwesenheit Hitlers. Technischer, SS-mäßiger Nationalsozialismus Hand in Hand mit der Blut-und-Boden-Ideologie der Sturmabteilung (SA).

Warum ist eine Erinnerung an die Nazi-Zeit des Bückeberges so wichtig? Es war eine freiwillige Massenversammlung, die Menschen wurden ja nicht zu 700.000 oder 1,2 Millionen gezwungen, zum Reichserntedankfest nach Hameln zu fahren, aus allen Teilen des Landes – wobei der Stolz auf die Pünktlichkeit der deutschen Bahn einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, da wir wissen, wozu dieses ‚Organisationstalent‘ der Deutschen nur wenige Jahre später im Holocaust führte.

Der Kern, warum so viele Bürger*innen in Hameln und Umgebung hier und heute sich teils aggressiv gegen einen Gedenkort Bückeberg wehren, liegt womöglich genau darin: es ist eine Abwehr der Erinnerung daran, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen aus freien Stücken, mit Fanatismus und Euphorie mitmachte beim Nationalsozialismus. Es war ein Auf- und Untergehen des Einzelnen in der Masse, sozialpsychologisch analysierbar in der Sehnsucht nach Dabeisein, nach nationaler Größe, wenn schon das Leben als Bauer, Angestellter oder Arbeiter keine Erfüllung bringt.

Der autoritäre Charakter der Deutschen, nach oben buckeln, nach unten treten, passt dazu. Es war aber auch eine frei gewählte Liebe zum Nationalismus, zu deutscher Größe wie dem Sieg Hermann des Cheruskers über die Römer. Auf diese spezifisch deutsche, antiwestliche Dimension des Nationalsozialismus hatte bereits 1941 der Historiker Peter Viereck in seiner Doktorarbeit an der Harvard Universität hingewiesen und ist dabei auch auf so deutsche Helden (bis heute!) wie „Turnvater Jahn“ und Richard Wagner eingegangen, von der Beziehung der Romantik zum Nationalsozialismus.

Hitler brachte das in seiner ersten Bückeberg-Rede klar zum Ausdruck, um was es den Deutschen und Nazis ging:

„Wenn die liberale Weltanschauung in ihrer Vergottung des Einzelindividuums zur Vernichtung des Volkes führen mußte, dann will der Nationalsozialismus das Volk als solches erhalten, wenn nötig, auch zu Lasten des einzelnen. (…) Es ist  damit aber notwendig, daß der einzelne sich langsam zur Erkenntnis durchringt, daß sein eigenes Ich unbedeutend ist, gemessen am Sein des ganzen Volkes, daß daher die Stellung dieses einzelnen Ichs ausschließlich bedingt ist durch die Interessen der Gesamtheit des Volkes (…) Der Nationalsozialismus ist daher ein fanatischer und fast unerbittlicher Feind jeder Klassenspaltung und Standestrennung. (…) Er wird durch seine Erziehung unbeirrbar die Ausmerzung jener Erscheinungen unseres öffentlichen Lebens betreiben, die der Volksgemeinschaft abträglich sind.“

Feinde sind in dieser Rede selbstredend der „Liberalismus und der demokratische Marxismus“, die „den Bauern verleugneten“.

Juden wiederum sind ohnehin in der Nazi-Ideologie keine Deutschen und keine „Volksgenossen“ – sie konnten seit Anbeginn, 1920, nicht Mitglieder der NSDAP werden, alle wussten also, wer der Hauptfeind der NSDAP ist.

Gleich die ersten Sätze von Hitlers Rede 1933 auf dem Bückeberg machen das unumwunden deutlich, dass Demokratie und Vielfalt abgeschafft wurden:

„Die Tatsache, daß die Vertreter der deutschen Bauern heute hier versammelt sind und als Deputation an dieser Stelle in die Erscheinung treten, zeigt Ihnen selbst, daß sich in Deutschland eine Schicksalswende vollzogen hat. Darauf erkennen Sie am besten, daß der Geist, der die Reichsregierung von heute beherrscht, ein anderer ist als der Geist, der die vergangenen Reichsregierungen in den letzten fünfzehn Jahren beherrscht hat. Wir sind nicht wurzellos und volksfremd, sondern wir fühlen uns mit der deutschen Scholle verbunden.“

Das „Minuten-Programm“ für den Erntedank am 30. September 1934 macht deutlich, mit welcher Akribie solche Massenpropagandaveranstaltungen durchgeführt wurden. Um 10 Uhr sollte der „Führer“ mit dem Flugzeug in Goslar ankommen, dann Fahrt zur „Kaiserpfalz“, dort 10.25–11.20 „Empfang der Bauernabordnungen aus dem ganzen Reich“; parallel fand von 8.00–14.00 der „Anmarsch der Kundgebungsteilnehmer“ zum Bückeberg statt, wobei viele schon ab 5 Uhr da waren. 14.00 Uhr „Einmarsch der Fahnen“ und „Trachtengruppen“ und um 15.00 Uhr Beginn des „Staatsaktes“, 15.15 Uhr Begrüßung der Diplomaten, 15.20 Uhr Eröffnung durch Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, 15.30 „Kombinierte Reichswehr-Vorführungen in der Ebene. Während der Führer von der Ehrentribüne zur Rednertribüne schreitet, Volksliedersingen durch Massenchöre des Arbeitsdienstes“. 16.00–16.15 Uhr Rede des „Reichsbauernführers, Reichsminister Darré“ und als Höhepunkt 16.15–17.00 Uhr „Rede des Führers“. 17.00 Uhr „Horst-Wessel-Lied“, 17.02 Uhr „Dreifaches Sieg-Heil auf Führer und Volk“, 17.03 Uhr „Deutschland-Lied“, 17.05 Uhr „Schluß der Kundgebung“.

Das war die gleiche Melodie und das war der gleiche Text des Deutschlandliedes, das bis heute gesungen wird. Kann das nicht endlich dazu führen, dass diesem Lande klar wird, dass jene, die dieses Lied singen, damit ein absolut zentrales Propagandalied des nationalsozialistischen Deutschland singen? Wenn dieses Land doch noch Teil der demokratischen Weltgemeinschaft bleiben (besser: werden) möchte, muss dieses Lied auf den Müllhaufen der Geschichte. Denn wem kommt nicht spontan der Text der ersten Strophe in den Sinn, entweder laut wie 1933ff. oder leise und ganz innerlich? Und welche Strophen kommen nicht einer Unzahl von Deutschen in den Sinn, wenn sie hier und heute dieses Deutschlandlied hören? Glaubt jemand ernsthaft, dass die AfD nur die dritte Strophe meint, wenn das Lied ertönt und die stolz ist auf die deutschen Soldaten im „zwei Weltkriegen“, wie es Alexander Gauland sagte, manche AfDler Tweets absetzen wie „Deutschland erwache“ und Anhänger der AfD auf Demos schrien „Wir bauen eine U-Bahn nach Auschwitz“?

Während die ersten Jahre des Erntedankfestes am Bückeberg der Konsolidierung des NS-Diktatur wie der ‚Volksgemeinschaft‘ dienten, wurde es immer militärischer, die Einstimmung auf den Zweiten Weltkrieg war unübersehbar. Ab 1934 wurde unterhalb des Bückebergs ein kleines Schaudorf aufgebaut, das dann ab 1935 von der Wehrmacht mit Panzern und der Luftwaffe zerstört wurde (1937 dauerte das eine Stunde),* und den Vernichtungsdrang des Nationalsozialismus lärmend zur Schau stellt, vor Hunderttausenden fanatischen Deutschen. Solche Orte der Täter werden hierzulande so gut wie nicht als Gedenkorte betrachtet.

Als ich im Dezember 2002 meinen ersten internationalen Vortrag hielt, in Jerusalem an der Hebräischen Universität, bezog ich mich auf einen Text, den ich im Sommer des gleichen Jahres für die Gewerkschaftlichen Monatshefte geschrieben hatte: „Deutsche mögen nur tote Juden, Islamisten gar keine.“ Damit wollte ich darauf anspielen, dass viele durchaus gesellschaftskritische Deutsche zwar die toten Juden des Holocaust betrauern und erinnern, aber mit den lebenden Juden und Israel ein Problem haben. Diesen Gedanken hatte ich mir von einem Vertreter der israelischen Botschaft geliehen, der das in einem Vortrag in Bremen so formulierte, dass die Deutschen die Juden des 27. Januar mögen würden, aber nicht jene des 28. Januar. Doch noch dramatischer: Heute trifft die Rede von „Deutsche mögen nur tote Juden“ wieder wörtlich zu, nicht als Erinnerung, sondern als Feiern der ermordeten Juden via Lob auf die Wehrmacht und andere Nazieinheiten. Mit dem Aufkommen von Pegida und der AfD ist die Rede von den „toten Juden“ jetzt wieder im wörtlichen Sinne gemeint.

Kern eines Gedenkortes Bückeberg könnte es sein, gerade darauf abzuzielen, die Deutschen als „willige Vollstrecker“ (Daniel J. Goldhagen) kenntlich zu machen, als begeisterte, ich-lose, völkische Volksgemeinschaft. Und doch war es eine existentialistische Entscheidung für den SS-Staat, für den Nationalsozialismus. Jeder einzelne Deutscher, der fröhlich singend zum Bückeberg ging, war Teil des Problems, Teil der Täternation. Dafür steht dieser Ort exemplarisch. Es wundert nicht, wenn die örtliche CDU nun mit der AfD und anderen in der Ablehnung eines solchen Gedenkortes zusammenfindet. Wer jedoch die Opfer der Deutschen im Nationalsozialismus erinnern möchte, muss auch die Täter erinnern, die Deutschen. Wer jedoch von den Opfern schweigen will, möchte auch von den Tätern nichts mehr wissen, alles verschwindet im Orkus der Geschichte.

 

Der Verfasser, Dr. phil. Clemens Heni, ist Poitikwissenschaftler und Direktor des Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA)

* herzlichen Dank an Bernhard Gelderblom für diese Informationen zu den Schaudörfern.

 

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